... stellt sich die simple Frage: Auf was konzentriere ich mich also?
(hier gehört - u.a.)
Die Antwort ergibt sich wohl von allein.
Oder?
In der Vergangenheit habe ich immer wieder mal bemerkt, daß, wenn ich mich auf eine Diagnose unter den o.g. 26.000 "definierten Krankheiten" konzentriere - schadet das meiner Ganzheit und damit der natürlichen Gesundwerdungs-Fähigkeit des Körpers. Bin einst öfter mal auf solche "Diagnosen" reingefallen und habe mich bzw. den Verstand beobachtet, der solche Details allzu gerne aufgreift und Geschichten daraus macht.
Zuletzt beobachtet - ganz ohne "Fremddiagnose" - mit einem gebrochenen Zeh - und einem Hexenschuss. Beides - hing zusammen. War jedenfalls meine Wahrnehmung. Durch den gebrochenen Zeh ging der Körper in eine Vermeidungshaltung - die nicht "mittig" und ausgeglichen war - und zack, durch eine gewisse Dauer-Verkrampfung dann später ein Hexenschuß obendrauf. Eigentlich nicht verwunderlich.
Das Beste gegen Verspannung ist: Atmen - und loslassen. Vielleicht noch ein heilsames, wohltuendes Wort dazu, wie "Lösen". "Verspannungen lösen". Je nach eigenem Geschmack. Schultern lockern, fallenlassen. Verspannungen lockern, abfallen lassen.
Bis heute - habe ich nie vergessen, was ich mal hörte, weiß nicht mehr wo und von wem - aber weiß, daß viel Wahres dran ist: Mit einem einzigen Atemzug - kannst Du alles wieder ins Lot bringen.
Mein Verstand war/ist so gestrickt, daß, wenn mir jemand eine "Diagnose" präsentierte - meine Aufmerksamkeit ständig um diese kreiste. Natürlich denkt es dann sowas wie: "Da stimmt was nicht - da ist was im Argen - da fehlt was .....". Und was passiert dann wohl? Wird´s besser?
Inzwischen verzichte ich gerne auf Diagnosen, die mir zugesprochen werden. So bekommt der Verstand kein Futter. Und - je weniger ich meine Aufmerksamkeit auf das vermeintliche "Kranksein" oder ein Symptom richte - desto besser heilt der Körper sich selbst.
Ich kann ihm dabei helfen - mit sanftem Strömen - welches wie Meditation wirkt und für wohltuende Gedankenleere sorgt - ich nenne diesen Zustand Liebe. Ich kann mir helfen lassen - von einem erfahrenen, immer gut gelaunten und freundlichem Physiotherapeuten, der dem Körper ebenfalls die Botschaft vermittelt: Du kannst Dich jetzt entspannen.
Und von einer formidablen chinesischen Ärzten, die die Kunst der "echten Akupunktur" beherrscht. Selbst das - müßte ich alles nicht mehr. Aber ich genieße es gerne - und beobachte das alles.
Ich beobachte weiter - wie mein Körper mir etwas erzählt. Phänomenal dies: Manchmal läuft mir morgens die Galle über beim Zähneputzen .... und meistens nur dann, wenn ich an dem Tag zur Arbeit fahre. Wenn ich frei habe - geht´s meiner Galle gut mit mir. Wir unterhalten uns auch manchmal darüber. Sie ist nämlich im Grunde eine sehr freundliche Type - meine Galle.
Der einst gebrochene kleine Zeh, den ich lange vergessen hatte, meldete sich neulich nochmal und meinte: Guck mal - wie habe ich das hingekriegt? Bin ich nicht phantastisch? Ja - ist er. Und alles Andere auch - also das komplette Körpertier - welches sich am besten selbst heilt. Solange der Verstand keinen unnötigen Unsinn erzählt und die Aufmerksamkeit falsch lenkt.
26.000 fremdgeistige (!) Definitionen zu "Krankheit" also - versus einer einzigen Gesundheit. Da gibt es ja gar nichts weiter zu überlegen.
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