So war auch mein Thema - daß ich in vielen Jahren meines Lebens von allzu viel "männlicher Energie" umgeben war. Bringt schon der Beruf mit sich - mit immer noch geschätzten 95 % männlicher Kollegen und dazu die ganze Atmosphäre der vielen, oft gehetzten Menschen in der Kolonie. Die Tätigkeit selbst - Maschinenlenken - ist ja auch nicht gerade sanft. Obwohl ich hierbei persönlich schon viel sanfter bzw. ruhiger geworden bin - als anfangs mal.
Der andauernde Streit in Haus und Nachbarschaft - eigentlich - neben unerklärlichem Gebaren - ein absurder "Hahnenkampf" - der schon im Gange war, bevor ich hier überhaupt einzog. Der Überlebensk(r)ampf der letzten Jahre - "ermüdend männlich". Mein eigener Ehrgeiz einst - die Trommeln zu schlagen - auch eher "männlich" einzuordnen - aber hier bin ich immer noch sehr einverstanden - und solche Art "
Deshalb tun mir auch die wilden Kräuter gerade so gut, die sich zum Pflücken anbieten. Und manches Mal - war ich in diesen Tagen selbst verwundert, wie selbstverständlich ich damit als eigentlich ahnungslos in der Stadt aufgewachsene Pflanze damit umgehe. Und - was alles abgespeichert ist an Informationen dazu - obwohl ich mich noch weit intensiver mit all dem beschäftigen könnte, als ich es getan habe. Das kommt glaube ich - aus einem anderen Speicher als dem, der mir aus diesem Leben zur Verfügung steht. Und so war es einst auch mit den vielen Rhythmen - die waren schon da und mußten lediglich wieder erinnert werden. Also doch - auch weiblich.
Eigentlich - bin ich keine Freundin von solchen Zuordnungen und Kategorisierungen - aber ich habe nun einfach bemerkt - nicht, daß mir etwas fehlt - aber das die Ausgewogenheit der verschiedenen Polaritäten nicht gegeben ist.
Und daß ich so ein Zusammenkommen von Frauen durchaus sehr gut brauchen kann - als Ausgleich für allzu viel "Herumtreiben" unter Männern - und in einer seltsamen, knallhart patriarchal ausgerichteten "Gesellschaft" bzw. Welt.
Heute hab´ ich´s also endlich geschafft - die Einladung wahr- und anzunehmen.
Und bin gerade sehr erstaunt - welche balsamische Wirkung dieses Zusammenkommen hat.
Eine Art Zell-Neu-Anordnung. Und - auch eine Zell-Erinnerung an die Zeiten, in denen ich exzessiv meditiert habe. Habe das schon sehr lange nicht mehr "getan" - aber der Körper weiß es - erinnert sich sehr gut. Und war - sehr zufrieden. Ist gerade so "suave" - weich, entspannt - wie lange nicht mehr.
Ein göttliches Geschenk - und danke an die Schwestern!
Danke an die tolle Frau - die unermüdlich Räume schafft für Begegnung.
Nächstes Mal - bin ich sicher wieder dabei - und wir wollen gemeinsam am Lagerfeuer musizieren.
Gerne werde ich - jeglichen sinnlosen "Ehrgeiz" oder "Anspruch" außen vor lassen - und einfach ein feines Sammelsurium an Rhythmus-Instrumenten mitbringen für diesen Abend. Für alle die Frauen, die gerne mal irgendwas bespielen möchten. Freut mich - daß ich was mitbringen kann. Und freut mich auch - daß ich viele viele ehemaligen Vor-stellungen mittlerweile nicht mehr brauche.
Besonders aber freut mich - daß ich mich endlich auf den Weg gemacht habe.
Und reich beschenkt worden bin.
Viel gesprochen - haben wir eigentlich nicht ... es ging mehr - ums Dasein.
Getanzt und gesungen haben wir - mehr.
Und sehr viel gelächelt habe ich heute abend - erleichtert - wie einfach es sein kann.
Ein paar Monde - war es mir scheinbar entfallen.
8 Kommentare:
"...und in einer seltsamen, knallhart patriarchal ausgerichteten "Gesellschaft" bzw. Welt...."
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Und ?. Wie soll das "Frau - Sein" in der (...angeblich...) knallhart patriarchalisch ausgeichteten "Gesellschaft" nun aussehen ?. Welche Visionen sind da aufgetaucht ?.
Neugierig fragend
Astrophil
Das verrat ich nicht.
Du weißt ja - das Weibliche bleibt immer geheimnisvoll ...
Es ging/geht aber auch gar nicht um "Visionen für die Welt" ...
Übrigens - solche Umschreibungen wie "knallhart patriarchal" - irgendwie will es ja genannt werden - sind nicht selektiv - für Weiblein oder Männlein gemeint. Denke, daß auch viele Männer am seltsamen Gang der Welt zweifeln. Du ja auch - öfter mal.
Nur noch soviel - zu Deiner Frage: Diese Welt haben wir einfach mal draußen gelassen. Gibt ja auch noch andere.
Einen schönen Feiertag wünsche ich Dir, Sati
Genau aus diesem Windesgrunde mach` ich so viel mit Frauen, Feiern und so, da kommt ein anderer Wind auf, unbeschreiblich.
Eine Freundin lädt immer nur Ehepaare ein, obwohl sie selber keines mehr ist, und es ist unsagbar langweilig dann, Studienratsgeschwafel, nääää, ich hau dann ab oder geh in die Küche, da ist meist eine zum Andersquatschen...
Windesgrund - wieder so ein schönes Wort! Ja - so eine kraftvoll-sanfte, schöne Schwestern-Energie tut gut.
Und - es gibt schon tolle Frauen.
Allergisch bin ich allerdings - gegen jedwede Form von dauerbeleidigten K(r)ampf-Lesben. Ich nenne sie mal so. War mal - wieder allzu naiv und und unbedacht - in einem "Frauen-Ferien-Haus" gelandet, im schönen Norden. Und reiste völlig bedient zwei, drei Tage früher wieder ab, weil diese permanent beleidigte und schwerverletzte Opfer-Atmosphäre für mich nit mehr zu ertragen war. Trotz einiger wirklich netter, patenter Schwestern. Aber die ewig-Miesepetrigen können mir die ganze Stimmung versauen. Kennste vielleicht? Ist schwer in Worte zu fassen .... hat aber auch eine ganz eigene Windrichtung.
Am Verrücktesten war ein Morgen, an dem "ein Mann" kommen sollte. Was für eine Aufregung - um nichts und wieder nichts. Der Hufschmied war´s. Der tat mir fast leid.
Es gibt also überall - sone und sone.
Aber gestern war´s sehr schön - viel Sonne. Und lauter "Heten" ... hatte nümlich vorab leichte Bedenken, auf eine der vorgenannten Spezies zu treffen, deren Bekanntschaft ich hier in der Gegend auch schon mal machte vor ein paar Jahren .... Da hätte ich schwer an mich halten müssen.
Sieht aber so aus - als besteht da keinerlei Gefahr - es kommen die "richtigen" zusammen.
Dir - weiterhin viel frischen Wind - mit den Schwestern.
Und auch Dir - einen schönen Feiertag, liebe Grüße, Sati
"...Das verrat ich nicht.
Du weißt ja - das Weibliche bleibt immer geheimnisvoll..."
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Schade. Hätte gerne mal wieder was Gscheites gelernt..:-((
Aber naja, vielleicht find' ich's noch selbst raus. In diesem Leben. Oder halt dann im nächsten.....
Vielleicht müsste ich ja auch nur - zwecks bunter praktikabler Visionen - viel mehr barfuß und mit Gundelrebe am Ohr durch die wild blühenden Wiesen laufen.
Sowie täglich einige Brennesselspitzen und Giersch - anstatt Gulyasch, Schweinsbraten & Schnitzel - essen...;-))
Ebenfalls einen schönen Feiertag mit "Himmelfahrtsgedanken" wünscht
Astrophil
Du bist auch mit Gulyasch, Schweinsbraten & Schnitzel patent.
Muß sich ja nicht jeder lächerlich machen in der Nachbarschaft ....
Wie kommt eigentlich dieses geheimnisvolle "y" ins Gulasch?
Ein Männergeheimnis?
Sati
"...Du bist auch mit Gulyasch, Schweinsbraten & Schnitzel patent..."
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Danke..zu viel der Ehr'...;-))
Keine Ahnung, warum das Y da ist. Das ist wohl eine "finnisch - ugrische" Sprachspezialität.
Aber zurück zu den "Frau - Sein - Visionen". Immerhin war ich es, der Dich aus Deiner diesbezüglichen Lethargie & ursprünglich vorhandenen Unlust herausmotiviert hat...;-))
Astrophil
PS:
Heute im Lokalteil gefunden...
Ein 82-Jähriger hat Dienstagabend in der Hintzerstraße in Wien-Landstraße von seinem Balkon aus mit einem Kleinkalibergewehr auf Tauben geschossen.
Die Philosophie eines gleichberechtigten und partnerschaftsorientierten Users zu diesem brisanten Thema..;-))
auch eine form der arbeitsteilung
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sie füttert die tauben - er knallt die tauben ab.
die zu klärende frage wäre: füttert sie die tauben, damit er sie abknallen kann, oder knallt er die tauben ab, weil sie sie füttert?
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Ich grüble auch noch darüber nach...;-)
"Danke..zu viel der Ehr'...;-))
....
Aber zurück zu den "Frau - Sein - Visionen". Immerhin war ich es, der Dich aus Deiner diesbezüglichen Lethargie & ursprünglich vorhandenen Unlust herausmotiviert hat...;-))"
Aha - doch nicht wirklich bescheiden. Sagen wir mal so - Du warst ein motivierender Teil - im Gesamtgeschehen. Das weiß ich zu schätzen.
Aber - was ich noch mehr zu schätzen weiß, war Dein Hinweis neulich - darauf, das Gewesene "zu integrieren" - und was Neues draus zu gestalten.
Des gfoallt mer ....
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