... auf die Saaten - dann regnet es Dukaten. Heutiger Bauernspruch.
Ich gab´s genossen heute morgen - im Mairegen loszufahren.
Fand
das erfrischend und fruchtbar. Für die Natur, die ohne diesen Regen
schließlich nicht so satt grün wäre. Und natürlich auch für die
kommenden Ernten der Bauern und damit für unsere Lebensmittel.
Die
Mehrzahl der "Stadtmenschenfahrgäste" - hatte mal wieder nichts anderes
dazu zu kommentieren, als - wie schrecklich doch dieses Wetter sei. Am
Mittwoch schon haben sie den strahlenden Sonnen-Sonntag wieder
vergessen, der ihnen ja auch geschenkt. war.
Eine freundliche Kollegin korrigierte ich kurzerhand - ihr "furchtbar" - wandelte ich in "ne - fruchtbar!" ab.
Den
Vogel schoß ein alter Mann ab, der gerade aus dem Krankenhaus entlassen
war. Er fürchtet ja - daß nach diesem Regen wieder so eine Hitze kommt.
Ja. Wat soll ich da mal sagen. Wird wohl so sein ... war ja irgendwie schon immer so.
Hahaha ....
Meine
Übung ist gerade eine andere. Habe mich ja quasi übermütig für eine
7-Tage-Schicht angemeldet. Bin schon lange nicht mehr 7 Tage am Stück
gefahren. Geht auch. Nur abends - bin ich hundemüde. Und beobachte das.
Habe ja den Verdacht - das das nur eine Frage der Einstellung ist - also
mental. Allerdings werde ich diese Übung nicht allzu oft machen - und
freue mich schon wieder auf seligen Schlaf.
Das Haus
ist wieder von allen Parteien bewohnt seit heute - sah ich am Abend. Und
beobachtete - einige seltsame Gefühle bzw. Körperreaktionen, die mich
umnebelten, als ich das registrierte heute abend beim Nachhausekommen.
Beschloß
- nicht runterzugehen und den Schlüssel heute sofort wieder abzugeben -
brauche dringend meine Ruhe, was die Streiterein betrifft. Und viel
Abstand - ebenfalls mental.
Immerhin - war es hier eine ruhige
Zeit für mich in den vergangenen eineinhalb Wochen - alles im grünen
Bereich - inklusive mentaler Ruhe. So soll es sein. Und der Rasen ist
auch gemäht seit gestern - freut mich sehr, daß das ganz ohne mich
klappt und ich diesen "Job" nun wohl los bin - an jemanden, der es gerne
tut.
Mittags in der Kolonie - erlaubte ich mir, in
zwei Oasen einzubremsen, nachdem mich eine Fahrt direkt in die Nähe
brachte - und genoß mütterlich-liebevolles Essen (grüner Spargel - mach
ich nie ...) und beste Gesellschaft, an beiden Orten - an einem
unverhofft und somit nochmal eine Extrafreude.
Zuvor
steuerte ich an einem Halteplatz einen der beiden neuen Unternehmer an,
um ihm den sehr karg gefüllten Umschlag vom Pfingstwochenende zu
übergeben. Er - meinte sowas wie "Sind doch gute Umsätze ..." und ich
unterließ es - zu protestieren und ihn zu fragen, ob er mich vielleicht
gerade verarschen möchte?!!!
Es war - Samstag schon übel - und
Sonntag noch trostloser - bis zum frühen Nachmittag, da stellte ich dann
ab. Das Trinkgeld hat´s nochmal gerade in den tröstlich-erträglichen
Bereich gerettet - aber da der ja nichts von. Dachte heute nur - huch!
Sonntag - als ich abstellte - dachte ich - sollen sie mich halt
kündigen, wenn sie wollen. Manchmal - geht´s nicht mehr. Ist die
sinnlose Geduld mehr als überstrapaziert.
Sagt der heute zu mir -
weil ich meinte, Samstag war schon hart - aber Sonntag war ich kurz vorm
Durchdrehen - er würde dann lieber früher abstellen, bevor er
durchdreht. Ja - sage ich nur - hab ich ja dann auch.
Manchmal geht´s nimmer.
Und dann - geht´s doch wieder.
Manchmal sogar fröhlich und erfreut über die vielen schönen "Kleinigkeiten am Wegesrand".
Ist eben auch - Mentaltrainig.
Jeden Tag wieder - auch nach Jahren.
Wie im richtigen Leben eben.
Verrückt
eigentlich - manches Mal fahre ich morgens los - und denke immer noch,
ich hätte das noch nie getan - dieses "Taxifahren". "Buddhistens" würden
das wohl "Anfängergeist" nennen ... ich würde sagen - es ist eine Art
"mentaler Trick". Je nach Tagesform - darf ich derart auch über mich
selber lachen, wie heute nachmittag, als ich mit den Gedanken noch bei
meiner vorhergehenden Einbremsung war ...
Gestern und heute
jedenfalls - sehr "erlebnis-verdichtete" Tage - daher auch mein
Bedürfnis nach tiefem (Traum-) Schlaf ... da wird das alles sortiert.
Und mit frischem Mairegen durchgewaschen.
2 Kommentare:
Aus der "Elfenbein - Studier- Klause":
Ich hoffe doch sehr, dass das stressige "7- Tage - Kolonie - Trekker - Fahren" Dich nicht allzu sehr erschöpft....
Mit lieben Grüßen
Astrophil
PS:
Wo keine Abhilfe ist, hat es keinen Zweck zu klagen...;-)
Robert Garnier (1544 - 1590)
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"Was die Götter so machen ..."
http://mundanestagebuch.blogspot.de/2013/05/27.html
alles Gute beim Siebener
mm
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