Dienstag, 7. Mai 2013

Magisches Gelächter ...

... stehe gestern an einem Halteplatz der Kolonie - an dem ich erst neuerdings öfter mal ansetze.  Es ist eine Art "Zeitschneise". Oder so: Eigentlich ist es ein Ort kurz vor dem Hauptbahnhof und damit mitten in der City - mit einer sechsspurigen Fahrbahn - und dennoch ist es ein sehr magischer und immer wieder erstaunlich "stiller" Ort. Ein sehr magischer - an dem die Zeit mühelos stillzustehen scheint. Eine meiner liebsten Kirchen steht dort - mit einer wunderschönen Kuppel und mit sehr viel hellem Tageslicht auch im Inneren - ein Dekaeder. St. Gereon - ist ihr Name - und ich empfehle jedem Besucher der Kolonie einen Abstecher zu dieser. Sie hat - eine völlig andere Qualität - als alle anderen Katholiken-Kirchen, die ich so kenne. Und wir haben davon reichlich in der Kolonie. Wobei - es noch andere Schönheiten gibt - auch mit guter Energie - zuvorderst die Perle namens "Groß St. Martin" in der Altstadt - eine sanfte Perle neben dem dunklen Dom - in einzigartiger Bauschönheit - besonders der Turm mit den vier "Nebentürmen". Und direkt danach - würde ich einen Besuch von St. Aposteln  empfehlen - auch ein kraftvoller Ort - direkt neben dem "Neumarkt" - ehemaliger Hexentanzplatz der Kolonie. Aber dieser zuvor erwähnte Ort - scheint sich gerade zu meinem neuen Favoriten zu entwickeln. Wegen besagter Qualität - dort aus der Zeit zu fallen.  Aus Zeit und Raum. Etwa 300 bis 400 Meter fußläufig vom Hauptbahnhof. Und - wie es mir erscheint - ein echter Kraftplatz. Auf dem Weg dorthin - sind vermutlich nicht umsonst zahlreiche alte Bankhäuser angesiedelt.Und die IHK liegt auch auf dem Weg.

Gestern also - schlief ich dort ein - der Kollege vor mir auch - trotz sechsspuriger Trasse. Und zwar - ganz weit weg. Als ich wieder wach wurde - schallte aus einem der Autos an der Ampel nebenan aus dem geöffneten Beifahrer-Fenster ein kraftvolles lautes Lachen - welches alle Übel dieser Welt weglachte.
Ich speicherte es ab - in Bild und Ton - es ist gute Medizin.        

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