... wenn ich auch nur versuchen wollte, daß zu schreiben, in Worte zu bringen, was mir manches Mal in Sekunden durch Kopf, Sinne und Seele schießt - es bräuchte viele Tage fleissiger Arbeit und bliebe dennoch nur ein blasser Schein so mancher Wallung. Die letzte Erleuchtung zu dieser Einsicht brachte mir der Herr Storl - der die Tätigkeit des Schreibens den Ameisen zuordnete, als reine Fleissarbeit, die unermüdliche Aneinanderreihung von Buchstaben ....
Seit ich das weiß, kann ich auch die investierte Arbeit und Zeit schätzen, wertschätzen.
Das - ist Gold wert.
Jetzt - beschäftigt mich noch etwas: Manche LeserInnen über die Jahre hinweg fanden es quasi "schräg", was ich so gebloggt habe. Und dabei - halte ich mich sehr vornehm zurück in dem, was ich überhaupt von mir gebe. Wenn das also bereits schräg anmutet .... wie wäre es wohl zu benennen, würde ich schonungslos aufschreiben, was ich so bei mir denke und wie ich vieles erlebe und wahrnehme ...und was für mich so gerade ist - und gar nicht schräg.
Schlaf schön.
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