... und zwar nicht mit Alice Schwarzer, die ja inzwischen auch einen Teil ihrer Seele an die BLÖD verkauft hat, sondern mit Alice aus dem Wunderland und ihren Kumpanen, die es vorziehen, 364 Tage im Jahr "Nicht-Geburtstag" zu feiern!
Ich bin lieber jederzeit selbstverständlich Frau und Mensch.
Und habe somit nur sehr selten Anlass, mich überhaupt als Frau definieren zu müssen.
Ich fühle mich heute - jetzt mal ausnahmsweise so als Frau - also als zufällig geschlechtlich und hormonell zu der einen Hälfte der Menschheit gehörend, und eben nicht in die andere 50%-Option geboren - eher schon den ganzen Tag leicht verarscht und für behindert deklariert, wenn ich auf Berichte zum "Internationalen Weltfrauentag" treffe.
Allerdings nicht persönlich, nur als einer weit verbreiteten "Spezies" von über drei Milliarden Menschinnen angehörend, die dazu weitgehend für die Aufzucht und Sozialisierung von über sechs Milliarden zuständig ist.
Meine Einstellung ist nach wie vor eine ähnliche, wie schon vor vielen Monden: Anscheinend will die Hälfte der Menschheit nicht für mehr Macht und Geld einstehen und kämpfen, hat andere Interessen oder gar zuviele, denn Karriere und Mann und Macht und Geld und Kinder und ein schönes Haus und immerwähende Schönheit und Treffen mit Freundinnen und Magie und Bewußtseinserweiterung .... - ist halt ein sehr großes Programm, vielleicht nur für wenige Titaninnen umsetzbar? Und Einsiedlerinnen unter Frauen - gibt es auch nur sehr wenige.
Vielleicht liegen viele Probleme schlicht in den eigenen Lebensentwürfen und (konditionierten) Träumen und nicht immer und/oder nur an Widerständen der anderen Hälfte der Menschheit?!
Bei den Germanen soll alles noch ganz anders gewesen sein, was das Miteinander der beiden Geschlechter betrifft - so lange ist das ja auch noch nicht her ...
Erinnerte mich heute morgen nochmal grinsend an den moslemischen Kioskbetreiber, der mir vor ein paar Jahren herzlich zum Internationalen Frauentag gratulierte - ich hatte keine Ahnung, daß es sowas überhaupt gibt.
An solchen Tagen werden Frauen mal wieder medial über das definiert, was ihnen angeblich alles noch fehlt - in den Gesellschaften.
Mir fehlt aber nichts.
Auch nicht als Frau.
Das ist aber schon wieder ein umfassenderes Thema, mit dem ich mich gerade befasse: Mangeldenken und Mangelbewußtsein in einem Universum der unbegrenzten Möglichkeiten ....
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