Kaum scheint die Sonne - fallen die Menschenmassen aus den Türen und befüllen die Leerräume zwischen den Asphalttürmen und Betonklötzen der Stadt. Und das bischen Grün in Zoo und Flora. Unglaublich viele kommen mit dem PKW, um, bevor sie im Lustgarten wandeln, die umgebende Luft zu verpesten und die Straßenränder mit Blech zu verstopfen. Ich sehne mich nach Weite und Ruhe, wie meistens. Meine Stadtzeit ist schon längst vorbei, die Stadt zerrt immer wieder an den Nerven und vor allem an der Seele. Ich bin älter geworden und sehne mich nach mehr Idylle. Sogar Blümchenmuster finden inzwischen meine ehrliche Sympathie."Love. Meditation ist ein Spiegel - und zwar der ehrlichste, den es gibt. Wer sich in Meditation begibt, riskiert eine Konfrontation mit sich selbst. Der Spiegel der Meditation lügt nie, und er schmeichelt nie. Er ist unparteiisch und unschuldig, und nie projiziert er etwas. Er zeigt nur getreu dein wirkliches, ursprüngliches Gesicht, das Gesicht, das wir der Welt nie zeigen, das Gesicht, das wir selbst vergessen haben. So ist es möglich, daß nicht einmal du selbst es beim ersten Mal zu erkennen vermagst! Aber lauf nicht vor ihm davon. Stelle dich ihm und du wirst es kennen und erkennen lernen. Diese Konfrontation ist die erste Mutprobe auf dem inneren Weg. Wenn es also soweit ist - freu dich und fühl dich gesegnet." (aus: Osho, "Love - Briefe an Schüler und Freunde")
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