Das ich nicht wirklich an Konzepte glaube, schließt nicht die überaus interessante und spannende Beschäftigung mit allen Weisheitslehren des Planeten aus - im Gegenteil, es gibt nichts Spannenderes für mich, als mit ihnen immer tiefer nach dem Wesen des Mysteriums zu forschen - und dabei immer wieder festzustellen, wieviel Gemeinsamkeiten sich finden in all den menschlichen Erklärungsmodellen der Welt. Aktuell befasse ich mich u.a. mit diesem hier, die Quelle für den Text findet sich auf diesen wunderbaren und überaus reichhaltigen Seiten von Natura Naturans:"... Hermes Trismegistos ist ein ägyptischer Eingeweihter, gleichgesetzt mit dem Gott Thot, dem legendären Schöpfer der Alchimie. Von ihm soll die "Tabula Smaragdina" stammen, auf der die sieben Lehrsätze geschrieben stehen.
Die Sieben Lehrsätze (zitiert nach "Kybalion")
Das All ist Geist, das Universum ist geistig. Allem Existierenden liegt eine geistige Kraft zu Grunde.
Wie oben so unten, wie unten so oben. Wie im Großen, so im Kleinen; Wie im Kleinen, so im Großen.
Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist in Schwingung.
Alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten; Gegensätze sind identisch in ihrer Wesensart, nur verschieden im Grad; Extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten;
Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten. Alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem, das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwungs nach links.
Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz.
Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien, Geschlecht offenbart sich in allen Ebenen. ...."
1 Kommentar:
das Große und das Kleine. Wo beginnt die Ordnung und wo endet die Analyse?
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