Dienstag, 21. Oktober 2014

Kognitive Dissonanz - im subjektiven Erleben ......

.... kleine Morgenrunde durch´s Dorf - und erfrischend freundliche, sehr gut gestimmte, sogar herzliche Menschen antreffend. Auf der Post - die in ein Schreibwarengeschäft inkludiert ist - meint die nette Frau: Ach - dann schauen wir mal sofort nach ihrem Paket ... und ich hoffe, es ist etwas Schönes drin für Sie!

Ja - meine ich - da ist was Feines drin für mich. Aber - machen Sie ruhig langsam - und erst mal in Ruhe ihre Sache da fertig - ist meine Antwort - ich habe Geduld. Und Zeit ....
Obwohl ich mich schon drauf freue? Ja - vielleicht gerade deshalb ....
Noch ein kleiner Schwatz hinterher - hinterm Tresen entdecke ich einen wunderschönen Hund ... der hat auch viel Geduld und liegt dort friedlich herum - bis er ungeduldig wird. Macht noch ein paar "Kunststücke" für mich im weiteren Gespräch mit der bestens gestimmten "Futtergeberin". 

Danach - zum "Gemüsemann meines begründeten Vertrauens". Nach dem Austausch - über dies und jenes - zahle ich den Einkauf und sehe in die geöffnete Kasse - da ist nix drin. Meine: Oh - das sollte aber erheblich mehr werden heute! Ja - sagt er - sieht er auch so. Er ist - zuversichtlich. Wenn´s aber nix werden sollte - kommt er zum Abendessen vorbei.

Das Haus - ist wieder bewohnt jetzt - die Urlauber sind eben zurückgekehrt. Begrüßung - mit einer herzlichen Umarmung.

Alles - nicht unbedingt - selbstverständlich.
Alles - friedlich, wohlwollend und gut-gestimmt.
Gilt in der Regel bzw. zunehmend im Laufe der Mondenläufe - auch für die Gäste in der Limousine.

Kognitive Dissonanz also hier - zu den brutalen und grauslichen Kriegen ..... unter "meinesgleichen".
Allerdings - kenne ich auch andere Zeiten - wo´s nicht immer so nett war mit den Menschen - denen ich so begegne. Noch am Anfang dieses Jahres - wohnte ein teuflisches Gespann hier im Hause - welches es sich zur größten Aufgabe gemacht hatte - den Mitmenschen das Leben sinnfrei zur Hölle zu machen. Sie sind - weitergezogen - und setzen dort ihre Mission eifrig fort.

Du steckst also nicht immer drin.
Im Moment - freue ich mich - daß ich nicht mehr in den "alltäglichen, sinnfreien Kriegen" stecke. Im Gegenteil - wie oben beschruben. Die Mehrzahl aller Begegnungen mit Mitmenschen - verläuft erquicklich und wohlwollend. Überraschend - freundlich.

Und: Ich arbeite - für mich - weiter dran - allerdings im Wissen darum - daß es sich jederzeit ändern kann. Das liegt nicht - allein an mir.

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