Dienstag, 26. November 2013

Novemberstill und kurzer Ausraster .....

.... vielen Dank an eine nicht weiter aufregende Kundschaft in den vergangenen Monden.

Seit ich mich jüngst in die grundlegende Langeweile meines derzeitigen Jobs gefügt habe - und diese in vollen Zügen genieße - merke ich, daß es manchmal gar nicht so langweilig ist, wie ich dachte. Es gibt immer etwas zu beobachten oder zu lauschen, zumindest innerlich.

Die von Außen kommenden lassen mich weitestgehendst und weitläufig einfach in Frieden. Oder besser: Ich lasse mich sebst in Frieden. Auch, wenn mal wieder der oder die ein oder andere etwas nervt - weil er/sie mir allzu gerne seine Geschichten überbraten will in Windeseile. Ich frage mich immer noch manchmal - wie die darauf kommen, daß mich das interessieren könnte? Sie erzählen mir von ihren Malesten und von Operationen - und ich habe nicht danach gefragt. Neulich kam einer, der war kaum zu bremsen. Ich sagte nur sehr trocken: "Ja. Ich habe in den vergangenen Monden auch mit zahlreichen Malesten zu tun." Punkt.

Es interessiert mich nur - wenn der Mensch auch wirklich in Kommunikation ist und nicht etwa seinen Monolog über mich gießen will. Letztere - prallen immer mehr bis nur noch ab. Sollen sie sich - halt ergießen - aber bitte über sich selbst.
Eine plapperte mich neulich in noch mehr Langeweile mit ihrem ungefragten und unerbetenen Wortschwall. Inzwischen pflege ich meist nur etwas wie "Ja - ich liebe Dich auch." zu denken. Und reagiere nur noch selten.

Mit manchen, etwas mehr Aufgeweckten ergibt sich hier und da ein netter Smalltalk - einfach unterhaltsam für ein paar Minuten.
Politisieren ist inzwischen weitestgehend abgestellt, meinerseits jedenfalls, da ich mich nicht mehr allzusehr aufrege über das seltsame Weltentreiben. Und im Moment nicht einmal mehr eine "Meinung" benötige. Eigentlich - seit dieser letzten Wahl-Nummer. Und seit die mittels Steuerzahlergeldern gut bezahlten Polit-Kasperle-Figuren über völlig irrelevante und uninteressante Koalitionen verhandeln. Seit zwei Monaten - bedaure ich fast die Journaille, die jeden Tag viele Worte machen muß - über nichts und wieder nichts. Ein Witz ... besonders, wieviel Kohle die dafür bekommen - Polit-Kasperle wie Journaille - für´s Nichts-Sagen und für´s Vielreden.

Merke gestern nur einmal belustigt an - vielleicht bekommen wir ja hier belgische Verhältnisse? Die hatten doch auch lange keine "Regierung" da - und es hat sich gut gezeigt, daß es auch keine braucht.

Seit ich also die Langeweile an langen Limousinentagen freundlich und ehrlich begrüße und mich sogar recht glücklich schätze, solchen Luxus genießen zu dürfen, ohne in einem noch viel unsinnigeren Hamsterrad laufen zu müssen, etwa noch so tun zu müssen, als ob mich ein "Job", den ich wegen Geldes ausübe, tatsächlich interessiere - kommt als Resonanz oft ein freundliches Schweigen im Innenraum. Bis auf solche - die ohnehin nichts merken.

Ein Rest von ehemals rotem Tuche - löste sich neulich auch einfach in ehrliche Langeweile auf. Wieder so ein Hansel, der mir unbedingt erzählen will, wie blöd viele Taxifahrer seien und daß ja soviele keine Ahnung hätten, wo´s langgeht. Ja - genau - Taxifahrer sind alle doof, haben sich ihre Lizenz wohl irgendwie erschlichen und haben nichts weiter im Sinn, als Umwege zu machen - für fünzig Cent mehr am Ende der Tour. Sie sind von Haus aus schmuddelig, unhöflich, faul und blöde - und Du hast natürlich immer Recht.  Natürlich kannst Du es auch viel besser - ist doch klar.
Aber langweilig bist Du - respektlos und feige. Denn - das alles traust Du Dich sonst nicht im Leben - was Du Dich jetzt gerade "traust": In Deine Bank zu gehen und als allererstes zu berichten, daß alle Banker strunzdoof und unfähig sind. Unhöflich sind sie - und merken tun sie nichts - diese gewohnheitsmäßigen "Taxi-Basher". Frage mich, wieso die überhaupt unsere Dienste nutzen, wenn doch alles so übel sein soll.
Warum fährst Du denn nicht selbst, Du Weltmeister der Ortskenntnis - oder mit Bus und Bahn?
Nur - um endlich mal wieder Deinen eigenen Scheiß-Frust über Dein erbärmliches Leben an solchen abzulassen, die für Dich eine Art Fußabtreter darstellen?  Nimm doch gerne - nächstes Mal einen Mietwagen oder geh zu Fuß.

Da das keine Einzelfälle sind - werde ich also indirekt seit neun oder zehn Jahren - ebenfalls für blöd und unfähig erklärt - über solche sinnlosen Anmerkungen. Die zuhauf an mich herangetragen werden.

Aber es gibt auch die Kehrseite der Medaille -  Menschen, die sehr erfreut erklären, daß sie durchweg gute Erfahrungen mit unsereiner haben. Und sehr gerne mit uns unterwegs sind. Manche haben sogar schon unaufgefordert regelrechte Plädoyers gehalten - daß unsereiner Ruf völlig zu Unrecht ein schlechter sei. Das ist meist sehr amüsant - und die Zufriedenheit, die sie ausstrahlen, verbreitet sich nachhaltiger im Innenraum, als dieses "Nach oben Buckeln und nach unten treten." der gewohnheitsmäßigen Kotzbrocken.

Die Mischform gibt´s auch - das sind die, die mir erfreut mitteilen "Endlich mal jemand, der sich auskennt." Das ist - kein Kompliment. Ich habe eine Menge Kollegen, die sich gut auskennen. Und eine Menge, die es, wie ich, überhaupt nicht nötig haben, die Kundschaft bescheißen zu wollen.

Nun also - Langeweile. Gut! Langeweile gegenüber allen Bewertungen der sinnlosen Art. Negative wie positive. Alles Bewertungen von Menschen - die keinen Schimmer haben, wie es sich wirklich anfühlt. Und was bei vielen Stunden Einsatz am Ende herauskommt.

Eine der schlimmsten Fragen: Und - wie läuft das Geschäft?
Wieder eine weitere Unsitte - gewerbetypisch. Oder gehst Du im Kaufhaus an die Kasse und fragst dort, wie das Geschäft läuft? Lauter blöde Fragen an Taxileute. Immer wieder.

Über´s "Duzen" schrub ich ja früher öfter mal was.
Das gehört zur allgemein für richtig angenommenen Respektlosigkeit unserer Zunft gegenüber dazu.
Ich vermute mal - wir stellen so eine Art bedarfsgerechter Projektionsfläche für viele dar - die sonst ihr Maul nicht aufkriegen. Für die Einen - endlich eine Projektionsfläche, um ihren eigenen Frust und ihre eigene Unfähigkeit auf unsereiner zu projizieren - für die Anderen, die sich endlich mal ganz locker und/oder "cool" geben wollen - eine Projektionsfläche für scheinbar langjährige Bekanntschaft und völlig unangebracht-intime Ansprache.

Interessant bei alledem war über die Jahre - zu beobachten, daß sämtliche Projektionen rein gar nichts mit meiner Person zu tun haben - sondern immer vom Fahrgast auf mich geworfen werden. Immer sind es - die eigenen Erwartungshaltungen, die da an mich herangetragen werden - sollen. Was ich alles wissen soll. Neulich meinte ich nur trocken - "... ich interessiere mich ja schließlich nicht für jeden Stuß!" - als jemand wissen wollte, wie der ansässige Fußballclub gespielt hat.

Manche kommen und meinen - wir sind doch in Kölle - und in Kölle ist das doch soundso. Und in Kölle - würde ja auch grundsätzlich geduzt. Und Taxileute würden ja auch gerne lieber geduzt. Alles - Vorstellungen. Die mit mir rein gar nichts zu tun haben.

Neulich zwei Typen - die mich ebenfalls sofort duzten - aber doch noch was merkten. Der eine meinte - entschuldige, daß ich einfach "Du" sage - aber ich bin Kölner - und ich bin das einfach so gewohnt.
So geht es! Ich erzähle ihm Einiges dazu. Sage - ist ok - kann ich mit leben. Bei manchen echten Urgesteinen älteren Datums - sei es mir sogar eine Ehre, wenn die mich "wirklich traditionell" ansprechen. Weil sie eben "echt" sind - echte, übrig gebliebene Originale. Das ist - einfach eine Freude.

Wenn aber zwanzigjährige Schnullis kommen - er lacht und meint, die kenne er, solche - die auf "dicke Hose" machen würden - exakt! - dann würde ich schon mal drauf bestehen, daß ich ihre Mutti sein könnte. Und das sie sich von daher - doch mal entsprechend benehmen sollen gegenüber Mutti.

Habe also - einiges gelernt in den Jahren des sinnfreien Kreisens mit vielen Menschen. 
Und jetzt - kenne ich die meisten ganz gut. Dauert nicht lange - Situationen und Stimmungen abzuchecken. Zu wissen, wann alles fein und im Lot ist - und wann jemand seine Projektionen über Dich ergießen will. Ob jemand friedlich oder latent aggressiv ist. Vielleicht gar offen aggressiv. Ob jemand einfältig ist oder sensitiv. Ich glaube - bin eher überzeugt davon - das kann man riechen im Laufe der Jahre. Literal.

Gestern hat mir einer gestunken. Der hatte mir nichts "getan" - aber ich hab´s sofort gerochen. Nicht viel später kam´s dann auch - wieso ich hier lang fahren würde - die Kollegen würden immer einen anderen Weg nehmen.
Ich hab keine Lust auf das langweilige Spiel - und meine nur: "Sagen Sie es doch bitte vorher - wenn sie eine andere Strecke nehmen möchten - und nicht, wenn es schon lange zu spät dafür ist. Ich werde jetzt so und so fahren - und dann sind wir schon da, wo Sie hin möchten. Auf der anderen Route - ist kein Durchkommen."
Wir sind sehr zügig da - und der muckt auch nicht mehr.
Im Innenraum - riecht es ein wenig tödlich-säuerlich, es ist ein schwer-kranker Mann mit einem tragbaren Sauerstoff-Gerät, welches ihm während der Fahrt das benötigte Elixir zupumpt - laut. Kein Wunder - wenn er mies drauf ist.

Aber ich habe ganz gut gelernt inzwischen, dieses nicht mehr zu mir zu nehmen - und bei ihm zu belassen.
Ob krank oder gesund - ich bin nicht mehr gewillt - mich mit den Projektionen dieser Menschen weiter zu befassen.
Es langweilt mich. Denke mir nur sowas wie: "Gut - ich mag Dich zwar nicht sonderlich - aber ich wünsche Dir dennoch das erdenklich das Beste." Am Ziel ist er friedlich und gibt sogar Trinkgeld - was ich gar nicht erwartet habe.

Trinkgeld - ist auch sowas. Manche sind sehr großzügig - und ich staune immer noch manches Mal, was ich da ungebeten geschenkt bekomme. Andere sind geizig - und ich denke das dann auch bei mir - aber sie haben ja jedes Recht dazu. Sollen sie halt geizig bleiben - mich interessiert es nicht weiter. Ist ihre Entscheidung.

An manchen Tagen habe ich abends 25 oder gar 30 Euro in der Börse - weil die Leute unerwartet großzügig waren. Manches Mal frage ich erstaunt: "Ist das für mich?" und sie sagen - "Ja, sicher." Ich tue nichts dafür. Bin weder scheiß-freundlich noch verstelle ich mich anderweitig.

An anderen Tagen - an denen ich womöglich explizit gut gelaunt und sogar unterhaltsam bin -  kommen vielleicht trotz vieler Fahrten gerade mal 5 Euro zusammen. Jeder gibt eben das - was er will. Und wer nichts gibt - läßt es eben.

Langweilig ist es auch - glücklicherweise - geworden, mich über idiotisches Fahrverhalten aufzuregen. Schön immer - wenn es die Kundschaft an meiner Stelle übernimmt. Das amüsiert mich manches Mal noch.
Süß auch - wenn sie mir mitteilen - "rechts ist frei" oder sowas. Ich gucke sowieso und immer - selbst. Muß sein. Umsicht ist wichtig. Beibt wichtig. Und meistens bin ich sehr gelassen nach über drei Jahrzehnten und gut zehn in der Limousine im Verkehrsgeschehen.

Nur gestern - mußte ich mal kurz ausrasten. Selten geworden - aber wenn, ist es begründet.
Und gestern mußte ich kurz stark an mich halten, während ich ausrastete - sonst wäre ich ausgestiegen und hätte der Tussi mal richtig eins auf die Schnauze gegegben.
In einer sehr engen Straße kommt sie mir willentlich mit ihrem Fahrrad entgegen - obwohl sie mich lange gesehen hat und nur eine Sekunde an der Ecke hätte warten müssen, damit alles wie geölt weiterläuft.
Sie hält aber - ganz offensichtlich und willentlich - gegen mich.
Auch dies prallt sehr sehr oft und tagtäglich völlig an mir ab - aber nicht in diesem Moment. 
 
Ich flluche also und lasse das Fenster runter - Ob sie meine, sie hätte jetzt auch noch Vorfahrt mit ihrem Rad - entegegen der Fahrtrichtung?
Daraufhin bleibt die neben mir stehen - kein Zentimeter Spielraum mehr - und fängt iherseits an, mich belehren zu wollen.

Sati rastet kurzerhand sehr wütend aus.
Die dumme Tusse wird ebenfalls lauter, mit erhobenem Zeigefnger, was mich erst recht wild  werden läßt - und ich höre mich plötzlich sehr laut schreien - so laut es gerade geht: "Halt endlich Dein dummes Maul, Du blöde Sau!" Fahre glücklicherweise weiter - und merke - wirklich, ich würde der jetzt am liebsten so richtig eine reinhauen! Sie vom Fahrrad holen - und zuschlagen. Eine aufrichtige Lust dazu hat mich ergriffen.  Und das ist - völig zu Recht so. Sie hätte das wahrlich verdient. Und ich auch - zur Entspannung. Allerdings weiß ich auch gut - daß sie die Prügel für die hiesige Nachbarschaftsgeschichte der vergangenen Monde gleich mit dazu bekommen hätte. Sie - lebt gefährlich gerade - denn sie weiß das nicht.

Habe sie dann zügig wieder vergessen - und bin ganz froh, daß mir sowas nur noch sehr selten passiert. Aber auch einverstanden - daß es möglich ist im richtigen Moment.

Am Anfang - passierte mir das viel öfter. Das ich wirklich hochkochte - und auch sturzbesoffene Typen fast aus dem Auto geprügelt hätte - die nicht wach werden wollten und überhaupt nichts mehr schnallten. Mich am Weiterfahren hinderten.

Einmal habe ich - zu Anfang - eine völlig dichte Afrikanerin aus dem Auto gezerrt und fast verprügelt. Ob ihrer Blöd- und Frechheit. Der Kollege hatte mich vorher schon vor ihr gewarnt - er würde die nicht mehr fahren - und er hätte noch Geld von ihr zu bekommen.  Die wollte also nicht aus dem Auto steigen am Ziel - und versuchte auch noch, mich auf dumme Art um die Zeche zu prellen. Ich nahm ihr kurzerhand ihre Handtasche ab und holte mir mein Salär raus. Im Nachgang könnte ich mich immer wieder in den eigenen Arsch beißen - daß ich nicht einfach die ganze Kohle genommen habe, die da drin war. Als Schmerzensgeld. Und für einen guten Tagesbeginn - umsatztechnisch. Waren ein paar Hundert Euro drin.
Wie bei anderen Idioten auch - die mich schon mit Hundertern beworfen haben und mit drei, vier Promille im Blut lallten - "Da, nimm et doch!" Ich Depp aber - gab ihnen immer korrekt auf den Betrag ihre Kohle wieder. Stopfte den Idioten ihre Scheine wieder zurück in ihre Taschen und war froh, wenn sie endlich weg waren. Nahm mir - jedesmal erfolglos - vor - beim nächsten Mal klüger zu sein.

Ich zog und zerrte also an der bis zum Rand mit Drogen vollgepumpten afrikanischen Liebesdienstleisterin, bis ich sie endlich raus hatte aus meinem Auto - wollte weiterarbeiten - und schrie sie an - daß sie gleich von mir ordentlich was auf die Schnauze bekommen würde, wenn sie nicht sofort bezahlt und abhaut. Fand mich - schlicht außer mir wieder. Und war sehr froh, daß gerade an diesem sehr frühen Morgen - weder Polizei noch Passanten auftauchten.  War eine interessante Erfahrung -  und ich beschloß, nie wieder so auszurasten. Gestern aber - war ich doch nochmal kurz davor. Und wirklich - es wäre sehr richtig gewesen, dieser frechen Person mal ein paar klare Grenzen aufzuzeigen. Kann aber für mich - recht schiefgehen im Nachgang. Lohnt sich nicht wirklich. Und wie geschruben - sie hätte gleich noch ein paar gesammelte Werke dazu kassiert von meiner Seite. Die - ganz sicher - in ganz andere blöde Schnauzen gehauen gehören.

Dennoch gut, zu wissen - daß trotz aller Langeweile - alle nötigen Kapazitäten sofort verfügbar sind.
Habe diese zwar nur in seltensten Ausnahmefällen genutzt - und will es auch weiter so halten - aber ich weiß und staune manchmal, daß sie zu Genüge vorhanden sind, wenn´s sein soll.

Gut, daß es meist ganz anders ist.
Langweilig eben.
Luxuriös langweilig!

4 Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

oh ja, hier hebt eine verstehende den finger!
manuela gestern von ali angehupt worden, weil ali nicht durchgesehen hat, dass manuela noch nicht abbiegen konnte wegen gegenverkehrs.
leider konnte ich ihn nicht stellen, im nachhinein. als er neben mir die spur befuhr, guckte der starr geradeaus. der hat es aber kochen gespürt, bin ich ganz sicher.
oft mit dem mann besprochen: verkehrssituationen sind die letzten hindernisse zur gelassenheit.
ich bin von null auf 100 im bruchteil einer sekunde!
aber ich arbeite dran!!
brauchst du ein bißchen material, falls dir mal die beschimpfungen ausgehen? melde dich! :-)

Sati hat gesagt…

Danke für´s Angebot.
Und nein - ich brauche kein Material - im Gegenteil. Bin sehr froh - daß ich das potentiell vorhandene nicht mehr zu nutzen brauche. Hätte mehr als genug im Gepäck - aber es tangiert mich in der Regel nicht mehr.
Bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen - wie gestern. Und da - habe ich mehr als ich brauche bei mir.

Wenn Du elf, zwölf Stunden unterwegs bist - lernst Du Gelassenheit - und auch unterscheiden.

Für mich weiterhn die Gefährlichsten: Die, die unsicher fahren.
Die vermeintlichen Weltmeister gehen mir da erheblich zügiger am Allerwertesten vorbei - denn - so muß ich sagen - sie sind zwar auch oft gefährdend, aber sie können ebenso oft auch ganz gut fahren.

Das mit dem Stur-Weggucken - kenne ich natürlich auch zu Genüge.

Das Einzige, wo ich noch aus eisenhartem Prinzip unnachgiebig bin - sind solche, die mich in irgendeiner Form nötigen wollen. Die - lasse ich ggf. auch knallhart ins Blech reinbrettern.

Von Null auf Hundert - kann ich mir gar nicht leisten, aus rein gesundheitlichen Gründen. Wenn Du bei mir die 50 provozieren kannst - bist Du schon gut.

Liebe Grüße, Sati

sonja hat gesagt…

Da meine ich, Auswirkungen der Chironen zu verspüren...da wirste weich geklopft und massiert, damit Du nicht mehr als hättest Du einen Stock verschluckt durch die Gegend läufst und fährst, was eh nie der Fall war. Aufgeweichter kommt mir das doch vor? Was meinste?

Sati hat gesagt…

Ja. Aufgeweicht einerseits - und auch neuerdings wieder aufrichtig aggressiv - wenn´s nötig ist.
Oh ja - die Chironen haben da einen sehr spürbaren Anteil.