Dienstag, 19. November 2013

Die Zank-Teufel gehen ....

... wer hätte das gedacht?
Ich jedenfalls nicht - wo dieser Mittelfinger-Herzeige-Akrobat doch immer wieder beteuert hatte, daß er in jedem Falle bleiben würde.
Nun aber lautet die Botschaft:
Bis zum kommenden Märzenmond
sind sie weg.
Vermutlich - denke ich mir einfach so - schon früher.

Zu den gestrigen positiv-harten Kiefermuskel-(Ein)Griffen -
kommt also nun noch eine ganz andere, unerwartete Ent-spanung hinzu.
Fein! Stelle etwas irritiert fest - daß ich die gute Kunde erst noch verdauen und "realisieren" darf.  

Die Nachbarin, die es mir mitteilte - geht quasi fest davon aus - daß die Teufelsbrut nun nochmal zur Hochform auflaufen wird. Weil diese inzwischen nur noch - mit aggressiv erhobenem Mittelfinger demonstrativ an ihrem Fenster vorbeiflaniert. Einige hübsche Video-Aufnahmen von derartig haßerfüllt-gezeigtem Mittelfinger-Gelenk mitten in die Kamera-Linse - habe ich ja meinerseits bereits konserviert .... weiß also, was sie da genau sieht.

Diese Erwartung von noch mehr Übel - ist eine mögliche Variante - von vielen. Ich empfahl eine andere - also die einer Ent-Spannung.
Dieser "Native" - wird ohnehin in der Nähe verweilen - er wird ganz sicher nicht in die Ferne schweifen. Aber die tägliche Dosis an sinnfreiem Haß - im Hause - wird uns nicht mehr tangieren.

Während meine Nachbarin sich noch in Phantasien befindet - was in den kommenden, wenigen Monden der Trennung noch so alles passieren wird - bin ich schon längst weg.
Weggetreten - aus einem langen Albtraum.

Was übrigens durchaus - zu kurz anhaltender Schwindeligkeit führen kann .... über´s Leben halt mal wieder - und die Lösungen, die aus dem Nichts heraus - immer plötzlich kommen.

Der Nachbar bestellt eine Blaskapelle für den Auszugstag - nnd ich dachte, "Oh Happy Day" wäre ein passendes Lied zum Feiern.

Bis heute begreife ich in keiner Weise - was hier in den vergangenen eineinhalb Jahren geschehen ist. Auch niemand anders begreift das.  Ich sehe nur - daß die Clanmitglieder sich seither zurückziehen. Zwei von Vieren sind schon weggezogen, der Dritte hat nun - Gott sei Dank! - seine Kündgung eingereicht und die Vierte sucht ebenfalls was Neues. Die Erzeuger werden zwar weiterhin in ihrem Hause in der Nähe verweilen - aber es wird keinerlei Anlaß mehr geben für diese Leute, auf diesem Grundstück zu erscheinen.

Der Spannungsabfall nach einer allzu langen Zeit des sinnfreien Krieges - kommt erst noch.
Ist noch zu frisch - um mich einfach ausgelassen zu freuen. Sitzt noch alles in den Knochen und Gliedern.
Aber nach und nach wird es abfallen. Nach und nach - wird wieder mehr Lachen und Unbeschwertheit hier einkehren.

Der seltsame Anwalt - wird seine Briefchen an die neuen Nachbarn der Zankteufelbrut versenden.  Ein letzter solcher Brief erreichte die Vermieter - die aufgefordert werden, sofort die Kamera zu entfernen. 630 Euro für eineinhalb Seiten krudes Zeugs  - die wohl die Rechtsschutzversicherung  der Zankteufel an ihn löhnen wird.
Die Kamera - wird natürlich hängen bleiben. Und weiter in Betrieb sein. 
Der Besonnene - der mich neulich schon so freundlich aus dem Albtraum weckte anhand von Fakten = tatsächlich investierter Zeit in die (einstigen) Unbilden - ärgerte sich nun seinerseits selbst, daß er sich mal wieder mit sowas herumschlagen muß. Das - finde ich sehr menschlich.

Gestern "bestand" ich im Gespräch mit der Nachbarin auf ihre "traditionelle Weihnachtsdekoration" vor der Haustür. Sie wollte nicht .... hatte keine Lust mehr, solange die Zankteufel noch hier weilen. Ich protestierte - selbst überrascht, weil ich´s ja eigentlich nicht so sehr mit solchem Zeugs habe - aber es soll ja nicht so sein, daß alle ihr Verhalten und ihre einstigen Pläsierchen ändern wegen sinnfreiem Terror.  Das "Weihnachtszeugs" wird also installiert - basta!
Werde ihr Gesellschaft leisten beim "Aufstecken" und mich abends drüber freuen, wenn ich nach Hause komme.

Jetzt - ergebe ich mich einer gewissen Müdigkeit und mit dieser einhergehenden "Weichheit" .... der Anfang vom Ende einer sehr seltsamen Geschichte.

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