Mittwoch, 18. August 2010

Auf meiner Burg ....

... war ich heute nochmal, aber früher und viel länger - nachdem ich ein paar Hinweise im Traum erhalten hatte.  Bei echtem "Nordwetter", Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein mit fliegenden Wolkenwesen. Die Begrüßungs-Kohlmeise von gestern war auch da, sie bewohnt den mittig-stehenden alten Baum am Platz - heute war sie sogar in Gesellschaft unterwegs und ebenso zutraulich wie frech- sie hat sofort meinen Rucksack nach Fressbarem inspiziert, als ich mich wenige Schritte entfernte. Einige Menschen kamen heute hoch - die Palette reichte von grauslich-nervig bis sehr angenehm, wie im richtigen Leben. Im Grunde ist da oben jedes Wort zuviel.
Mein vernachlässigter Körper ist ein Wunderwesen: Heute ging er schon viel leichter da hoch als gestern und die Atemwege scheinen schon erheblich gereinigter nach vielen Stadtmonden, dazu tanzten alle Zellen vor Vergnügen. Habe ihr versprochen, daß wir jetzt wieder oft unterwegs sein werden - es tut einfach gut, draußen im Grünen und an frischer Luft zu sein. Zumal wir sehr viel bis jede Menge Bewegung brauchen. Während die Seele auf Nachtmeerfahrt und der Geist in merkurianischen und anderen Höhen- und Fernflügen involviert waren - saß der Körper herum und mußte dazu noch überraschenden Gelüsten nachgehen. Die Steakphase ... neigt sich gefühlt dem Ende zu. Auf dem Herbstplan steht viel Rohkost.

Der Herr Schiller, Friedrich von, sagt es so: "Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht und nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit."

Oben auf dem Gipfel kam mir der Gedanke an zwei Wochen internetfreie Zeit - habe in Kürze auch nochmal komplett taxifrei .... allein der Gedanke ist eine Herausforderung, zumindest in der Basisstation. Auf Reisen - ist es kein Problem, doch ich werde wohl nur ein paar Tage unterwegs sein. Was um Himmels willen habe ich eigentlich im vergangenen Jahrtausend gemacht, als ich noch keinen PC in meiner Basisstation hatte?

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