Mittwoch, 25. Oktober 2017

Der "Huusmeister" aus dem Nachbarhaus zieht auch weg ....

... Ende des Jahres isser fott.
Hat mal eben 200 Ocken auf die Miete draufgehauen bekommen - soweit ich ihn eben verstand.
Hatte ihm von oben nur mal "Danke" zugerufen - weil er es mal wieder war, der uns hier die geleerte Tonne vor´s Haus zurückbrachte. Das macht der schon, solange er hier ist - jedenfalls wenn ich nicht schneller bin.

Der Mann ist etwa - wenige Jahre älter als ich. Könnten auch ein paar mehr sein - aber wohl nicht mehr als zehne an der Zahl. War früher mal bei der Feuerwehr - und ich wunder mich immer drüber - weil der ja sowas von langsam ist - und ich immer dachte, die müssen da so richtig fix und flink sein.  Kenne seine Geschichte nicht weiter - könnte auch ein Schlaganfall gewesen sein - wer weiß. Hab ihn auch nicht danach gefragt - weil es sich nie ergab - und weil er manchmal so lustig antwortet = gar nicht zuhört und quasi nur aus seiner Welt heraus spricht.

Trotzdem mag ich den inzwischen irgendwie - nachdem ich mich an seine Art gewöhnt hatte. Anfangs ist er mir gehörig damit auf die Zwiebel gegangen und dachte ich "Der tickt doch nicht ganz sauber!" Auch die einstigen Nachbarinnen hatten wohl solchen Eindruck.  Und die Süße unter mir - also die, die jetzt manchmal dort haust - hatte mich auch schon gefragt, was das für ein Vogel sei?

Der schafft es einfach - sich neben Dich zu stellen - und Dir stundenlang beim Arbeiten draußen zuzugucken. Also a) ohne mitzuhelfen und b) ohne was zu sagen. Haha.
Das ist schon echt "gewöhnungsbedürftig" !!!
Bzw. fordert heraus - auf leichte und geschmeidige Weise damit umzugehen.  Sowas irritiert einfach- besonders den Verstand. "Wat will der jetzt hier?" und solche Fragen kommen natürlich. Hahaha ...
Und ich hab dann für mich einen ganz guten "Hebel" gefunden.
Also - je nach echter Stimmung entweder bissel mit ihm zu reden - oder eben auch gar nicht und entsprechend klare Sgnale zu setzen. Übrigens - siehe oben - gehe die Signale eh meist an sich selbst und weniger an jemanden, der ohnehin nicht wirklich zuhört. 
Lektion gelernt - einmal auf die Schulter klopfen, Sati.

Also: Wieder wrd jemand gehen hier.
Ich komm mir langsam vor - wie in einer Art Drehtür.
Und komisch - daß die alle vorher gehen.

Wie auch immer - alles Gute schon mal vorab für den "Huusmeister". Wie ich ihn eben verstanden habe - wird er dort, wo er landet - weniger Arbeit und vielleicht mehr Freude haben.

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