Körperempfinden: Geschmeidiger. Durchlässiger. "Gut geölt" ...
Keine Kopfschmerzen.
Keine Rückenschmerzen.
So gut wie keine Nacken- oder Schulterschmerzen.
Dennoch spürbar - die vielen Zipperlein der vergangenen Jahre - aber anders.
"Weicher" .....
Gemütsbefndlichkeit:
Überraschend empfindlich.
Als ich zugequatscht werde von zweien, die ich öfter mal fahre jetzt und die ich eigentlich mag - tut mir das ein wenig weh .... es ist mir "zu laut" und "zu hektisch". Wäre gern woanders - nicht auf den häßlichen, lauten Straßen der Kolonie. Dennoch - auch Ruhe - irgendwie - innerlich. Immerhin überstehe ich zweieinhalb Stunden Festhängen an einem sehr unruhigen, lauten Halteplatz in häßlicher Umgebung und direkt vor einer "Spielhölle" .... recht stoisch.
Zwei-, dreimal fluche ich - weil ich auch noch ständig im Funkloch bin ..... sinnlos eben das Ganze.
Späterkommt zweimal eine Meldung für den gleichen Halteplatz auf dem Display - bitte HP soundso anfahren - ein Fahrgast wartet. Ironie des Schicksals halt - nichts Neues in dem Metier.
Über Tag immer wieder mal ganz andere Gedanken - als sonst so.
Ich beschreibe diese Impulse einfach mal als "sonnig".
Abends nach 12 Stunden im Molloch - bin ich müde - aber nicht so totmüde, wie sonst in letzter Zeit oft..
Am späten Nachmittag fällt mir ein - ich habe kaum gehustet heute.
Und obwohl ich insgesamt genervt bin von dem ganzen Unsinn - den ganzen Tag lang Auto fahren im Wahnsnnn - bin ich nicht wirklich gestresst.
Hatte genügend Aufmerksamkeit/Konzentration - das Buch "Hochdosiert" - von Jeff T. Bowles schon mal zu zwei Dritteln durchzulesen. Mühelos. Lesen fiel mir schwer in den vergangenen Monden.
Es tut sich was .....
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