Freitag, 23. November 2012

Geld und Gesetze?

Kann nicht anders - muß ein wenig Senf dazugeben.
@ M. und astrophil - zum Gelde ....
Von Dir, liebe M,, habe ich erfaßt, daß Du bisher noch nie wirklich viel Geld hattest. Aber - Du besitzt immer noch ein Grundstück - also eine Frage der Betrachtung .... Bei Dir - Astro - weiß ich´s nicht, wie´s mit den Finanzen realiter steht und stand.
Ich weiß nur - von mir selbst - daß ich es liebe, Geld zu haben, um damit gewisse Dinge und noch lieber Träume im Leben realisieren zu können.
Hatte als Kind und Teenager immer reichlich Taschengeld - meine Eltern waren großzügig - aber nie reich. Dann ... starb mein Vater, als ich 16 war - und die Mutter enthielt mir bewußt die Information vor, daß ich durch seinen Tod nun eine beträchtliche "Halbwaisenrente" erhielt. Das waren einst satte 750 bis 1.000 DM - also eine Steigerung über die Jahre miteinbezogen - von denen ich damals locker hätte - und hatte leben können. Die Mutter wußte gut, warum sie es nicht sagte - ich wäre sofort ausgeflogen. So - flog ich erst mit 18 aus - nachdem mir die ältere Schwester die bis dahin zurückgehaltenen Informationen zugespielt  hatte. Weg war ich - und die ältere Schwester - hatte mir sogar noch eine, meine erste Wohnung besorgt, für 250 DM einst. Und an meinem damaligen Lieblingsort. Hier - muß ich eben nochwas Anderes einschieben - da ich mit meiner leiblichen Schwester sehr viel Hader hatte - aber in diesem Moment - hat sie mir viele Türen geöffnet.
Hatte also meine erste eigene Wohnung - eingerichtet mit Freunden - die dann aber dennoch leer stand, von Anfang an - weil ich gerade bei einem Geliebten lebte. Ich behielt die Wohnung - in weiser Vorausssicht. Nach etwa eineinhalb zog ich dann wirklich dort ein. Machte derweil - irgendwie - mein Abitur und versuchte mich in einer völlig ungeeigneten "Ausbildung" - die mich nicht die Bohne interessierte.
Rausschmiß - wegen Nicht-Anwesenheit und Unernsthaftigkeit.
Immer noch die "Halbwaisenrente" in petto - und die vielen, wilden Jahre bis zum Exzess durchgezogen - mit den damaligen Freunden. Kleine Wohnung - immer voll mit Leuten. Dann wohnte ich sogar zu zweit in dieser "Einzimmer-Wohnung" - mit einer Freundin.  Diese -  hatte widerum eine eigene Bleibe und wir übten eine der wertvollsten Übungen im Leben zusammen - nämlich die Freundschaft bewahren, onwohl wir beide ein Verhältnis mit dem gleichen Typen hatten.
Irgendwann - durchgezogene Ausbildung - und keine Alimentation mehr.
Studium am Abend - nach der Arbeit. Und auch noch zuhause- insbesondere Faszination für Rechnungswesen - und Spanisch. Jung - jede Menge Energie. Fast - unermüdlich.
Dann - dem Lamentieren von mir sehr nahen und lieben  Menschen - seinerzeit meine "Vorgesetzten" - gelauscht - und gestaunt - an was diese hängen.
Noch mehr gestaunt - wem sie dies erzählen?!
Ich hatte nur ein Bruchteil dieser Mittel zu der Zeit zur Verfügung - und fühlte mich keineswegs arm.
Vermutlich - hatte ich zu dieser Zeit noch nicht einmal eine Idee von "Mangel" gehabt.
Und dann kamen die Geschichten dieser - von mir durchaus und sehr geschätzten Menschen, tagtäglich und im Umgang miteinander - die ihr Leben so eingerichtet hatten, daß sie ein eigenes Haus abbezahlen und die Feste ihrer Kinder mit - für mich damals - pompösem Aufwand gestalten wollen.
Diese - die ich sehr gerne mochte - klagten also bei mir - die ich soviel weniger hatte an Materiellem - über ihre "matieriellen Nöte"
Hmmmhh ... ich ließ das - meistens - so stehen.
Erzählte nichts von mir und möglichen engeren "Engpässen".
Wurde nur selten zornig -weil ich meist gut wußte -daß ich es mit Menschen zu tun habe.
Einmal  wurde ich zornig - das war der Moment -   inhdem man mir die eigenen  Ideen stehlen und als die eigenen verkaufen wollte. Verkauft hat - das war Verrat.
Danach hab ich irgendwann beschlossen - nur noch das ohnehin Gegebene zu empfangen.
Und jetzt - muß ich abkürzen - es war immerhin - seinerzeit - eine  halbe Million DM - aus dem Nichts aufgetsucht = nicht gesucht und dennoch aufgetaucht ....
So  - kann es gehen.
Was - ich - falsch mache - seit vielen Jahren -
trotz überrraschend- temporärer Erkenntnis:
Ich habe Ideen zu Geld. -in Relation zu dem, was ich tue.
Das - was ich tue - ist nicht von Herzen.
Vermag also auch nicht zu blühen.
Wieder falsch -
ich muß neu träumen
Und - es geht niemals um Geld allein ...
Geld - ist ein Witz.
Und ist dennoch - Energie.
Ich denke -
es ist ganz gut -
reich und arm erlebt zu haben -
wie auch immer.
Damit es - keine Theorie bleibt.
So.
Soweit ....
habe gerade neulich - mal eben eine Milliarde "mental-generiert".
Her zu mir - die Erdnuß!
PS - Von der einstigen halben Million habe ich fünfzehn Jahre gelebt -
und auch immer wieder zwischendurch gearbeitet.  Habe einige Reisen gemacht, mir meine Trauminstrumente geschenkt und ein paar Ausbildungen finanziert. Als es aufgebraucht war - machte ich den Denk- und Fühlfühler, daß nun erstmal alle Anderen dran seien. Dachte, mein "Bonus" sei nun abgelebt. Weil´s halt immer von alleine zu mir kam ... Bei solcher Einstellung - kommt das Geld natürlich nicht mehr .... wenn frau es auch noch von sich wegschiebt. Denke gerade - wieder um.  Ist ja genug da - für alle!

7 Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

das meine ich ja: es geht nicht um Geld alleine. Ich bräuchte es echt, aber ich gehöre wohl zu jener Fraktion, die sich am Anblick/Besitz nicht ausreichend ergötzen können.
Mein Traum hatte mir das Geld (140.000) in so nebensächlicher Form dargebracht, dass ich mein Verhältnis dazu eins zu eins gespiegelt bekam.
Geld ohne Idee (Geist oder wie auch immer der Name lauten könnte) dahinter ist nichts, bedeutet nichts, erfüllt nichts.
Es mangelt mir also am Begreifen des Geldes, aha....
Schön, dass ich in Sati jemanden lesen kann, bei dem das anders ist, quasi gegenteilig.
Bin sehr gespannt auf die Debatte hier, vielleicht hilft es mir, spät aber doch noch zu begreifen...
Grüße
M.

Ich will...... hat gesagt…

übrigens, wenn der ossi früher von einem hörte, er hätte kein geld, dann hieß das: der hatte kein geld. der konnte sich nicht brot zum abendessen leisten. als der ossi dann hautnah mit dem wessi zu tun kriegte, hatte kein geld haben auch plötzlich eine ganz andere dimension. kein geld haben hieß dann gern mal: ich komme nicht ran, ohne dass ich zinsen verliere, wenn ich vorzeitig auflöse und so... mußte auch erstmal gelernt werden.
;-)

Sati hat gesagt…

Ja - ein freier Flug durch die Relativitäten eben .....
Aber wie geschruben - ich bin - jetz - empfangsbereit - für jede Menge virtuelle Energie.
Jenseits - von Wert-vorstellungen.
Anders gesagt:
Bescheidenheit ist eine Zier -
doch weiter
kommste ohne ihr.
LG - Sati

mundanomaniac hat gesagt…

ha Sati,

lass mal flattern die Zwillingsbänder

MM

Astrophil hat gesagt…

Stichsatz - nur zur Anregung:
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"es geht nicht um Geld alleine. Ich bräuchte es echt..."
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Alleine dieser Satz mit "bräuchte" lässt es - das Geld - meistens schon die "Flucht" ergreifen...
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Ich möchte hier keineswegs den "Oberlehrer" heraushängen lassen. Und es gibt wohl auch kein "Patentrezept" für JederMann und JederFrau.

Aber Geld ist- neben seiner Bezahlfunktionsenergie - meiner Ansicht nach auch "Freiheit". Und da geht es ganz sicher nicht um etwaige in diversen "Sparformen" angehäuften "Summen".

Und vielleicht kommt es ja auch - in individuell ausreichendem Bedürfnismaße - genau immer dann, wenn man nichts "sucht", sondern ganz einfach mal wertschätzend "dankt". Dankt dafür, dass man bisher immer "genug" davon hatte.......

Denn sonst - andersherum - wenn wir alle nicht "genug" gehabt hätten bisher - dann könnten wir ja auch hier nicht schreiben.

Oder ?.

LG
Astrophil

mundanomaniac hat gesagt…

Sehr wahr, Phil,

inzwischen habe z.B. ich meine ersten 4 Ster (m x 3) Brennholz im Hof, die bis Februar reichen und noch ein paar Euro für Dringendes, was lange anstand. Alles aus dem Gegebenen ohne alle Neu-Aquisitionen.
Das Holzgeld kam aus einer individuellen Wertschätzung, die sich meiner Astro-Arbeit seit 25 Jahren verdankt. Mit so was kann man aber nicht r e c h n e n , daher die seelische Not im Vorfeld der Sorgen.

Sati, wie alt warst Du eigentlich, als die halbe Million anrollte? So was kann einen Menschen ja für alle Zeit zugrunde richten ...

Euch allen ein erholsames
Wochenende

MM

Sati hat gesagt…

Lieber Bruder - 28 war ich.
Und Geld - kann mich nicht zugrunde richten. Ich blieb sehr modest - und fuhr mein altes, gebrauchtes Auto weiter, bis es seinen Geist aufgab. Um dann wieder ein altes, gebrauchtes zu kaufen. Einziger "materieller Luxus" einst: Mein Traumbett - in dem ich immer noch schlafe - und zwei hochwertige Schrankmöbel sowie ein Sofa - die ich längst abgegeben habe an gute Stelle.
Ich hatte damals wirklich nur Schrott in der Wohnung - und ein grottenhäßliches geschenktes Sofa ... Wichtiger: Reisen und Trommeln lernen ... die besten Instrumente habe ich mir schon geschenkt einst. Und noch mehr lernen ... das habe ich mir auch geschenkt. Einmal kaufte ich spontan ein Bild von meinem einstigen Lieblingskünstler für 1.500 DM - das habe ich später meinem Neffen geschenkt.
Habe weder Job noch Abendstudium "geschmissen" einst - sondern erst mal ein paar Monate "nachgedacht".
Habe - zum Glück - nicht alleine gewonnen, sondern mit einer Freundin geteilt. Die einzige, die sich mit mir freuen konnte.
Der Partner - war frustriert über die Überraschung und meinte - ich würde jetzt garantiert ein ganz anderer Mensch werden.
Die Mutter - war nicht zufrieden, weil sie mir nun keine temporären Geldgeschenke mehr machen konnte. Tat sie aber dennoch - weil: "Alle bekommen das Gleiche" war ihre Philosophie.
"Respekt" im Freundeskreis - war kaum noch zu erwarten - weil viele nur dachten - "die hat´s ja ..." oder "die hat gut reden".
Also - wie gesagt - eine durchaus interessante Erfahrung.
Aber eigentlich - habe ich mich nicht geändert. Nur meine Möglichkeiten - waren nun anders.
Mit der mental-generierten Milliarde - würde ich gerne ein paar offene Schul- und Kultureinrichtungen betreiben. Dort könnten kleine und große Menschen etwas über Gesundheit, Ernährung, Körperarbeit, Musik und alte Wissenschaften (z.B. Astrologie) lernen ... besonders solche, die keine Kohle haben, um teure Kurse und Seminare zu besuchen.
Und - diesmal - würde ich mir mal ein nagelneues, schnittiges Auto mit Allrad-Antrieb kaufen - und ein ebensolches Wohnmobil (seinerzeit war´s ein alter Bulli mit Hochdach ...). Ansonsten - sind meine materiellen Wünsche immer noch eher modest.
Und daher - glaube ich nicht, daß mich diese Erfahrung "ruiniert" hat.
Ein fester "Vorsatz" hat mich ohnehin immer in diesem Leben begleitet - mich bloß nie von "Zeug" abhängig zu machen ...
Aber - wie der Phil sagt: Geld eröffnet - ganz andere Möglichkeiten. Da hat er einfach recht.
Also - ich wünsche allen - immer alles, was sie brauchen und immer noch etwas mehr, weil es sich leichter anfühlt, Sati