Dienstag, 22. November 2011

Von Moment zu Moment

"Ich sehe den Tod nicht als ein Unglück, so wie ich bei der Geburt eines Kindes nicht jubiliere. Auf das Kind warten Schwierigkeiten, der Tote hat sie hinter sich. Am Leben zu hängen, heißt am Kummer zu hängen. Wir lieben, was uns weh tut, das ist unsere Natur.
Für mich wird die Stunde des Todes ein Moment des Jubilierens sein, nicht der Angst. Ich schrie, als geboren wurde, und ich werde lachen, wenn ich sterbe."
Zitiert aus Nisargadatta Maharaj - "Ich bin".
Das scheinbare Paradoxon, welches das Leben zutiefst erleichtert, ist: Das Leben mit allen Erscheinungen zu lieben und dennoch nicht dran zu hängen.

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