Sonntag, 9. Mai 2010

Gott respektiert dich, wenn du arbeitest ...


... aber er liebt dich, wenn du singst!

Heute soll ich nicht arbeiten - obwohl ich willens und auch schon draußen war. Aber die elfenbeinfarbene Limousine hat einen Breakdown. Allerdings keinen unvorhersehbaren, sondern einen aus purer Schlamperei seitens derjenigen, mit denen ich einen entsprechenden Deal habe. Habe sie also abgestellt, war gerade bei diesen Menschen um die Ecke mit einer Fahrgästin gelandet - die sagte "na, dann schauen sie mal, daß sie ihr Auto noch gut nach Hause bringen"  und mußte dann U-Bahn fahren, was ich ja völlig crazy finde ... aber bin gut zu meinem eigenen Auto gekommen. Macht also heute einen ungeplanten Verdienstausfall, was mich noch recht gelassen ließ - vielleicht auch angesichts dieses strahlenden Sonnenscheins.
Die größere Herausforderung war die Frechheit der Behauptung auf meinem AB zuhause des für den fahrbaren Zustand des Fahrzeugs verantwortlichen Menschen, das wäre wohl "albern" und wenn ich keinen Bock zum Fahren hätte, solle ich doch einen Tag vorher Bescheid sagen, dann könnte jemand anders fahren. Und außerdem - hätte ich das doch schon gestern wissen müssen ..... gestern sagte er mir noch am Telefon, er hätte nachgesehen und da wäre noch ein ganzer Millimeter Belag auf den Bremsen ... am Montag wäre Werkstatt-Termin.
Ich weiß es sogar schon seit zwei Wochen - und meine Business-Partner auch -  und habe es seither mehrmals glasklar angesagt, daß die Bremsen runter sind. By the way - bin ich nur die zweite Besetzung, und die erste hat es ebenfalls angemahnt. Vorgestern war ich zwischendurch beim Gutachter wegen einem Unfall,  den ich nicht verursacht habe, gestern war kein Öl mehr in der Kiste und der Ölwechsel in der Werkstatt hat mich wieder eine unbezahlte Stunde gekostet - eigentlich habe ich eine Menge Geduld, Gelassenheit & vor allem Gottvertrauen, daß der Umsatz schon stimmen wird  ..... wie sich am Abend zeigte. Aber ich habe auch einen Anschlag - und wenn der erreicht ist, greift er auch.
 
Also - den Verdienstausfall bezahlt mir jetzt eh niemand, da komme ich schon irgendwie klar mit. Aber dieses blöde Spiel - übrigens vorzugsweise offensichtlich von männlichen Mitmenschen gespielt - mir dann auch noch den ureigenen Ball, in diesem Fall die eigene Schlamperei zurückwerfen zu wollen - hat mir heute wieder einmal eine exzellente Lernvorlage geliefert: Einfach nicht auffangen, solche Bälle, eiskalt fallen lassen ....

Und bei dieser Gelegenheit:  Hatte jetzt echt zwei schöne Arbeitstage - mit sehr netten und besonders entspannten Begegnungen -also tatsächlich einfach nur Freude im Moment .... und heute schon soll ich nicht weiter arbeiten.

Aber wer bin ich,  mich gegen den göttlichen Willen zu stellen?
Siehe oben ....
So werde ich halt andere Dinge verrichten.

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