In diesen Tagen - denke ich oft daran, daß wir einfach mal komplett umdenken müssen, alte Programme und Konzepte (allen voran solche Mega-Realitäten wie Kriegs- und Pharmaindustrien, die beide erbarmungslosen Krieg gegen Menschen und Umwelt führen ) ein für allemal löschen und dann ganz neu ans Werk, mit umsetzbaren und menschenfreundlichen Visionen.
Der aktuelle Status Quo - ist ein vernichtender und mörderischer. Je mehr ich in diverse menschengemachte Realitäten auf diesem Planeten eintauche, desto mehr Abgründe, Widerlichkeiten und Perfiditäten tun sich auf und es zeigt sich, daß die Menschheit den ihr gegeben Geist nicht zu nutzen weiß. Die Menschheitsgeschichte wird nach wie vor bestimmt von einem uralten Prinzip, welches in der Tierwelt so öfter vorgegeben ist: Die Großen fressen die Kleinen. Doch selbst in der Tierwelt, die deswegen manchmal grausam anmuten mag, ist das kein allgemeingültiges Prinzip und es gibt auch hier eine Menge Vegetarier, allen voran gut sichtbar der Elefant, die i.d.R. gutmütig sind und keinen Appetit haben, sich an Blut und Tod der Anderen zu laben.
Wollte nicht ein großer Teil der Menschen sich von je her als "höher entwickeltes Wesen" sehen? Dann - müßten wir das endlich auch einmal unter Beweis stellen. Ansonsten wird die Menschheit nämlich ebenso vom Planeten katapultiert, wie schon manch andere Spezies vor ihr.
Also: Es braucht von grundauf neue Modelle und Systeme des Zusammenlebens auf dem Planeten - denn der Status Quo entspricht dem puren Wahnsinn.
Dazu gehören vor allem auch die "Errungenschaften der Technik" - von denen es vor wenigen Jahrzehnten noch hieß, sie sollen dem Wohl der Menschen dienen- und nicht zuletzt auch einem Leben mit weniger Arbeitsaufwand und mehr Freude - und nicht wie heute, beipielsweise einer menschenverachtenden Überproduktion von degenerierten, vergifteten und/oder genmodifzierten "Lebensmitteln" bei gleichzeitigem Hungertod von Milliarden von Menschen, oftmals gerade die, die diese Nahrung für Andere erarbeiten - während an der Börse eine Handvoll Blutrünstiger am eklatant steigenden Getreidepreis verdient. Verbecherisch arbeitende Banken werden mit dreistelligen Milliardenbeträgen und dem stillschweigenden Einverständnis ganzer Bevölkerungen gestützt, während sich der vollgefressene "Welthungergipfel" gütig dazu herabläßt, das Recht auf "Nahrung für alle" endlich mal, allerdings völlig unverbindlich, festzuschreiben und die Finanzmittel weltweit auf 44 Milliarden zu erhöhen.
Der Herr Icke zitiert in seinen Vorträgen gerne dies hier - und das trifft es auf den Kopf: Everything is upside down ....
Hier mal ein guter und äußerst realiter Artikel aus der SZ, gefunden habe ich ihn auf der Seite des "Sein-Verlag" ... ja, tatsächlich aus der SZ, einem Mainstream Medium. Er trägt den Titel "Das Geld reicht für alle" und schildert, wie wir durch eine einfache Änderung unserer maroden Denkweise schon sehr viel Gutes für alle erreichen können. Es ist gar nicht so schwer - nur ein bischen die Gegebenheiten neu verkabeln und schon - können wir unsere Welt für alle freundlicher und wohlwollender gestalten. Mit dem, was jetzt schon ist.
Das will ich auch mal hier versuchen: Mehr Visionen ansprechen, Lösungswege ansprechen. Als mittlerer Weg sozusagen, Also weder einseitig den Fokus nur auf die zweifelsohne gegebenen Mißstände und abgrundtiefen Schlechtigkeiten richten (und auf diese Weise womöglich Untergangsszenarien kreiieren), noch eine rosarote Brille aufsetzen (wie ich sie so oft antreffe - besonders gerne bei Frauen, die sich geradezu "aggressiv" in ihre heile-Welt-Idylle verbeissen oder aber gerne auch bei den LichtbringerInnen, die sich persönlich dazu berufen fühlen, die Welt - aber erst 2012 - zum Aufsteig in die 4. Dimension zu führen ...).
Ein Anfang ist der oben angesprochene Artikel von B. Müller in der Süddeutschen Zeitung, der mir aus der Seele spricht. Es ist mehr Geld denn je zuvor im Umlauf auf dem Planeten - und mal ganz abgesehen von Geld, welches lediglich ein Transportmedium für Energie ist, ist mehr als genug für alle von uns vorhanden.
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