Mittwoch, 21. Oktober 2009

Jean Ziegler - der Rebell vom Genfer See

Weiter unten der Link zu einem sehr lebendigen Portrait von und mit Jean Ziegler - aus dem Jahre 1996 und dennoch topaktuell. Tut gut, einen solchen Menschen wie ihn trotz aller Anfeindungen und Hindernisse, die man ihm in den Weg zu legen versucht, hier ungebrochen und kraftvoll zu sehen - in einem neueren Interview vom 11.09.2009 zu seinem neuen Buch mit dem Titel "Der Hass auf den Westen - wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren".

Auszug aus der (aktuellen) Information zum Film-Interview aus 1996 auf Youtube:
".... Seit September 2000 war Jean Ziegler UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. In dieser Funktion verfasste er jährlich allgemeine Berichte und Empfehlungen.

Bevölkerungswachstum als Ursache für Hunger bezeichnet Ziegler als „kompletten Blödsinn, da die Weltlandwirtschaft 12 Milliarden Menschen ernähren könne. Ziegler gilt als Globalisierungskritiker. Er bezeichnet sich selbst als Kommunist im Sinne der Redewendung von Karl Marx „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen".
Unternehmen besonders multinationalen Konzernen wirft er vor, zwecks Profitmaximierung unethisch zu handeln, jede Verantwortung für Menschenrechte oder Umweltschutz abzulehnen und so wesentlich für den Welthunger mitverantwortlich zu sein. Konzerne übten ferner beträchtlichen Einfluss auf die Politik aus und bedrohten damit die Demokratie. Ziegler bezeichnet Hungertod als Mord."


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