Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ganz England voller Kinderschänder - ISA heißt die englische Gestasi

Hier ein Artikel aus der SZ mit dem schönen Titel "Paranoid".
Es geht darum, daß sich nun in England alle registrieren lassen müssen, die einen "häufigen Kontakt" mit Kindern pflegen. Als "häufig" gilt bereits ein Kontakt von einmal im Monat.
Drei Kontakte gelten als "intensiv".

Ganz England ist somit offiziell unter Generalverdacht gestellt.

Und das Schlimme ist:
Ganz England läßt sich unter Generalverdacht stellen !!!
(und nicht nur England ...)

Der Titel des Artikels in der SZ ist schon sehr beachtenswert - galten doch bisher nur solche Leute als paranoid, die nach einem Cui Bono fragen.

Ich frage mich gerade, was die mir den armen Kinder vorhaben, Ihnen eine derartiges Gefühl von Bedrohtsein durch die Umgebung zu indoktrinieren - und es erinnert mich doch sehr an Deutschland vor wenigen Jahrzehnten, wo Denunziation zum guten Ton gehörte.
Übrigens ist der Artikel in der Rubrik "Panorama" veröffentlicht - scheint nicht recht wichtig zu sein, wie verrückt die "Gesellschaft" inzischen ist.


aus dem Artikel ".... Die 200 Mitarbeiter der ISA sind darüber hinaus angehalten, Risiko-Profile verdächtiger Personen zu erstellen, um mögliche künftige Übergriffe im Keim zu ersticken. Dazu dürfen sie "Interessen, Einstellungen, Beziehungen und Lifestyle" untersuchen.

"Schwere emotionale Einsamkeit" etwa, eine "impulsive, chaotische und instabile Lebensführung" oder die Verwendung berauschender Substanzen zur Bekämpfung von Stress können demnach Alarmsignale auslösen. Das Glas Rotwein nach einem harten Tag, so scheint es, birgt das Risiko, als Kinderschänder abgestempelt zu werden. ...."

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