Freitag, 4. Mai 2018

"Liegestuhl", Topinambur Beet und Hundi ....

... uff - hab heute endlich den 1-a-Topinambur ins Beet gesetzt.  Nach dem Jäten des Urwaldes. Leider "Rücken" heute - zum Glück hab ich neulich schon vorgearbeitet.  Also - endlich durch da jetzt - mit oder ohne "Rücken" - basta! "Rücken" ist übrigens - eher Hüfte ....  und entsprechende Muskelgruppen.

Also - das Beet fast perfekt in Schuss gebracht - bis auf ein klitzekleines Eckchen noch, weil´s dann nicht mehr gehen wollte - und die feinen Knollen in die Erde gebracht. Sogar bischen behutsam - also nicht zuviele bzw. mit entsprechendem Abstand.

Fast alles andere - radikal raus aussem Beet. Sogar die Blumen .... ist eben manchmal so. Den riesigen Salbeibusch, der sich einst aus einem völlig mickrigen Pflänzchen etwickelt hat -  radikal zurückgeschnitten  und die Zweige noch jeweils still den Nachbarn später beim Raufgehen "geschenkt". Falls einer was damit machen will - Tee oder Butter oder Pesto oder was auch immer ....

Und jetzt: Nur noch "warten". Was der Topinambur so treibt - und hoffentlich austreibt.  Sehr spannend finde ich das. Wie einst auch schon mit anderen Pflanzen bzw. -samen ..
Die prächtigen Feuerbohnen einst haben mich zum Beispiel sehr beeindruckt.

Theoretisch bin ich jetzt etwa eine Woche "zu spät" dran damit - aber das paßt schon. War ja alles spät bisher. Außerdem gibt es keinerlei "Erntestress" oder sowas ...  bin einfach nur gespannt - was da geschieht.  Wie langsam oder schnell und wie  hoch er wächst - und ob er blühen wird.

Als nächstes Projekt steht nun das andere Beet an - das ist etwas größer und eher relativ schattig gelegen.  Der Urwald auf diesem ist wesentlich dichter - aber das krieg ich schon fein hin.  Nicht auf einmal - sondern halt in "kleineren = mehreren Schritten". 
Da stand vorher so ein - in meiner Weltwahrnehmung - recht sinnfreier und großer Buxbaum drauf, der aber wie fast alle solche vergangenes Jahr von einer Plage befallen worden war. Der Landschaftsgärtner hat den vor wenigen Wochen freundlicherweise ausgebuddelt und entsorgt - nachdem ich seiner Liebsten mitteilte, daß der krank ist und besser weg soll - aber ich den nicht ausgebuddelt kriege.
Jetzt - steht dort noch ein toler Pfirsichbaum, der vergangenes Jahr erstmals voll mit Früchten hing. Und eine wnderschöne "Teller-Hortensie" - die ich noch gesundschneiden werde.  Außerdem - Himbeeren. Und davon viele. Die aber hier auch niemand je gegessen = geerntet und wertgeschätzt  hatte.  Achja - neben der Teller-Hortensie noch so ein noch sinnfreieres "Ziergras" - dat kommt auf jeden Fall weg - wenn ich den "Urwald" rode!
Als gutes Zeichen nehme ich mal dies: Seit die einstige  "Ziergärtner-Fraktion" nicht mehr hier weilt - haben sich auch gerne die Brennnesseln hier auf den kleinen Beeten angesiedelt.  Die hol ich zwar raus - aber die geben immerhin in der Zeit, wo hier fast niemand mehr was gemacht hat feine Nährstoffe in den Boden. 

Kann gut sein - daß ich die Himbeeren raushole .... und alles umgrabe - bis auf Pfirsichbaum und Hortensie.  Wird wohl so sein.  Muß mal "neu gemacht werden".  Kürbis käm da vielleicht gut ... wenn wohl auch nicht mehr in diesem Jahr.

Den Fachmann von unten werde ich mal fragen - ob er bereit wäre - die uralten Bäume im Herbst zurückzuschneiden - die zwar nicht zu diesem Haus gehören - die es aber mehr als nötig haben!
Dat "Jüppchen" hat das auch einst noch gemacht - wenigstens grob - damit die nicht kaputt gehen.  Und sonst kümmert sich da niemand mehr drum.

Hundi - hat sich übrigens relativ eingelebt. Aber es gibt Tage - wie heute - da dreht die wieder völlig durch und am Rad.  Vemutlich kriegt sie gerade mit - daß die Tochter auf dem Sprung ist. Die zieht am Montag aus - und in die Kolonie. 
Ich bin einfach nur froh - daß Pfitzi das alles erstaunlich gelassen meistert!
Fast habe ich den Eindruck - daß der das alles auf seine Weise bestens "sortieren kann" - und sogar Hundis Dauergekläffe bestens "kapiert".

Achja - und ich ziehe in Erwägung - mir dieses Jahr bzw. in wenigen Tagen echt so einen "Relax-Sessel" für draußen zu schenken! Ich war lange Jahre viel zu wenig draußen - vor allem nicht mit blanker Haut - und wenn ich nur mal ein Stündchen da in Tiefschlaf = Trance falle (was sicher ratzfatz geht ....) -  so wird das auf jeden Fall für Vieles gut sein.

4 Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

wenn ich der meinung bin, dass ich vorhandene pflanzen an ihrem ort nicht mehr haben will, finde ich immer einen anderen platz für sie.
nur selten schaffen sie den umzug nicht.
m.

Sati hat gesagt…

Ich frag mal den Gärtner unten - ob er Verwendung hat. Der ist nicht nur Gärtner sondern auch "Alles-mögliche-Verwerter-und Verschrotter" - vielleicht fällt ihm was ein. Hier ist kein anderer Ort für Himbeeren, wo ich sie hinsetzen könnte.
Bleiben sie eben noch stehen ...

Ich will...... hat gesagt…

ja, himbeeren sind ein problem, weil sie wuchern.

Sati hat gesagt…

Wenn´s geht - vernichte ich auch keine Pflanzen. Allerdings hab ich hier in den vergangenen Jahren dazugelernt - daß auch nicht alles bleiben muß bzw. daß es manchmal tatsächlich besser ist, wenn was einfach weg kommt. Weil es wiederkommt - in Hülle und Fülle zum Beispiel.

Gestern hab ich ein paar Tulpenzwiebeln in die Biotonne geworfen - beim Beetjäten für den Topi .... hatt zuvor noch drüber sinniert, die umzusetzen. Aber es ist fast alles voll hier. Und man kann es auch übertreiben mit allem.

Diese Alles-erhalten-wollen-Mentalität steht mir manchmal arg im Weg bzw. zieht Energie. Beispiel: Die von mir einst adoptierte Palme der fortgezogenen Nachbarin. Die wollte diese wegwerfen - und ich hab sie adoptiert. Seither - hat sie mir Energie gezogen, weil ich sie gar nicht haben wollte im Hausflur. Ud auch niemand fand, der sie gerne haben wollte.

Jetzt - steht sie gleich vor der Haustür unten im Freien. Bis es kalt wird. Da steht sie gut und alle waren gleich einverstanden. Aber im Hausflur hab ich immer gedacht: Wem kann ich die wohl auf´s Auge drücken?