... dazu noch ein wenig miteinander "geschwatzt" = erst gar nicht
über das Tun gerade oder potentiellen "Rücken" sinniert - und schwups -
ist die "Arbeit" getan. Wenigstens schon mal das Grobe und mehr dazu
.... jedenfalls sehr viel mehr, als ich alleine mal eben so geschafft
hätte.
Heute bin ich also endlich an den Urwald hinten drangegangen ... das wurde jetzt höchste Zeit.
Auf
dem Balkon unten grüßt mich der Besuch der Nachbarn - eine junge Frau
aus der schönen Schwyz, die kürzlich hier auch schon den Rasen mähte.
Der schon wieder dreimal so hoch ist nach wenigen Tagen ....
Maiensonnenkraft halt. Ich muß bischen lachen - über den "Frust" der
Frauen unten , was den Mäh-Erfolg bzw. eben Nicht-Erfolg betrifft.
Im
Urwaldbeet fange ich mal mit der prachtvollen hohen Hortensie an. Und
kurz drauf fragt die junge Frau: "Kann ich helfen?" Ich antworte
"mechanisch-höflich" mit "Nein nein ....alles gut"- und "denke" bzw.
prüfe erst anschließend - haha. Korrigiere mich also und meine: "Ja -
doch - sehr gerne."
Tatsächlich kann ich nämlich Hilfe bestens brauchen im Urwaldbeet.
Und ihr Angebot war aufrichtig gemeint.
Nach
vielleicht einem Stündchen - wenn überhaupt - sieht das da schon ganz
anders aus - fast wie neu - bis auf noch ein paar Feinarbeiten
demnächst. Und - es war sehr nett. Ich fand die schon neulich sehr
sympathisch, als wir vorm Haus ein paar Worte wechselten. Die Schwyzer -
strahlen oft so eine "unerschütterliche Ruhe" aus .... was natürlich
auch so nicht stimmt, wie sich in der Unterhaltung zeigte. Aber: Sie
sind schon noch ein wenig anders getaktet als "wir Hektiker" hier - und
das mag ich.
Ihr hat wohl neulich das nachbarliche
"Schwätzchen" draußen gut gefallen - als ich sie und das
Mutter-Kind-Team draußen zufällig antraf. Ich wollte ja gerade mal weg -
aber dann haben wir uns noch ein wenig unterhalten. Und das gerade -
als die Pferdchen kamen. Sozusagen recht idyllisch alles in dem Moment.
Jedenfalls - Freiraum am/im Haus. So ist es ja auch zur Zeit - wieder.
Zum Glück! Also - in Kombination damit, daß sich jeder mal planlos
irgendwie einbringt - aktuell da draußen im "Grünen".
Der
"Topi" kommt raus ... hurra! Ist nun schon klar erkennbar und ich freu
mich sehr. Hab ihr den gezeigt und von ihm erzählt. Im Herbst kommt sie
wohl wieder zu Besuch - da hab ich ihr versprochen, daß sie eine feine
(Ernte-) Knolle bekommt. Köchin ist die - und kennt den noch gar nicht
recht bislang. Da ich noch Knollen hier hatte und vernahm - daß ihre
Großeltern und Eltern einen Garten haben in der Schwyz - hab ich ihr die
Knollen mal sehr gerne mitgegeben. Der Topi ist sowas von stark - der
kann auch jetzt noch gesetzt werden. Wird dann vielleicht nur ein wenig
kleiner ausfallen.
Die Himbeeren im Urwald - stehen
noch. Zwecks Gesundung ausgedünnnt - also alles weg, was nicht recht im
Saft ist. Werde sie wohl doch nicht "entsorgen" - denn: Es sind noch
echte alte Sorten. Keine Hybride. Werde sie wohl mit einer
Schnurkonstruktion gen Ast des Pfirsichbaumes zum
"in-die-Höhe-klettern" ermuntern.
Der einst vielgescholtene
Pfirsichbaum ("wenn der nächstes Jahr keine Früchte wirft - kommt der
weg !!!" - autsch ....) hängt schon jetzt sowas von voll mit neuen
kleinen Früchten - seitdem er nicht mehr beschimpft und/oder genötigt
wird. Außerdem ist der richtig hoch gewachsen.
Jetzt
will noch viel altes tiefes und totes Wurzelwerk so richtig raus aus dem
Beet - vom ollen Buxbaum, viel Efeu und und und ... aber das
krieg ich schon noch geschmeidig hin. Hab heut auch schon bischen was
weggeschafft. Dank der guten und gänzlich unerwarteten Hilfe "us dr
Schwyz".
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