Sonntag, 6. August 2017

Ein ungeliebtes "Antifanten-Kind" .... voller Wut ...

... gestern im Supermarkt.
In schwarzer Kutte - mir schwarzer Kapuze - starker Schnaps-Fahne - und von der "Antifanten-Fraktion".  Sie tat mir leid im Nachgang, als ich zügig begriff - daß ihr Verhalten nur ein lauter Schrei nach ein bischen Liebe ist.  Der ganze schenbare "Trotz" - nur Verzweiflung.  Wie so oft. In 10, 20 Jahren wird sie es hoffentlich erkannt haben.

Am Gang zu den Bio-Produkten stand eine Frau mit Baby im Einkaufswagen und daneben das Antifantenkind, welches gerührt seine Schnapsfahne gen Baby blies.  Ich blieb kurz neben ihr stehen, da die drei den Zugang versperrten - und hörte, wie die Mutter gerade sagte "Das mit der Politik kommt erst viel später" (für´s Baby). Ich grinste und stimmte zu - hatte es nicht eilig und wollte beide gerade bitten, mich mal vorbeizulassen.
Darauf erfreut das Antifantenkind: "Sind Sie jetzt auch stehengeblieben - weil das Baby so süß ist?". Nein - ich wollte mal vorbei hier - und meine Zustimmung galt dem Spruch mit der Politik.
Darauf die Kapuze - irgendwas von "Erdogan und Assad sind Mörder und böse."  - und sie erwartet Zustimmung zu ihrem Schwall. Ich Eselin - springe für eine Sekunde drauf an und meine: Kommt drauf an - wie man das sieht. Das ist leider Öl auf´s Feuer der Kapuze - sie schwallt weiter von den bösen Mördern - und das müsse man doch sehen.
Ich erwidere: Das diskutieren wir mal besser nicht hier aus - ist der falsche Ort. Und: Zu Assad solle sie sich doch nochmal etwas besser informieren. Alles - ruhig.
Darauf die Kapuze - empört - "Aber die bringen Muslime um !!!".
Ich denke - die hat sie nicht alle.
Und winke ab.
Darauf wird sie noch ungehaltener - und droht mir fast - wären wir nicht gerade im  Supermarkt ... und unter vielen Leuten .... dann .... 
Ich lache nur - und darauf herrscht die mich an: Ich solle sie nicht anquatschen - sie hätte mich schließlich nicht angesprochen.
Mein Kommentar: Oh - dat ging aber schnell - Alzheimer?
Weg ist sie.
 
Die Mutter vom Baby informiere ich noch kurz - daß das eben die sogenannte "Antifa" war. Sie versteht erst nicht - dann aber doch zügig.

Tatsächlich war das aber nur ein ungeliebtes Kind - siehe oben - auf der Suche nach ein wenig Zuwendung und Bestätigung. Leider mit den völlig falschen Mitteln.
Und wenn ich dran denke - was diese ungeliebten Kinder  in ihrer Fehlleitung gerade so alles anrichten - wird mir fast übel.

Eine Begegnung mit den "Antifanten" von früher fällt mir ein - ist schon Jahrzehnte her. Mit denen konntest Du wirklich nicht reden - so voller purem Hass waren die. Habs versucht - aber es war sinnfrei. Die hatten nur Tunnelblick - und waren echt gefährlich dabei.

Die Kapuze gestern aber - tat mir irgendwie leid. Es wäre eigentlich so einfach - aber sie wird es sich noch lange selbst schwer machen.  Und ein Stück weit - kenne ich das aus meiner eigenen Sturm- und Drangzeit.  In diesem Sinne - wünsche ich ihr alles Beste.
Und - möge das Leben es verhindern, daß dieses frustrierte Wesen Schaden für die "Allgemeinheit" anrichten kann.

3 Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

schade, dass das kind besoffen war. sonst wäre vielleicht eine einladung zum kaffee (gespräch) hilfreich gewesen. ich weiß: gute theorie!
m.

Sati hat gesagt…

Sowas ergibt sich - oder auch nicht.
Mir wäre es wohl schlicht zu anstrengend gewesen - mein Bedarf an solchen Gesprächen, also mit Menschen, die komplett dicht sind (und hier ist nicht der Alkohol gemeint), ist reichlich erschöpft nach zehn Jahren Limousinenlenken. Und vier Jahren Nachbarschaft mit "Pharmagläubigen".
Fruchtbar dagegen sind Gespräche mit denen, die schon selbst denken.
Mensch muß sich eben die gute Energie einteilen ... das lernt sich, wenn man selbst jahrelang Perlen in den Sand geworfen hat.

mundanomaniac hat gesagt…

genau, sich was reindrücken lassen verlernt sich schnell beim Älterwerden


Mundobruder