Donnerstag, 28. Juli 2011

Pfützensonne mit Mondsichel

















Ich mag´s.
Für mich (ist das Wetter sowieso fast immer) goldrichtig.
Zu meinem persönlichen Glück nicht zu heiß - vor allem nicht in der Limousine.
Knapp über 20 Grad - warm also.
Perfekt, um draußen spazierenzugehen oder:
bei Bedarf auch länger draußen zu verweilen,
ja sogar, um länger draußen zu sitzen.
Schlecht genug für die vielen,
die fest genug dran glauben
und "schlecht genug", daß die Wege frei bleiben.
Ab und an ein reinigender Regen, nach Frische duftend und schon
ein wenig nach herbstlicher Vergänglichkeit, aber auch würzig und reif.
Der Zenit des Blühens ist überschritten,
die stiller gewordene Schönheit überall zeigt sich gerne noch dem geniessenden Betrachter,
bevor sie sich wieder gänzlich in sich selbst zurückzieht, für unser äußeres Auge unsichtbar.
Du mußt halt in die Lücken springen, wenn du nach gutem Wetter suchst.
Ein einziger Tag bietet soviel Vielfalt, sogar den von mir geliebten Wind wie am Meer.
Ich sage nur:
Herrlich!
Fruchtbar und sattgrün.
Ich kenne das von je her so bei mir, daß ich immer irgendwie gerne draußen war, bin.
Als Kind und Jugendliche sowieso - am liebsten den ganzen Tag. Nur in den letzten Jahren hat das insofern und eher indirekt abgenommen, da ich durch die Limousine per se schon 12 Stunden pro Schicht auf den Strassen draußen war - und dann abends meist genug hatte, zumindest von den vielen Menschen hier in der Kolonie.
Eigentlich bin ich fast immer eine Wettergewinnerin -
das ist auch viel wert !!!
Heute traf ich gar in einem sonst belebten nahegelegenen Waldstück auf zwei junge Rehe, die durch´s Unterholz sprangen - habe ich dort noch nie erlebt. Tiere kommen glaube ich auch ganz gut klar mit solchem Wetter, bei dem sie nicht allzu sehr von der Menschheit aufgescheucht werden.

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