Am Freitag dann bin ich in den hohen Norden gefahren, an die See. Hatte ein kleines Friesenhaus mit Reetdach direkt am deich gemietet - dort war nichts weiter los und für mich war das ein echter Hochgenuss. Stundenlang kein Auto, kein Mensch, gar nichts. Besonders bei "Schietwetter". Nur ein paar feundliche und friedliche Schafe vorm Küchenfenster. Kein Notebook - und aus der Tasche voller Bücher fast nichts gelesen. Am Ende der Welt braucht es nicht viele Worte.
Manchmal auswärts Fisch gegessen, wie es sich gehört am Meer -
auch für Vegetarier ....
Das Meer .... da kann ich gar nicht wirklich etwas zu schreiben. Es ist unbeschreiblich. Einfach gewaltig. Liebe. Ebenso wie die Weite dort oben, das Licht. die Luft, der Wind, der Himmel und die Landschaft. Was soll ein Mensch zu soviel Schönheit sagen? Besser einfach die Klappe halten und demütig in Stille lauschen, riechen, schauen .... und sich vom Wind das dumpfe und übervolle Großstadt-Hirn freiblasen lassen. Danke.

Meine einzigen Nachbarn weit und breit
Federnlassen im Gegenwind
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen