Sonntag, 30. Oktober 2011

Urlaubs-Fazit

Beginne gerade, mich zu entspannen. Jetzt könnte der Urlaub also beginnen. Nach etwa zweineinhalb Wochen .... mit dem würzigen Duft von frisch geschältem Knollensellerie an den Händen und in allen Sinnen.
Die ersten eineinhalb Wochen war ich komplett außer Gefecht gesetzt. Wäre auch ok und sogar wunderbar gewesen, ich hätte es trotz und mit Krankheit zu geniessen gewußt - hätte nicht auch noch ein offizieller Termin an mir gezehrt, der mir just zum Urlaub hineinschneite.

Nun geht es langsam wieder aufwärts.
Versuche weiterhin diesen blöd-sinnigen  und müh- seligen Drahtseilakt, mich genau dort zu entspannen, wo es von Spannungen nur so wimmelt. Zwischendurch habe ich keine Lust mehr auf das Drahtseil und denke "Dann kipp halt runter. Was soll schon passieren?!"

Kaum bin ich vor die Tür getreten - beginnt mein elfenbeinfarben konditionerter Apparator die vorbeifahrenden Limousinen und deren Nummern zu registrieren  ..... adios, Urlaub .... Immerhin - ich habe ein paar Ideen bekommen bzw. mich daran erinnert, wohin ich gerne noch reisen will, sobald ich kann. 

All die Widrigkeiten, die sich fast zu chronischen Krankheiten entwickelt hatten, haben mir eine Menge erzählt über´s Leben und über´s Menschsein. Helfende Pflanzen melden sich bei mir auf wunderbare Weise, offenbaren sich freudig. Ich staune nicht schlecht daüber und probiere in Selbstversuchen alle(s) aus. Meinen Gelenken geht´schon viel besser und manchmal auch dem Geist. Habe tausend Ideen, was ich alles noch lernen möchte und das ist gut so für eine Zwillingssonne. Nichts mehr lernen zu wollen fühlt sich nämlich an, wie lebendig tot zu sein.

Keine Kommentare: