Der Kölner und die Kölnerin an sich - sind ja traditionell hart im Nehmen, was Chaos, langandauernde Bauprojekte (Kölner Dom ...) und das Einfallen von Millionen Fremder in die Stadt betrifft. Aber diese U-Bahn ist schon eine eigene Herausforderung. Nicht nur, weil sie den inzwischen schon unverschämt-verbrecherisch-anmutenden Klüngel vor Ort offenlegt, sondern besonders auch, weil kein Kölner Bürger diese sinnlose und völlig überflüssige U-Bahnstrecke braucht und auch niemand hier dieses Teil haben will.
Es handelt sich um reine, ja, ich möchte sagen lupenreine und pure Geschäftemacherei und Vetternwirtschaft.
Und dabei geht es nicht nur um die permanente Belästigung sämtlicher Anwohner über viele Jahre hinweg sowie eine Traumatisierung anreisender Touristen beim Heraustreten aus dem Hauptbahnhof, sondern inzwischen haben auch viele ehemals alteingesessene Einzelhandelsgeschäfte schließen müssen - weil ihre Läden gar nicht mehr erreichbar waren oder aber über Monate und Jahre inmitten von Bauschutt und -dreck lagen.
Jetzt - hamma wieder einen frischen Skandal am Bau: Pünktlich zu Karneval hat man mögliche Sicherheitsrisiken nicht mehr länger unterm kochenden Deckel halten können. Nur 17 % wichtiger stabilisierender Eisennägel sollen verbaut worden sein - den Rest sollen angeblich korrupte Bauarbeiter an Schrotthändler vertickt haben. Ja, is klar! So ein paar -zig Tonnen Baueisen bringen ja enorm viel schnelle Kohle und sind besonders leicht und unauffällig transportierbares Diebesgut ... tätätä! Die halten einen eben für total bescheuert hier. Wie überall. Und machen einfach weiter. Wie ..... (bitte selbst ergänzen).
Nun warten wir hier mal gespannt, ob der Rosenmontag aus Versehen doch noch unterirdisch stattfindet in diesem Jahr.
Übrigens - und das zeigt ja schon die große Intelligenz hier in der Kolonie: Statt den traditionellen Zugweg in den vergangenen Jahren einfach wegen der besagten Großbaustelle einfach mal umzuleiten und auf intakten Straßen rollen zu lassen, wurde jedes Jahr die Baustelle an den traditionellen Zugstrecken extra für den Zug zubetoniert - und anschließend wieder aufgerissen.
Dat - jitt et nur he en Kölle am Ring, schallallala ... un wigger schunkele, ihr löstije Jecke .....
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