Ein paar Impressionen von mir zum 8. Jahrestag unserer inoffiziellen neuen Zeitrechnung morgen, natürlich alles rein subjektiv.
Gestern war das Thema bei "Hart aber fair" der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Heißt ja offiziell noch "Einsatz für den Frieden". Hier die Essenz aus etwa 10 bis 15 Minuten Propaganda-Verfolgung: Ein in Afghanistan vor Ort gefragter deutscher Soldat, der schließlich die Realität vor Ort am besten beurteilen kann, im Gegensatz zu den hiesigen Quacksalbern, meinte, er würde die tatsächliche Situation vor Ort als Krieg bezeichnen.
Einer der unerträglichen und arroganten Sesselpupser in der Sendung "begründete" daraufhin in einem wahrlich akrobatischen und völlig abstrus-absurdem Verbal-Erguss, daß der Soldat das vielleicht subjektiv so empfinden möge - aber es entspräche nicht der Sachlage, denn die gehe so "blablablabla und Paragraph und Menschenrechtscharta und blablabla ...."
Ich war echt beeindruckt - und gleichzeitig angewidert über solche Verbal-Kriegsführung, denn nichts anderes ist das. Es geht wie immer um eine Menge Kohle in Afghanistan, um machtstrategisch-wertvolle Regionen. Auch um viele Drogengelder. Sicher nicht um die Menschen oder die "Befreiung der Frauen vor den bösen Taliban" - das interessiert doch keinen deutschen oder sonstigen machtgeilen Politstrategen. Wieso die diesen völlig überschminkten, mega-arroganten Friedmann in letzter Zeit wieder zu diversen "TV-Polit-Diskussionen" bzw. Verkündungen - einladen, verstehe ich auch nicht recht - vermutlich haben die sonst kein Personal mehr für die letzten Vorwahlkampftage. Na, sicher ist er nicht der einzige Koks-Anwender in den erlauchten Kreisen, nur bei ihm ist´s halt rausgekommen.
Petra Pau erläuterte, daß sie seit 2001 immer wieder bei den zuständigen Stellen den offiziell verlautbaren Auftrag der deutschen Soldaten in Afghanistan angefragt habe und dieser mehrmals geändert worden sei, sowie daß sie nicht wisse, wie er aktuell genau laute.
"Für´s Volk und für die Emotionen" war eine deutsche Soldatenmutter geladen - äußerst schmerzhaft für mich anzuhören, sie "sei ja so stolz auf ihren Jungen". Für seinen mutigen Einsatz am Hindukusch für die gute Sache! Stolzgeblähte (Soldaten-) Mütterbusen sind so eine Sache für sich - und sicher nichts für mich ...
Jetzt ist der liebe Junge in psychiatrischer Behandlung wegen Traumatisierung und er glaubt, er habe versagt. Hmmmhh ..... Auch darauf ist sie stolz, daß er diesen Schritt gewagt hat und sich wegen seiner "Traumatisierung" als einer der ersten deutschen Soldaten in Behandlung begeben hat. Ja, das kann ich sogar gut nachvollziehen, daß da Mut dazugehört, zuzugeben, daß einen der expandierende Wahnsinn und sinnlose tägliche Todesangst sowie Angriffe auf Unschuldige krank machen und das man nicht mehr funktioniert.
Woran sie denn so gemerkt habe, daß ihr Sohn sich verändert habe? Na, er geht nicht mehr mit seiner Freundin in die Disco und sagt, er kann das auch gar nicht mehr. Mit 24 Jahren und nach 3 Kriegseinsätzen in Afghanistan. Er interessiert sich nicht mehr so "für die Realität", sagt die Mutter. Ja, was glauben die denn, wie sie selbst wohl drauf wären, wenn sie mal in seiner Lage wären? Was erwarten denn diese "Funktionsmarionetten" von einem jungen Mann, der kapiert, was er da eigentlich genau tut in der Wüste? Das nennt sich dann Trauma - psychisch krank - nicht mehr normal - wenn einer begreift oder zu begreifen beginnt. Autsch!
Vor allem gilt es zu begreifen daß es innerhalb des Menschenspiels nicht die eine "Realität" gibt, die uns glauben gemacht werden soll und an die die meisten immer noch glauben, zumindest, solange sie sich ohne Weiteres einreihen können in die vor-herrschenden Vor-stellungen. Mit einem Trauma wirst du da rauskatapultiert. Und das kann sogar ein Segen sein ....
Die Frage, was deutsche Soldaten überhaupt noch in Afghanistan zu suchen haben, ist für mich eh nur eine rhetorische. Die haben da gar nichts verloren - und alle anderen auch nicht. Wie der Herr Todenhöfer gestern sagte: Es war wirklich mehr als genug Zeit, vor Ort ansässige und heimische afghanische Menschen für die Sicherheitsbereiche auszubilden. Die brauchen keine Fremdbesatzung. Niemand braucht das. Das brauchen immer nur die Ausbeuter, die das Letzte aus allem herauspressen wollen.
Richtig widerlich ist auch dieses scheinheilig-gespaltene, taktierende Zweierleimaß, mit dem die meist orientalischen Selbstmordattentäter als verteufelt, fanatisch, durchtrieben und bösartig dargestellt werden, aber die Soldaten der Westler, die mit ihrer enormen Kriegsmaschinerie so schön sauber und ohne Direktkontakt mit Menschen (Menschen?) aus der Luft via Knopfdruck töten, die sind "moralisch-ethisch intakt", schließlich sind sie ja auf der richtigen Seite. Wascht doch mal eure Gehirne, liebe Leute. Gründlich.
Und all diese Lügen finden statt unter dem längst weit und breit gelüfteten Tarnmäntelchen des 11. September 2001, der so nie stattfand, ebensowenig, wie es eine "Al Kaida" gibt. Das alles gibt es nur vor-geblich, um die Menschen in Angst und Trennung zu halten. Stell dir vor, wir würden erkennen, daß wir alle eins sind - woran wollen wir dann noch verdienen?
Morgen jährt sich die "Neue Zeitrechnung seit 9/11" zum 8. Mal - ja, in jüngster Zeit erst fällt mir auf, daß wir tatsächlich so eine Art inoffizielle neue Zeitrechnung haben seitdem - und die meisten von uns haben doch wirklich keine Lust mehr, sich das alles immer wieder anzuhören.
Ungezählte Beweise sind geliefert worden und liegen OFFEN vor uns, die zeigen, daß alles ganz anders war und die Türme de facto gesprengt wurden - aber irgendwie interessiert uns das alles nicht und geht es uns am Arsch vorbei - ebenso wie die Tatsache, daß wir mit Eilschritten in die "Schöne Neue Welt 1984" steuern, gesteuert werden und uns steuern lassen. Nachweislich offenen Auges ... diesmal ...
Interessanter Film für alle, die sich doch noch mal wieder fragen, wie es wohl wirklich war kürzlich: "Zero - An Investigation in 9/11" aus Italien - der lief sogar im offiziellen österreichischen Fernsehen neulich.
Beginnt die Auseinandersetzung mit "Zeitgeschichte" vielleicht erst, wenn alles vorbei ist und das Ende mit einer festgesetzten Jahreszahl in Geschichten in Geschichtsbüchern steht - wollen wir deshalb nichts wissen und regen uns lieber nicht auf, so mittendrin, ohne zu wissen, wie es sich wohl eines Tages lesen wird?
Hier ein französischer Komiker namens Jean Marie Bigard, der das Thema 9/11 auf seine Weise aufbereitet.
Lustig nämlich !!!
Erstaunlicherweise verstehe ich alles ganz gut, obwohl ich kein Französisch beherrsche. Das ist zwar eigentlich ein anderes Thema, doch ich finde es äußerst interessant: So lernen wir Menschen auch Sprachen am besten, nämlich mit echtem Inter-esse statt abgedroschener Lernphrasen. Aber zurück ...
Google Maps und Earth, 50 Überwachungskameras auf dem Weg zum nächsten Bäcker, Telefone werden abgehört, Internet- und Konsumbewegungen aufgezeichnet , Zwangsimpfungen mit nicht-geprüften und Nano-Partikel-versetzten Substanzen werden angeordnet und von den längst nicht mehr vorhandenen Steuergeldern "eingekauft" - zum alleinigen Wohle von Pharma-Industrie und kontrollsüchtigen Menschen-Experimentlern .... würde mich auch nicht mehr wundern, wenn man den geplanten Mikro-Chip in die Ampullen miteingeschleust hat. Macht sogar Sinn, um die Massen ruhig und lethargisch zu halten angesichts der immer offensichtlicher werdenden Gier einiger weniger auf Kosten aller.
Seltsames Absurdistan, in dem ich lebe.
Und immer wieder und immer klarer zeigt es sich:
Die einzig echte Veränderung - kann nur im Bewußtsein stattfinden.
Direkt hier bei mir, im "Kleinen".
Bei sovielen Menschen wie nur möglich "im Kleinen", bis die kritische Masse erreicht ist.
Dann sickert es automatisch durch, durchdringt auch das Massen-Bewußtsein, das "kollektive Bewußtsein", und ist nicht mehr aufzuhalten. Sieht so aus, als bekämen wir gerade eine gute Chance dazu!
Nur die Einsicht in die zerstörerische und lebensverachtende Natur aller Kriege und eine Ausrichtung auf ein wohlwollendes Miteinander anstelle von trennendem Konkurrenzdenken wird uns je weiterhelfen. Letzteres - hatten wir schon ungezählte Male und da beißen sich die Katzen nur selbst in den Schwanz.
Der Weg zurück ins Paradies führt nur über die Einsicht, daß mehr als genug für uns alle da ist und es keinen Mangel gibt. Siehe hierzu auch die wertvollen Seiten von Achmed Khammas und sein "Buch der Synergie"
Das der im Vorfeld hochgelobte Obama für eine Veränderung von bzw. im Außen nicht zu gebrauchen ist und war und ist ja wohl inzwischen auch seinen vielen Jüngern und Jüngerinnen klar. Wer dorthin kommt, wo Obama ist - steht nicht für Visionen sondern kommt aus den Mottenkisten der Geschichte. Obama-Osama .. Zufall des Klangs oder Absicht?
Aber wir können uns von ihm wenigstens diesen Slogan holen, "Yes, we can." Den können wir uns allesamt nehmen. Ja, wir können. Und die können uns mal.
Veränderung und Neugeburt geschieht über die Zellen. Jede einzelne Zelle enthält alle Infomationen und ist wichtig für den gesamten Organismus. Das ist doch eine gute Nachricht.
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