Donnerstag, 22. Februar 2018

Batterie leer und: Klüger wünschen ...

So - jetzt geht gerade nicht mehr viel. Autobatterie ist leer.
Tja. Aber die Sonne scheint - das ist ja auch mal schön.

Habe kurz überlegt bzw. nachgespürt, ob ich die jungen Leute von unten wegen Starthilfe frage - und es gelassen. Er - der doch kürzlich noch betonte, daß ER (er sagte "wir") arbeiten täte - ist wohl auch fast immer hier seit Längerem. Sowas .... 
Könnte auch den Autmobilclub bemühen für Starthilfe - habe aber auch das gelassen.

Stattdessen habe ich mir ein günstiges Batterieladegerät bestellt eben und schon mal gelesen dazu, was zu finden war sowie ein Video geguckt, wie mensch das dann so macht.
Wird vermutlich Anfang kommender Woche eintreffen. Und dauert dann nochmal einen Tag ...
Bis dahin übe ich mich in Geduld und Gelassenheit - und gehe eben ggf. zu Fuß, was ja gesund sein soll.  Verhungern werd ich auch nicht in den kommenden Tagen, Kühlschrank ist noch gut gefüllt mit Gemüse und es mangelt nichts - soweit also alles gut.

Das Verrückte war wieder mal - ein entsprechendes "Vorgefühl" - welches irgendwie schon meldete, daß es kein guter Zeitpunkt sei für die beabsichtigte  kleine "Runde".  Also sagte ich mir nur: Wer weiß, wozu das jetzt gut ist.

Tja - wer weiß? Ich erlebe gerade ein sehr "ausgebremstes Leben".  Schon seit Monden. Die leere Batterie paßt dazu - als Sinnbild. Weiter will ich das gerade gar nicht "bewerten" - und kann es auch gar nicht wirklich.

Ein kleiner Vogel im winterkahlen Hibiskus - fiel mir auf und ich schaute ihn eine Weile an. Was für ein fröhliches schönes Geschöpf! Und was für komische Menschen - die sich daran nicht erfreuen. Also diese zügig wieder von dannen ziehenden jungen Leute da unten - die sich gerade anblöfften, als ich vorerst unverrichteter Dinge wieder hoch ging.
Relativ neu ist dies: Es erfreut mich zwar in keiner Weise - aber es regt auch bei Weitem nicht mehr so auf wie einst.  Dazu wäre noch weit auszuholen - aber nicht an dieser Stelle.

Heute morgen noch dachte ich an die "guten Zeiten" hier - mit den Einstigen - und ich "lerne": Es sind dann doch zu einem großen Teil die Menschen - die einem Ort und einem Haus seine Qualität geben.  Zum Beispiel - indem sie gerne, liebevoll und mit Freude am natürlich Lebendigen die zwitschernden Vögel über den Winter verköstigen. Die Vögel waren es hier so gewohnt über viele Jahre - und wundern sich wohl auch ein klein wenig - was hier "nicht mehr los ist".

Übrigens - gestern zog tatsächlich  jemand die geleerte Tonne zum Haus zurück - und neugierig guckte ich mal, wer sich wohl dazu "erbarmt" hatte. Es war ein türkischer Nachbar aus dem Haus nebenan - und ich staunte sehr. Läuft wohl alles gut da drüben - seit der Huusmeister weg ist. 

Sodele - soweit ein paar "Banalitäten" von hier heute.  Aber mal ehrlich - auch die scheinbar großen Abenteuer in der Welt und große Aufregungen - sind nur Schaumschlägerei im Traum des Lebens.
Teilte mir der kleine Vogel mit .....

Achja - ich muß mal dringend "anders wünschen", scheint mir. Zwar hatte ich mir gewünscht - noch was Handwerkliches dazuzulernen. Aber es muß ja nicht gleich so sein - daß gar nichts mehr geht. 

2 Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

schade, dein letzter war interessant

Bruder m

Sati hat gesagt…

Is wieder da. Mußte nochmal bischen Selbstzensur üben.