... wo kommen die her - die Gedanken?
Welche - kommen aus mir selbst - hier: Aus der Seele?
Und welche - habe ich irgendwo fremd-aufgeschnappt?
Kürzlich hörte ich - nur etwa 4 % der vielen Tausend täglichen Gedanken - seien von Wert - im Sinne von hilfreich und konstruktiv. Wie man sowas messen will - erschließt sich mir zwar nicht, aber ich finde, es ist ein hilfreiches Bild.
Durch´s Katerchen und durch´s Lesen komme ich gerade auch wieder auf andere Gedanken.
Hier waren die vergangenen Wochen - fast paradiesisch.
Ich staunte - jeden Tag.
Auch über den Kontrast zwischen dem "offiziellen Krisenmodus"- und dem, was hier ist.
Habe derzeit eine "Internet-Übersättigung" insofern - als daß dort fast alles, jedenfalls "Nachrichtenseiten" aller Art und auch viele private Beträge - permanent nur im Krisenmodus sind. Seit spätestens 2008 - gibt es lauter schlechte Nachrichten, die vom Finanz-Zusammenbruch künden (der ja de facto auch schon lange da ist ..).
Und seit Sotchi einst - wird Russland ganz systematisch als böses Feindbld aufgebaut- was aber lange nicht reibungslos funktioniert. Es soll sogar Lokführer geben - die sich weigern, Kriegsgerät gen Osten zu bringen. Ob es stimmt - weiß ich nicht.
Dazu die systematische und geplante Neubesiedelung gegen den Willen der Bevölkerungen auf diesem Kontinent - und täglich neue Nachrichten vom brutalen Aufeinanderprallen zweier Kulturen - die inkompatibel sind, wenn man sie derart einfach aufeinander losläßt.
Kurz: Schlechte Nachrichten allerorten - und ein "morphogenetisches Feld" - oder "kollektives Bewußtsein" der schlimmsten Befürchtungen. Was mich auch mitnimmt, wenn ich eintauche.
Kürzlich kam mir dieser Gedanke dazu: Das geht schon so mit den Nachrichten, seit ich denken kann. Schon von klein auf - wurde ich mit Angst vor Gewalt und Kriegen geimpft - damals noch der sogenannte Ost-West-Konflikt bzw. der "kalte Krieg".
Es war nie anders - nur scheint es noch dichter und intensiver zu werden - oder noch verrückter.
Dazu kommt ein nun längeres Leben - in dem ich viel angesammelt habe an Eindrücken - und manchmal scheint mir, es wurde zuviel.
Habe allzu oft versäumt - gut aufzuräumen im Geiste.
Immer weiter "ansammeln" - ist nicht gesund. Und macht nicht leichter.
Ängste - vor der Zukunft und das Erkennen, das mensch in gewissen Dingen des Lebens nur minimalen bis gar keinen Einfluß hat - sind schwerer Ballast und können einem jeden noch so schönen Tag verderben. Heute ist - wieder - so ein schöner Tag - den ich mir nicht verderben lassen möchte.
Anders zusammengefaßt: Seit ich denken kann - läuft ein psychologischer Krieg - ein Spiel mit den Ängsten der Menschen. Und seit es das Internet gibt - hat das zugenommen. Nun - scheint es gar zu eskalieren - zumindest die schlechten Manieren im Netz, wo immer mehr bezahlte Trolle wüten und viel zusätzliches Gift versprühen. Und dabei bin ich nicht einmal im Fatzenbuck unterwegs - wo es ja noch übler zugehen soll.
Kurzum: Überall wird mit der Angst manipuliert.
Und dagegen hilft eigentlich nur: Gottvertrauen!
Eine Rückbesinnung auf dieses - auf etwas, was mir als Kind noch klar war und Jahre danach auch.
Ist etwas schwierig in Worte zu fassen - für mich.
Op kölsch jeht et manchmal besser:
Wat kütt, dat kütt - un: Et hätt noch immer joot jejange.
Loß Dich nit jeck maache.
(Laß Dich nicht verrückt machen ....)
Inzwischen gibt es ein neues "Berufsbild" - das nennt sich "Prepper" und/oder "Survival-Coach".
Da kann mensch lernen - wie man Vorräte anlegt und/oder im Wald überlebt. Wie man einen Überlebens-Rucksack packt und jederzeit greifbar hat. Und und und .... alles, was keine rechte Freude macht und die Angst noch weiter nährt.
Was ist nur los - mit uns Menschen?
Denke - wir sind schlicht viel zu dumm und materiell geworden - und haben unsere geistigen Fähigkeiten verloren bzw. nicht ausgebildet.
Oft dachte ich ich in den letzten Monden - kümmer Dich um diese.
Um die geistige Substanz.
Die Welten schafft.
Manchmal ist es sonnenklar - daß es so ist.
Und das es wohl das not-wendigste Wirken ist, welches ein Mensch tun kann.
Auch - wenn man ggf. als naiv beschimpft wird.
Wen interessiert das?
Ein kleines Beispiel habe ich mir gemerkt - es gefält mir sehr - und ist auch eine leichte Übung: Traugott Ickeroth - der "fürchterliche Vorträge" hält - also zum Status Quo - erwähnt am Ende immer einen fiktiven Kalender, den die Menschen wohl auch mitnehmen können für ein paar Cent.
Der beläuft sich auf 2018 - und es stehen viele gute "Nachrichten" und Lösungen drin.
Ein feines Beispiel - wie der Geist eben auch die Zukunft gestalten = schreiben kann.
Würden wir uns als Menschen endlich mal eine gute Welt vorstellen - zum Wohle aller - so könnten wir diese auch erschaffen. Einstweilen - darf ich weiter für mich üben.
Und das ist eigentlich auch das Beste - was mir Jahre der schlechten Nachrichten beigebracht haben.
Etwas zäh und für ungeduldige Naturen allzu langsam - gibt es auch immer mal wieder Licht in dunklen Zeiten - und sei es nur, daß die "üblichen Pläne" nicht mehr recht gelingen.
Wir schaffen das! (Haha ....)
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