... hier im Gespräch mit Jo Conrad.
Die
beiden haben im Laufe ihrer Dienstzeit registriert, daß sie keinerlei
Beamten-Status mehr haben und sich die "Spielregeln" gravierend geändert
haben im Lande.
Sie haben sich die richtigen Fragen gestellt, selbst mit Denken begonnen und berichten darüber.
Auch
über Kollegen, die das ebenfalls allmählich tun - aber auch über
solche, die klipp und klar sagen: Das will ich alles nicht wissen,
solange ich mein Geld bekomme.
Sie haben ihre Fragen
auch an ihre "Vorgesetzten" gestellt - auch ausführlich schriftlich -
und bis heute keine Antworten erhalten. Oder solche, die keine sind,
wie: "Ach, das hat schon alles seine Richtigkeit. Basta - Ende der
Debatte"
Es gibt sogar eine Verpflichtung dazu, bei
möglichen Zweifeln die richtigen Fragen zu stellen
("Remonstrationspflicht") , und das lernen die scheinbaren "Beamten" bei
ihrer Ausbildung.
Alle.
Sehr empfehlenswert,
gibt einen lebendigen Einblick in Alltags-Internas - und macht nochmal
klar, daß auf einer gewissen Ebene alle laufenden Schweinerein bestens
bekannt sein müssen.
Viele wissen Bescheid -
gerade auch weiter runter in der "Hierarchie", wo ja jeglicher Irrsinn
realiter ankommt - und fraglos ausgeführt werden soll.
Aber soviele haben noch Angst.
Nur: Das ist genau der Weg, der raus führen kann aus dem Dreck, der allerorten läuft:
Auspacken - die "ganz normalen Leut´" - was ihr täglich erlebt und mitbekommt, rausbekommt.
Teilen und mitteilen.
So wird´s belichtet - und wo Licht ist, verschwindet alles Dunkle.
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