HIER gibt es das sehr anschauliche und wortlos-bändesprechende Buch namens "Zoom" von Istvan Banyai, welches zunächst mal ausschaut wie ein Kinderbuch. Ist es aber gar nicht nur, sondern auch. Durch bloßes Umblättern und Mitgehen mit den in sich verschachtelten Bildern wird - außerhalb einer hierfür nicht benötigten Verstandesebene - ansatzweise klar, wie groß das Spiel ist und wieviele Ebenen darin enthalten sind.
Diese Ebene hier als einzige Realität zu erklären und für wahr zu nehmen ist in der Tat armselig. Dennoch ist das auch für meinen in der Kindheit innerhalb dieser Ebene konditionierten Verstand scheinbar so beängstigend, daß er immer wieder versucht, mich von der entspannten Ausbreitung in andere Dimensionen abzuhalten. Die Stimmen, die mich abhalten sollen von der Unbegrenztheit des Seins laufen automatisch ab und benötigen nicht einmal eine Person. Es sind quasi selbstabspulende Verhaltens-Vorschriften und Warnungen davor, als verrückt zu gelten. Was in sich total verrückt ist, da ja gerade diese Ebene völlig verrückt ist.
Für die meisten Exemplare unserers Stammes gibt es aber kaum eine erschreckendere Vorstellung, als für verrückt gehalten zu werden. Das ist wohl auch ein Grund, wieso es meinem vernuftdressierten und begrenztem Verstand auch heute noch oft schwer fällt, an Ufos und Außerirdische zu glauben - obwohl ich genau weiß das es sie gibt. Ich wußte es schon als Kind. Und wenn ich mal gut nachschaue, was ich als Kind bereits alles wußte und was mir dann im Laufe der Konditionierung alles weg-doktriniert wurde, wenn ich mich also erinnere, was ich wirklich schon immer wußte, ohne es lernen zu müssen - dann erlebe ich die Welt und den Raum wieder ganz anders als nach meiner Dressur. Vollständiger und ursprünglicher vielleicht - jedenfalls grenzenlos. Und in der Auflösung im süßen Nichts war ich als Kind oft geborgen. Dieser Zustand, nach dem es spirituelle Sucher so dürstet, war mir damals vertraut. Und ist es heute auch noch.
Das ist mein größter Segen - so weiß ich darum, nichts wirklich ernst nehmen zu müssen - auch, wenn es mal wieder so (er)scheint.
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