Donnerstag, 17. Mai 2018

So leicht geht das - wenn Hände sich verdoppeln ....

... dazu noch ein wenig miteinander "geschwatzt" = erst gar nicht über das Tun gerade oder potentiellen "Rücken" sinniert - und schwups - ist die "Arbeit" getan. Wenigstens schon mal das Grobe und mehr dazu .... jedenfalls sehr viel mehr, als ich alleine mal eben so geschafft hätte.

Heute bin ich also endlich an den Urwald hinten drangegangen ... das wurde jetzt höchste Zeit.
Auf dem Balkon unten grüßt mich der Besuch der Nachbarn - eine junge Frau aus der schönen Schwyz, die kürzlich hier auch schon den Rasen mähte. Der schon wieder dreimal so hoch ist nach wenigen Tagen .... Maiensonnenkraft halt. Ich muß bischen lachen - über den "Frust" der Frauen unten , was den Mäh-Erfolg bzw. eben Nicht-Erfolg betrifft.

Im Urwaldbeet fange ich mal mit der prachtvollen hohen Hortensie an. Und kurz drauf fragt die junge Frau: "Kann ich helfen?" Ich antworte "mechanisch-höflich"  mit "Nein nein ....alles gut"- und "denke" bzw. prüfe  erst anschließend - haha.  Korrigiere mich also und meine: "Ja - doch - sehr gerne."
Tatsächlich kann ich nämlich Hilfe bestens brauchen im Urwaldbeet.
Und ihr Angebot war aufrichtig gemeint.
Nach vielleicht einem Stündchen - wenn überhaupt - sieht das da schon ganz anders aus - fast wie neu - bis auf noch ein paar Feinarbeiten demnächst.  Und - es war sehr nett.  Ich fand die schon neulich sehr sympathisch, als wir vorm Haus ein paar Worte wechselten. Die Schwyzer - strahlen oft so eine "unerschütterliche Ruhe" aus .... was natürlich auch so nicht stimmt, wie sich in der Unterhaltung zeigte. Aber: Sie sind schon noch ein wenig anders getaktet als "wir Hektiker" hier - und das mag ich.

Ihr hat wohl neulich das nachbarliche "Schwätzchen" draußen gut gefallen - als ich sie und das Mutter-Kind-Team draußen zufällig antraf. Ich wollte ja gerade mal weg - aber dann haben wir uns noch ein wenig unterhalten. Und das gerade - als die Pferdchen kamen.  Sozusagen recht idyllisch alles in dem Moment. Jedenfalls - Freiraum am/im Haus. So ist es ja auch zur Zeit - wieder. Zum Glück! Also - in Kombination damit, daß sich jeder mal planlos irgendwie einbringt -  aktuell da draußen im "Grünen".

Der "Topi" kommt raus ... hurra! Ist nun schon klar erkennbar und ich freu mich sehr.  Hab ihr den gezeigt und von ihm erzählt. Im Herbst kommt sie wohl wieder zu Besuch - da hab ich ihr versprochen, daß sie eine feine (Ernte-) Knolle bekommt. Köchin ist die - und kennt den noch gar nicht recht bislang.  Da ich noch Knollen hier hatte und vernahm - daß ihre Großeltern und Eltern einen Garten haben in der Schwyz - hab ich ihr die Knollen mal sehr gerne mitgegeben. Der Topi ist sowas von stark - der kann auch jetzt noch gesetzt werden.  Wird dann vielleicht nur ein wenig kleiner ausfallen.

Die Himbeeren im Urwald - stehen noch. Zwecks Gesundung ausgedünnnt - also alles weg, was nicht recht  im Saft ist. Werde sie wohl doch nicht "entsorgen" - denn: Es sind noch echte alte Sorten. Keine Hybride. Werde sie wohl mit einer Schnurkonstruktion gen Ast des Pfirsichbaumes  zum "in-die-Höhe-klettern" ermuntern.
Der einst vielgescholtene Pfirsichbaum ("wenn der nächstes Jahr keine Früchte wirft - kommt der weg !!!" - autsch ....) hängt schon jetzt sowas von voll mit neuen kleinen Früchten  - seitdem er nicht mehr beschimpft und/oder genötigt wird. Außerdem ist der richtig hoch gewachsen.

Jetzt will noch viel altes tiefes und totes Wurzelwerk so richtig raus aus dem Beet  - vom ollen  Buxbaum, viel Efeu und und und ... aber das krieg ich schon noch geschmeidig  hin. Hab heut auch schon bischen was weggeschafft.  Dank der guten  und gänzlich unerwarteten Hilfe "us dr Schwyz".

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