Freitag, 15. Dezember 2017

Hab mich mal "vornehm zurückgezogen" .....

.... hatte ja fein geklappt hier mit den Mülltonnen - nach meiner Verabschiedung aus "potentiellen Sonderdiensten" - zurück zu "Dienst nach Plan".   Hatte das noch beobachtet - weil ja meine Info per Zettel sehr kurzfristig war.   Jetzt - gibt es nix mehr zu "beobachten" - bis ich wieder dran bin. Das wird dann zum 1. Weihnachtsfeiertag sein. Bis dahin - ist Ruhe im Karton für mich.
Und die - nehme ich mir auch.
Eine Auszeit von der Welt - sozusagen.
Sowas wie "Urlaub" = Nicht-Erreichbarkeit.

Zm Glück fiel mir das noch ein - im Nachgang zu meinem Zorn am Wochenende, daß die einen hier glatt hängen lassen im Schneegestöber. Also - der Zorn darüber neben der Freude am Schnee. Hat ja oft mehrere Seiten.  
Jedenfalls fiel mir ein - daß ich bis zu meinem nächsten "Plandienst-Termin" hier im "Retreat" bin. Also - im Rückzug. Manche würden es Urlaub nennen.

Und da schau her - das war auch gut so, daß mir das noch mental zugefallen war. Denn gestern klingelte es ... aber ich hab gar nicht aufgemacht. Nun weiß ich nicht, ob das vielleicht irgendwelche Hausierer, Missionierer oder Nachbarn waren - die Kiste von der Diva stand vor der Tür ausnahmsweise, wie ich zuvor registriert hatte. Und der hatte ich noch sehr kurz und knapp die Info gemailt am Vortag.

Wie auch immer - und wer auch immer das war - ich hab einfach nicht reagiert.  Also nicht geöffnet - obwohl gut hörbar war, daß ich hier bin. Auch mal neu - für mich. Und gerade wichtig.
Hatte reichlich Träume - die mir sehr klar und gar dringlich signalisiert haben: Mach die Tür zu !!!
Und die Botschaft dabei war auch - gleich hier - wo ich gerade bin.

Nun war das verrückterweise gar nicht so einfach - hier die Tür gut zu schließen - also so, daß es sich für mich auch gut anfühlt.  Und ich habe immer noch damit zu tun - also innerlich sozusagen.
Im direkten Außen kommen aber auch noch Hinweise. Also so alberne Dinge wie heute wieder, als ich runter- und rausging - und dann im Parterre ein Fenster "antwortete".  Ich hab gar nicht drauf geachtet - ob das auf- oder zugemacht wurde.  Mir hat neulich gereicht - daß der Schlüssel von innen gedreht wurde, als ich abends nochmal runterging.
Ich kann auf solche "Begleitgeräusche" sehr gut verzichten.
Und hab noch mit ganz anderem Zorn zu tun gerade - der bei Weitem  nicht nur mit dem bisherigen  "A-Sozialverhalten" hier im Haus zu tun hat.
Ist übrigens im Sanskrit so einfach: Wenn etwas verneint wird bzw. das Gegenteil bezeichnet wird - kommt einfach ein "A" davor. 

Ansonsten -  verschiedene Baustellen.
Eine wichtigste.  Bin dran.

Und habe zu prüfen - was die anderen überhaupt noch sollen - wollen .
Es scheint noch eine Baustelle in der Welt zu geben - die ich gerne mit aufräumen würde. Lieber gestern schon. Eigentlich könnte ich auch einfach sagen: Lass gut sein. Könnte - geht aber nicht. Gibt wohl noch was zu tun - auch - wenn ich aktuell nicht mehr dazu weiß.
Es ist - ein Ahnenthema.
Und das Verrückte dabei ist - daß ich mich Zeit meines Lebens nie wirklich mit irgendwas auf diesem Planeten wahrlich identifiziert habe. Ich tue das bis heute nicht. wirklich. Weil es alles - unter schlimme Tiefenhypnose fällt.
Und dennoch - gibt es da etwas - was nagt.
Weil es ins Gleichgewicht zurück will.
Es gibt da etwas - was erlöst werden will.
Und wird.
Passiert schon.
Sie alle - passieren.
Alle unerlösten und malträtierten geschändeten Seelen - passieren - jetzt - und gehen nach Hause.
Höchste Zeit dafür.   

Weiter komm ich hier nicht mit Worten - also laß ich es mal so .....

Kommentare:

Anonym hat gesagt…


Auch den nachbarschaftlichen Rückzug muss man mal aushalten (können), dadurch dass man sich sichtbar macht, indem man unsichtbar wird.
Es dauert, weil Geräusche-Gespräche-Vibrations nun mal im Treppenhaus/vorm Haus IMMER zu einem hochdringen, weil man aufgrund seiner eigenen Stille sehr sehr hell-hörig, dünn-häutig & sensibel wird....
Das dauert,auch weils an "Einsamkeits/Verlassenheits- und Ausgeschlossenheits-Muster" triggert. Ist aber nur oberflächlich so und bringt Dich aber ganz bestimmt wieder mehr zu-Dir! :-)))
Tja, und die lieben Ahnen.... Such die die/oder den Stärkste(n) raus und guck noch mal genau hin, mit allen guten und allen schlechten Eigenschaften.... das bietet (aus eigener Erfahrung) SEHR gute Alltags-Orientierung!
Und zu guter letzt: Nimm´s Katerchen in den Arm und alles IST gut! HERZLICHST, Sunna

Sati hat gesagt…

Ah . das tut schon immer gut, wenn ein Mensch das auch alles kennt! Grins ...
Die aktuelle Übung ist: Nicht mehr permanent zur Verfügung stehen - und sich dabei eben nicht in diese uralten (Opfer-) Muster ziehen zu lassen. Bzw. mal wieder den Kiefer zu lockern - wo ich mich festgebissen hatte.
An sich ist die Geschichte ja eher albern - aber sie holte eben einiges hoch aus dem "Seelenkeller".
Danke auch für den Tip bezüglich der Ahnen - hab schon "angefangen" heute - und es fühlt sich gut an.
Wobei gar nicht meine direkten Ahnen gemeint sind - sondern vielmehr viele Millionen von Menschen, denen mehr als übel mitgespielt wurde - und wird.
Aber der Tip ist ein guter!

Liebe Grüße zu Dir nach Bonn, Sunna!