Samstag, 24. Juni 2017

Ganz still ist es jetzt ....

... heute vormittag ist endlich meine jetzt Ex-Nachbarin ausgezogen.
Fast ein halbes Jahr hat das jetzt gedauert, seit der Mann plötzlich weg war.
Und jetzt - nach dem Räumen heute vormittag - ist es hier ganz still.
Keiner mehr im Haus außer dem Kater und mir.

Der Kater findet es gut so - so still.
Heute morgen war der quasi durch den Wind, als unten geräumt wurde. Das kann er gar nicht ab.
Hat sich unters Bett verzogen.  Und geknurrt.

Hab dann noch ein bischen beim Kaffeetrinken über Wandel sinniert.
Das es gesünder ist, mit diesem mitzufliessen im Leben.

Dennoch bin war ich heute ein wenig melancholisch - bei dem Gedanken:
Nu sind se alle weg. Jüppchen, seine Frau und die anderen beiden einstigen Nachbarn.
Und ich hätte sicher nicht gedacht einst - daß ich nun noch "übrig bin" hier.
Aber das sind eben so komische Gedanken.
Zum Wandel und der "Vergänglichkeit".
Wandel - klingt lebendiger.    

PS: Das mit der Lebendigkeit - und was das genau IST - ist auch was zum Sinnieren.
So ein "menschenleeres stilles Haus" - ist ein guter Ort dafür.
Und: Der pure Luxus in diesen verrückten Zeiten.
Ich werd´s also dankbar geniessen - solange es dauert.   

1 Kommentar:

mundanomaniac hat gesagt…

Auch der liebsten Freundin ist der Papa abgegangen mit 85
auch eine Stille jetzt von und mit ihm um sie.

Er verabschiedete sich mit "Blöde Kuh" von der Pfegerin die ihn geweckt hatte beim Sterben und mit einem Luftkuss von seiner Frau, dann schlief er wieder ein...

Seine Frau: "Er lag und war ganz weiß, so kenne ich ihn gar nicht."

Ich zur Freundin: "die Farbe (Krebs) hat er mitgenommen"( der Krebs),
und schickte ihr dieses aus der Stille und Weite Russlands:
"Nur mein Pferd kann mich hören"

https://getpocket.com/a/read/1544703295

Gruß auch an's Tier vom Bruder und Liebster