Samstag, 17. Juni 2017

Da schau her - das nervige Gebimmel ist futsch ....

... eben sehr laut draußen. Das ist hier öfter mal so - wenn die lieben Kinderchen spielen und dabei "aufdrehen". Meistens - höre ich das gar nicht mehr. Es hat für mich eine ganz andere Qualität - als z.B. Straßenlärm - den es ja hier auch manches Mal gibt am Tage. Also - stört mich eher weniger bis gar nicht. Amüsiert mich sogar oft. Zumal jetzt wohl der einst Pubertierende woanders unterwegens ist - der oft aggressiv war und laut sinnfrei rumgeschrien hatte.

Aber heute - hatte eines der lieben Kinderchen so ein fürchterliches elektronisches Dudel-Gerät dabei. Das fördert bei mir Gereiztheit - sowas Totes, Digitales.
Sie könnten stundenlang singen - daß würde mich nicht so tangieren - wie "elektronischer = lebloser Musikbrei".

Aber - schon geschieht ein kleines Wunder: Gerade - als ich mich genervt wiederfinde von dem sterilen Gedudel - sind se fast alle wech. Gibt wohl Abendbrot. Hallelujah.  Nur noch ein bischen fröhliches Rest-Gequietsche von ein paar wenigen- was mich eher erfreut.

Eben fiel mir noch in weniigen Sekunden ein - wie nervig die Stadt einst war. Auch hier ist es manchmal laut. Heute morgen zum Beispiel - haben die Ziergärtner mal wieder ihre Maschinen angeworfen.
Dennoch - gibt´s da einen Unterschied - irgendwie.
Zunächst einmal  sind es hier weit weniger Menschen auf dem Vorland als in der überfüllten Stadt. Und dazu - sind oft die Nächte wirklich ruhig.
Es sei denn - es gibt mal wieder "Fliegeralarm" - trotz Nachtflugverbot - und da klappen ja immer mal locker die schweren Maschinen im  Minutentakt ein.  Das ist dann auch hart.

Aber - wenn dem nicht so ist - geniesse ich es oft, mitten in der Nacht, wenn die Menschen still sind - zu lauschen. Einer Stille - die nur von Tiergeräuschen aus dem Wald zart unterbrochen wird.
Oder auch mal vom Gemaunze des Katers - wenn er seinen Napf gefüllt haben möchte. 

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