Dienstag, 23. Mai 2017

Frieden - ist keineswegs langweilig ....

... im Gegenteil. Sogar höchstinteressant.
Hier mal ein kleines Beispiel - aus dem scheinbar banalen Alltagsleben.

Also - ich habs gestern nicht geschafft - in der sengenden Hitze das ganze  Gelände zu mähen. Und es gibt ja auch sonst noch viel zu tun hier. Heute vormittag - wollte ich den Rest vom Rasen schaffen - und nix war am Start - im Gegenteil.
Also - hab ich es gelassen. Zumal ich mal wieder den Akku nicht aus dem neuen Mäher rausbekam - um ihn voll zu laden. Hab mir gedacht - ok - dann eben - langsam. Zumal es ja hier derzeit nur an mir zu liegen scheint.

Am Nachmittag dann - hab ich die Biotonne gen Straße gezogen. Und das Auto meiner lieben neuen Nachbarin gesichtet - die sonst fast immer nur spätabends hier einklappt - oder für viele Tage gar nicht, weil sie auch noch ganz woanders lebt. 
Auf dem Rückweg -  hab ich bei ihr geklingelt - einfach so - und sie gefragt - ob sie zufällig mal wieder so energiegeladen sei wie neulich - als wir mal zusammen das Grün bearbeitet haben.
Sagt die - echt: Ja - sie wäre extra früher gekommen heute - zwecks Rasenmähen.
Hahaha ...

Nu isse gerade dran - und mäht den Rest. Ja - wunderbar !!!
Als selbsterklärte Praktikerin (das kenne ich auch ...) hat sie sich nur kurz von mir zeigen lassen - wie das neue Teil funktioniert. Sehr erstaunlich - sie kriegt den "Sch....-Akku"  besser da raus - als ich. Bin heute vormittag wieder dran gescheitert - und hatte die Nase voll.

Jut - also naht doch immer Hilfe - auch oder besonders in Friedenszeiten?!

Und hab ich dann noch eben zuvor  - bischen (also ne Menge !! - Zwillinge neigen von Haus aus zu Untertreibung) überstehendes Zeuch abgeschnitten - mit meiner alten Schneider-Schere. Von Hand. Wir haben hier auch reichlich elektrische Gerätschaften für sowas - mit grauslich langen Kabeln oder auch Akkus. Und bevor ich solche anschließe und danach reinige, wieder auflade etc.  - nehme ich lieber kurzerhand die weltbeste Schere überhaupt. Also - die formidabe alte Schneiderschere - die schon seit Jahrzehnten bei mir ist und alles ab- bzw. zersäbelt.
Bzw. - einfach meine Hände wie eben auch wieder.
Bin da wohl - technisch-resistent.  Haha ....

In Kürze werde ich vielleicht mal so ein Teil nutzen - aber nur da - wo es sich auch wahrlich lohnt - und über den Sommer echt zu wuchern beginnt.

Gestern hab ich mit meiner uralten Schneiderschere - die hab ich schon gut vier Jahrzehnte bei mir - die Buxbäume geschnitten. Wie beim Frisör .. haha. Und als ich alle kleinen Viere frisch frisiert hatte - hörte ich schon, wie die einstige Nachbarin demnächst sagt: Das - ist aber nicht schön geworden.
Naja - Schönheit ist eben relativ.
Und derzeit geht es hier auch nicht um "Schönheit" bzw. sterilen Perfektionismus - sondern mehr ums "überhaupt-Schaffen".  

Hab noch ein paar wilde Kräuter besorgt - gegen das Sterile - und eine Peperoni-Pflanze - für die Würze.          

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