Dienstag, 2. Mai 2017

Beim letzten Ruhen wieder ein Elterntraum ...

... bzw. gleich zweie.
Und diesmal ganz anders als sonst immer zuvor.

Vom Vater träumte ich - der Schrebergarten sei noch da - bzw. wieder (aufgetaucht).
Riesige Stangenbohnen sah ich wachsen - und vor dem Beet die Stachelbeersträucher von einst, die ich als Kind abgepflückt habe.

Von der Mutter träumte ich - daß ich sie auf dem Kölner Hauptbanhof sah, wie sie auf Gleis 3 ging mit einem schwarzen Koffer - um zur Großmutter, also zu ihrer Mutter zu fahren. An Jahren noch jung - sowas um die Anfang dreissig und eine sehr schöne Frau - also meine Mutter.
Dies ist ein besonderer Traum - denn sie fährt zu sich selbst zurück. Und ich - hab endlich Frieden.

Sehr oft wiederkehrende einstige Träume von ihr - waren anderer und sehr stressiger Art. Entweder hat sie versucht - ihre Kinder mittels schwerer Krankheit zu erpressen - oder aber ich fand mich selbst wieder bei ihr in ihrer Wohnung wohnend - ohne Miete zahlen zu können. Weder solche für ein eigenes Domizil - noch eine Beteiligung in der einstigen elterlichen Wohnung.  Und permanent wurde mir genau das vorgehalten - wenn auch oft schweigend.
Irgendwann träumte ich noch einen "neuen  Schnipsel" zum wiederkehrenden Albtraum: Die Jalousien in der einstigen Wohnung waren dicht - niemand mehr da. Weiß nicht mehr - ob das diesmal oder bereits vorher war - also im Traum. Jedenfalls - war es gut so.

Von daher - war das echt mal ein ganz anderer und ganz neuer "Muttertraum" diesmal - und ich war irgendwie - wie auch immer - sehr erleichtert, daß sie endlich ihre eigene Reise antrat - zurück zu ihrer Mutter.

Die riesigen Stangenbohnen im Vatertraumteil - waren "Zauberbohnen". Die schossen "aus dem Nichts" bzw. vom Keim - in Windeseile zu vier Meter hohen blühenden üppigen Gewächsen hoch - mitsamt der Stöcke, die Bohnen zum Klettern brauchen.
Und der Vater meinte nur trocken und am Rande sowas wie: "Ja - was hast denn Du gedacht? Wieso sollten die denn nicht mehr da sein? Oder - der Garten?"

Kommentare:

Anonym hat gesagt…


Hm, das mit den Bohnen find ich auch interessant.

Als Kind las ich mal ein Märchen aus Rumänien. Da wuchsen die Bohnen bis in den Himmel. Ein Junge kletterte an ihnen hinauf und entdeckte da oben eine ganz wunderbare neue Welt. Und wollte nie mehr auf die Erde hinab.
Tja, wenn alles so einfach wäre!

Welle

Ich will...... hat gesagt…

das märchen kenne ich auch, aber aus england.
wenn du mal googlest "es gibt keine bäume mehr" und den film anschaust, dann kommt dir vielleicht auch wie mir die idee, es könnte echt was dran sein an der oberen, mittleren und unteren welt (der schamanen)
grüße an euch
m.

mundanomaniac hat gesagt…

Schamanen hin, Rumänen her, "oben" ist für die Seele halt oben.
Es sind halt Vaters Bohnen die in den Himmel wachsen. Gehört auch so.
Mutter legt sich halt hin. Gehört auch so.
In den gewachsenen Gefäßen ist viel Platz für alle.

I druck di Schwester
mm

mundanomaniac hat gesagt…

"Schamanen hin, Rumänen her,"

ich wollte damit etwas ausdrücken etwas näher heranrücken,
aber sowas schreibt man nicht und ich
schäme mich dafür, das tönt arrogant.

Im übrigen die obere mittlere und untere Welt - diese Unterscheidung
war üblich unter den Alchemisten/Naturphilosophen auf der Spur von
Aristoteles: Oben Geist, Mitte Seele, unten Element. Der Tierkreis
entwickelt seine Folge auch so: elementares Feuer, seelisches Feuer,
geistiges Feuer usw.

Wie sollte es anders sein: unter dem Bewusstsein, im Unbewussten herrscht,
ewige Ordnung und über dem Bewusstsein auch, das drückt der Tierkreis aus.

Alles Liebe
Bruder m


mundanomaniac hat gesagt…

A propos "mitte = Seele" das ist ja das Thema von Denis
der die Mitte "mind " nennt, s. Kommentar am 29.4.

"mind in the middle solves every middle"

Und Heute am 5. Mai (1842, Hamburger Brand https://mundanestagebuch.blogspot.de/2009/07/27.html)

Und Denis hat heute die volle Weisheit eines 77jährigen geliefert zum Ausdrucken
und Wiederlesen

http://thesaker.is/moveable-feast-cafe-2017-05-04/#comment-353693

Euch ein inspiriertes Wochenende und denkt dran: Sontag ist Sonne beim
Erdmars: da fängt was zu wurzeln an

Euer m

Sati hat gesagt…

Euch auch ein solches inspiriertes WE mit frischen Wurzeln - und danke für Deine immer erbaulichen Beiträge und Hinweise !!!

Und für die Erinnerung an:
"Mind in the middle - solves the riddle."
Der beste Zauberspruch - neben einem anderen, mit dem ich derzeit arbeite - den ich seit Langem hörte bzw. las.

Fand da übrigens "groß" von Dir - daß Du da nochmal geschrieben hattest - zu Deinem etwas harsch rübergekommenen Kommentar - je nachdem, wie es beim Empfänger angekommen sein mag. Ich habs schon ganz gut auch ohne Zusatzerläuterung verstanden - also so: Es ist eben - wie es ist.
Druck Di a - und Dei "Herzensdame" ebenso - mit Freude !!!