Samstag, 1. April 2017

Hui - was für ein Traum letzte Nacht ....

.... einer unter vielen Anderen. Aber - den wollte ich mir merken und hab ihn kurz als Stichwort notiert am frühen Morgen. Die anderen auch - aber die sind nicht so "heftig".

Kurz - jedenfalls versuche ich es mal:
Ich habe eine langjährige "Besetzung" ausgewürgt.
Stück für Stück bzw. Innerei für Innerei - kam sie mir den Hals hoch und dann aus dem Mund.
Alles, was ein Körper so an Innereien enthält - von oben nach unten in der Reihenfolge - kamen mir diese aus dem Mund und ich zog sie raus.
Das Ganze - ging schmerzfrei vonstatten. Und ich staunte.
Die letzte "Runde" brachte den größten Brocken hervor .... und alles landete im Ausguß am Waschbecken - wo ich es jeweils runterspülte.
Ein zweiter Körper - bzw. ein kompletter Satz an Innereien  - die nicht meine waren.
Am Ende - war ich wieder ich selbst und etwa die Hälfte an Körpervolumen. Naja - eher zwei Drittel - denn Knochen und Muskeln hatte ich ja nicht hochgewürgt. Dieses "Zweitwesen" hatte sowas aber auch gar nicht.  Es war - parasitär. Unvollständig. Und hatte sich bei mir eingenistet. Die Hälfte blieb - an Bauchumfang.

Klingt vermutlich etwas ekelig - war aber echt gesund.  Und wie gesagt - schmerzfrei. Ein Parasit, der schon lange aus dem Körper rausgehört.

Im Nachgang gab es noch mehr seltsame Traumbegegnungen - auch mit Verstorbenen. Die aber haben nichts kapiert - was eben geschehen war. Andere Geschichte .... nur: Ich war dann bischen schwach gerade von der Würgerei - und sie wollten, daß ich sofort wieder "funktioniere". Aber nicht zu meinem Wohl - sondern - naja, ich sage mal so: Zum Wohle des Funktionierens an sich.

Noch mehr hab ich geträumt - und gestaunt am Morgen.
Das Buch zum "Familienstellen" - also in Selbstregie - war gestern angekommen und ich hatte es am Bett liegen.  Hmmhhh .... womöglich ein gutes Buch - haha.

Nochwas zu dem Traum mit den "ausgekotzten fremden Innereien": Ich zog mir auch noch ein Lid von den Augen .... welches nicht meines war. Ebenfalls schmerzfrei - aber eben fremd - und damit faul. Oder so: Doppelt - nicht mein eigenes.

Heute im Laufe des Tages - nochwas Erstaunliches: Bin nach langer Zeit mal wieder - in meinem  Körper angekommen. Gefühlt. Mit Freude. Leck mich inne Täsch - nicht etwa, daß ich ihn nicht gespürt hätte - aber etwas hat drauf und drin gelastet wie Blei.  Ne - wie schwerer fremder Schleim.  Und tatsächlich habe ich morgens beim Zähneputzen fast immer Innereien ausgekotzt. Würgen müssen. Manchmal extrem.

Hatte das oft auf mein "Klammer-im-Rücken-Trauma" bezogen - und gedacht - die drückt womöglich auf die Organe. Kann natürlich auch eine Rolle spielen - wer weiß. Das ändert sich oftmals mit der Befindlichkeit - diesbezüglich. Und mit den Knochen.
Jetzt zum Beispiel gab es einige Tage am Stück - an denen ich meinen Rücken einfach als stark und stabil empfunden habe.  Davor wieder gab es eine Zeit mit "Wanderschmerzen" am Rücken. Nur - dadurch, daß es Wanderschmerzen sind - bekomme ich natürlich auch das Signal - daß es nichts (punktuell) Festgelegtes ist.  Und immer, wenn wieder mal solche Wanderschmerzen auftauchen - muß ich an diese "Ärzte" von einst denken - bzw. an die junge ehrgeizige Frau - wie sie zu mir sagte - knallhart: "Und die und die Bandscheibe ist auch am Arsch".  Das sich sowas durchaus ändern kann - also wandern und auch zum Guten sich wieder zu ändern vermag - davon wissen sie womöglich gar nichts? Wer weiß ... In der Regel - wollen die ja etwas fixieren. Nicht nur bei den Menschen - die oft als Maschinen betrachtet werden - sondern auch ein gutes Einkommen. Hmmhhh ....

Und tatsächlich - bin ich ja seinerzeit ratzfatz am nächsten Morgen nach der Klammer-OP aufgestanden und wieder neu losgegangen an den Krücken einst - "Gerade jetzt" war die Eingebung. Und: "Scheiß auf die Schmerzen.  Wird schon gehen. Weil - ich das so will. Und so schnell es geht - aus dem Irrenhaus hier raus. Punkt."  Also so etwas - war die Eingebung. Und siehe da - es hat ja gut geklappt. Auch die Absetzung der Schmerzpillen - hat formidabel geklappt. Gibt eben doch auch - viel Willenskraft - hallelujah.
Und dazu - ein bischen Trotz gegen solche "Urteile von Spezialisten" - von wegen - irgendwelche Bandscheiben eh am Arsch - schon kommt wieder Leben da rein. Haha ....
War nicht immer lustig .- aber geht.

Oberste "Regel" hierbei: Sich von allen Besprechungen lösen. Auch das - muß nicht etwa eine leichte Übung sein - war es auch oft nicht. Aber - geht auch - mit der Übung eben.

Bis heute -  habe ich noch ein ganz anderes Ding zu bearbeiten - und mir selbst zu verzeihen:
Ich hätte - einst einfach ganz ohne OP nach Hause gehen sollen - in Gottvertrauen = in Vertrauen auf meine Selbstheilungskräfte.  Allein das - hab ich mir bis heute noch nocht vergeben. So blöde gewesen zu sein - mir von denen doch nochwas - Lukratives für sie - was einreden zu lassen.
Durch die Schmerzen - wär ich locker durchgegangen. Mit der Angst haben sie mich gekriegt einst. Mit der Mache von Angst - und ich Depp - hab zuwenig aufgepaßt einst.
Bis heute - bin ich zornig auf mich selbst !!!  Auf solche Scheiße reingefallen zu sein. 
Hatte ich doch schon soviel gelernt ... und fand mich dann doch wieder im Programm "Knochenbrüche - sind was Anderes". Oh - mann ....


Mit äußerst zweifelhaften Bildchen kamen sie an mein Bettchen - nach fast 14 Tagen - wo einem - HUCH !!!! - doch noch zufällig was aufgefallen war, was eine teure OP rechtfertigte.  Niemand hatte es gesichtet - über die ganze Zeit.
Scheiße - wie kann mensch sich so dumm erwischen lassen von den Quacksalbern - wie ich einst?!!
Bis heute bin ich zornig auf mich selbst - auf deren Besprechungen reingefallen zu sein einst.

Und bis heute frage ich mich - wer mir wohl diese Scheiß-Klammer wieder rausnehmen kann?
Von denen - keiner, Da hab ich kein Vertrauen - im Gegenteil. Siehe oben  unter brachiale Aussprüche - von wegen Bandscheibe eh am Arsch - und vor allem: Weil sie mir ja soooo gerne noch eine zweite gesetzt hätten - durch die Brust gen Wirbelsäule. Vermutlich für die Reputation der jungen Chefarzt-Kollegin. Die mir bereits vier Wochen nach meinem Weggang eine "große OP" in neun Monaden prophezeihen wollte. Erstunalich begeistert - mit leuchtenden Augen fast.Also im Hinblick - auf ihre Karriere sozusagen.

Hallo? Mal dran fühlen?

Und - ich hatte ja mittlerweile schon so meine Erfahrungswerte gesammelt - wie es anderen Menschen dort erging. Der Wahnsinn hat dort getobt - uferlos - aber niemand war dort, um dies festzustellen. Vielleicht sogar noch - der polnische Pfarrer - aber auch der - verliert ja seinen "Job" - wenn er mal befleißigt aus dem Nähkästchen plaudert.

Und jetzt mal - zurück zum Traum:

Das war mal ein verrückter Traum - einer der verrücktesten vielleicht überhaupt , an den ich mich erinnere - aber auch sehr heilsam.        

Kommentare:

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Sehr spannend, liebe Sati!
Ich bin immer viel zu schnell im Hier und Jetzt, sodass ich mich nur selten an Träume erinnere. Da rattert’s gleich nach dem Aufwachen durchs Gehirn: Wie spät ist es? Kommt schon das Essen? Was muss ich heute alles tun? Usw…
Was das „Besprechen“ dieser Leute betrifft, habe auch ich schon so meine Erfahrungen gemacht und es geht mir da ähnlich wie Dir. Da wurden auch so viele Ängste gestreut und dann die Lösungen angeboten. Spritzen sie doch mal Dies und Das. Und sie müssen doch eine Grund -Therapie machen. Und als ich dann in der Hälfte der Chemo war mit der inneren Eingebung zu pausieren oder aufzuhören, beschworen sie mich allesamt so sehr, standen um mein Bett, eben NICHT aufzuhören. Und ich Dussel tat’s. Was hab‘ ich heut‘ davon? Mir fehlt die Magensäure, sodass ich ohne Säure-Pillen kaum was essen kann. Der Magen immer sehr empfindlich.
Ja. Im „Besprechen“ sind sie groß. Und die „jungen Ärzte“ strotzen geradezu vor Stolz auf ihren Berufsstand. Dass sie operieren und Pharmazeutika en masse verkaufen dürfen. Sind so derart motiviert und überzeugt von dem was sie da tun (dass man ihnen am aller liebsten eine Kopfnuss geben möchte, damit sie vernünftig werden).
Dass ich mich damals zur weiterführenden Chemo habe überreden lassen, kann ich mir auch nur schwer verzeihen. Denn die Auswirkungen aufs Leben sind schon enorm. Das Herz nicht zu vergessen. Auch DIE wollten mich damals am liebsten sofort operieren. Einen Bei pass legen und so. Ich hab‘ nur abgewehrt und bin verschwunden. Aus. Wohl irre? Oder was?
Im Grunde stelle ich aber immer wieder fest, dass ich mich schon zu viel habe be-schädigen lassen.
Manchmal denk‘ ich so, hätte ich vor 20 Jahren das alles schon gewusst, was ich heute weiß……..und vor allem wär‘ so energisch drauf gewesen wie jetzt (zumeist!), wäre noch vieles heil-er…….
Aber….es ist nun mal, wie es ist und ich muss, genau wie Du liebe Sati, damit fertig werden.
Alles Liebe Dir………die Eule

Das Blaue Haus hat gesagt…

Liebe Sati,
beim Lesen denke ich so, das "Besprechen" hat ja mit Worten zu tun. Und am Anfang war das Wort ... heißt es ja anderswo. Und schon kommen wieder Zweifel an diesem Berufsstand, der soviel mit Worten arbeitet oder mit brachialer Gewalt. Welcher Gott dahinter steht ... ist sehr merkwürdig.

Einen tollen Traum träumtest Du. Finde ihn sehr faszinierend.
Die innere Reinigung, Parasiten, Besetzungen und irgendwo klingt unhörbar das, ein Wort (oder viele?). Kann´s noch nicht erklären... Denke nur auch wieder, dass der Klerus mit Worten Besetzungen "heilen" will.
Was haben wir übersehen, bzw. überhört?

Namasté
Erika


Sati hat gesagt…

Danke - Ihr feinen Frauen - für Eure tollen Kommentare!
Ist manches Mal tröstlich zu wissen - mit seinen Betrachtungen nicht alleine zu sein.