Freitag, 23. Dezember 2016

Immer mehr Menschen hellsichtig .....

... die Zahl der Hellsichtigen nimmt in den vergangenen Jahren rapide zu. Bislang glaubten Viele nicht an derartige Fähigkeiten - doch offenbar hat der Mensch diese Gabe doch noch nicht verloren im Laufe seiner Geschichte.

Seit Tagen konnte man in den Kommentarbereichen des großen Netzes jeweils lange vor der offiziellen Bekanntgabe dies lesen zum Ereignis vom 19.12.2016 in Berlin:

1. Vermutlich - wird bald ein Pass gefunden
2. Sicher wird der "Täter" verstorben

Beides traf genauso ein -
eben kam die offizielle Verlautbarung zu Teil 2.

Von Gerhard Wisnewski gibt es seit gestern übrigens eine sehr gute Bildanalyse  zu obigem Geschehen.

Freitag, 16. Dezember 2016

Das mit dem Wohnen ... und dem Leben ...

... hat sich verändert. Unter anderem.
Ob´s am Geld liegt - oder einfach an ein wenig Lebenserfahrung?
Jedenfalls ist es schon länger so bei mir - daß ich da fast spartanisch denke.
Oder so:
Ich habe ein gutes Bett - was schon mal wichtig ist.
Ich habe einen Tisch - ein Sofa - Stühle ....
keine eigenen Schränke, dafür aber phantastische Einbauschränke und sogar eine Geheimkammer dahinter - besser geht´s kaum. Die Küche gehört auch zum Inventar - und ist klein aber fein und sogar offen in den Flur integriert, wie ich es sehr gut finde.
Ansonsten hab ich nur ein paar Regale - die ich jederzeit hinter mir lassen könnte.
Zuvor aber - muß ich noch Zeug aussortieren.


Das klingt jetzt nach wenig - und ist immer noch sehr viel. Zeugs und manchmal fast wie Ballast.
Die andauernde Übung im Leben scheint zu sein - sich auf das Wesentliche zu besinnen - und auch zu beschränken. Jedenfalls - nachdem andere Zeiten ausgelebt sind.

Früher mal - habe ich mir ein "schöner Wohnen" gewünscht - und eines Tages war es sogar soweit, aber auch nicht von Dauer.  Als ich einst meine Wohnung aufgab und zu Buddhistens zog - habe ich alle richtig schönen Möbel wieder abgegeben, Bis aufs Bett. Und den gleichen Tisch wie einst - den man auch auf die Hälfte zusammenklappen kann - habe ich auch noch.

Davor gab es Zeiten - in denen ich ständig die Wohnungseinrichtung geändert und umgestellt habe.
Und noch weiter davor - hatte ich eine sehr häßliche und ebenso spartanische Bude - weil ich überhaupt kein Geld für Möbel und sowas hatte.  Ein geschenktes Sofa mit Sesseln von Freunden der Mutter mit grauslichem Muster - aber äußerst bequem.
Stühle auch von diesen feinen Menschen - noch mit echtem Polsterbezug und geflochtenen  Rückenlehnen - die einst die beiden Katzen ein wenig zerfetzten. Sah nicht schön aus - aber die Stühle taten ihren Dienst. 

Dann immer irgendwelche neuen Träume - und auch Aktivitäten.
Viel Investition in Dinge - die ich doch wieder beim nächsten Umzug komplett abgab - weil sie gelebt waren - und wieder was Neues anstand.
 
Sammel-Leidenschaften  auch gelebt - und dann irgendwann manchmal - alles auf einen Streich wieder hergegeben. Was fertig ist - ist fertig. Nie zurückgeblickt auf Dinge - wenn sie weg waren.
Im Gegenteil - Erleichterung.

Und jetzt ist das wieder so. Soviel will abgegeben werden. Überlebt - gelebt - fertig eben.
Immer, wenn es soweit ist - ziehen Dinge nur noch Energie - und daher die Erleichterung, wenn sie weg sind.

Nun - geht es mal wieder an die Bücher. Und dabei habe ich schon vor Jahren in Kölle kiloweise davon abgegeben - in ein Café gebracht zum Mitnehmen. Und die gingen immer weg wie warme Semmeln .... Wenige Menschen ließen gar mal ein bischen Geld da - und wenn ich wieder mal vorbeikam, gab´s Kaffee und Kuchen für lau.

Einmal - habe ich ca. 5 Ikea-Tüten zu einer feinen Frau mitgenommen und sie an diese weitergegeben. S´ Auto war also quasi vollgepackt mit Büchern. Und ich war froh - daß sie mir diese abgenommen hat auf einen Streich.

Und jetzt? Wo kommen bloß diese immer noch viel zu vielen Bücher her? Die ich nicht mehr brauche? Wieder mal - Überlebtes. Gelebtes. Fertig.

Und - noch nie war ich so "blank im Geiste" - wie jetzt.
Es fühlt sich so an - als hätte ich inzwischen eine Art Aversion dagegen - auch nur ein Buch noch zu lesen - "von fremdem Geiste" geschrieben. 
Und ich fühle mich dran erinnert - was ich einst schon oft hörte auf dieser Lebensreise: "Vergiß alle Bücher - sie können Dir nichts erzählen."

Ähnliches gilt - für einst scheinbar Gelerntes. Es gibt nichts daran festzuhalten.  Im Gegenteil.
Was war es denn - was ich wirklich gelernt habe?
Nur das - was Andere so dachten.
Und was das Leben betrifft - taugt es nichts - was Andere darüber denken.
Das klingt jetzt wohl hart - aber nach vielen Jahren des Reisens und Suchens - ist es so.
Etwas weicher ausgedrückt:
Alles, was war, war gut - und hat zu dem geführt - wie es gerade ist.
Und auch gilt:
Alles, was war - ist vorbei - und muß nicht weiter mitgenommen werden auf der Lebensreise.

Leider - macht das viel Feinarbeit jetzt ... mein Aussortieren.
Aber ich will mal sehen, wie ich mir vielleicht etwas leichter gestalten kann - indem ich das ein oder andere schlicht in die Tonne kloppe.
Materie ist langsam - der Geist und die Seele - haben längst losgelassen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Mal andersrum diesmal ....

... statt hier irgendwelche Deko aufzubauen zum bevorstehenden Feste - ist heute was rausgeflogen.
So ein Ganzjahres-Dauerzweig mit kleinen Lichtern .... manche würden auch Staubfänger sagen.
Dem Kater gefällt´s - so hat er wieder eine Nische mehr - wo er immer mal wieder rumschnuppern kann.

Zweiter Versuch vorerst gescheitert- wollte endlich mal einen Wasserkessel mit Pfeife wegwerfen - den ich nie benutze. Und seit Jahren mitschleppe. Saaacht der Verstand - warte mal ab - vielleicht haste mal bald einen Gasofen - da ist der prima. (Morgen werf ich den weg - basta!)

So ist das - immer noch - mit den vielen Dingen.
Und es ist zu nichts gut.
Eine Konditionierung von einst - aufbewahren - horten - hüten ...
und sich selbst belasten mit zuviel Zeuchs.

Immerhin - habe ich dieses Jahr schon vier Congas abgegeben.
Also - de facto dreie - die vierte wartet noch auf ihre Reise nach Brasilien.
Ich hoffe, das klappt bald. Sie hat einen Liebhaber in Rio de Janeiro gefunden - und ich warte auf jemanden, der aus Irland kommen will - um sie dann weiterzuleiten ....
Ja - so ist das bei echten Schätzen.  Grins.

Außerdem - kam einer aus Berlin angefahren für zwei andere Congas - der eigentlich aus Kölle stammt und hier seine Mutter besuchte. Dachte erst - der will mich hops nehmen, weil er schrieb: Bin morgen da. Tatsächlich aber - war die Mutter ins Krankenhaus gekommen - und so hatte er gleich zwei Gründe für die Reise. Der nahm gleich noch ein paar andere Instrumente mit aus meiner Sammlung - und ich war sehr froh, als er abfuhr mit dem ganzen Zeugs. Hab nicht einmal was vermißt - im Gegenteil.

Der erste, der kam - reiste Sonntags gleich dreihundert Kilometer aus Richtung Süden an - für ein Sammlerteil aus den achtziger Jahren.  Und wieder zurück. Und er war sehr zufrieden.
Hatte ich gedacht - acht Congas seien schon reichlich, erfuhr ich, daß dieser etwa 25 Stücker hat.

Wie auch immer - ich habe jetzt noch vier - ein handgemaches Set - und die werde ich auch erstmal behalten. Morgen will ich mal zweie aus dem Keller wieder nach oben holen - es juckt ein bischen in den Händen und in den Knochen - der Körper liebt es, zu spielen. Außerdem - habe ich hier gerade freie Bahn und störe niemanden.

Jetzt habe ich auch nochmal ein paar einst gesammelte Papierberge entsorgt und wieder einmal festgestellt - wie erleichternd das ist, wenn mensch wieder weniger Zeugs hat. Jedes verlorene Kilo - eine Wohltat. Bin noch nicht fertig - also insgesamt - im Gegenteil.
Macht aber auch - viel Kleinarbeit .... wenn mensch nicht einfach alles wegwerfen will.

Was Bücher betrifft - da habe ich mittlerweile auch schon gelernt, das ein oder andere einfach in die Tonne zu werfen. Was mir selbst nicht mehr koscher vorkommt - muß ich auch nicht mehr weitergeben. 

Meine Steinsammlung - darf auch weg - mit viel Geduld.

Ich brauche sovieles nicht mehr.      

Montag, 12. Dezember 2016

Dezembergruß - zehnte Monade ....

... von uns - nur mal so - fast ohne Worte.
Nur soviel: Der Karton ist noch aus des Jüppchens Nachlass -
habe endlich die restlichen Unterlagen vom im Frühjahr
verstorbenen lieben Nachbarn  entsorgt.
Katerchen - findet den Karton aber ganz fein.