Montag, 11. Juli 2016

Restarbeiten und Staunen ....

.... heute nochmal ein paar Restarbeiten bei M. - nun ist die Wohnung leer - und Übergabe war auch schon.

Zwei sehr nette junge Männer mit "germanischen Ossie-Wurzeln" haben noch Möbel abgeholt - für einen Second-Hand-Laden.Der eine - hatte einen Odin auf dem Oberarm tätowiert. "Aber ohne Raben" - sag ich dazu. "Die kommen noch" - meint er.

Ich habe olle Bücher entsorgt - die eh niemand mehr will.
M. hat jetzt zum dritten Male seit Samstag - alles gekehrt und nochmal in der Küche rumgewischt - sie hat eine ausgeprägte Putzneurose, wie ich schon immer vermutete und nun endgültig bemerkte.
Die gehört noch zum alten Schlag - dem es wichtig ist "sich nichts nachsagen zu lassen" - habe ich jetzt schon öfter vernommen. 

Der Stress der letzten langen Wochen - hat auch ordentlich an ihren Nerven gezehrt.

Nun - kann sie sich endlich von diesem erholen - in ihrer hübschen neuen Wohnung.

Heute morgen wieder Geunke - die würden bestimmt nicht alles mitnehmen - was auf dem Sperrmüllhaufen liegt. Natürlich - haben sie alles mitgenommen - auch die kleinen Teile.
Dann Flatter - ob die Jungs überhaupt kommen - für die Möbel. Die kamen natürlich - nur ein bischen später - und haben alles super runtergebracht. Bekamen auch noch einen leckeren Kaffee - und tauten in Windeseile auf hier - fanden das mit der guten Nachbarschaft auch fein.

Was ich aber hier mal schreiben will - ist:
Ich habe jetzt seit Wochen gestaunt - wieviel Kraft diese Frau hat.
Sie hat gearbeitet wie eine Berserkerin.

Schon seit Wochen fast jeden Tag schwere Kartons geschleppt. Und vieles mehr.
Und - sie ist siebzig.
Hat reingehauen  - wie eine junge Frau.

Donnerwetter!
Andere gehen mit siebzig lange schon am Stock - und M. kriegste nicht kaputt.
Eben ist sie dann mit ihrem Rädchen - zu ihrer neuen Hütte gefahren.
Wir sehen uns ....

Tolle Frau!

1 Kommentar:

mundanomaniac hat gesagt…

Schöne Hyme in Prosa, Sati.
Die Nachbarschaft, die Mitmenschen, die Kleinigkeiten. Du bist auf gutem Grund. Das kann des Netz nicht er-predigen.

Glückwunsch aus dem Oberland ins Bergische