Freitag, 29. Juli 2016

Dank beständigem Trost von M. ....

... daß es dem weltbesten Ausnahmekater ganz sicher sehr gut geht - und einigen geschickten Bildern dazu in Form von Postkarten mit glücklichen Katzentieren - hab ich ihn nun mit der Zeit doch endlich losgelassen. Meistens jedenfalls. Und hoffe nicht mehr ständig - daß er nochmal wiederkommt.
Merkte ich erst - als ich mal zwei, drei Tage nicht mehr dran dachte.

Stehe zwar nachts immer nochmal auf - wenn ich draußen "Katzenkampfgeräusche" oder auch nur Katzengeräusche vernehme - aber bin lange nicht mehr so durcheinander wie einst.

Heute - treffe ich im Supermarkt an der Kasse auf die tolle Frau - die viel mit Tieren zu tun hat und der ich neulich meine Futtervorräte angeboten habe - für ihre Tiere.
Von Weitem schon schien sie mir - sehr ruhig heute für ihr Temperament.
Müde.
Lange nicht so quirlig und bester Laune - wie sonst immer.

Als ich dran war - sagt sie: Nun - sei ihre Katze verschwunden.
Nach einem aufrichtigen "Ach Du Scheiße ...." frage ich - seit wann?
Seit Sonntag.
Und - im Grunde eine Wohnungskatze.

Hatte mich schon gewundert - als ich sie ganz anders als sonst erlebte - und dazu hatte sie noch ihr Smartphone am Arbeitsplatz liegen und schaute immer nervös drauf. Tippte irgendwas drauf rum - und ich wollte schon scherzhaft einwerfen - sie soll das besser wieder lassen mit dem "Pokemon-Go" während der Arbeitszeit.

Natürlich - drücke ich ihr ganz feste beide Daumen - daß das Tier schnell wieder nach Hause kommt.
Keine Frage.
Und andererseits - habe ich für mich gelernt heute: Komisch die Katzentiere manchmal.
Unergründlich - ihre Wege.

Meinem Kurzzeitgefährten hier - bin ich bis heute dankbar - für die Freude, die er mir für etwa drei Mondläufe mit seiner Präsenz bereitet hat. Also - wenn er denn mal hier war. Meist war er ja draußen unterwegs - und ich hab´s ihm von Herzen gegönnt. Auch draußen - war er ein Super-Charakter. Und lief fast bei Fuß im vergangenen Winter - wenn ich denn auch mal draußen war - wie ein formidabler Kumpel, der einem was zu erzählen hat. Ist ja auch so - auf einer eben anderen Ebene. Sie erzählen einem ja auch was - erlebe ich gerade mit dem Puschelperser unten - wenn ich zum Blumengiessen unterwegs bin - dann spricht der auch mit mir. Und ich mit ihm.

Gerne - hätte ich ihn auch mal im Sommer draußen erlebt.  Meinen Feinsten. Glücklich - und frei. So frei es nur geht - mit einem Dosenöffner.                      

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