Dienstag, 3. Mai 2016

Manchmal dauert´s länger ...

... und dann kommt es doch.
Habe gerade - endlich - so einen Impuls bzw. immer wieder einen dort, wo ich was "ent-decke"  - den ganzen "Tand" abzuräumen.
Im Moment ist es noch etwa so - daß ich das ganze Zeugs "sammle", welches noch veräußerbar ist - um es abzugeben. Sammelstelle ist der Salon. Geht aber noch .... alles moderat.
Liegt daran - daß ich keinerlei wuchtige "Möbletten" habe - und bei mir das Herz vom Salon eh immer frei sein muß. .

Neben vielen Büchern - die mir nichts mehr taugen - ist nun auch die einstige scheinbar heimelige "Deko-Kultur" dran. Also immer noch vorhandene Götterfiguren - nur noch aus Indien - und immer noch soviele, daß ich nur staune. Obwohl ich doch vor einigen Jahren schon soviel weggegeben hatte ....
Gleich - müssen noch ein paar Teddies das Zeitliche segnen - die mich an eine längst vergangene Geschäftstätigkeit erinnern - die mäßig erfolgeich war. Aber immerhin erfolgreich - besonders, was das Arbeiten mir Menschen betraf.  

Meinen Eingangsbereich zur Wohnung habe ich mal - freigemacht von allem, was gute Energie hindern könnte, zu fließen. War wirklich nicht viel - nur zwei leichtere Dinge - aber die habe schon massiv gestört.

Badezimmer-Utenslien sind auch sortiert. Da steht manchmal Zeugs rum - auf einer eingebauten Ablage - welches ich seit Monden nicht genutzt habe. Jetzt ist es weggeräumt - und es fühlt sich gut an.  "Kleine Dinge" - bzw. Dinge entsorgen ....

Bis das so ist - wie ich es mir gerade wünsche - kann es noch ein paar Tage dauern.
Aber: Der Anfang ist geschafft - und der ist immer das Wichtigste - auf jedem Wege.
Und: Ist der Anfang erst gemacht - kann sich auch die Freude einstellen.

Auf eine Kurzformel gebracht könnte ich es so schreiben: Fast alles - muß weg!
Weil es eben - längst überlebt ist.
Und lediglich noch - gute und frische Energie wegfrißt.

Immer - wenn ich irgendwas sichte - was ich längst nicht mehr "brauche" - an Gepäck.

Dann - mach ich mal weiter .... jeden Tag neu. 
"Freu".

Eines aber - habe ich gestern wieder mit ins Himmelsgeschoß gebracht
Des Kater´s heißgeliebtes Freßbrett.
Es wurde nicht wirklich genutzt von den beiden "Staubfegern" im Parterre.
Und jetzt bleibt es hier - für den, dem es gehört.
Manchmal kommen sie wieder, die Liebsten.
(Nachricht von seiner vorherigen Futtermutter - Zeitungsartikel in dem stand: Kater Soundso nach 10 Jahren wieder zuhause ... haha)
Jedenfalls bleibt es solange hier - bis ich ggf. woanders hinziehe.

Kommentare:

Erika Nittel-Traser hat gesagt…

Liebe Sati, ein weites Feld ist das. Das mit dem Aufräumen und Loslassen und Glücklichsein ... Muß leider bekennen, dass es damit bei mir immer noch hapert. Der Kopf sagt, ok, fang mal an mit dem Loslassen (das Aufräumen geht ja noch :)) - aber es ist mal wieder so einfach nicht. Sobald ich mich in eine Sache vertiefe, um sie loszulassen, raunen ungefragte Stimmen, das könntest du mindestens noch da und da brauchen, haben, wollen. Wundere mich aber auch, wieso Dinge, die ich bisher als richtig empfunden habe, mir nichts mehr sagen.

Das besonders, wenn eine Geschichte dran hängt, wie bei Deinem Plüschbären. Da merke ich, wenn eine solche erzählt wird, scheint es noch schwieriger. Fäden der Vergangenheit lösen. Ich vermute, dass es dann richtig ist, diese Vergangenheit mit Liebe zu verabschieden. Hmm, weites Feld.

Danke für den Tipp mit dem Feuerritual. Kannte ich nicht, hat mir aber sofort gefallen und ich lese mich mal ein.
Ich hoffe Deinen Zähnen und Dir geht es gut und schicke liebe Grüße

Erika

Sati hat gesagt…

Liebe Erika, danke für liebe Grüße!

Zum Feuerritual guck doch mal nach "Homa" oder "Homer-Hof" ... glaube, da gibt es auch Video.

Und: Loslassen - so meine Erfahrung bisher - kann mensch gar nicht "machen" - sondern geschieht, wenn es soweit = überlebt ist.
Wenn ich zurückschaue - was ich schon an (überlebtem) Zeugs hinter mir gelassen - und dann doch wieder Neues (Anderes)angesammelt habe - staune ich oft nur noch.
Jetzt ist es erstmals so - daß ich nichts Neues mehr ansammle - weil die Karrotten nicht mehr so verlockend sind wie einst noch.

Diese Gedankenformation "Ach - vielleicht brauchste das ja doch nochmal" - ist mir bestens bekannt. Und habe ich ja einst so gelernt - von meinen Eltern und Ahnen - die alles aufgehoben und gepflegt haben.
Das waren aber auch andere Zeiten - und die hatten ihr "Zeug" manchmal viele viele Jahrzehnte - und nicht alles naslang was Neues.

Meine liebe Nachbarin, deren Mann kürzlich verstarb - erstaunt mich gerade sehr: Sie ist eine Stierin von den Sternen her - und hat es geliebt, Zeugs anzusammeln und zu hegen. Alles durchorganisiert - im Jahreslauf. Wuchtige schwere Möbel - wo ich nicht gut atmen könnte auf Dauer.
Und jetzt - läßt sie los - und ich kann sie nur bewundern - wie sie das hinbekommt! Vor wenigen Wochen - hätte sie das nicht einmal träumen können.

Oder nochmal anders: Wenn mir was lieb und teuer ist - lasse ich es auch nicht sinnfrei los.

PS: Ein Teddy - der erst lange nach meiner "Teddybude" auf dem Weihnachtsmarkt einst kam (eine mit Kühen hatte ich auch dazu einst ...) - hat doch noch überlebt. Vorläufig. Kommt in die Waschmaschine - und wird dann eventuell auf dem Kinderspielplatz ausgesetzt - zwecks liebevoller Adoption.

Einen schönen Feiertag wünsche ich Dir,
Sati