Samstag, 30. April 2016

"Wenn ich wach geworden bin ....

... erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze."
Genialer Satz von Walter Häge - hier ein erbauliches Gespräch mit ihm auf "querdenken-tv".

Gibt noch viele mehr - dieser z.B. : "Ich muß alle ´Fachleute´ abschütteln ..." So isses.

Und dennoch - selbst wenn mensch dies längst erkannt hat - stellt sich immer wieder die Frage: Wie mach ich das am Besten? Siehe - den ersten Satz oben.

Anders: Freiheit - bzw. Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung - ist nicht immer eine leichte Angelegenheit. Manchmal braucht es schon sowas wie "eisernen Willen" - und auch Mut.
Weil der Mensch halt eben auch ein Rudeltier ist - und das Rudel jault immer noch sehr oft ganz anders.
Es ist diese "Gesellschaftspolizei" - die sich schon innerwärts selbst kleinhaut - und den anderen Schergen damit Vorschuub leistet. 

"Wenn ich wach geworden bin - erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze" - ist schon wahr.
Früher mal, als ich dachte, ich übe jetzt mal ein bischen - meditiere - und dann werde ich sicher erleuchtet - hahaha - gab es noch viele Karrotten abzuernten.
Aber - wenn mensch wacher wird - ist nix mehr mit Karrotten.
Letzte Hoffnungen - greifen womöglich noch manchmal nach solchen - aber nicht sonderlich lang,
Meist stellt sich zügigst eine Ernüchterung ein. Je mehr Karrotten schon angenagt wurden einst - ohne satt zu werden - desto schneller.

Manchmal bin ich nur baff - wie lange das so dauert - endlich wach zu sein.
Und manchmal auch - daß es gar nicht so lustig ist, wie ich früher mal dachte.
Das aber - ist schon wieder auf eine ganz andere Art lustig.

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

ich staune immer wieder wie wichtig der große C.G.Jung das Niedere nahm. Das Einfache, das Nachbarliche, darin enthalten das Böse
aber auch der Geist darüber ... Weib und Schlange zum Lieben.

Jung kam von ganz oben, ASC Wassermann - Krebsaszendenten kommen von ganz unten nirgendwo anders sammelt sich das Wasser.
Meine Schwiegermutter, eine gütige und selbstbewusste
Mecklenburgerin mit Krebsaszendent pflegte den Spruch: "Ich bin immer den unteren Weg gegangen."
Im Heim für die letzten Jahre meinten wir mit der Pflegerin zu ihr, hier ist nun der mittlere Weg der richtige ... aber sie brauchte gar keinen Rat und nichtsdestotrotz war es ausgesprochen und verstanden.

Zwischen Mann und Frau geht es um das große und das kleine und um den Schoß und um die Fahne

schöne grüne Stunden wünscht Dir

Bruder Sternschauer

Ps: Von Ulla aus Murnau https://christ1offer2us.wordpress.com/

Sati hat gesagt…

Danke für den hübschen Fzchs an. Dich und Ulla!
So eine Begegnung kann einem das Leben versüßen.

Und nun - noch eine Frage:
Was ist gemeint mit "oben" und "unten"?
(Die Mitte ergibt sich dann schon daraus ...)
Meine "neue Passion": Grundannahmen überprüfen - bzw. klären.

Wünsche Euch da in Murnau viel Sonne und angenehme Wärme, Sati