Freitag, 22. April 2016

Gute Entscheidung!

Der mit "Knochenkrebs" diagnostizierte Nachbar - war heute zum Gespräch beim Arzt. Der war wohl wenigstens ehrlich und meinte etwa - eine OP wäre wohl zu gefährlich, weil sie dazu Zement von der Innenseite der HWS reingeben müßten an der betreffenden Stelle - und das könne das Knochenmark beschädigen.

Nun ist er also - nicht schlauer als zuvor. Und soll noch zu einem anderen "Fachmenschen" zum Gespräch.

Er scharrt schon seit Wochen mit den Hufen - weil er endlich wieder arbeiten will.
Es geht ihm gut - er hat keine Beschwerden.
Und will sich keinesfalls "ruhigstellen lassen".
Brasselt eh jeden Tag - an irgendwas rum.

Nun - hat er für sich entschieden:  Er geht nochmal zu dem Gespräch mit dem anderen "Facharzt" und hört sich das an. Und wenn da auch nichts "Brauchbares" rauskommt - läßt er sich nach weiteren zwei Wochen wieder gesundschreiben - und geht arbeiten.

Wir sprachen auch nochmal drüber heute - wie einen solche "Diagnosen" verunsichern bzw. schwer ängstigen können. Obwohl es einem soweit - gut geht.
Und ich meinte noch: Vermutlich gibt es jede Menge Menschen, die auch mit sowas durch die Gegend laufen - es aber im Leben nie erfahren - zum eigenen Glücke.

Er hat also für sich entschieden - in zwei Wochen aus der Nummer auszusteigen - und sein Leben weiterzuleben. Hat mich gefreut - es zu vernehmen

Und ich darf mir auch nochmal auf die Schulter klopfen - daß ich mich nicht habe "besprechen" lassen vergangenes Jahr für eine weitere "große OP". Trotz Beschwerden.
Ab und zu kommen nochmal Unsicherheiten auf - aber nicht mehr so oft. Ich schaue immer mehr darauf - wie oft ich es auch zwischendurch einfach vergesse.

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