Samstag, 30. April 2016

"Wenn ich wach geworden bin ....

... erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze."
Genialer Satz von Walter Häge - hier ein erbauliches Gespräch mit ihm auf "querdenken-tv".

Gibt noch viele mehr - dieser z.B. : "Ich muß alle ´Fachleute´ abschütteln ..." So isses.

Und dennoch - selbst wenn mensch dies längst erkannt hat - stellt sich immer wieder die Frage: Wie mach ich das am Besten? Siehe - den ersten Satz oben.

Anders: Freiheit - bzw. Selbstbestimmtheit und Selbstverantwortung - ist nicht immer eine leichte Angelegenheit. Manchmal braucht es schon sowas wie "eisernen Willen" - und auch Mut.
Weil der Mensch halt eben auch ein Rudeltier ist - und das Rudel jault immer noch sehr oft ganz anders.
Es ist diese "Gesellschaftspolizei" - die sich schon innerwärts selbst kleinhaut - und den anderen Schergen damit Vorschuub leistet. 

"Wenn ich wach geworden bin - erkenne ich, daß ich umfassend in der Falle sitze" - ist schon wahr.
Früher mal, als ich dachte, ich übe jetzt mal ein bischen - meditiere - und dann werde ich sicher erleuchtet - hahaha - gab es noch viele Karrotten abzuernten.
Aber - wenn mensch wacher wird - ist nix mehr mit Karrotten.
Letzte Hoffnungen - greifen womöglich noch manchmal nach solchen - aber nicht sonderlich lang,
Meist stellt sich zügigst eine Ernüchterung ein. Je mehr Karrotten schon angenagt wurden einst - ohne satt zu werden - desto schneller.

Manchmal bin ich nur baff - wie lange das so dauert - endlich wach zu sein.
Und manchmal auch - daß es gar nicht so lustig ist, wie ich früher mal dachte.
Das aber - ist schon wieder auf eine ganz andere Art lustig.

Donnerstag, 28. April 2016

Fünf Söhne hat sie ....

... "ach Du Scheiße - 45 Monate Schwangerschaft ...." - fällt mir nur dazu ein. Bzw. dazu noch die "Aufzucht" - die ja weit mehr Mondläufe gebraucht hat.

Vor der Supermarkttür treffe ich die alte Dame - und ihren alten Hund - als ich mein Fahrrad abstelle.
Beide sind eigentlich krank - aber dafür wirklich gut drauf.
"Humor ist - wenn man trotzdem lacht" - heißt es ja.
Und da ist auch was dran.

Seit halb einse heute mittag - sind sie unterwegs.
Vom Nachbardorf - welches mal eben schlappe zwei Kilometer entfernt ist. Zu Fuß.
Als ich die beiden antreffe - ist es gute halb vier. Und sie haben noch den Rückweg vor sich ... die Rente reicht nicht für ein Taxi - und nicht mal für eine Busfahrkarte. Eingekauft wurde - mit abgezähltem Gelde.

Ich räume mal den Einkaufsroller ein ... bis auf die Eier - die faß ich lieber mal nicht an.
Die liebe Frau erzählt mir was - und ich registriere, daß sie quasi keine Zähne im Mund hat.
Aber: Lachen kann sie! Sogar über sich selbst.
Das ist - Gold wert.

Als ich mit meinem Fahrrad auf dem Rückweg bin - treffe ich die beiden an der nächsten "Fußgängerinsel" - wo gerade hier fast alle eh immer grundsätzlich vorbeibrettern mit einem Affenzahn.

Und frage mal an - ob ich sie nicht mal eben lieber mit dem Auto nach Hause fahren soll?
Das kann sich ja niemand angucken - fast ein Tagesmarsch für die alte Frau und den alten Hund ... beide außer Atem.
Zeige ihr den Treffpunkt .... macht noch etwa 200 Meter zu Fuß.
Bringe mein Zeug schnell hoch - und komme ihnen mit dem Auto entgegen.

Auf zwei Kilometern ins nächste Dorf - erfahre ich noch so einiges aus ihrem Leben.
U.a. die oben beschrubenen fünf Söhne ... die aber wohl eher nicht hilfreich sind aktuell.

Muß bei mir so eine Art "Taxifahrer-Gen" sein ... haha.
Ne - mal ernsthaft - das kann sich doch keiner anschauen - die waren ja schon ewig unterwegs - beide krank und quasi humpelnd .... nu sind se gut und zügig zuhause angekommen.

Was ich - nu wieder ganz vergessen hatte war dies: Ihr anzubieten - ab und an mal vorbeizukommen - für eine kleine Spritztour - und einmal den Kofferraum voll laden. Alle zwei Wochen zum Beispiel - würde mir ganz sicher nicht weh tun. Fiel mir aber erst wieder ein - als ich schon wieder hier war - in Windeseile.
Schau ich mal - ich weiß ja, wo sie wohnt.

Gerade gestern im Bette - fielen mir soviele Situationen aus meinem eigenen Leben ein - wo mir Menschen mehr als geholfen haben - und nie was dafür "haben" wollten. Es vehement ablehnten - obwohl ich ihnen locker und geschmeidig einst was hätte geben können - also finanzieller Art.

Daher - darf ich mich heute echt bedanken - für diese nette Begegnung - wo ich auch mal wieder was geben durfte. Mit Freude.
Und immer - wenn sowas ist - ist auch plötzlich jede Menge Elan da.   

Mittwoch, 27. April 2016

Zwei Wochen und einen Tag ...

... nachdem der Temperamentsbolzen namens Jupp - längst übergegangen war - wurde seine Urne beigesetzt. Und traf sich hier im Hause die "Trauergemeinschaft".

Obwohl  ich solche Rituale - schon mehr als zu Genüge erlebt habe - war ich doch froh - daß es nun endlich vorbei ist.

Eine Zeit - in der plötzlich Menschen hier einklappten - die ich zuvor nie gesichtet habe.
Zu des Jüppchens Lebzeiten.
Wo waren die bloß?

Nu - ist also das Ritual durch.
Und - ich bin schon ein wenig erleichtert.

Kann sogar sein - daß mich das noch mehr "hops" genommen hat diesmal - als einst bei meinen Leuten - wo ja jeder denkt - er würde quasi drinstecken - in der Clan-Geschichte .

Diesmal - steckte ich da nicht drin - und die Clan-Streitigkeiten des Jüppchens - sind nun Gott sei Dank - jedenfalls vordergründig - vorbei.

Was ich sehe - ist der oben schon genannte Temperamentsbolzen.
Mit dem ich auch schon mal aneinander geraten hätte können - Zwilling und Schütze - zwei Klugscheißer treffen aufeinander.

Haben wir aber - bestens hinbekommen.
Und uns immer wieder - auf das besonnen - was uns gemeinsam war.
Charakteristisch waren Sprüche uns gegenüber wie "Seid doch nicht so laut!"
Haha ... ham die nix zu lachen?

Doch - sind wir eben - manchmal gerne.
Gibt ja genug Tote - schon zu Lebzeiten.

Et Jüppchen - bleibt eh lebendig - für mich.
Nur die Trauergemeinde - war nicht immer leicht hier. 

Und auch nicht - die Unverzeihlichkeit - mancher Menschen.
Naja - is ja nicht meins ...
Bin nur manchmal ein Sensibelchen - und bekomme mehr Zeugs mit, als mir so lieb ist.  

Hurra - der letzte Zahn heute ....

.... und dazu noch der schlimmste.
Also der - der mich wahrlich gezwiebelt hat.
Nach etwa vier Stunden - läßt nun auch die Betäubung nach - wie wohltuend.
Beim letzten Male - ging es schneller - war aber auch nicht ganz schmerzfrei - alerdings gut auszuhalten.

Heute hat sie mich derart betäubt - daß ich mir zwischendurch wohl auf die Zunge biß - ohne es zu merken - und ich wunderte mich noch über das Blut beim Ausspülen. Bisher hat sie immer so gearbeitet - daß kein Blut kam - und ich mich noch drüber wunderte.

Einmal - hat sie danebengestochen bei der Betäubung. Und ich fand das ganz amüsant - daß auch alte Hasen sich schon mal vertun können. Hat sie die Seite gewechselt - und alles war fein.
Mir ging´s gut - aber ich sollte dochmal am nächsten Tag kurz kommen - damit sie nochmal nachsehen kann, ob alles gut ist.

Neulich - als meine Tagesform bestens war - wurde ich ja mal nicht "gelobt" - obwohl ich wirklich alles "bestens machte". Heute - wo ich wieder zarter besaitet war - kam wieder diese Meldung - "Sie machen das alles richtig gut". Ist schon recht amüsant.

Jetzt - hab ich erst mal Pause.
Und im Mai - geht´s weiter.
Mit einer Zahnfleischbehandlung.
Ich habe keine Ahnung -. was mich da erwartet.
Alles - läuft anders ab - als ich es gewohnt war - von zuvor.
Habe heute mal kurz nach der Zeit gefragt - also - wie lange ich da genau gezwiebelt werde?
Klingt moderat.

Mein Gefühl und mein Gebiss sagen mir - es läuft sehr gut dort.
Und - äußerst sorgfältig.
Ja - ich darf sagen: Da wird mit Liebe gearbeitet. 
Die Frau macht diese Arbeit - mit ganzem Herzen - und tatsächlich aus Passion.
Zuvorderst.
Natürlich wird sie es auch für ihr eigenes Wohlergehen in dieser materiellen Welt tun -  keine Frage - aber mensch kann mühelos merken - daß sie an ihrem Platz ist.

Heute wieder spürbar - .die Dissonanz zwischen Team 1 und Team 2 ... läuft ganz anders ab.
Wat willste da machen - als Cheffin?

Bei Team 1 - läuft es immer völlig optimal.
Und bei Team 2 - gibt es immer wieder Disharmonie in der Zusammenarbeit.
Wird wohl jeder gut kennen - der mit Menschen zusammenarbeitet.
Ist sicher auch keine schlechte Absicht - bei Team 2 - aber ich krieg´s halt immer mit.

Team 1 - arbeitet im Rhythmus und wunderbar = harmonisch zusammen.
Bei Team 2 - gibt es immer wieder Anweisungen ... weil eine eher zu pennen scheint.
Und heute - legte die Cheffin selbst Hand an - ich staunte nur, wie schnell sie die Instrumente wechselte - die eigentlich von der Helferin (quasi im Schlafe) bedient werden sollten.  Hätte sie wohl auch alleine geschafft.

So - hatte ich wieder Gelegenheit - über Vieles mehr als meine kleine Zahnbehandlung -. zu sinnieren.
Ich kann da leider nicht wirklich was dran ändern - daß ich soviele Feinheiten immer mitbekomme ... außer - gute Wünsche zu schicken.

Tagesenergie 88 - und: Finger weg von "Magie" ...

... sehr interessant mal wieder - besonders, weil ich mich ja selbst auf eine weitgehende "Nachrichtenabstinenz" gesetzt habe.
Aus reiner Selbstliebe. Wer will schon jeden Tag kotzen .... über manipulierte und oft schwer geisteskranke "Informationen".

Nun sind die "Tagesenergien" immer etwa im Vierwochen-Rhythmus getaktet. Und von Vielen mit Spannung erwartet. Wären diese auf zwei Wochen getaktet - es würde mir wahrlich genügen an "Information" - aus der geistesgestörten Welt.

Und wieder einmal - geht es auch immer wieder um das Mantra - aus der "Kinderwelt" auszusteigen.
Diesmal aber - ging es mir nicht so auf die Nerven wie bei der letzten Ausgabe.
Tatsächlich -  ist viel dran.
Und habe auch ich immer wieder neue Erfahrungen zu machen und zu betrachten - die damit zu tun haben. Darf meine eigene Verblendung über viele Jahrzehnte - registrieren. Immer mehr - und in immer mehr Feinheiten.
Die ich allerdings einst - nicht erkannt habe. Was vermutlich auch nur sehr Wenigen so gelang - heute gibt es eine ganz andere "Zeitqualität" - um es mal irgendwie zu benennen.

Früher mal schien es etwa so: Es gab vorherrschende Strukturen - aber auch scheinbar viele "Nischen", Freiräume (Oasen, Inseln ...) - in denen Mensch sich bewegen konnte, sofern er nicht in der Masse unterwegs sein wollte. Also - weit mehr Möglichkeiten und Vielfalt - sicher auch mehr  "gefühlte Freiheit" als heute in einer mit aller Härte angestrebten "Gleichschaltung". 

Da will ich aber gar nicht hin ...
wollte was von heute morgen aufschreiben - was wunderbar war.
Und gut getan hat.
Als ich aufwachte - und mich schon wieder "einnorden" wollte- auf die Fortsetzung von gestern - kam plötzlich von irgendwoher ein Licht und sagte:
Laß das sein!
Mach Deinen Becher leer - und vergiß alles, was war.
Fang - neu an.

Das sagt mir der Verstand zwar an jedem Tage - aber diesmal kam es nicht von diesem.

Wie macht Mensch sowas?
Ich habe keine Ahnung - bis heute nicht.
Kann auch nur - die Momente erleben - und die Geschenke entgegennehmen.

Mich erinnern - wie sehr ich schon gestrampelt habe im Leben - ohne Erfolg.
Mich erinnern - was ich schon alles ausprobiert und gesucht habe - ohne fündig zu werden.
Oder so - zwar hier und da mal fündig - aber am Ende war es alles nichts.
Wo habe ich die meiste Zeit gesucht?
Im Außen eben.
Aber - viele Jahre in der Illusion - in einem "Innen" zu suchen und zu forschen.
Womöglich - macht das nicht mal einen Unterschied - und bis heute weiß ich nichts Genaues.
Wer immer mir erzählt - er wüßte was Genaues - ist mir von Haus aus suspekt.
Oder - befindet sich gerade in einer zu-fälligen Glückssträhne - und bezieht dies auf sich.
Was für ein Witz.

Zur "Magie" und zu Ritualen nochwas - weil in den Tagesenergien viel die Rede davon ist:
Ich habe vor Kurzem noch eine Sache gelöst - die ich viele Jahre mit mir trug.
Und - es war bestens so.
Hat mich allerdings ein wenig Mut gekostet - mich frei zu machen.
Gilt für alle scheinbaren "Helferlein" und/oder "Schutzsymbole" - denen mensch einst Glauben schenkte.

Alles zu seiner Zeit - heißt es ja.
War also alles - eine Erfahrung.
Ist eh alles eine Erfahrung.
Aber - Magie ist nochmal eine andere Nummer - weil sie im Geiste geschieht.
Und sich dann zu trennen - kann schon mal mit seltsamem Geunke verbunden sein.
Ebenfalls im Geiste.
Sowas wie: "Hoffentlich bringt das kein Unglück - wenn ich davon loslasse".
Nein - bringt es nicht.
Vielleicht - war´s ja vorher andersrum?
Wer weiß ...

Also so etwa: Magie ist schon in Ordnung - aber nur - wenn es die eigene ist.
Aus dem eigenen Leben heraus.
Nur nicht - bitte nicht - irgendwelche alten und über Jahrtausende mißbrauchten Symbole o.ä. nutzen. (Selbstgespräch ... aber vielleicht auch ein Hinweis für jemanden, der dies lesen mag.)

Keine "kollektiven Termine" nutzen - und auch keine "kollektiven Symbole".

Das alles - stützt nur die Geisteskrankheit - auf diesem Planeten.
Sog I.

Ich hab´s alles ausprobiert - und jetzt freue ich mich - daß alles auch wieder loszulassen.
Losgelassen zu haben.

Apropos "Termine" - heute las ich im Werbeblättchen wieder was - vom "Muttertag". Und dachte nur - die spinnen doch alle.
Seit der Kater am Abend vor Heiligabend verschwand - ist mir kein solcher "kollektiver Termin" mehr heilig .... war er vorher auch nicht - nur oft angenehm wegen der Stille in der lärmenden Welt  - aber es löst sich nochmal wieder viel.
An Vor-stellungen.

Dienstag, 26. April 2016

KFZ-Philosophie und Schnellbilanz: Mein kleines neues altes rotes Auto ....

... hat mich eben zu einer kurzen "KFZ-Bilanz" veranlaßt - also seit meinem 18. Geburtstag - da habe ich mit dem Autofahren begonnen.
Habe eben mal alle Fahrzeuge schnell aufgelistet - die ich bislang fuhr für meine Zwecke.
Sind weniger, als ich dachte - also zusammen mit dem kleinen neuen alten Roten jetzt Neune....
(Und immer denke ich - Du hast einen vergessen - komme aber nicht drauf ....)
In etwa 34 Jahren.
Rechne ich also mal 36 Jahre - weil es sich durch neune teilen läßt - macht das 4 Jahre pro Gebrauchtem.
Stimmt so nicht - manche hielten nur zwei - andere acht Jahre.
Aber - wegen der Schnelle halt ....

Rechne ich alle Anschaffungskosten zusammen - komme ich auf etwa 8.000 Euronen für 9 Fahrzeuge.
Nur die letzten dreie waren in Eruonen-Zeiten erworben - und die liefen jeweils lange. 
Der gute "Lance" - der neulich seine Dienste tat - hatte sich übrigens zügig refinanziert, weil irgendwelche Blinde immer auf ihn drauffuhren, als er ordentlich geparkt in der großen Stadt stand.
Und er war quasi der "Teuerste" von den Neunen. Seine verwunderliche Ammortisation ist hier aber nicht abgezogen - sondern mit drin in der Rechnung.

Mein erstes Auto einst - "R5" mit Handschaltung - ist ebenfalls mit drin in der Rechnung - hatte ich aber einst von meiner Erzeugerin geschenkt bekommen. Das zweite - schenkte mir mein Geliebter, der war KFZ-Fachmann und hatte den irgendwo noch stehen .... und brachte ihn mit mittels Schraubenziehern festgeklemmten Fenstern für mich nochmal durch den TÜV.

Nach den beiden ersten, die klein waren - wurden die Kisten immer größer. Bis hin zu einem Granada-Kombi. Später noch ein VW-Bus-Wohnmobil. Und der Vorletzte - war ein Mittelklasse-Kombi, der mir aber schon eher klein erschien. Davor war´s ein Lieferwagen.

Jetzt - ist es wieder ein kleiner.
Und ich finde den wunderbar so.

Lustig fast - zumal ich ja auch jahrelang dicke Mercedes-Limousinen fuhr - allerdings immer im Wissen, daß ich sowas für mich nie haben will. Sind mir viel zu unpraktisch.

Alle neun Gebrauchten - hatten verhältnismäßig wenig Reparaturkosten - die letzten dreie fast keine - jedenfalls keine nennenswerten. Einmal 400 Euronen .... vor vier Jahren oder sowas - für die TÜV-Abnahme, Auspuffreparatur und was sonst zu tun war an dem, der sich einst zügig selbst refinanziert hatte.

Bei den anderen - saß ich meist an der Quelle - also war in Kontakt mit Freunden, die eine eigene Werkstatt hatten - und die Dinger freundlicherweise immer am Laufen hielten für sehr wenig Geld.
Das war noch zu solchen Zeiten, als die Menschen fast alles selbst reparieren konnten.

Kurz und bündig - die Bilanz ist doch bestens.
Etwa 8.000 Euronen Anschaffungskosten - für 34 Jahre Mobilität.
Dazu "Pi mal Daumen" - maximal 5.000 Euronen an Reparaturen bzw. Ersatzteilen.
Eher deutlich weniger .... 
Abgesehen von den Kosten für Steuer und Versicherung - die mehr gefressen haben.

In einer Zeit - in der ich mir einst auch mal eben einen Neuwagen hätte schenken können - kam ich gar nicht erst auf so eine Idee - und fuhr meinen feinen großen Peugeot-Kombi in Italien an sein "natürliches Ende" und mit dem Zug nach Hause.  Das war einfach der Zeitpunkt, wo eine sehr teure Reparatur sich nicht mehr gelohnt hätte. Vermute, der ist noch zehn Jahre in Afrika weitergelaufen.

Und jetzt - freue ich mich über das kleine rote Föppchen - welches ein echtes "Schnäppchen" ist - und hoffe, es hat noch Lust, ein paar Jahre zu laufen.
Mit moderaten 45 PS - mit denen mensch aber auch fein fahren kann - statt 130 nie bemerkten zuvor - und entsprechend moderaten Unterhaltskosten.

Ohne jeglichen überflüssigen Schnickschnack - besonders der elektronischen Art. Doch - einen Schnickschnack hat es - ein Schiebedach mit Handkurbel. Welches ich höchstvermutlich nur äußerst selten nutzen werde.

Das kleine rote Föppchen amüsiert mich immer, wenn ich drauf zugehe auf "öffentlichen Parkplätzen" bzw. es manchmal erst wieder sichten muß zwischen zwei Panzerfahrzeugen ....  zwischen denen es nicht erkennbar ist.

Und - es läßt mich schwer "philosophieren" - über dies und das - was mensch braucht und was nicht - und wie verrückt das ganze Spiel mit den Autos und mit vielen anderen "Dinglichkeiten" so ist.
Wie sehr Fahrzeuge als "Statussymbol" herhalten - sollen. 

Na jut - wenn einer ein schlechter Fahrer ist = permanent unsicher - kauft er sich sowas für seine eigene Panzerung und Sicherheit. Und zur Unsicherheit der Anderen, die er dann danit zerquetschen kann im Rückwärtsgang - falls die Kamera mal ausfällt ... oder die elektronische "Einparkhilfe".

Ah Wahnsinn alles! Also mal - energetisch bzw. symbolisch betrachtet.
Ah Wahnsinn auch - daß das kleine Föppchen nicht mehr Sprit verbraucht - als nagelneue Fahrzeuge seiner "Klasse".

Und ah Wahnsinn - daß immer von "Entwicklung" gesprochen wird - aber de facto noch lange keine stattfindet. Jedenfalls nicht in eine gesunde und erhaltende Richtung.

Nachtrag: Zehne sind´s. 
Heute morgen fiel mir der ein - den ich gestern vergessen hatte - aber immerhin war mir so - als fehle einer. Ein kleiner Kombi .... in dem ich an einem Sylvester-Abend gut acht, neun Leute sitzen hatte - also inklusive Ladefläche. Lange her - und "verrückte Zeiten". Jugendlicher Leichtsinn halt.
In Afrika - geht sowas - hier ist es ja "verboten".

Samstag, 23. April 2016

Das Gold im Munde ....

... ist nun weniger geworden seit meiner "Grundrestauration".
Und seither - stört mich das noch verbliebene öfter mal.
Denke drüber nach - inwieweit Glaubenssätze für Wohl- bzw. Unwohlbefinden sorgen - und wie weit das tatsächlich mit der jeweiligen "Substanz" zu tun hat.
Tatsächlich - fühlt es sich eben an wie Metall.
Und "schmeckt" auch so.
Also eher fremd an den betreffenden Stellen.

Zwei Backenzähne hat die Zahnkünstlerin mir jetzt mit irgendwelcher Füllung wieder aufgebaut.
Und das Metall rausgenommen.
Vorgestern staunte ich noch - wie schwer das Goldzeugs ist im Vergleich zu echten Zähnen bzw. hier zur Füllung - sie hat es mir mitgegeben.

Ich habe erst gar nicht gefragt, was da genau in der Füllung drin ist - und sonst frage ich fast immer alles nach. Nun frage ich mich also - ob da nicht sehr viel "mental" isr - bei alldem und bei Vielem mehr.

Frage mich auch schon seit längerem - wie die Menschen drauf kommen, daß Gold so wertvoll sei?
Die Antwort auf diese Frage ist ja nicht wirklich schwer zu finden: Glaubenssätze eben.
Kollektive "Wertigkeiten" - festgelegt im Geiste der Masse.
Womöglich - weil es eben am ehesten an die Sonne erinnert, wer weiß. 

Ich erinnere mich, daß ich als junge Frau Gold nicht sonderlich "mochte".
Mir war Silber lieber - also als ich noch Schmuck trug.
Mutterspruch einst - für mich immer zum Piepen: Es wird aber mal Zeit jetzt, daß Du Gold trägst.
??? ....

Heute bin ich eher froh - wenn ich sowas alles nicht zu tragen habe.
Weder als Schmuck - ist komplett abgelegt - noch im Mund.
Naja gut - so ein paar Barren im Küchenschrank wären womöglich nicht von Übel.
Zuvorderst - um sie in das Gold der Erde umzutauschen. Also Land mit glücklichen Pflanzen  und Behausung drauf.
Weil´s eben Gold wert ist.  

Freitag, 22. April 2016

Gute Entscheidung!

Der mit "Knochenkrebs" diagnostizierte Nachbar - war heute zum Gespräch beim Arzt. Der war wohl wenigstens ehrlich und meinte etwa - eine OP wäre wohl zu gefährlich, weil sie dazu Zement von der Innenseite der HWS reingeben müßten an der betreffenden Stelle - und das könne das Knochenmark beschädigen.

Nun ist er also - nicht schlauer als zuvor. Und soll noch zu einem anderen "Fachmenschen" zum Gespräch.

Er scharrt schon seit Wochen mit den Hufen - weil er endlich wieder arbeiten will.
Es geht ihm gut - er hat keine Beschwerden.
Und will sich keinesfalls "ruhigstellen lassen".
Brasselt eh jeden Tag - an irgendwas rum.

Nun - hat er für sich entschieden:  Er geht nochmal zu dem Gespräch mit dem anderen "Facharzt" und hört sich das an. Und wenn da auch nichts "Brauchbares" rauskommt - läßt er sich nach weiteren zwei Wochen wieder gesundschreiben - und geht arbeiten.

Wir sprachen auch nochmal drüber heute - wie einen solche "Diagnosen" verunsichern bzw. schwer ängstigen können. Obwohl es einem soweit - gut geht.
Und ich meinte noch: Vermutlich gibt es jede Menge Menschen, die auch mit sowas durch die Gegend laufen - es aber im Leben nie erfahren - zum eigenen Glücke.

Er hat also für sich entschieden - in zwei Wochen aus der Nummer auszusteigen - und sein Leben weiterzuleben. Hat mich gefreut - es zu vernehmen

Und ich darf mir auch nochmal auf die Schulter klopfen - daß ich mich nicht habe "besprechen" lassen vergangenes Jahr für eine weitere "große OP". Trotz Beschwerden.
Ab und zu kommen nochmal Unsicherheiten auf - aber nicht mehr so oft. Ich schaue immer mehr darauf - wie oft ich es auch zwischendurch einfach vergesse.

Donnerstag, 21. April 2016

Wie im Zwischenraum ...

... fühlt es sich hier gerade an.
Meine Zeit hier - geht gefühlt zuende.
Und noch ist nichts Neues da.
Gerne würde ich jetzt bzw. in den kommenden Mondläufen gehen - dann könnte meine liebe Nachbarin sogar meine Wohnung übernehmen - und hierbleiben.  Wäre perfekt!

Sie kann die große Wohnung nicht mehr halten ohne das "Jüppchen" - und muß sich etwas Neues suchen. Hatte sowas zwar schon fast vermutet - hat mich aber doch nochmal betrübt gestern, als sie es aussprach. Und alle anderen hier ebenso.
So eine Hausgemeinschaft wie hier gerade - ist schon was sehr Wertvolles - wie ich ja schon mehrfach schrub.

Ich fragte sie also gestern mal rein theoretisch - ob sie denn überhaupt diese Wohnung hier haben wollte - im Zweifelsfall? Ich habe ja keinen Balkon - und die Aufteilung und Fenster sind auch ganz anders als in den Wohnungen unter mir.  Die Wohnung selbst - ist perfekt für eine Person. Und wirklich gut durchdacht einst beim Ausbau.
Ja - würde sie sofort nehmen.

Schaun wir also mal - ob das Leben da was orchestrieren will.

Heute bekommt sie erst mal Besuch von den Vermietern - die waren in Urlaub.
Vermute mal - sie werden ihr vielleicht entgegenkommen wollen - so sie können.
Wenigstens temporär. Die beiden haben ja hier schon über 40 Jahre zusammen gelebt - und er hat alles perfekt in Schuß gehalten als Malermeister. 

Gestern  saßen wir nochmal alle zwei Stunden in der Sonne draußen - und danach war ich völlig platt. So gerne ich die alle mag bzw. wertschätze - so fürchterlich waren die Gespräche - denen ich quasi schweigend beiwohnte.
Lauter olle Kamellen - aber der nicht erfreulichen Art.
Wozu ist das gut - fragte ich mich - immer wieder die ollen Kamellen aufzuwärmen?
Besonders die - die einen einst Nerven gekostet haben?
Streitereien aus der Vergangenheit - die längst vorbei sind - wozu sollte mensch diese wiederbeleben im Wiederholen?
Immer wieder auch die Horror-Geschichten vom Durchgeknallten, der einst hier wohnte - und an die ich fast nie denke - es sei denn, sie werden wieder hervorgeholt von Anderen.
Und so bekommt der Durchgeknallte - immer frisches Blut der Anderen.
Naja - ich seh den hier kaum. Und denke auch nicht an ihn.
Die Anderen sehen ihn täglich - weil ihre Fenster und Balkone anders ausgerichtet sind ...

Dennoch dachte ich: Leute - laßt es doch einfach sein.
Gesagt habe ich nichts mehr dazu - habe es schon tausende Male einst - als es noch akut war - daß der die gute Energie nicht verdient, die an ihn verschwendet wird.

Noch eine andere uralte und längst schon vergangene Geschichte kam wieder auf - mit einstigen Freunden, mit denen man sich dann heftig zerstritten hatte - und bis heute keine Spur von "Vergeben und Vergessen".

Und dann erfuhr ich noch - daß der Sohn zwar nach des Vater´s Tod gleich kam - um der Mutter beizustehen - besonders in organisatorischen Dingen, auch sehr wichtig! - aber:
Er wird am Montag nicht mitgehen auf die Beerdigung des Vaters.

Und wieder einmal dachte ich - und sagte es an dieser Stelle auch:
Das ist ja schlimmer als im Kindergarten!
Muß zwar jeder für sich selbst entscheiden - aber der junge Mann - naja, 46 auch schon - weiß vermutlich gar nicht, daß er sich damit nur selbst Leid antut.
Da waren wir uns dann wieder alle einig.

Kurz darauf fiel mir nach Jahren wieder ein - es muß halt irgendwie "getriggert" werden, ansonsten ist es gelaufen  - daß ich einst ja auch nicht mehr mitging zur "Kaffeetafel" nach der Beerdigungsfeier für meine Mutter - und ich erzählte es. Hat sich auch nicht sonderlich gut angefühlt - war aber eine Entscheidung für den Frieden der Trauergesellschaft.
Ich war ja nicht einmal eingeladen noch informiert worden von meiner buckeligen Schwester und meinem Neffen, die das alles organisiert hatten. "Zu mir geschickt" wurde dann nach der Trauerfeier der Mann der Schwester - der übrigens ihr Vater hätte sein können, aber anderes Trauma - und diesen hatten sie mir schon während der Trauerfeier an meine Seite gesetzt - als "Puffer" sozusagen, was mir ganz recht war. Naja - der kann ja auch nichts dafür .... haha.

Ich kannte mich ganz gut und wußte - daß ich die vordergründige Heuchelei meiner Schwester - eine Weltmeisterin vorm Herrn, nur kenne ich da auch ganz andere Saiten - nur sehr schwer schweigend ertragen hätte - also dachte ich mir: Geh mal besser nicht mit - sonst knallt es noch.

Habe mich also bei allen guten Freunden meiner Mutter mit Handschlag verabschiedet - und auch keinen Hehl daraus gemacht, warum ich die Veranstaltung verlasse. Sehr schönes Erlebnis: Viel Verständnis war da von den Menschen. Besonders bei denen - die über viele Jahre hinweg die "Familiengeschichte" mitbekommen hatten.
Und vermutlich waren sie auch erleichtert ... haha.

So läuft das halt manchmal - mit den "Rollenspielen" innerhalb von Clans - mal wieder hatte ich zumindest vordergründig - die Arschkarte erteilt bekommen. Darauf hatte meine buckelige Schwester sich schon spezialisiert - seit meiner Ankunft.

Aber sie hat nicht mit mir gerechnet: Später - viel später - habe ich das alles gründlich bereinigt mit den Menschen. Als es mir reichte - immer die Arschkarte zugeteilt zu bekommen - von der nach außen immer schillernden menschlichen Niete (möge sie glücklich, gesund, zufrieden und endlich wohlwollend sein!) -  und ich keine Lust mehr hatte, das schlechte Spiel weiterhin mitzuspielen. Da habe ich dann mal mit den Menschen, die ich ja nun auch schon jahrzehntelang kannte - ein wenig Tacheles geredet.

Bis dahin - war es mir recht wurscht gewesen - wer was über mich dachte. Ich hatte genug andere Dinge zu tun. Habe mir immer wieder meine Nischen gesucht - wo ich so frei wie möglich war. Und dies - hatte man mir sehr oft als eine "Arroganz" ausgelegt. Fand ich ja wieder hochinteressant. Alle - haben sie es zurückgenommen ...

Und da schau her - sie waren sogar betroffen - und meinten - sie hätten sich schon hier und da mal sowas gedacht. Anders gesagt: Es dauert manchmal wahrlich lange - bis mir mein Geduldsfaden reißt - aber dann auch gründlich. War eh oft eine harte Nummer - den "erwünschten Schein" der Damen aufrechtzuerhalten - und nicht einfach die Wahrheit (also die meine - etwas andere) aussprechen zu sollen - "ihnen zuliebe". Das kann auf Dauer nicht gut gehen - und es entsprach nie meinem Naturell.

Dennoch - wo immer es geht - meine ich - ist es schon gut, Frieden zu schließen.
Und wenn es nicht von Angesicht zu Angesicht geht - was mir mit beiden Erzeugern vergönnt und auch sehr wohltuend war - so kann mensch es wenigstens für sich beschließen.
So hab ich es mit meiner fürchterlichen Schwester gehalten ... die "dreizehnte Fee" an meinem Kinderbettchen - neulich nochmal wieder - damit es "sauber" ist und bleibt.

Und  - wenn es nicht zu Lebzeiten geht - kann auch vorkommen - so ist es sicher nicht gesund, also für einen selbst, den Groll noch über den Übergang eines Menschen hinaus weiter zu hegen. Eher - komplett sinnfrei.

Ich mochte das Jüppchen gerne - und sehe wieder einmal - wie unterschiedlich Wahrnehmungen und Erlebnisse sind - von Mensch zu Mensch.
Und wenn ich dem Jüppchen mal kurz gegrollt habe - weil er meinen Kater angeschrien hat und der sich echt erschrak - dann habe ich es mit ihm bereinigt.

Sogar mit dem einstigen Irren hier - habe ich einige Male "Bereinigungsversuche" unternommen - bis ich die Faxen dicke hatte. Weil er halt immer lügt, haha. Fehlschaltung eben.

Auch einst häßliche Geschichten mit anderen Menschen - die längst vorbei sind - kann mensch "bereinigen". Immerhin war ich ja mit dabei - werde also wohl meinen Teil dazu beigetragen haben.
Und sei es nur - aus Blödheit, Unwissenheit, Naivität, überzogener Geduld oder was auch immer.

Zwar weiß ich manchmal "wirklich nicht wirklich"- wozu genau ich auf diesem Planeten gestrandet bin - aber ich weiß ganz sicher, daß ich es nicht tat - um sinnfrei Krieg und Haß zu schüren. Das ist doch schon mal was. 

Sehr zufrieden bin ich mit der Zahn-Künstlerin ....

... und jetzt sind wir mit den Zähnen fast durch. Noch einer, nächste Woche.
Wie so oft früher - habe ich das ein wenig unterschätzt bzw. erst gar nicht sonderlich drüber nachgedacht - daß das schon eine Prozedur ist für den Körper - und der sich quasi neu sortiert mit den "neuen Zähnen". Aber paßt schon ....

Und so ist das im Leben:
Unverhofft - erfahre ich nun also eine Rundum-Grundsanierung. Hingegangen bin ich, weil ich dachte - die können einfach mal eben alles saubermachen - und dann ist es gut. Haha ....

Aber schon die feine Ärztin in Köln sagte mir immer mal wieder - da müßte mal was neu gemacht werden. Ich hab es wohl nicht ernst genommen ....

Jetzt bin ich froh - wie es ist - und auf einen ganz feinen, versierten und fürsorglichen Menschen getroffen zu sein. Dazu alles - auf dem Dorf bzw. im kleinen Ort ein paar Kilometer weiter - ganz anders als im Großstadtstress. Mehr - wie ein kleiner Ausflug.
Keinerlei irrwitzige Parkplatzsuche - alles ganz entspannt und "gemütlich". Neuerdings stelle ich mich auf einen Parkplatz am kleinen Fluss - und gehe noch ein bischen - ist alles sehr hübsch dort.

Als ich heute mal wieder meiner Rundum-Zufriedenheit Ausdruck gab - freute ich mich erneut, denn es sind lauter Menschen - die das gerne und mit einem Lächeln annehmen.

Ich vermute ja - daß zufriedene und/oder glückliche Menschen weit besser etwas "freundlich Gesagtes" annehmen können, als solche - die sich selbst nicht wirklich mögen.
Zu lachen gab´s auch wieder was - und das ist doch eine feine Sache beim Zahnklempner.

Heute haben sie ganz vergessen, mir immer wieder zu sagen, wie "toll ich das mache" - dabei habe ich es heute besonders toll gemacht. Grins.

Dienstag, 19. April 2016

Tiere ...

... sind oft klüger als Menschen - besonders, wenn es um Annehmen von Komplimenten geht.
Sie würden nie sagen - wenn sie hören: Du bist aber ein(e) ganz Feine(r) - "Nein nein - blablabla ....".

Heute hier - Besuch von der alten, freundlichen Zwerg-Collie-Dame.
Die nimmt gerne Komplimente und Streicheleinheiten entgegen.
Und versteht auch Spaß.

Sag ich zu ihr: Feeiiiiinnn - mach mal "Männchen".
Macht sie "Sitz".
Immerhin.
Also - wieder Lob - was auch sonst?

Wenn ich es so mit meinen Mitmenschen halte - also irgendwas mit "Lob" bzw. Anerkennung - fangen die meisten gleich zu bellen an - und protestieren.
Würde Hund und Katz so nie einfallen.

Was läuft da verkehrt?

Mein neues altes Auto ...

... riecht anders - als andere, neuere.
Es riecht - wie früher eben Autos gerochen haben.
Ganz anders halt.

Das kann mensch nicht beschreiben - er kann es nur kennen - und unterscheiden von den Gerüchen, die heute die Autos so ausstrahlen.

Anders eben - und irgendwie sehr vertraut - sicher auch, weil ich seinerzeit über Jahre mit KFZ-Mechanikern liiert war - und sehr viel "Frei-Zeit" in Werkstätten verbrachte.

Süß isses - das neue alte Föppchen - und: Paßt! Wurde sogleich von Herzen "adoptiert" - und macht mir Spaß. Wenn es zwischen zwei SUV´s steht - mußt Du es erst mal suchen ..... aber da es ja quasi knallrot ist - geht´s.

Am Sonntag kam ein junger Mann und holte meinen treuen, formidablen "Lancelot" ab. Und - es war einer aus dem arabisch-stämmigen Raum, der mir gleich sehr symphatisch war.  Eine feine Seele - mit besten "Manieren" (von Mutti gelernt ...) und natürlicher Freundlichkeit.
Ich "vergab" ihm gerne zügig - daß er sich zuvor bei etwa drei Vorab- Telefonaten geweigert hatte - sich eine Wegbeschreibung von mir geben zu lassen. So sind se manchmal. Stur.
Diesem hier - ging es aber wohl mehr um etwas Anderes - also um Praktikabilität und Unkompliziertheit.

Kurz bevor er hier war - rief er mich nochmal an wie besprochen - und ließ sich dann doch gerne und bereitwillig  herlotsen. Also nix - von wegen "Stolz" und dem ganzen Scheiß - was es leider auch oft gibt - sondern einfach -  eine einfache Lösung für beide. Er - mußte sich schlicht nichts merken oder notieren - fährt eh die ganze Woche Abschleppe und hatte einfach keine Lust, sich vorab was merken zu sollen. Hat mich gefreut - seine Bekanntschaft zu machen. In diesen Zeiten - ganz besonders.

"Bis 70 arbeiten ..."

... sollen "die Deutschen". Und die Anderen ja auch.

Ich denke dann immer sowas wie:
Ja - warum denn auch nicht?
Solange es geht - will der Mensch ja was schaffen.

Aber - die Frage ist eben - welche Arbeit das sein soll.
Und aus welcher Motivation heraus diese stattfindet.
Aus Not - oder aus innerem Drang heraus - etwas tun = erschaffen zu wollen?
Eben. 

Nach einer sehr schweren Woche neulich ...

... in der Zeit noch verdichtet - nachdem das "Jüppchen" überging, obwohl wir doch alle dachten, er hätte seine schwere OP gut überstanden - und es ginge nun wieder bergauf - nach dieser Woche, die sich eigentlich mehr außerhalb von Zeit anfühlte - kommt langsam wieder Lichteres.

Letzte Woche war mir echt das Herz schwer - also körperlich.

Heute morgen plötzlich - kam wieder mal dieser Gedanke:
Was Menschen wohl eines Tages auf ihrem potenitellen Sterbebett so denken?
Das ist mehr ein "Ausschluß-Rätsel" - d.h. mir fallen immer gleich viele Dinge ein - die wir wohl eher nicht denken werden.

Z.B. wird wohl kaum jemand denken:
Ach - hätte ich doch nur mehr für Andere gearbeitet - und Reiche noch reicher gemacht.

Und heute morgen dann per Ausschlußverfahren dies:
Ach - hätte ich doch nur mehr Geld (v)erdient.

Nein - sowas wird kaum jemand denken.
Viele werden eher denken:
Hätte ich doch nur mehr gelebt. Erlebt. Mehr Abenteuer gewagt. Scheinbare Verrücktheiten begangen. Weniger sinnfrei gestritten - und mehr das Gute, Wertvolle in Allem ent-deckt. Usw.

Der Nachbar sagte es - als wir uns erstmals trafen nach der Nachricht zu Jüppchens Übergang:
Ist doch Scheiße - da malochste das ganze Leben lang - und für was?!

Sag ich: Gut erkannt!
Und schon wieder er: Ja - aber was willste denn machen?

Zack - aus solchen Sätzen muß mensch sich zügig ausklinken. 
Die führen alle - zu nichts Gutem.
Und sind wie eine Achterbahn:
Erst - eine Erkenntnis - und dann Resignation.
Meistens endet solche Fahrt - in Resignation.
Und davon habe ich nun auch schon viel hier gehört - immer wieder in den gleichen und vielzitierten Rahmen. Ich lasse es so gut es geht immer durchrauschen - und sag nix weiter dazu.
Nur einmal warf ich ein in langem Gespräch über sehr Vieles:
Verschrei´s net - sogt der Bayer dazu.

Das Meiste von dem - was man uns eintrichtern wollte, eingetrichtert hat - ist einfach nur dumm - und quasi pure Scheiße - die die Hirne verklebt mit der Zeit.

Und - Hut ab dafür, ehrlich: Hier wird alles geputzt, was das Zeug hält - aber nur im Außen. Nicht der Geist - nicht das eigene Denken. Wär aber auch mal eine Option.

Bin mal wieder dabei - es hört nie auf.                                             

Freitag, 15. April 2016

Auch unsereiner hier wurde ja einst zum Gutmenschentum erzogen ....

... und wir haben es lange so gehalten - versucht - ob es klappt.
Hat es aber nicht.
Immer wieder - geduldig - Versuch und Irrtum. 
Und je geduldiger - desto mehr Forderungen kamen von denen - die keinerlei Absicht haben und hatten - sich hier zu integrieren.

Wer ehrlich zu sich selbst ist - und Zeugnis ablegt - der wird ganz Anderes erleben/erlebt haben.
Hier zuvorderst: Rassismus gegen die Einheimischen - schon seit Jahrzehnten.

Langes Gespräch neulich - mit jemandem, der etwa das gleiche "Bauujahr" wie ich hat - und es auch ewig lang versuchte - bis es ihm reichte. So wie mir auch.
Anders gesagt: Einseitiges Entgegenkommen - und immer wieder seltsame "Befindllichkeiten" von denen, die hier nicht heimisch sind - es auch nie werden wollen - und erwarten, daß man sich an sie anpaßt. Und die sich schon immer nur beschweren - und heulen - obwohl ihnen der Arsch quasi pemanent nachgetragen wird - seit Jahrzehnten.

Im sehr langen und ausgiebigen Gespräch - über sehr Vieles, sagen wir mal - den Planeten - ergab sich dann recht spät diese Nuance:
Naja - die "Ossies" seien ja tatsächlich oft rechtsextrem.
Ein Beispiel folgte ....
Ich lauschte - und es war sicher ein gutes Beispiel.
Hätte aber auch irgendwo hier in der Schnee-Eifel spielen können.

Ich ergänzte also:
Weißt Du - wenn jemand Deine heutigen Aussprüche hören würde - von wegen "xxx...Schimpfwort...xxx" und so - dann bist auch Du ein Nazi - und sehr weit rechts.
Und ich ergänzte noch - Sarkasmus in aktueller Realität:
Sowieso ist jeder Deutsche - eh von Haus aus Nazi - sobald er den Mund ehrlich aufmacht.

War´n wir uns schon wieder einig.

Jou - wir haben es echt lange versucht - friedlich und freundlich,
Was uns dafür entgegenkam - war sehr oft was Anderes.
Und nu - hamma die Faxen halt dicke.
Es reicht.

Soviel Geduld wie hierzulande - gibt es m.E. nirgedwo anders auf desem Planeten .... jedenfalls nicht bei den Degenerierten.

Kindergarten-Befindlichkeiten ....

... gut, daß ich nichts mitbekommen hatte von dieser absurden "Böhmermann-Geschichte".
Es gibt also mal wieder Befindlichkeiten - wie seit Jahrzehnten - bei den türkischen Sensibelchen?
Ich - kann´s nicht mehr hören - und was ich sonst dazu zu sagen hätte - werde ich jetzt und hier nicht aufschreiben. Es reicht!

Ich mag nicht mehr - Rücksicht nehmen auf die vielen vielen vielen Befindlichkeiten - die es so gibt.
Jede Kindergarten-Schranze - meint - die ihren wären die mit Vorrang.

In den vergangenen Tagen auch hier zu beobachten - und es befremdet mich jedes Mal außerordentlich - wenn ich es vernehme oder zufällig gar dabei bin.

Gleich mal das Fazit hier: Sehr viele Menschen, die reich an Jahren sind - sind offenbar noch lange nicht erwachsen. Den Vogel schießt eine 89-jährige ab ... aber  die Geschchte dazu - erspare ich mir hier auch.

Es ist nur so .... absurd für mich. Am Rande mitzubekommen - wie dumm und kindisch viele Menschen sind. Und auch - wie sehr Andere - die es im Grunde gar nicht sind - sich noch über diese aufregen.

Anders gesagt: Wer nicht versteht - was gerade Priorität hat - der versteht auch nichts vom Leben.
Priorität hat gerade - "Jüppchens" Geliebte zu unterstützten - wo es geht - und so gut es geht.

Und dann kommen diese Kinder daher - und geben sich beleidigt - und vergessen - weil sie nicht gleich informiert wurden - oder sonstiger Unsinn .... für mich alles - soooo albern.

Und ehrlich - bin ich froh - daß ich solche "Beziehungen" schon lange nicht mehr pflege.

M. - ist stark - und wird jetzt noch stärker.
Hat sich ihr Leben lang gängeln lassen - von solchen kindischen Arschgeigen.
Und nu - is gut!
Und - sie macht es wahrlich gut - Hut ab!

Die kleine Oase hier ....

... am Ende der langen Zufahrt - ist schon was Besonderes.
Wegen uns Menschen.
Und schön, daß wir uns da alle völlig einig sind!
Sonst wär´s ja auch keine solche kleine und sehr feine Oase.
Wo jeder gerne dem Anderen hilft, wenn er oder sie kann.

Und - wo Jüppchens Frau so gut "aufgefangen" wird, wie es halt geht.
In einer Gemeinschaft - von einerseits sehr unterschiedlichen Menschen, die aber über eine sehr ähnliche Grundeinstellung verfügen und sich daher gegenseitig respektieren - jeder von uns hier weiß es bestens zu schätzen, in solchem Haus zu leben.
War wieder ein paar mal kurz Thema diese Woche .... wie wertvoll das ist.

Daß "unser Jüppchen" nun nicht mehr wiederkommen soll - hat hier immer noch niemand wirklich gerafft - wie auch? Sowas dauert .... und er fehlt einfach.

Ich habe zum zweiten Male im Leben etwas "geerbt" - diesmal aber, bevor der Mensch überhaupt übergegagen war - und das hatte mir schon seinerzeit meine ohnehin vorhandenen Befürchtungen verstärkt. Die ich hatte von dem Tag an - als Jupp erzählte, in was er sich da hineinbegeben will.
Seine Steinsammlung ....

Als er die kurz vor seinem Gang zur OP aussortierte - schwante mir nichts Gutes. Hab aber nichts in dieser Richtung dazu gesagt - sondern seine Schätze zu treuen Händen genommen. Und noch mit ihm erzählt - zu jedem Stein - wo der herkommt und mir Anekdoten angehört. Bin froh - daß ich mich seinerzeit doch noch kurzerhand zu ihm begeben habe beim Sortieren - und lauschen und mit ihm lachen konnte.
Zuvor hatte er schon enen Teil einfach zu den meinen auf die Fensterbank im Treppenhaus gelegt - und ich dachte: Nu isses aber mal gut.

Aber - Hallelujah - nicht nur im Haus wird seine geliebte M. gerne "aufgefangen", wenn was ist - sondern auch von vielen anderen Menschen, die wahrlich und ehrlich gerne für sie da sind.
Hier ständig ein- und ausklappen ... so daß die Frau bislang nur selten alleine war.
Viele helfende Hände in der Not.
Gut zu wissen!

Die "üblichen Arschgeigen" gibt es auch. Und gestern staunte ich nur - als wir wieder draußen saßen - wieviel Aufmerksamkeit diesen gewidmet wurde. Statt sich besser = gesünder auf die "Engel" zu konzentrieren - gab es Erzählungen über diese Arschgeigen. Sogar über längst vergangene Episoden.
Und als ich wieder hochging ins Himmelsgeschoß - war ich völlig platt.
Komisch der Mensch - merkt sich oft die eher unangenehmen Anekdoten und regt sich viele Jahre noch drüber auf - obwohl schon längst alles vorbei ist.

Waren wertvolle Tage diese Woche - wenn auch nicht immer leicht.
Die beiden Anderen - sind ja auch noch nicht über´n Berg mit ihren "Diagnosen".
Aber ich staune - was das alles für starke Menschen sind.
Und - siehe oben - wie gut es tut - wenn jeder einfach das tut, was er oder sie kann.                                               

Montag, 11. April 2016

"Mein Jüppchen" ....

... ist übergegangen.

Heute morgen um neun klingelte seine Frau bei mir - und teilte es mir mit.
Gestern nachmittag - im Krankenhaus.
Haben sie ihn doch noch tot gekriegt.

Und jetzt - "begreift" es erst mal niemand wirklich.
Seine Gattin - nach 50 Jahren mit ihm - schon gar nicht.
Das dauert ....

Gerade kommen Menschen -  die wohl besser mal zu seinen Lebzeiten gekommen wären.
Der Sohn zuvorderst - aus dem zwei Kilometer nah gelegenen Nachbarort - der jahrelang nicht da war. Seine Frau sagt zu mir: "Sein Sohn kommt gleich".  - nicht "Mein/Unser Sohn kommt gleich".

Die Leute aus dem Krankenhaus - wollen ihn gerne noch "ausweiden" - er hatte einen Organspenderausweis - sie möchten was von seinen Augen - und mich gruselte es, als ich es hörte.
Nicht für Jupp, also Josef - der ist schon auf seiner Reise - aber für seine Frau, die das heute entscheiden soll

Also - Ihr lieben Menschen - denkt doch mal dran heute - und jeden anderen Tag - wie sinnlos unser aller kleinkarierte Zankereien sind - und schließt Frieden - bevor es nicht mehr von Auge zu Auge geht.  Gleiches gilt natürlich auch für mich.

Botschaft von Jupp in den letzten beiden Stunden:
Mir geht es gut!
Und - jetzt weißt Du auch, warum ich die Schneeglöckchen angeschleppt habe neulich - im nächsten Winter werden sie alle wieder aufblühen - und ich Euch so einen Gruß senden.

Er wird mir fehlen - war so quicklebendig und temperamentvoll. Manchmal wie ein Kind - reich an Jahren - aber in der Seele unschuldig. Er wird mir sehr fehlen.

Und - ich bin ja nur die Nachbarin. Wie muß es seiner Frau gehen - das will ich mir gar nicht erst vorstellen - geht ja auch gar nicht.

Diese - ist heute erst mal "beschäftigt" - Menschen kommen und gehen - und auch der Bestatter kommt schon heute.
Kenne das von früher - wenn einer aus dem Clan übergegangen war - und ich immer nur staunte, was für eine Betriebsamkeit = Hektik einsetzte - statt Ruhe und Frieden, um den Übergegangenen in Würde zu verabschieden.
Mach ich das halt heute - weiß eh nicht, wohin mit mir - und hier ist Stille, niemand stört mich beim Heulen. Ich heule sowieso seit Monden auch - wenn Menschen anwesend sind - halte nichts mehr zurück.

Ach - Jüppchen - viel zu früh ....
Hab immer gesagt - wenn ich mal in seinem Alter noch so fit bin - bin ich sehr zufrieden. Er hat seine Malesten gut verborgen - nie geklagt - und noch jede Menge geschafft! Wie ein junger Spund.

Die andere Nachbarin - fährt heute ins Krankenhaus - zur Besprechung und holt sich ihren OP-Termin. Wenn ich könnte - würde ich mal laut schreien .... aber sie glauben eben dran. Und diese - hat nochwas vor: Im Juni kommt das erste Enkelkind - und da will sie dabei sein, sagte sie heute morgen. Gut so!

Ach, Jüppchen - ich wollte doch im Frühjahr wieder mit Dir draußen weilen - und mir Deine Anekdoten anhören. Nochwas von Dir lernen.
Sogar Deine dusselige Boulevardzeitung wird mir fehlen ...

Sonntag, 10. April 2016

"Das goldene Blatt" ...

... kürzlich kaufte eine junge Frau im Supermarkt gleich ein, zwei Kilo von den Schrottblättern - die über Andere "berichten" - also, was in den "Köigshäusern so alles los sein soll - an Hader und Zwist - vielleicht mal kurzem Heriats- oder Babyglück. Ich dachte - Oweia ... aber sah dann - sie kaufe es auf separate Rechnung - hat den Schrott vermutlich für jemand anders erstanden.

Und jetzt denke ich - manchmal erscheinen mir die ganzen "Aufklärungsseiten" und - sender nicht viel besser - als "das goldene Blatt".
Alle schauen - darauf, was die Schein-Eliten tun, vorhaben, aus dem Ärmel zaubern wollen - nur anders halt.
Da richtet sich das Augenmerk nicht auf die "Thronfolger-Babies" - sondern auf den Horror, den diese verbreiten (wollen).
Der Fokus aber - bleibt ähnlich.
Weit weg sozusagen - von dem, was gerade im echten Leben geschieht. 

Und immer - wenn ich noch irgendwo das Wort "Elite" erblicke oder höre - denk ich:
Denkt mal nach .... über Sprache.

Pergamentpapier ....

.... heute kam´s wieder in den Sinn - der überbordene Irrsinn, daß "Lebensmittel (kleiner Scherz ...)" in Plastik- und Alufolien verpackt werden - und nicht etwa in Pergamentpapier. Nehme ich hier einfach mal als kurzes Wort - für solche Verpackungen, die längst schon entwickelt sind, umweltfreundlich, biologisch und dem Körper und der Gesundheit der Menschen keinen Schaden zufügend.
Sicher in der Masse - nicht teurer in der Herstellung - als das Gift.
Von Glas mal ganz abgesehen - wie früher - für Getränke z.B..

Läßt sich beliebig erweitern, diese Betrachtung. Und in wenigen Sekunden - aus der Adlerperspektive - kannst Du das ganze Gift sehen, wie es den Planeten längst zugemüllt hat.
Fliegst Du noch ein wenig weiter - sehst Du noch ganz andere geisteskranke Dinge. 

Nützt aber alles nichts - dieses ewige Hinweisen auf alles, was falsch und aller Gesundheit diametral entgegengesetzt läuft.
Auf diesem Planeten würde es nur was nützen - den jeweils entscheidenden Menschen ein gutes Angebot zu machen. Sie zu überzeugen - die Produktion umzustellen.

Das - beschäftigt mich schon lange - und ich weiß ehrlich gesagt nicht recht - wo und wie genau ansetzen.  Bleibe mal dran ....

Apropos Müll: Meine selbstverordnete "Schlechte-Nachrchten-Abstinenz" führt zu abenteuerlichen Träumen ... heute nacht ging es nach Indien in einer Autokolonne mit vielen Menschen.
Ich fand mich in einem VW-Bus mit allzu vielen Menschen wieder - war kaum Platz, irgendwie zu schlafen auf der langen Fahrt.
Und gleich, als es losging - gab es eine Panne: Der Fahrer hatte plötzlich das Lenkrad in der Hand - es war abgerissen. Passierte aber nichts Schlimmes - wir ließen die Fahrzeuge einfach vorsichtig ausrollen - und sie kamen unbeschadet zum Stehen.  Alles und alle - unbeschadet.
Die Reparatur ging mühelos vonstatten - und plötzlich waren wir schon da.
So ist das im Traum .... da geht es ratzfatz.
Gab noch mehr Impressionen und überraschende Wiederbegegnungen - in riesigen Zelten und auf Marktplätzen. Zeit spielt ja auch keine Rolle im Traum.
Ich traf nur auf gutgelaunte und freundliche Menschen - aller Altersklassen.

Ganz anders - als in den "Nachrichtenwelten" - wo nur Mangel, Mißgunst und Krieg gepredigt wird.
Und wo es heißt: Eine gute Nachricht - ist keine Nachricht. 

Freitag, 8. April 2016

Die Frisur des Monats ...

... der Titel ging mal wieder - an mich.
Habe ja oft keine rechte Lust dazu - mir das Fell zu kürzen.
Aber irgendwann - packt es mich dann doch wieder.
Spätestens - wenn das Fell sich nicht mehr kämmen läßt.   
Und auch mal zwischendurch - wenn es mir zu lang auf der Stirn herumhängt.

Will sagen - ich schneide mir die Haare schon seit Äonen selbst.

Und neuerdings - gibt es eine ganz neue Variante - wegen ganz neuen Wirbeln.

Ich finde das ganz wunderbar - so brauche ich keine Frisuren-Zeitschriften und solches Zeuchs ...

Kürzlich wieder vernommen: So eine Kurzhaarfrisur - muß mindestens alle x-Wochen geschnitten werden. Und davor: Die sind ja schon wieder viel zu lang ... ???? ... hahaha.

Ne - ich werde diese Welt niemals in Gänze verstehen - soviel scheint sicher.

Heute im Supermarkt ..

... habe ich endlich mal nachgeguckt - draußen hängt ein Schild am Eingang mit dem Namen des "Geschäftsführers" - und schon lange hatte ich eine Vermutung - wer das wohl ist.
Heute also endlich - Kurzüberprüfung an der Kasse - da saß er und sprang ein.

Ein super-symphatischer Mensch.
Vor wenigen Monden registrierte ich den erstmals dort.
Der hat immer allerbeste Laune - und ist sehr bodenständig.
Aussem "Kohlenpott" ... tät ich mal so sagen.

Und wieder mal fiel mir auf - wie sich solche Menschen positiv auf das gesamte Betriebsklima auswirken.
Die sind dort alle - immer sehr freundlich und die meisten wirklich gut gelaunt.
Lauter - echte Menschen.

Im Grunde - ein sehr einfaches Prinzip - aber noch lange nicht überall angekommen.
Vielleicht - mehr als früher mal.

Manchmal sehe ich auch einen - der ist noch sehr jung und eher gestelzt - der kommt ab und an zum Kontrollieren - und um Anweisungen zu erteilen.
Eher unangenehm = unsicher. Muß noch viel lernen - im Umgang mit Menschen.
Und sich dringend mal - einen besser sitzenden Anzug anschaffen - hahaha ....

So is dat bei mir - ich krieg immer Dinge mit - die ich gar nicht wirklich mitkriegen will ...
Naja - so spar ich mir aber jedweden "Kinoeintritt" - und schaue immer gleich vor Ort - das Theaterstück in Echtzeit an.

Heute nacht ...

... kam der Kater wieder nach Hause - leider nur im Traum.
 Aber immerhin - es war das erste Mal, daß ich das träumte - und mehr als greifbar bzw. lebendig.

Er kam allerdings - nicht hier nach Hause - sondern über einen großen Hinterhof meiner Kindheitszeit - über den Rasen .... und maunzte mir zu, als ich den Impuls hatte, zum Fesnter zu gehen und zu schauen, ob er nicht gerade kommt.
Zuvor waren ein paar Männer dort gewesen, die hatten drei oder vier kranke Bäume gefällt.

Bin immer wieder überrascht in Träumen - wie leicht es ist, durch Zeiten und Dimensionen zu wandern.
Und frage mich manchmal am Tage - wieso wir es an diesen nicht so gut können.

Heute morgen dann - sprang ich aus dem Bett - weil ich draußen ein paar typische Katzen-Kampfgeräusche vernahm. War aber noch nicht der Hiesige - sondern der Schwarze, der den großen Roten mal wieder mühelos besiegt hatte ... auch eine tolle Type, der Schwarze.
Und an und für sich - eine sehr friedliche und freundliche Natur, wenn man ihn nicht ärgert.
Der Rote - scheint mir ein wenig weniger umgänglich zu sein - schon, seit ich ich "kenne" - ist aber auch in Ordnung. Zog ab - besiegt - mit "Puschelschwanz".

Der Schwarze - hatte sich hier einst schwer in die kleine Rote verliebt. Was mich nicht wunderte - sie war ja eine besonders Hübsche - und eine mit Charakter! Sie besuchten sich gar gegenseitig bis in die Wohnungen - weil sie sich so lieb hatten.
Der Schwarze und der Hiesige - waren auch gut befreundet - haben oft ganz nahe beieinander gelegen draußen und sich gut unterhalten. 

Ja - so is dat - mit der Seele - die gibt eben lange nicht auf - kann Tausende von Jahren dauern - und bleibt doch nur ein kurzer Augenblick.  Sie kennt eben keine Zeit ....             

Das Beste am Internet ....

... ist, daß mensch auch dieses "überlebt".
Mit allen "Informationen".

Tue mich täglich schwerer, noch was zu sichten. Also zuvorderst: "Nachrichten" - die von Anderen ausgewählt und nach-gerichtet werden, interpretiert werden und derart einen Zustand der Welt beschreiben wollen.

Unvergessen bleibt mir ein gut gemeinter, freundschaftlicher Rat einst - muß so etwa 2001 gewesen sein - als die kluge Frau sagte: Überleg es Dir gut, ob Du sowas brauchst. Es ist ein Zeitfresser.
Viele viele Male habe ich mich an sie erinnert - und dachte: Da hat sie recht behalten.

Was kann mensch so aus dem Internet "lernen"?
Naja - kommt wohl ganz auf die Nutzung an.
Und diese ändert sich ja auch immer wieder mal - individuell.

Bei mir - hat es viele Male einst gelernte "Weltbilder" verändert.
Und jetzt - reicht auch das.
Denn - es bleiben jeweils "Weltbilder".
Aber was soll das sein - ein "Weltbild" - also im richtigen Leben?
Es kann nur etwas sein - was auch nicht der Wahrheit entspricht.
Denn niemand vermag - die Welt in Gänze zu erfassen.
Und - die Welt ist auch nicht das Leben.

Der Planet ist ja nicht mal "die Welt".
Usw. und so fort ....

Bleibt also - wenig Wahrheit.

Und - wie war das, als es noch kein Internet (also eine elektronische Datenbank ..)  gab?
Ähnlich - fast alles beruht auf "Hörensagen".
Ob von Mensch zu Mensch - oder mittels Büchern, die sich jemand so ausgedacht und geschrieben hat - oder sonstigen Geschichten und Glaubensmustern, die kursieren - und oft einfach geglaubt werden.
Nur selten treffe ich auf Menschen - die das ganze Zeugs für sich selbst überprüfen.
Öfter aber auf Menschen - di es einfach übernehmen, übernommen haben - und für wahr verkünden.
Weil´s halt gerade im "Kollektiv" für wahr gehalten wird.

Guckst Du mal - über ein paar Tausend Jahre - ist schnell zu erkennen - daß das Meiste Illusion ist - und immer wieder dem Wandel unterliegt.
Aber - wer guckt schon mal eben - aus der Adlerperspektive - auf ein paar Tausend Jahre - oder mehr? Darauf - wie relativ und auf Dauer unhaltbar alles ist - was aktuell so geglaubt und "für wahr genommen" wird.
Nicht allzuviele - ist mein subjektiver Eindruck.

Unvergessen bleibt mir auch - eine "Vertretungsstunde" in der einstigen Schul-Verblödungs-Anstalt - mit einem "Deutschlehrer", der wild zu philosophieren anfing - und mich nur noch staunen ließ.
Der erste Mensch, den ich traf - der die Dinge klar aussprach ... und uns erzählte, daß das, was wir wahrzunehmen glauben - gar icht wirklich existiert. Nicht mal als begreifbare Materie.
Ich dachte einst - er sei ein wenig anders als die Anderen - und womöglich ein wenig durchgeknallt. Man hatte mich ja gerade auf die "normale Spur" zu bringen versucht als Jugendliche - und dann kam der daher - und erzählte von etwas, was jedes Kind noch weiß - bevor es umerzogen wird.
Und ich wußte - der Mann hat recht.

Ebenso unvergessen blieb mir eine kurze Geschichte, in der ein einsamer Mann im Laufe der Zeit die Bezeichnung von Gegenständen vergißt - und beginnt, diese umzubenennen. Für ihn paßt es so - und die Dinge sind ja auch in seiner Welt - aber alle Anderen haten ihn natrüclih für völlig verrückt.

Kleine Mosaiksteinchen - die Mensch so sammelt im Leben.
Und die  manchmal mehr aussagen über das Menschenleben - bzw. über das "Kollektiv" - als alles Andere.

Wenn es also heißt - wir erschaffen die Welt mit allem, was darin enthalten ist selbst - so ist das nicht verkehrt. Jedoch manchmal mühselig - weil die Masse träge ist - immer noch.

Ich denke an dieses kleine Beispiel neulich - als die Nachbarin mir sagen wollte - das sei aber nicht gesund, ohne Strümpfe in der - von ihr, nicht von mir - gefühlten Kälte unterwegs zu sein.
Eine Behauptung -  ohne jeden Beweis.
Nicht mal meine sehr warmen Hände - konnten sie überzeugen, daß es nicht so sein muß, wie sie denkt.
Zwei Tage später - sprach mich ihr Mann auch drauf an, aber anders - in Frageform - "Ist Dir das nicht zu kalt?"
Nein - habe ich schon Deiner Frau neulich erzählt - das Gegenteil ist der Fall. Es funktionirt sozusagen - wie eine körpereigene Heizung. Und ich ergänzte noch, daß dies mein erster Winter gewesen sei - ohne Bestrumpfung. Habe sich einfach so ergeben - mit erstaunlichem Resultat.  Er - glaubte es ohne Weiteres - und meinte nur: Dann hast Du aber eine gute Durchblutung.

Beide aber - haben es nie ausprobiert im "Selbstexperiment" -  und beide gehen somit von Glaubenssätzen aus.  Sie - bleibt dabei - daß es zu kalt und ungesund sein muß. Und er - erinnerte sich an seine Jugendzeiten - wo er auch noch eine gute Durchblutung hatte.
Mit meinem - ungeplanten - Erleben also - hatte es wenig zu tun.

Tatsächlich - macht es mir inzwischen nichts - auch morgens bei 16 Grad in der Hütte zu sein - Heizung ist aus -  und mir ist warm genug. Gerade hat es satte 17 .... und ich habe die Fesnter offen.

Vorgestern war ich kurz unten im geheizten Salon - und dachte und sagte: Puh - wat ne Hitze. Sie - fror - und hatte noch eine Decke für Beine ....

Ich nehme extra so ein banales Beispiel - weil ihr Glaubenssatz "Das ist aber nicht gesund" komplett einzementiert war/ist.  Da hätte ich noch viel erzählen können - sie hätte mir kein Wort geglaubt. Weil es eben .... ???

Eben - weil die meisten von uns - nur wenig selbst überprüfen.
"Gelernt" bleibt "gelernt" - und wird als wahr empfunden.

Und - je "größer" die Vorstellungen werden - desto zementierter sind sie oft.

Hier - nehme ich mal dieses Beispiel: "Wir brauchen eine Regierung - weil sonst völliges Chaos ausbricht." Einfach mal - selbst drauf rumdenken.
In meinem Erleben von Welt - treffe ich größtenteils auf Menschen, denen ich es zutrauen würde - sich von sich aus korrekt und menschlich zu verhalten. Auch ohne "Regierung". Und auch ohne "Religion".

Dennoch - würden mir wohl gute 98 % sofort mit Glaubenssätzen kommen wie: Das geht nicht. Es würde Mord und Totschlag herrschen (tut es ja eh - womöglich gerade wegen Regierungen, Religionen und sinnfreien Lernanstalten?) - und und und .....die ganze nicht-geprüfte Litanei eben.

Neulich hörte ich dieses: "Gott selbst - wollte keine Gebote rausgeben" - berichtete jemand - "er wollte, daß die Menschen von sich aus das "Richtige" erkennen - ohne Anweisung."
Ich weiß zwar nicht - woher der Mensch das nimmt - aber es klang mir sehr symphatisch.

Und - um hier mal einen Punkt zu machen: Vielleicht hätte das erste Gebot besser lauten und das einzige sein sollen: "Überprüfe alles selbst - und laß Dir nichts erzählen - was Du nicht selbst auspobiert hast und erlebst/erfährst."   

PS: Alle Tippfehler werden kommenden Dienstag verlost - das Stück zu  200 Euro ....

Donnerstag, 7. April 2016

Genesung verläuft bestens ...

... nach des Nachbars Hardcore-OP gestern.
Er hat schon wieder seine "große Schnauze" - noch auf der Intensiv-Station - will heißen:
Es geht ihm gut soweit.
Hallelujah.

Ich habe mich eben bei seiner Frau entschuldigt - daß ich sie neuerdings ständig umarme- aus Erleichterung ....
Kenne ich so gar nicht von mir.
Eher - bin ich moderat und zurückhaltend - aber -  den mit der großen Schnauze und dem großen Herz wollte ich auch zurückhaben! .
Sie - sieht es mir nach - und meint - tut doch gut.

Na denn - hamma ja schon fast alles wieder im Lot hier.

Ach - wat sind die bezaubernd ....

... . melde heute "schlechte Tagesform" an bei meiner neuen Zahnärztin - und bekomme prompt eine Schonbehandlung. Die junge Mitarbeiterin ist auch rührend - die streicht einem immer mal wieder zart über die Wange - bleibt in sanftem, tröstlichen Körperkontakt - ganz unaufdringlich und sehr wohltuend. Und die Dame am Empfang - ist auch so ein Sonnenschein. Ja - ich finde sowas sehr wichtig. Also - mich von freundlichen und herzlichen Menschen behandelt zu wissen.


Schlechte Tagesform meint - ich bin heute müde und zart besaitet. Irgendwie - zuviele traurige Ereignisse in den vergangenen Monden. Und - heute eine Nachricht von der einstigen Katermutter - die mir fast nochmal die Tränen in die Augen spült. Das ist eine sooo liebevolle junge Frau!

Im Anhang schickt sie mir ein Bild aus einer Zeitung - da steht: Kater kam nach 12 Jahren nach Hause! Ich soll die Hoffnung keinesfalls aufgeben.
Kann ich ja gar nicht - nur der Verstand erzählt solches Zeugs. Das Herz und die Seele - arbeiten ganz anders. Und warten jeden Tag wieder neu auf ihn. 
Sein geliebtes Freßbrett soll ich auf keinen Fall weggeben, schreibt sie. Ich würde schon verstehen ....
Ja. Tu ich. Aber - ausleihen ist wohl in Ordnung. Hatte ja gesagt - falls er wiederkommt, brauche ich es wieder.

Meine Aufräumerei - geht bisher nur schleppend voran. Heute habe ich mal eine Handvoll Bücher aus Kuba in die Tonne geworfen. Besonders solche mit "magischen Inhalten".  Es gibt Dinge - die braucht mensch nicht weitergeben und am Leben halten.

Manchmal wundere ich mich - wie "weich" ich geworden bin. Im Vergleich zu anderen Zeiten - als ich noch etwas anders konditioniert war. Wie schnell mir manchmal Tränen kommen. Finde es aber gut so - ist wohl auch etwas "Nachholbedarf" aus Jahren, in denen keine Tränen kamen.
Und - mal ehrlich - es gibt ja auch genug auf diesem Planeten, was zum Heulen ist.

Glücklicherweise gibt es aber auch Vieles, was das Herz und die Seele berührt - wie auch immer. Mal lustig, fröhlich - und mal traurig, müde. Oder was dazwischen.

Eher lustig - habe mir eben Strohhalme besorgt - falls die dicke Backe wieder Stunden anhält .... sonst kann ich nichts trinken - bzw. nur sehr kompliziert - und muß immer aufpassen, daß ich nicht sabbere ....

Eben fragte ich noch trocken bei der Zahnärztin - was da eigentlich für Drogen drin sind in dem Betäubungsmittel? Und prompt meinte die nette, junge Mitarbeiterin: Jetzt - ist sie wieder gut drauf.
Irgendwas - was den Blutfluß an der Stelle dämpft - und viel Adrenalin. Aha? Merk ich aber gar nichts von - von dem Adrenalin?! Nein - das soll ja auch nicht in die Blutbahn gehen ... was es alles gibt. Und - was ich alles nicht weiß.

Mittwoch, 6. April 2016

Gott sei Dank ...

... der Nachbar hat seine OP heute überlebt.
Ich bin immer noch am heulen ....während seine Gattin schon wieder "funktioniert" - und die Mitmenschen informiert.
Hatte mich getraut heute - bei ihr anzuklingeln - und nachzuhören, was ist.
Sie hatte noch gar nicht nachgehört - aber ich war wohl "ungeduldig genug" - und so tat sie es. 

War am Morgen gen achte wachgeworden - und schon fiel mir ein, daß der gerade auf "Messer´s Schneide" liegt .... die OP war für 7.20 Uhr angesetzt - und sollte ein paar Stunden dauern.
Vor heute 14 Uhr - also keine "Durchsage" - hlrte ich gestern noch - als ich bei seiner Frau nachfragte. 

Die - hatte "mich" völlig vergessen bei ihrer "Informationsreise". Und ich sagte nur dazu - es reicht ja, wenn ich dran denke.
Heute morgen - habe ich mich nochmal kurz gewundert - wie sehr ich mit manchen Ereignissen mitgehe - nur, indem ich sie vernehme.
Hatte mich seinerzeit schon  mehr als aufgewühlt - als er mir erzählte - was ansteht - und daß es sozusagen auch durchaus danebengehen kann.
Dann - vermachte er mir noch seine jahrzehntelang gehütete Steinesammlung - und meine Muffe wurde noch größer.

Ist so bei mir - nie nie nie würde ich mich freiwillig irgendwelchen Weißkitteln überlassen - wenn man mich nicht vom Boden kratzt - wie halt letztes Jahr im Mai geschehen.

Ausnahme davon: Zahnkünstler .. auch schon zu Genüge geschruben.

So ging mir also - der Arsch auf Grundeis - für diesen lebendigen Menschen.
Seit er mir erzählte - was die da vorhaben - wo sie ihn aufschlitzen wollen - und und und ...

Und jetzt - hallelujah - hat er´s wohl überstanden.
Nachwehen folgen sicher noch - aber das ist ja eher lapidar.
Und - leicht meisterbar.

Eben sagte ich noch - jetzt müssen wir nur noch die A. gut durchbringen ... (dann ist das ganze Haus durch mit Schicksal...) und dachte still bei mir - und dann ist es Zeit, zu gehen. 

Die Nachbarin meinte - "mit Dir hat es angefangen letztes Jahr" - und: Die Sache von A. sei wohl nicht so schlimm wie die von J. ... und ich sagte nur: Das zu vergleichen - ist völlig sinnfrei.
Habe selbst im vergangenen Jahr viele Ängste und auch Todesängste durchstehen dürfen.
Ja - dürfen - war nicht angenehm.
Aber - ich lebe ja noch.
War keine schöne Erfahrung - aber war eine Erfahrung ....

Nun - an "Empathie" - wie es heute so schön heißt - mangelt es mir jedenfalls keineswegs ... im Gegenteil.
Oft denke ich gar - Du hast zuviel davon, mein Herz.
Viel zuviel ...
... kann man sowas abgeben - an die, die nichts davon haben?
Wäre sicher - ein guter Ausgleich.


Und - er weiß es - was soll er jetzt tun? ...

... nur mal kurz  - für alle die, die glauben, ihre Mitmenschen als "Schlafschafe" bezeichnen zu wollen.
Unser weltbester "Post- und Paketbote" eben - ein supernetter Typ - als ich nur anmerkte bei der Annahme von zwei Paketen: Da schau her - alles digitalisiert - piep piep ....  - "Ja - so isses - die wissen alles - wo wir sind, was wir machen, was wir tun ...."

Vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar - und heute - kommen solche Aussagen von den scheinbar 
"ganz normalen Menschen" - auf mich zu.  Und ich kann nur zurücklächeln, nicken  ....und sagen: Genauso ist es.

Und - was soll der Mann jetzt tun? Seine Arbeit niederlegen - weil er´´ s weiß?
Wie es funktioniert - wem er zuarbeitet - obwohl es überhaupt nicht in seiner menschlichen Absicht steht?

Eben ...
Nur ein Plädoyer an dieser Stelle - für alle die, die es womöglich schon "geschafft" haben - solche Arbeiten nicht mehr tun zu müssen - und sich quasi draußen wähnen.

Wie auch immer - draußen wähnen.
Solange aber alles noch über "Finanzen" funktioniert mit dem Austuasch zwischen uns Menschen - hängen alle mit drin.
Alle - die noch irgendwie "Geld" benötigen - wie auch immer.

Meine helle Freude ist es immer wieder neu - und zunehmend - die Menschen wieder als Menschen wahrnehmen zu dürfen. Also auch - und zuvorderst - als solche - die wieder selbst denken.
Ist schon mal - ein wichtiger Anfang - der bereits gemacht ist.


Dieser Film einst - "Matrix" ....

... ich weiß gar nicht mehr, wie lange das her ist, daß ich den das erste Mal gesehen hatte. War wohl, als er erstmals gezeigt wurde.

Schaue mir schon seit Äonen keine Filme mehr an .... und lese auch ebenso lange schon keine "Romane" o.ä. mehr.  Wurde so mit 20 Lenzen geheilt vom Filmgucken - weil mein einstiger Geliebter und ich einen der ersten Videorekorder erstanden, den es überhaupt gab - und dann jeden Tag die Bude voll hatten mit Schmarotzern, die zum Gucken kamen, etwa 24 Stunden am Tag .... und ein Film jagte den nächsten. Wohnungstür stand immer offen, auch nachts - und manchmal waren 40 Leute da .... was mensch so alles überlebt in einem Leben, ts ts ....

In dieser "entspannten Atmosphäre" habe ich dann auch 48 Stunden lang gesessen - um für meine "mündliche Abiturs-Prüfung" zu lernen. Also - das Nötigste sozusagen. Erstaunlich - das es geklappt hat. Mensch kann die Umgebung und Gelärme im Grunde ganz gut ausblenden - wenn was "wichtig" erscheint. Habe also für´s "Abi" noch alles in mein Kurzzeitgedächtnis aufgesogen, was gebraucht wurde - erstaunlich konzentriert - und das quasi auf einem Marktplatz. Ne - schlimmer - mitten im schlechtesten "Hollywood".
Klappt aber vermutlich so nur - wirklich im Kurzzeitgedächtnis - wenn mensch weiß - den ganzen sinnfreien Scheiß - wird er eh nie wieder brauchen im und für´s Leben.

(Apropos "überleben" - off topic - schluf ich eineinhalb Jahre lang mit dem damaligen Geliebten zu zweit in einem 90 cm breiten Bette ... ts ts ts .... und das auch noch bestens)

Und - während bis heute alle von dieser Szene in "Matrix" sprechen, wo sich der "Held" entscheiden soll zwischen roter oder blauer Pille - hatte sich bei mir einst eine komplett andere Szene ins Hirn eingebrannt - und ich war zutiefst schockiert.
Es war diese Szene - wo Menschen als "Treibstoff" benutzt und verbrannt werden ...
und auf dieser habe ich Jahrzehnte "rumgekaut".
Bis ich´s kapiert habe - und das hat sehr lange gedauert: Es ist tatsächlich so- und nur wenige haben es gemerkt bislang.
Aber - inzwischen werden es immer mehr, die es erkennen und erkannt haben.

In aller Kürze: Die Menschen werden - literal - verheizt.
Lassen sich - verheizen.
Als Treibstoff - für Vampire.
Und - sie sind auch noch sehr einverstanden damit.
Wenn jemand was Anderes sagt - wird er/sie im besten Falle als Spinner belächelt.  

Langsam aber - ganz langsam - oder auch immer schneller bei manchen Jüngeren - bricht was auf innerhalb der Matritze.

Nicht bei allen - träumte gestern morgen noch von einer weiteren Sprachverunstaltung - und staunte nicht schlecht, wie "plastisch" und hörbar mir das erschien - eine weitere Verblödung mittels Sprachverknappung hatte eingesetzt. Kann ich gar nicht mehr wiedergeben hier - aber es wurden einfach viele Buchstaben verschluckt - verkürzt - weggelassen - und Wörter in ihrem einst präzisen Ausdruck "verschlammt".
Weil es "cool" erscheint - und schneller geht ... aber niemand hatte mehr was zu sagen - was ihm wirklich ent-spricht.

Soweit hier mal wieder - in völliger Unvollständigkeit.
Ich staune  in diesen Tagen mal wieder - was so alles in mir arbeitet - und aufgeräumt werden will. Immer wieder - neu. Und anders.

Die gute Nachricht: Trotz aller scheinbaren Fehler, die ich bislang machte in diesem Leben -  gibt es Momente, in denen mir alles goldrichtig erscheint.
Und genau so - sein soll.
Sich fügt.

Darf es auch einfach = leicht gehen? ...

... kürzlich hörte ich was, was mich gleich aufhorchen ließ. Ich lauschte einem "esoterischen Beitrag" von einem sehr sympathischen Russen - und der sagte u.v.a. etwa dies:

"Wollen wir denn überhaupt, daß etwas leicht geht? Oder ist es nicht eher so - daß wir es uns lieber schwer machen - weil wir Herausforderungen suchen?"

Leider hat der Mann damit oft recht - aber das muß ja nicht so bleiben. Ist ja den meisten von uns nur so ankonditioniert worden - auch mit vielen dummen, aber unendlich oft wiederholten Sprüchen Anderer - wie das Leben so sei.

Woanders hörte ich dann noch diesen üblen Spruch: "Im Leben wird einem nichts geschenkt."  und "Was man sich nicht erarbeitet hat (und bezahlt ...) - ist nichts wert." bzw. "Was Du ohne Gegenleistung geschenkt bekommst - ist nichts wert - weil Du dann keine Wertschätzung dafür hast."

Heute morgen - prüfte ich das nochmal kurz nach - auf eine "potentielle Wahrheit".
Ich denke, ich weiß ganz gut, wie das gemeint war - aber es bleibt dennoch kompletter Blödsinn.
Und verhindert - jedwede Leichtigkeit.

Tatsächlich kam ich nach etwa maximal zwei Minuten zu dem Schluß, daß das ganze Leben ein Geschenk ist.  Und deshalb - lassen sich solche Glaubenssätze - und viele andere - gar nicht halten.
Es ist alles nur - gelernter Müll.

Sehr leicht übrigens -  fiel mir vor zwei Tagen ein neues Kopfkissen in die Hände - und seither schlafe ich wieder tief und Nacken, Schultern und damit der ganze Rücken, sogar der ganze Körper - fühlen sich besser und leichter an. Viel entspannter.
Ja - und wenn das mal nicht leicht ging - dann weiß ich es auch nicht ....

Dienstag, 5. April 2016

Gruß an Käte ...

... die älteste Schwester meiner Erzeugerin - Käte war die Älteste und meine Erzeugerin die Jüngste in der Kinderschar meiner Großmutter.
Käte fragte mich mal vor vielen Jahren, als ich ihr erzählte, daß ich gerne alleine durch den Wald gehe - ob ich denn da keine Angst hätte?
........ ??? war meine erste Antwort.
Und dann sagte ich: Nein - wozu das denn?

Im Moment - "überprüfe" ich das nochmal für mich.
Ob ich im Wald wohl Angst hatte?

Nein - ist die Antwort.
Wenn überhaupt - vor zu vielen Menschen, die mir hier in NRW leider allzu oft begegneten.
Lärmend.
Rasend - mit Mountain-Bikes und wild klingelnd.
Mit kratzenden nordischen Geh-Stöcken laut schwätzend unterwegens im heiligen Hain.
Das war eigentlich alles - was mir je im Wald Angst gemacht hat.
Diese lärmende Un-Heil-igkeit im heiligen Hain.

Eben - durfte ich mich nochmal kurz an die Zeit bei "Budhhistens" erinnern.
Das Gebäude war alleinstehend auf weiter Flur - einerseits - und auf der anderen Seite gleich der Wald.
Meist waren viele Menschen dort - um in Seminaren nach Ruhe zu suchen.
Aber manchmal - war ich ganz alleine dort - und alle ausgeflogen.
Kein Seminar mit Besuchern - und auch die "Belegschaft" ausgeflogen in Urlaub.
Sati ganz alleine - in einem sehr großen Hause - mit sehr vielen Zimmern und Räumlichkeiten.

Hat mir denn da der Wald Angst gemacht?
Nein - sicher nicht,
Eher das Gegenteil.

Und - dazu kam noch - kommt immer noch bei mir - daß ich im Grunde auch Türen nicht wirklich gerne von innen abschließe - sondern lieber offen lasse.
Dann komme ich wenigstens raus - falls mal eine Laus auftaucht.

Heute würde ich es so sagen:
Lieber alleine im Wald und auf weiter Flur - als gedrängt zwischen Menschenameisen - in einer irrsinnigen Großstadt.

Nicht - daß ich nicht ab und an mal auch Furcht gespürt hätte. Aber meistens Ehrfurcht.
Unterm funkelnden Sternenhimmel - oder einfach vor den Bäumen, die weit älter sind, als ich.

Vorm Wald - braucht Mensch keine Angst haben.
Meine ich mal so - zumal die Menschen ja fast alle wilden, freien Tiere ausgerottet haben.

Fällt mir nochwas ein - in einem anderen Wald einst - im Blockhaus:
Wildschweine in der Nacht ums Haus.
Und?
Nichts weiter - alles in bester Ordnung.
Jedes - an seinem Platz.

Das aber - habe ich mir sozusagen "zurückerobern dürfen" einst.
In der Stadt - als Kind - wurde ich von den Erzeugern einst permanent auf "Gefahr" instruiert.
Mach nicht die Tür auf - wenn wir weg sind.
Trau keinem Fremden (also nicht Deiner eigenen Einschätzung ...)
Usw. usw. etc.

Als Kind - hatte ich also oft große Ängste - die gar nicht meine waren.
Eingetrichtert.
Meine ältere Schwester hatte mich einst mit der Nase drauf gestoßen - in einem der wenigen vertraulichen Gespräche, die wir führten.
Lange her - aber sehr erhellend.
Sie war ebenso konditioniert worden.

Ja - Frau Mörkel - Sie haben recht - obwohl Sie ja nicht so handeln:
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Immer.
Angst gehört nicht wirklich zu uns - es wurde uns nur so bei-gebracht.
Vorsicht - ist was Anderes.
Die darf schon mal sein.        

Habe heute den "goldenen Wartezimmerstuhl" gewonnen ....

... als ich bei der Zahnkünstlerin sagte: Übermorgen bin ich wieder hier.
Hatte so meine leisen Zweifel - ob ich das so schaffe, wie geplant - also dreimal die Woche eisern und tapfer sein. Bis jetzt geht es gut.
Und ich staune - und wertschätze sehr, was sie da macht.

Heute - gab es auch keine "Spannungen" mit ihrer Mitarbeiterin - es lief alles rund. Ist für mich im Stuhl auch angenehmer ....

Ein Ausnahmeexemplar scheint sie mir zu sein - denn sie freut sich quasi, wenn ich mich erkundige - was sie da gerade so gemacht hat - in welchem Durchgang - und was manche Wörter bedeuten.
Gestern habe ich gebeten - mir das mal im Spiegel angucken zu düfen - wenn sie den ersten "groben Durchgang" gemeistert hat - also vor dem Feinschliff.

Heute also erst die dritte Sitzung - und es kommen noch viele hinzu.
Allerdings - merke ich schon, wie wohl das tut.
Ich hatte vorher nicht mehr  recht gemerkt - wieviel Malesten vom Gebiß herrühren ... jetzt merke ich es umso mehr - im Vergleich der bereits behandelten "Gebiete" mit denen, die noch drankommen.

Ich meine ja - sie ist eine Ossie ... höre immer den sehr feinen Schlag raus. Werde ich noch fragen eines Tages ...
Jedenfalls - ist das ein echter Segen - daß ich neulich nicht meinem Fluchtimpuls gefolgt bin. Und jetzt - wird das durchgezogen!

So süß sind die - wenn die immer wieder Trost zusprechen und mich beruhigen wollen - obwohl ich gar nicht mal so aufgeregt bin. Höchstens - ganz am Anfang mal kurz - wenn ich noch nicht weiß, ob die Betäubung auch sitzt ... Heute - fünf Stunden dicke Lippe. Hatte schon bemerkt, daß sie da viel mehr Zeug reingespritzt hat heute. Aber - wat mut dat mut - ha´ ick ja schon mal jeschruben.
Und jetzt - wo sich das löst - staune ich wieder, wie die Frau arbeitet: Alles - perfekt.
Meine Hochachtung habe ich heute nochmal ausgesprochen - denn auch, was sie da gestern machte - perfekt!

Im "vorläufigen Nachhinein" - bin ich sehr sehr froh - auf diese getroffen zu sein. Sorgfältigst, ruhig, sichere Hand, liebevolles mitfühlendes Wesen .... und ich meine ja - die macht das aus Berufung.

Auch schön: Es ist zwar das bisher gemütlichste Wartezimmer, welches ich je sah - aber auch das mit dem besten "Timing": Mensch bleibt keinesfalls lange dort - auch nicht auf dem "goldenen Wartezimmerstuhl" - haha. 

Übrigens: Kommt mir immer vor - als sei ich "wieder" in Atlantis gelandet, wenn ich da so auf dem Stuhl liege -  und von Engeln bearbeitet werde. Und unter diesen Lichtern - gibt´s immer eine Menge Farben zu sehen, wenn mensch die Augen schließt. Sehr interessant alles.

Montag, 4. April 2016

Ja - logisch doch!

... auf der Rückfahrt in der Limousine im Radio vernommen - und "die inhärente Logik" sofort erfaßt:
Griechenland beginnt demnach - so sagen sie - mit der Rückführung der Invasoren gen Türkei - und "Deutschland" nimmt für jeden  solchen einen weiteren Syrer im überbevölkerten Restlandstrich der "Außenkolonie "BRD" auf.

Irgendwelche Schwierigkeiten - mit dieser "Logik"?
Nochmal einfacher - für Kinder:
Immer, wenn aus Griechenland ein Mensch zurückgeschickt wird in seine Heimatregionen oder in echte Aufnahmeländer für Flüchtlinge - kommt dafür einer zusätzlich - ganz offiziell - in die BRD. 

Vermute fast - mit einem Flugzeug.
Lag hier neulich nachts wach - und die Flieger kamen und/oder gingen etwa im Zwanzig-Sekunden-Takt, so etwa zwei Stunden lang - ungelogen. 

Ansonsten - habe ich mich einstweilen in die Ruhe vor einem potentiellen Sturm eingeloggt.
Der aber auch nicht unbedingt kommen muß - denn: Es gibt Gott sei Dank keine Alternativlosigkeit im Universum!

Systeme - auch "vermeintlich stabile" - sind äußerst fragil .... so etwa gehört gestern - in einem erquicklicheren Gespräch - eher jenseits von althergebrachter Politik, welche auch zügig zu einem Auslaufmodell mutieren kann.

Des Kater´s heißgeliebtes Fressbrett zum Dritten - und das meine auch nochmal ....

Des Kater´s ... wurde nun doch in Betrieb genommen von den Puschelpersern.
Über Nacht - sie fressen nachts und sind auch sonst eher nachtaktiv. 
War also - erst mal - doch nicht für Dich, lieber Felix.

Heute wieder eine Emihl für den Kater: Eine Frau schreibt mir - ich soll mal auf dem Fatzenbuck gucken, da hätte jemand in einer "Such- und Findegruppe" aus dem Nachbarort ein Video von einem zugelaufenen Kater eingestellt, der sähe dem Hiesigen ähnlich ... - und sie könne das leider nicht verhinweisen in der E-Post.

Also - bin ich heute kurz über mein langjähriges Prinzip gesprungen - und habe mich da angemeldet. Quasi "profil-los" ... dauerte nur wenige Sekunden. War dann aber nicht der Hiesige - und Ähnlichkeit ist ja relativ, wenn Menschen eine Katze nicht kennen.
Tatsächlich aber - freue ich mich immer wieder, daß viel mehr Menschen mit Ausschau halten, als ich so angenommen hätte.
Sie schrieb dann auch noch - von Ihrer eigenen Erfahrung und merkte an - daß viele Katzen nach Monaten wiedergefunden werden.

Gestern habe ich mal eben die restlichen, verregneten Flyer von einigen Laternen abgenommen ... ich habe also losgelassen soweit. Aber - diesen kleinen Funken Hoffnung, der immer noch im Herzen glüht, muß mensch ja nicht gewaltsam löschen.

Ansonsten - heute Erleichterung bei der neuen, sanften Zahnärztin - die macht das wirklich toll!
Darf diese Semane gleich dreimal ..... aber wenn sie so weitermacht - krieg ich das bestens und heiter  überstanden. Heiter - weil es spürbar gut tut.

Der einzige, winzige Haken heute war mein erneuter Eindruck, daß sie manchmal mit ihrer Helferin nicht recht im von ihr erwünschten Rhythmus ist. Und ihr wiederholt etwas ansagte - äußerlich sanft und freundlich - aber ich meine ja, sie war genervt ...
Habe solche Menschen immer ein bischen bewundert - die so sanft und freundlich im Ton bleiben - auch, wenn sie womöglich die Faxen dicke haben. Haha . ..

Der Kostenvoranschlag war dann nochmal saftig - aber heute durfte ich mich auch noch selbst bewundern, daß ich gelassen blieb. Wat mut - dat mut - und: Bin ich schon seit Äonen gewohnt, daß mensch solche Leistungen, die wahrlich gut sind und wohltuen - oft selbst zu zahlen hat.

Jetzt also wieder - Schpämm im E-Posfach ... auf diesen Post hier. Ist meistens so ....
Neuerdings bekomme ich sogar Angebote für Treppenlifte und "Sterbeversicherungen".
Das letzte Wort - ist übrigens der Knaller schlechthin.              

Samstag, 2. April 2016

Garten feingemacht und - Nachmittagsschreck ....

Gestern und heute - wurde hier der Garten getrimmt. Der Nachbar fing an - stand mit dem neuen "Benziner" = Rasenmäher am Start gestern - und schon lief das ganze Rudel ein. Ist hier oft so.
Also gestern - begonnen - und heute nochmal verfeinert.

Habe jetzt überall die Schneeglöckchenzwiebeln verbuddelt - kreuz und quer auf dem Rasen und auch im wilden Teil - und hoffe, sie sprießen zu ihrer nächsten Saison ... und bringen den Menschen und Tieren Freude.

Hab auch noch gekehrt - trotz  "Ping" (kölsch für Pein ...). Tut mir gut - werde morgen noch woanders weitermachen.
Eine andere Bewohnerin - mit feinem und erfahrenem Händchen dafür - hat die "Beete" gesäubert. 
Beete in "-" - weil´s ja ein Ziergarten ist - also kein echter - wie ich meine.

Neu in diesem Frühjahr: Die Menschen von gegenüber grüßten freundlich - im vergangenen Jahr haben die immer alle stur weggeguckt.  Echt!
Heute - gab´s sogar was zu lachen - weil der Rasenmäher vom Gegenüber-Nachbarn schwer bockte.
Dachte noch an meine Weihnachtstour hier - wegen dem verschwundenen Kater - und weiß, daß das den Menschen so gar nicht am Arsch vorbeigeht. Hat womöglich auch ein klein wenig "den Boden aufgelockert".

Später also noch - die "Sitzmöbel raus" - und wir Frauen haben uns zusammengesetzt. Einer der Männer - muß am  Dienstag zur schweren "OP" in die Kolonie - und der Andere ist immer mit dem Motorrad unterwegs, seit ihm sein "Arzt" sagte, daß er das "dürfe" - der mit diagnostiziertem Knochenkrebs - der fährt quasi gerade um sein Leben - sog denk I dazu.

Und zack - kommt der nächste Hammer: Seine Frau wurde - nach einer "Mammographie" (mal schlau machen - was das für eine abartige Tortur ist ....!) - mit Brustkrebs diagnostiziert. Und auf sie wartet dann auch wieder das Krankmach-Haus im April.

Ist eine äußerst Zähe - was sie schon hinter sich hat - hätte Andere längst umgebracht.

Und gestern - bevor ich´s vernahm - wunderte ich mich noch - warum ihr Mann sie so "durch die Gegend scheuchte" ..... hab ich so überzogen noch nicht registriert bislang.
Wäre ich jetzt "Psüschologin" - würde ich sagen - er übertreibt es fast damit - sie als fit und gesund zu behandeln ... bin ich aber zum Glück keine ... und die beiden haben schon sehr viel durchgestanden zusammen - auf ihre bewährte Weise. 

Heute jedenfalls schon mal beschlossen: Wenn endlich alle wieder gesund zurück sind - wird ein Fest gefeiert!

Ich - mag die alle irgendwie sehr gerne - obwohl wir sehr sehr verschieden sind. Vielleicht ist das ja gerade die Übung ....

Und nun - reicht es aber auch hier.
Das Menschliche ist - völlig angereichert.
Und ich - weiß gar nicht mehr - was ich hier noch "soll".
Bin in Gedanken schon wieder weg.

Würde mich freuen - wenn dies vorm nächsten Winter  noch klappt.
Und sie dann sagen können:
Naja - mit dem Rasenmähen hatte die Sati das ja nicht so - jedenfalls nicht vor dem flotten Benziner (als sie die Absurdität des sinnfreien Kabels noch von lockerem Bewegungs-Spaß abhielt !!! das werden sie natürlich nie so sagen - haha ... ) - aber die Schneeglöckchen sind ja schon hübsch ....