Mittwoch, 3. Februar 2016

Nachdenken sinnlos ....

... und schon wieder ist der Flyer verschwunden - an der gleichen Stelle - mit dem ich weiterhin nach dem Kater suche. Auch an anderen Stellen - wurde jeweils das Papier aus der Plastikhülle gezogen - und die Folie hängengelassen. Gleich dachte ich - ich würde ja dann einfach an der Folie ziehen und diese komplett rnuternehmen - falls es beispielsweise jemand ist, der mit Reinigung o.ä. beauftragt ist.

Eben also - war der gerade erst frisch aufgehandene Aushang wieder verschwunden.
Ich habe also mal bei dem sehr freundlichen Mann an der Kasse nachgefragt - ob das vom Laden ausgeht. Nein - sagt er. Wir haben Ihnen ja einst gesagt, daß wir den nicht sehen.
Also hänge ich wieder einen neuen auf. Mal sehen, wie lange der dort bleibt.

Riecht nach Sabotage. Und - da kannste drauf rumdenken, solange Du willst - führt zu keinem Ergebnis. Nur zu zwei Ideen - entweder mal wieder die üblichen Arschgeigen - oder womöglich die, wo der Kater angefüttert wurde. Und beides kann auch falsch sein. Also - loslassen und weitermachen.
Demnächst nochmal als Wurfsendung in Briefkästen - wo ich noch nicht war.

Auch bei anderen "Gegebenheiten" nützt das Nachdenken nichts mehr.
Mensch muß einfach gut aufpassen, daß einem nicht übel wird.
Das Denunziantentum im Lande treibt häßliche Kunst-Blüten - und die, die andere anzeigen wollen und mal eben ganz geschmeidig auf einen 130er dabei verweisen - halten sich für die "Guten", die "beherzt". gegen pöhse Nazis vorgehen.

Sie sehen nicht - daß (nicht von mir, der Spruch, aber trefflich!) es "heute in Deutschland scheinbar weit mehr Nazis gibt als einst unter dem bekannten Herrn".

Es kann einem schon mulmig werden - wenn mensch beobachtet, wie leicht es ist, zu spalten und zu diffamieren - alles, was nicht auf Kurs ist - ist automatisch "Nazi" oder "Rechtsesoteriker" oder sonstiger Schmarrn.
Und in der Regel hören die, die sich für so "gut" halten - nie einem Andersdenkenden auch nur einmal zu.

Ach ja - was rege ich mich überhaupt auf?
Nun - mir scheint, an manchen Tagen ist die Energie im Lande derart zum Bersten gespannt - daß es einfach überspringt auf einen. Zum Glück ist das nicht jeden Tag so.

Eben kurz das Radio eingeschaltet - und was kommt? Zika Zika - is klar, ne ??? - wird angeblich auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragem  Solchen Blödsinn hält doch keiner aus ... also gleich wieder ausgemacht und dabei noch gedacht: Leider glauben viele das einfach - wenn es durch den Äther verkündet wird.

Zu Zika und anderen stechenden Exemplaren - fallen mir immer die Wassertonnen der Kubaner einst ein - das Wasser wurde wöchentlich geliefert per Tanker - in rostige Metalltonnen. Und obendrauf schwammen immer ganz Kompanien von Mücken.
Wie hier in unseren Regenwassertonnen - aber: Es war/ist  auch ihr Trinkwasser - und mich hat es ja immer wieder mal gejuckt, mich einfach mal dran zu gewöhnen ... hab´s dann aber lieber nicht ausprobiert.
Die Sprühkommandos gegen Dengue-Fieber waren schon schlimm genug - und haben mich übelst geschmissen - mit hohem Fieber. Ganz ohne Dengue.

Kommentare:

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Ich kenn' die Tonnen auch.
In der Küche, was man halt so "Küche" nennen konnte (eine Art Schuppen am Haus mit gestampften Lehmfußboden, stand eine Tonne Trinkwasser. Mit einer Kelle drin und zugedeckt. ICH, so schnell und durstig, wie ich war, nahm da einfach mal einen Schluck.....und das warsss..................Danach gings in sehr kurzen Abständen in die Hof-Toiletten-Baracke (wo übrigens auch die Schweine drin waren) mit einem abgeschnittenen Zuckersack vor der Tür, der an einem rostigen Nagel hing. Und Nachts, musste mein Ex immer mit aufstehen, weil er mir die Petroleumlampe anzünden musste. (Lach’ nicht. ich konnte das nicht.). Strom gab es da nicht.
Gruß......die Eule

Sati hat gesagt…

Ja - alles klar ...
bei meinem letzten Besuch einst - hatte der Meister gar einen prachtvollen Han auf der "Toilette" platziert ... sie leben ganz anders - und dennoch fand ich´s irgendwie alles "völig in der Ordnung" einst.

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Ja. Ich auch. Andererseits habe ich mich fast täglich echauffiert das nicht funktioniert.
Tagelang vertrödelt, nur weil kein Bus fuhr. Und wenn einer fuhr, war er voll und hat nicht mal angehalten.

Kein Benzin für das Motorrad und dann hat's eine Ewigkeit gedauert, bis der Reifen mal geflickt war. Ich weiß noch, wie viel Tage wir da unterwegs waren, nur um einen platten Reifen kleben zu lassen.
Als es uns bei voller Fahrt, wir waren alle drei auf dem Motorrad, mein Ex, der Jimmy und ich, den Forderreifen zerriss, haben wir ihn voller Gran vom Wegesrand gestopft.
Usw....

Sati hat gesagt…

Ich war ja zu Gast dort.
Und so - habe ich mich nicht aufgeregt - sondern nur gestaunt über sehr viele Absurditäten und alltägliche Härten, die die Menschen zu meistern haben. Und wie sie das schaffen.
Einer meiner beiden Zwillingsmeister - war so arm - die hatten nicht mal ein Fenster in ihrer erbärmlichen Betonhütte - und seine Frau hat täglich auf offener Holzflamme gekocht in dem "Loch" - so daß mensch keine Luft mehr bekam.
Dagegen war die Hütte meines Lieblings-Meisters schon wieder fast luxuriös - und nach hiesiger Wertung auch nur ein "Loch".
Aber - mensch gewöhnt sich eben ein - mit ein bischen gutem Willen. Also hier - ich als Gast.
Nun - Du kennst es ja - und meine liebe "Herbergsmutter" hat dagegen schon fast in einem Palast gewohnt. Für hiesige Betrachtung aber immer noch eher karg.
Ich habe die Menschen immer nur bewundert dafür - wie sie jeden Tag klarkommen mit all dem.
Äußerst spannend waren auch jeweils Fahrradfahrten am Abend und in der Nacht - wo keine einzige Lampe in der Stadt brannte - und mensch die vielen sehr tiefen Schlaglöcher quasi persönlich kennen muß. Und und und ....

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Ich war auch als Gast dort, was ich damals aber nicht so sah. Ich verstand mich doch eher als Vollwertiges Mitglied der Familie. Als Angetraute meines Mannes. Und ich war jung und weniger geduldig mit allem und jeden als jetzt......
Aber,....obwohl die Frauen durch den Kommunismus des Fidel an Ansehen und ein wenig Gleichberechtigung erhielten, nahm man Frauen, und auch mich, nicht immer ernst. Machismo herr-scht/e dort trotzdem noch.
Ahhh, du warst in einer Stadt. Mein Ex seine Familie lebte auf dem Land.
(Aber nachdem er mir, nachdem ich die Scheidung eingereicht hatte und er noch im Haus lebte, mir mein Sparbuch mit einigen Tausend geklaut hatte, hatte Mann ja genug Geld ein Haus in der Stadt zu bauen. Nur mal so am Rande...Und seine zweite Frau hat sicherlich auch noch was davon abbekommen....zu der er mich un-sinniger Weise auch noch damals mitgenommen hat. Ich war in ihrem Haus, mit meinem Sohn. Nur wusste ich damals nicht, wer sie war. Was sich mir erst im Nachhinein erschloss. Denn sie war die einzige Person, die tobte, als ich zu Besuch kam.) usw...