Mittwoch, 6. Januar 2016

Komische Geschichte - Sylvester in der kaputten Kolonie ...

... die geht ja gerade durch alle Kanäle.
Fast unvorstellbar - daß da keine Polizei am Ort gewesen sein soll.
Beide Bahnhofsausgänge sind "normalerweise" schon besetzt mit solcher.
Und eine Wache gibt´s gleich ums Eck dort.

Selbst, wenn Sylvester die Hölle los ist - kann ich mir kaum vorstellen, wie das möglich gewesen sein soll, daß da keine Polizei vor Ort erscheint über Stunden.
Irgendwas - stinkt da ganz gewaltig.
Ist mein unmaßgeblicher Eindruck - ich habe ja viele Jahrzehnte in dem Irrenhaus verbracht und fuhr lange genug jeden Winkel dort ab mit fremden Menschen aller Nationen - in einem Metallkasten.

Wie auch immer - wer schon vor Jahren, als es noch keine sogenannten "F-linge" gab bzw. wenige, in der Sylvesternacht im Zentrum auf den Straßen befindlich  war - war eigentlich selber schuld.
Ich bin nur ein einziges Mal durch diesen Irrsinn gegangen, weil ich Besuch bekam von einer Freundin, die ist Stewardess und hatte Zwischenstop in der Kolonie. Ich holte sie am Hotel ab und wir gingen die etwa 1,5 Kilometer zu mir zu Fuß durch die Straßen.
Auf einem der Wege - ob hin oder zurück, weiß ich nicht mehr - waren wir mitten drin im Irrsinn, und es schien eher wie im Krieg - als ein Fest.
Wir hatten beide einen Regenschirm aufgespannt, obwohl es nicht regnete, um  uns vor dem wild geworfenen Feuerwerk zu schützen, und die Straßen stanken nach dem Zeugs und waren völlig vernebelt. Eine jede von uns war froh - als wir heil da durch waren - und wir waren beide keine ängstlichen Naturen. Was das also - mit einem Fest zu tun haben sollte, erschloß sich uns schon vor einigen Jahren nicht wirklich.

Karneval - es wird ja gerade laut gewarnt - dito, schon seit Jahren. Die Stimmung ist teils sehr aggressiv geworden - früher war das mal ganz anders und noch "traditionell".
Habe es öfter gehabt, daß Menschen völlig erleichtert in die Limousine gefallen sind - froh, dem Wahnsinn heil entronnen zu sein und nun gut nach Hause zu kommen.
Ein junger Mann stürmte am Neumarkt auf mich zu - er sollte gerade arg verprügelt werden in der U-Bahn - und der freute sich natürlich ganz besonders, dem entkommen zu sein und begrüßte mich mit: "Ach danke, sie haben mir gerade das Leben gerettet."

Ich bin wirklich froh - daß ich dort nicht mehr bin und auch nicht mehr die Blechkisten fahre. Hatte einige Male dran gedacht - daß die Kollegen sicher ein anstrengendes 2015 hatten - in mehrerlei Hinsicht. Bis Anfang 2015 war ich ja da unterwegs - und es ging immer irgendwie - obwohl Du den Stress oft riechen kannst.

Ich wurde nie ernstlich angegriffen oder sowas. Bis auf Ansätze von Übergriffigkeit - das ist aber für mich eine andere Kategorie - die läßt sich meistern.
Bin mein Leben lang auch nachts durch die Straßen gelaufen, wenn ich einen Weg hatte.
Als junge Frau auch im Minirock und mit klackernden Stiefeletten - wegen dem Östrogen wohl damals .. hahaha - mitten durch die Nächte - keine Probleme. 
Und kenne auch solche "Zusammenrottungen/Rudelbildungen", die einem eher angenehm sind, wenn man sie auf dem Weg weiß.
Ich war in der Kolonie im Grunde nie ängstlich - allerhöchstens mal wachsam hier oder dort.
Aber - sie hat sich schwer verändert im Laufe der Zeit.
Ist runtergekommen, dreckig, ja auch verwahrlost.
Seelenlos fast.

Ich hatte vielleicht einfach Glück - das Schlimmste, was mir geschah und mich sehr geärgert hatte einst, war, daß mir meine Taxibörse gestohlen wurde, als ich ganz kurz in den Sanitärbereich eines Hotels verschwunden war. Später kriegten wir auch noch raus - wer das ist und wie er das macht. Ich war etwa die elfte in dem Jahr an diesem Halteplatz - der das passierte. Ein Trickdieb auf einem Fahrrad, der in dem Moment, wo Du die Kiste verriegelst, vorbeigeschossen kommt und die Beifahrertür aufhebelt. Alles im Gewühl - so, daß es kaum einer mitbekommt.

Permanent hörte ich von den Fahrgästen, wie schlimm alles geworden sei. Besonders auch um den hinteren Bahnhofsbereich herum - wo sich einer meiner bevorzugten Halteplätze befand. Aha? Ich hatte wohl Glück - bin selten auf diese Welten gestoßen. Hier und da habe ich ein paar sehr bunte Vögel gefahren, aber die waren fast durchweg friedlich.
Und bin auch glücklicherweise nie nachts gefahren - das hätte auf jeden Fall Ärger gegeben und ich wäre ganz sicher aggressiv geworden mit den vielen "Sinnlosen" der Nacht. Und da ich das wußte - habe ich es gar nicht erst versucht.

Das Menschenhirn ist oft so getaktet - daß man sich an die wenigen Unangenehmen oft besser erinnert, als an die vielen Angenehmen und überraschend Liebenswerten. Irgendwann aber - habe ich das begriffen und mich darin geübt - das umzuschalten.


Habe also - kurz nochmal meine Zeiten in der Kolonie Revue passieren lassen nach dieser äußerst seltsamen Nachricht von Sylvester - bis hin zu einer Vergewaltigung mitten auf der Domplatte bzw. dem Bahnhofsvorplatz - heißt es ja.
Und - ich kann mich nur wundern - irgendwas ist da nicht stimmig für mich.

Obwohl die Kolonie ziemlich runtergekommen ist mit den Jahren - habe ich immer wieder  hilfsbereite Menschen getroffen, wenn mal was war. Wenn eine(r) auf der Straße zusammenbricht oder sonstwas los ist.
Und ich habe ein paar Tausende mir fremde Menschen durch die Gegend kutschiert, von denen etwa 98 % völlig im "grünen Bereich" tickten. Sogar die Betrunkenen oder anders "Gedopten".
Auch viele der einstigen Asylbewerber aus Rumänien, Bulgarien etc. Allerdings geschah es häufig - daß die, die dort ein Taxi bestellt hatten, schon ein anderes genommen hatten, und daher fuhr niemand von unserer Zunft wirklich gerne die Adressen an - sie sind seltsam hektisch und aufgeregt - die meisten. Als seien sie ständig auf der Flucht. Aber - wenn sie denn einstiegen - war es soweit in Ordnung und manchmal sogar nett und lustig  - außer dieser abstrusen Hektik.

Ne - ich kann mir das echt nicht vorstellen, daß da über Stunden Frauen brutal angegangen worden sind - ohne, daß die Menschen eingegriffen haben.
Oder so: Ich selbst habe sowas nicht erlebt dort, in vielen Jahren nicht - eher das Gegenteil.
Meist hat es auch genügt - wenn nichts Anderes geht - einfach mal hysterisch zu brüllen und derart ein paar Mitmenschen aufmerksam zu machen

Spontan erinnere mich an eine Szene am Neumarkt - da kam eine Frau aufegregt zu mir und fragte mich - ob ich ihr helfen könne - sie müsse ganz dringend telefonieren, ein Notfall - und in der Telefonzelle sei dieser wilde Mann ... ein stadtbekannter Obdachloser, dessen Zähigkeit mich immer wieder verwunderte. Viele Kollegen hatten schon sehr laut und empört über diesen geschimpft wie die Rohrspatzen - er würde da rein pissen etc. blabla.
Ich dachte mir - wieso klopft sie nicht selbst an? (Angst eben ...) - ging dann aber mal hin, klopfte höflich an die Türe - und teilte ihm mit, daß jemand gerade dringend telefonieren müßte. Ebenso höflich antwortete er - ja, geht in Ordnung - und packte seine Drogen ordentlich zusammen ... Alufolie und so. Geht doch.

Nun  - war ich aber schon fast ein Jahr nicht mehr dort - und habe also keinen Schimmer - wie es sich entwickelt hat im Molloch.  Und möchte diesen auch gar nicht haben. War nur sehr erstaunt - über eine sehr seltsame Geschichte - die mit meinen einstigen Erfahrungen nicht zusammenpaßt.

Selbst über den Eigelstein - Bahnhof Rückseite und recht wild - kannst Du im Grunde als Frau nachts laufen - ohne, daß Du Angst haben müsstest .... oder konntest? Keine Ahnung.

Karneval ist wie geschruben - eine andere Geschichte. Da würde ich eher gut auf mich aufpassen. Schon seit vielen Jahren. Es kommen unzählige "Touristen" extra dafür in die Stadt - in der Innenstadt sowieso. Und vom einstigen Karneval ist dort nichts mehr übrig.
Es ist nur noch noch ein unfaßbares Sauf- und Drogengelage - und schon um elfe morgens trifft Du auf solche, die sich gnadenlos abgeschossen haben. Je später - desto schlimmer. Und teils sehr aggressiv. Das Ventil eben - für alle Ganzjahresfrustler - wo sie extra angefahren kommen, um endlich mal die Sau rauszulassen. Nicht mehr empfehlenswert, schon lange nicht mehr.

Nur noch in den Vororten weit ab vom Zentrum - gibt es einen Karneval (Fasteleer), der an früher erinnert und eine gewisse "Unschuld" mit sich bringt. Wo auch Familien mit Kindern feiern - und Vereine.

In der Innenstadt aber - kocht es unangenehm hoch wie im Hexenkessel.
Wer die Kolonie kennt - weiß das - und weiß auch, wo es noch angenehm ist und wo nicht.

Und jetzt noch an meine Schwestern: Paßt gut auf Euch auf - aber laßt Euch nicht sinnfrei verängstigen.
Manchmal kann es helfen - in eine klare Offensive zu gehen. Aber natürlich gibt es kein Patentrezept gegen Irre - und Frauenverachter. Gab es noch nie.

Habe auch in den Jahren teils intensive Gespräche mit Glaubens-Fanatikern geführt -  die mich mal eben bekehren wollten - und nicht schlecht gestaunt, besonders in der einstigen Anfangszeit. Die meinen sowas - ernst!
Irgendwann habe ich es gelassen - weil´s keinerlei Sinn macht, solche "Diskussionen" zu führen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen. Und je mehr ich es ließ - desto mehr überraschend menschliche und "intelligente" Begegnungen hatte ich auch mit den Fanatischen ....


Mir hat es immer geholfen - und zum Glücke waren die Situationen selten - sogleich zur Furie zu mutieren und einen ordentlichen Aufstand zu machen, wenn einer zu weit ging = aggressiv-übergriffig werden wollte. Ich sprang gleich raus aus der Kiste - natürlich mit abgezogenem Limousinenschlüssel -  auf die Straße - und machte ordentlich Terz. Habe die teilweise auch bespuckt und angemessen verflucht. Das hatten sie verdient.

Und - ich darf sagen - daß ich bis vor dem unglücklichen Unfall im vergangenen Jahr auf jeden Fall  auch körperlich durchaus über die nötigen Kräfte verfügt habe -  um mich ggf. furios zu wehren. Wie es jetzt wäre - nun, ich würde wohl gar nicht erst darüber nachdenken in akutem Falle.

Ich würde ja von Haus aus sowieso nicht da hingehen wollen, wo sich die Massen auf den Straßen "auspöbeln" ... aber wenn es denn unbedingt sein muß - seid wachsam - und so gar nicht zaghaft.
Oder so ....

Kommentare:

mundanomaniac hat gesagt…

Mensch Sati,

Du mal eben mit dem Inhalt (wie er sein sollte)eines Semesters Lokal-Soziologie.
Aber Uni ist für mich eh gestorben, war revolutionär im 13 Jahrhundert, wo Thomas v. Aquin in Paris gestritten hat, oder Albertus Magnus und Meister Eckehardt gepredigt hat in Köln unter Lebensgefahr.

Ein Drecks-"Journalist" brachte heute im SPON den Tenor zur Sprache:"Erziehungs-Journalismus". Das hat Goebbels 12 Jahre gepflegt.

Danke für den frischen Wind

Bruder M.

Ich will......nicht mehr wie bisher hat gesagt…

Die Erfahrung lehrt: je mehr Öffentlichkeit sowas kriegt, also je mehr die Medien sich da reinhängen, je anrüchiger ist die ganze Sache.
Nur sehe ich es so, dass es wirklich und wahrhaftig passiert ist. Dass es organisiert passiert ist.
Die Angriffe auf Frauen haben stattgefunden, da bin ich sicher.
Gerätst du in eine Gruppe, die dich umkreist......hast du keine Chance.
Und Menschen, die auf sowas aus sind, können das auch, will sagen: sind richtig ausgebildet für sowas.
Und was willst du schreien bei Lärmpegel riesenlaut?
Da würde sicher auch kein Megaphon was nutzen.
Also meine unwichtige Meinung: es hat genauso stattgefunden, allerdings organisiert.
Die Kerle sind nicht von sich aus auf frauenerniedrigenden Rauszug losgegangen, sondern wurden geschickt.
Wir werden es eh nicht in voller Wahrheit erfahren.
M. schaut niemals in den Televisor

Sati hat gesagt…

Lieber Sternenbruder - dieses eine Semester - bezieht sich auf gute 5 Jahrzehnte einst in der Kolonie ... ich hab´s halt sehr kurz gefaßt.

@M.: Sag ich ja - da stinkt was ganz gewaltig zum Himmel ... und ich hab´s aus dem Netze am Rande aufgeschnappt - mein Herz ist ganz woanders - mein Televisor ist schon sehr lange nicht angeschaltet worden - aber er dient noch - wenn auch sehr selten - ebenso als Bildschirm für den PC.

Wäre ich pathetisch - würde ich einfach mal sagen:
Die arme Kolonie - wird schons eit jahrtausenden zur Hure gemacht - für alle möglichen Zwecke ....

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Hier stimme ich M. zu.
Die Zeiten haben sich geändert. Wir leben nicht mehr früher, wo es sicherer war. Die Überflutung mit Gewalt bereiten und durchaus organisierten, jungen, und hier betone ich muslimischen Männern, denn genau DIESE Erfahrung habe ich live in Neuhaus auch gemacht, war zu unserer Jugendzeit kein Gegenstand. Da waren es vielleicht mal zwei, drei Männer, wenn du Pech hattest, die in einer dunklen Ecke auf dich warteten. Bei uns in der DDR, konnte ich nachts ohne Angst und unbeschadet durch die Straßen und sogar durch die Wälder gehen. Ich habe Angst nie gekannt. Und auch nicht DIE vor Männern. Deshalb ist mir heute umso unverständlicher, dass da keiner wirklich hinschaut und erkennt, was Sache ist. Wie die von unseren Ahninnen schwer erkämpften Rechte, mehr und mehr rückläufig sind. Wie kann denn das sein? Viele Frauen haben noch nicht einmal den Kopf über den Tellerrand erhoben, da werden sie bereits wieder runter gedrückt. Mag sein, dass Du bisher Glück hattest. Aber irgendwo spürt jede, irgendwann in ihrem Leben, dass Frauen eben NICHT den Männern gleichgestellt sind. Und das wir hier in Europa geboren sind, war „bisher“ noch Glück für uns. Nur wieso (!!!) sich die hart erkämpften Rechte wieder nehmen lassen? Fällt mir nicht ein!

Natürlich ist das Ganze so passiert und WAR organisiert! Was sonst. Und ich vermute, dass es nur eine Generalprobe war für weitere, größere Ziele war. Mann schaut, wie die Menschen, die Politik, die Polizei reagiert und plant dann weiter.
Die „einen“ stacheln die „Anderen“ an, die Welt zu übernehmen, obwohl sie bereits in der Hand der einen ist und....die anderen nicht einmal bemerken, dass sie des Feindes Huren sind, weil....zumeist ungebildet.
(Fortsetzung folgt:)

Grey Owl Calluna hat gesagt…

In einem Kampf greift Mann zuerst das schwächste Glied an. Was nun einmal Frauen und Kinder sind. Schlimm genug, dass keine Polizei zur Hilfe kam. Aber was war mit den deutschen Männern? Wer nicht zu feige war hat getan was er konnte. Ich habe von einem jungen Mann gehört, der seine Freundin zur Sicherheit an die Wand gedrückt und sich vor sie gestellt hat.
Andere Frauen hatten da wenigere Glück. Sie wurden, wie es in den Angreifern ihrer Heimat üblich ist, separiert, also, von der Gruppe abgespalten und umringt. Was machst du da, wenn sechs, sieben Männer dir drohen und dich begrabschen? Als einzelne Frau....nicht viel. Es gibt Videos, die zeigen, dass genau solches Verhalten Strategien in deren Heimatländer sind, um Frauen Angst zu machen, zu erniedrigen und in die Enge zu treiben.
Und dann stellen sich auch noch irgendwelche Politiker Schlampen hin und wollen einen „Verhaltensratgeber für Frauen“ herausgeben.
Ja. Genau. Es gibt für mich nur „die eine ARMLÄNGE“, die mich von diesem Gesindel trennt.
Ich weiß, das klingt hart. Aber so allmählich habe sogar ich, der derzeitigen Situation Rechnung tragend, die Seiten gewechselt. Und gerade derartige Vorkommnisse bestätigen mir, dass ich richtig liege. Zumindest für den Augenblick ist.....der Feind meines Feindes,...mein Freund. Denn wir leben halt nun mal in einer patriarchalen Welt, die wir uns mit den nettesten Worten NICHT schön reden können. Es ist, wie es ist. Auch ICH strecke mich nach der Decke und suche.....eine „gewisse Sicherheit“, die es selbstverständlich nie geben wird. Aber leider leben wir hier in der Dualität. Also zwingt man mich „eine Seite“ zu wählen. So einfach raus halten,....funktioniert (bald) nicht mehr. Auch wenn ich es noch so sehr versuche, Tag für Tag. Man sieht doch, es wird immer schlimmer.

Nur heute(!!!) gab es hier in unserem kleinen Dorf schon einen Großeinsatz der Feuerwehr und gestern wurde ein junger Mann, (obendrein noch ein Kumpel meines Sohnes) im Wald über den Häusern, tot aufgefunden. Erhängt. Wir haben hier grade mal 1700 Einwohner.
Ich finde es durchaus NICHT selbstverständlich, dass alles den Bach runter geht. Und jeder/Mann tun kann, was Mann will! Denn ich weiß genau, dass es auch „anders“ geht. Und es ist in jedem Fall eine Sache der Kultur, der Erziehung und der so genannten Religion. Sie sind alle nicht friedlich. Insbesondere der Islam. Denn in den Suren steht genau, was (jetzt) von denen gelebt wird! Und für so etwas Frauen feindliches finde ich keinerlei Entschuldigung!!!
Obendrein behauptet jeder „auserwählt“ zu sein. Kein Wunder also, dass die Menschen nicht in Ruhe leben können und die Welt immer wieder ins Chaos gestürzt wird. Nur Frauen sind von Grund auf friedlich. Ist in ihren Hormonen so angelegt. Hier geht es schließlich um die Kinder,...ein Überlebensprogramm der Rasse Mensch. Ist das Männliche allerdings ZU dominant, was wir seit langem haben,.....sehen wir, wo das hinführen kann.
Das Wichtigste ist, so glaube ich, dass wir Frauen niemals klein bei geben dürfen. Und es ist so traurig, dass wir gezwungen sind, wieder und wieder, um unsere Rechte zu kämpfen, die eigentlich,....“selbstverständlich“ sind!

Gruß,....die Eule

Sati hat gesagt…

Liebe Eule - hast in vielen Punkten meine Zustimmung.
Ich hatte gestern nur kurz für mich ein kleines "Deja-Vu" mit meiner Zeit in der heruntergekommenen Kolonie.
Und habe s ja sehr vorsichtig ausgedrückt - mit "vermutlich Glück gehabt"?

Ja - die Zeite haben sich schwer geändert.
Nur mit einem bin ich so gar nicht einverstanden, was Du da schrubst: Die Frauen in den Regierungen der Welt - sind wahrlich keinen Deut besser, als die Männer.
Fast muß ich lachen - wenn ich an die BRD denke ... die Namen der Damen, die uns hier verraten und in den Dreck ziehen mit aller Gewalt, sind Dir ja bekannt.

Das mit dem jungen Mann - tut mir leid für alle, die ihn kennen. Fürchterlich - und grausam. Und so gar nicht etwas, was ein Mensch recht begreifen kann.

Liebe Grüße, Sati

mondin hat gesagt…

Hallo Sati,

danke für Deine Gedanken hier! Ich musste auch gleich an Dich denken, als ich von den Ausschreitungen gehört habe, bin aber erst jetzt zum Stöbern bei Dir gekommen..
Und was macht Dein Rücken?
Liebe Grüsse aus Brasilien
Ursel

Sati hat gesagt…

Hallo, liebe Brasiliera!
Ich bin ja nun schon lange ncht mehr dort gewesen - und werde auch freiwillig nicht mhr dort landen. Nicht mal mehr - für einen Besuch bei den beiden weltbesten Ärztinnen der Welt einst (Zähne und Frauengeschichten ... beide ganz tolle Frauen!).

Mein Rücken - ist eine Geschichte für sich mit vielen Facetten.
Was ich brauche - weiß ich.
Wie ich das im Hinblick auf das "System" hingewurschtelt bekomme - noch nicht so recht.
Oder vielleicht doch? Ich brauche - keine Hiobsbotschaften mehr von fleißigen und ehrgeizigen Chirurgen - das ist schon mal sehr essentiell.
Und habe vor einigen Wochen ein langes Gespräch mit einer tollen Frau bei meiner Krankenkasse geführt - sehr hilfreich soweit. Werde ich also noch sehen.

Habe auch an Dich gedacht - es muß ja wahrlich völlig absurd und verrückt erscheinen aus der Ferne - was hierzulande gerade alles abgeht.
Und -vermutlich seit Ihr in Brazil noch weit besser informiert - als wir hiesigen "Schäfchen" (also die, die nicht selbst recherchieren).
Bekomme das immer am Rande mit - wie entsetzt die Ausgewanderten auf die Geschehnisse hier blicken. Und - wie sehr sie das beschäftigt.

Wo ich gerade befindlich bin - ist erst mal noch alles recht ruhig.
Bis auf die Sirenen fast täglich - wenn Polizei und Feuerwehr wieder ausrücken - seit Sommer 2015 etwa geht das so.

Schaumermal ... es ist eine sehr schnelle und ereignisdichte Zeit - und niemand weiß genau, wie es kommen / sich entwickeln wird.
Niemand - auf dieser Welt.
Ich sehe das alles in der Regel - global.
Will aber hier aufhören, denn das ist ein so weites Feld.

Wünsche Dir und Deinen Lieben in Brazil - und auch denen hierzulande - alles Beste!
Kriegen wir schon alles hin.
Ja - wir schaffen das - aber ein bischen anders, als die, die immer wieder "als mächtigste Frau der Welt" verhöhnt wird - und es nicht mal merkeln will.
Grins,
Sati

mondin hat gesagt…

Liebe Sati,
ja, dann hoffe ich, dass Du eine gute Lösung findest und hoffentlich gut versorgt bist.
Und dass Dein Jerry wieder zurückkommt!!! Ich hab schon so einige Kater/Katzen beweint in der Zeit hier. Wir haben einen herzlosen Nachbarn, den sie anscheinend gestört haben.
Dabei habe ich dann gelernt, vorsichtiger mit Flüchen zu sein, denn sie erfüllen sich..

Ja, es ist schon ziemlich merkwürdig, Deutschland aus der Ferne zu beobachten..Ich hab ja die Rückmeldungen von Familie und Freunden und natürlich die Presse. Aber die ist ja auch schon lange nicht mehr wirklich frei. Von daher freu ich mich immer über die Möglichkeit, bei Bloggern etc. ein bisschen mehr zu erfahren.

Ich bin zwar nicht astrologisch bewandert und hab auch schon lang nicht mehr bei Sam/Cantharis gelesen, aber die letzten Monate waren auch hier, auch persönlich sehr ereignisreich und voller Umbrüche.

Es wird halt viel davon abhängen, wie Bewusstsein wächst und auf die Realität Einfluss nehmen kann, überall auf der Welt. Hoffen wir mal, dass Einfühlsamkeit, Achtsamkeit, Liebe und alles Gute stärker sein wird als die Dummheit, die Gleichgültigkeit und der Hass!!!

Hast Du eigentlich mittlerweile FB? Nur falls... ;)

Meine Eltern waren grad wieder zu Besuch hier und ich finde es wirklich beeindruckend, wie sich sie mit 75 und 84 immer noch auf die Socken machen, die Rucksäcke umschnallen und sich mal für 12 Std. in den Flieger setzen hierher :)

Dir und Deinen Lieben wünsch ich auch alles, alles Gute
und arbeiten wir weiter dran, an dieser verrückten Welt :)

Herzlich
Ursel

Sati hat gesagt…

Ja, das tun wir - weitermachen! Für einen anderen Planeten.
Toll, Deine alten Herrschaften - macht lange nicht jeder im fortgeschritteneren Alter.

Und -da schau her - denke ich mir ja oft, daß diese seltsame "Beschleunigungsenergie" sich überall zeigt. Und immer, wenn ich mal drüber sinniere, ob es noch ein Eckchen auf dem Planeten zum Aus-/Hinwandern gibt - sehe ich, daß die häßlichen Programme für alle angedacht sind.
Ändern wir also - die Programme.

Gut, daß Du mit dem Ver-Fluchen sorgfäktig umgehst - das tue ich auch - kommt sonst zurück wie ein Bumerang.
Fatzenbuck - ne, immer noch nicht. Neulich fast - wegen dem Kater. Hab daß dann aber abgegeben, also die Fatzenbuck-Arbeit.
Ich kann aber drin lesen - schick mir doch bitte nochmal Deine Adresse dort, danke.

Ganz liebe Grüße und eine ruhige, kraftvolle Zeit, Sati

mondin hat gesagt…

Ach, Auswandern ist so 'ne Sache :)
Auf Dauer macht es auch nicht wirklich Spass, immer die "Andere", "Komische" etc. zu sein, nur weil ich ne andere Kultur habe, eine bessere Schul- und Ausbildung, keine Religion mehr, emanzipiert bin...
Muss den Menschen hier, die gedanklich oft so zwischen Mittelalter und Neuzeit hin- und herswitchen, ja schon merkwürdig vorkommen..
Hat mich dann letzendlich im Oktober auch meinen Job gekostet :)
Freiheit :)
Ja, also, meine FB-Adresse ist :https://www.facebook.com/ursula.barrospenharvel?ref=tn_tnmn
und mein Name "Ursel Barros" in Cascavel/Paraná
Hab' ihn erst kürzlich geändert, damit mir bei der neuen Stellensuche keiner querkommt und mich ausspioniert, auch politisch.
Die sind hier nämlich sehr kleinkariert und dulden keine Andersdenkenden :(
Ich freu' mich, wenn Du mal reinschaust!!!
Habe ne Menge Fotos drin. Posten tu ich viel auf Portugiesisch, aber auch immer mal wieder auf Deutsch :)

Dir auch ganz liebe Grüsse und pass' auf Duch auf!
Ursel

Sati hat gesagt…

Liebe Mondin - das glaube ich Dir sofort - daß das nicht immer leicht ist.
Aber ich meine - Du kriegst das gut hin!
Sonst wärst Du ja schon lange wieder umgekehrt .....
Und - die Menschen vor Ort haben sicher auch ihre eigenen sehr liebenswerten Qualitäten.