Montag, 30. November 2015

Die Sehnsucht nach "Deko-Gemütlichkeit" ...

... hält sich in diesem Jahre bislang bei mir  in Grenzen.
Auch sonst ging ich mit sowas eher moderat um.
Vor drei Jahren habe ich mir gerne mal ein "Gesteck" mit Tannen schenken  lassen von der Nachbarin - die machte sowas immer selbst an einem Bastelnachmittag in Gesellschaft. Aber - letztlich - obwohl ich einst sehr nett fand und mich freute - habe ich manchmal auch gar keinen Platz Raum für sowas.
Der Kater legt auch keinen Wert drauf - uahaha.
Der rollt sich lieber draußen unter den echten Tannen.

Kerzenlicht gerne - in der dunklen Jahreszeit. Aber nicht auf Tannen, wo das Zeugs gerne mal unerwartet abfackelt und Flammen wirft ....
Nun - ich habe noch viele bunte, glitzernde Kugeln hier - besonders kleine, feine - und ein paar werde ich auch noch auspacken in den kommenden Wochen - aber so recht will keine Laune dafür aufkommen in diesem Jahr.

Neulich staunte ich ehrlich - über meine Nachbarinnen. Die scheinen das recht ernst zu nehmen - und hatte schon vor dem gestrigen ersten "Adventssonntag" alles am Start.
Als ich meinte - mir wäre dieses Jahr nicht danach und: Soweit ich mich erinnere, gab es sowas bei uns einst zuhause eh erst am 24. Dezember - also Deko bzw. einen Tannenbaum, der an dem Tage geschmückt wurde - ließ ich mich belehren über die feinen Unterschiede: Das eine ist "Adventszeugs" - das andere "Weihnachtszeugs". Aha ....

Die liebe Frau unter mir hat schon eine Art Kirmesbude - jedenfalls erscheint mir das so. Soviel "Zeugs" hatte ich im Leben noch nie gesehen in einer Wohnung. Und mußte erst mal lachen - als ich es einst sah. Große Engelchen und anderes Zeugs - alles mit Lichtern.
Und als Krönung einen künstlichen Tannenbaum - mit "Scheinschnee".
Naja - jede(r), wie er es mag.
Zwillinge brauchen was Leichtes, Bewegliches -  blanke Haselnußzweige von draußen in eine Vase mit buntem Getreide  gestellt und ein paar kleine Kugeln dran - die Stierfrau liebt es üppig-überladen - die ganze Bude samt Balkon voll mit dem Zeugs ... und alles künstlich.

Der Kater ist auch Stier - aber legt zum Glücke keinen Wert auf sowas .... allerdings auf gute und üppige Plätze im Bette.

Solches Deko-Zeugs installiere ich, wenn überhaupt, zu meiner Freude. Und staunte also kürzlich darüber bei den beiden Damen - daß mensch das auch irgendwie ernst nehmen kann. Und daß das zu festgelegten Terminen alles fertig und akurat zu sein hat.
Das war mir neu ...
Und das macht ja die Vielfalt - die einen nehmen´s gar ernst - und wieder jemand anders, hier: I, weiß nicht mal was davon.

Traurig war ich nicht darüber - daß mir sowas nie beigebracht wurde einst von den Erzeugern.
Da gab´s sowas ja nicht einmal - außer einem Adventskranz auffem Salon-Tische.

Oder so: Mit der Lebens-Zeit - kann mensch sich im Leben auch oft drüber freuen, was alles an ihm vorbeigegangen ist.

Daß es sich bei all dem eh um einstige, vorchristliche = "heidnische" Bräuche handelt - besser: Germanische, keltische etc. - weiß ich schon. Das aber - wissen meist die Anderen nicht (mehr). Und ich hab auch nix gesagt dazu.
Ist ja jedes Frühjahr, jeden Sommer und jeden Herbst schon schwer genug - ihnen vom kraftvollsten Wildkraute zu reden - welches sie immer noch für "Unkraut" halten- was "weg muß" ...

So sehr ich sie alle mag - sie sind wirklich schwer  in Ordnung und liebenswert -  aber für mich und den Kater - besonders für diesen - wünsche ich mir so langsam ein etwas "wilderes Terrain" ... mit "naturgegebener Außendeko".
Schaumermal ...

Solange aber - genieße ich es hier - denn es hat auch was - diese sonst oft  längst verlorengegangene "Penibiltät" (im positiven Sinne!) in manchen Dingen.
Und - kann ja eh jeder halten - wie er/sie will.
Ganz ehrlich - hier wird jede Woche der an sich völlig saubere Keller naß ausgewischt.
Ich finde das toll - aber ich hab´s noch nie gemacht, höchstens ausgekehrt, weil ich meine - es reicht ja mehr als aus, wenn die anderen  Frauen ernstlich glauben, daß das so nötig sei.  Und dieses Jahr - hatte ich ja ein "Entschuldigungsschreiben" ... der unerwarteten Art.
 
Ich vermag auch nicht ernsthaft Gespräche darüber mitzuführen - wann ich das nächste Mal meine Fenster zu putzen beabsichtge - aber es hat was. daß sie es derart ernst nehmen. 

Habe einfach die Zeit gut genutzt bislang - auch was für mich zu lernen- soweit ich einsichtig bin.
Und mich an manch Gutes zu erinnern - was es hier noch gibt.
Mit Nachbarn - und in der Nachbarschaft.
Es ist - sehr ordentlich hier.
Und jede(r) berichtet gerne darüber - was er/sie wieder alles in Ordnung gebracht hat - oder bringen will.

Ich käme nicht mal Traum auf die Idee - über sowas zu sprechen - aber amüsere mich drüber.
Und ab und an - bekomme ich mal den "technischen Part" - für einige Gerätschaften - schweigend.
Oder ahlt - Katzenbetreuung.
Paßt schon ...

Ja - war eine schöne Zeit hier - und ist es noch.
Langsam aber - wird´s wieder Zeit für Ablösng ...
besonders mit dem wilden Kater - der ein größeres, feineres Revier braucht.
Sog I - der Kater ist zufrieden bislang.

Falls ich also doch noch "dekoriere" - werden ein paar Wünsche mit i die giltzernden Kugeln gegeben - für die nächste Reise.

Samstag, 28. November 2015

Wen es sonst noch interessiert: Heute wieder Kongreß auf "Okitalk"-Radio ...

... nennt sich "Bewußt in die Zukunft" und es sprechen russische Wissenschaftler. 
Wird live vom Kongreß übertragen.

Kannte "Okitalk" bisher mehr am Rande - seit etwa drei Wochen lausche ich interessiert.
Nicht nur - weil ich das Medium Radio dem Medium Video ohnehin vorziehe - schon weil ich derart nicht die vielen, potentiell-häßlichen Bilder mitgeliefert  bekomme, wie in vielen videotechnischen Bilddarstellungen.

Besonders auch - weil "Okitalk" lösungsorientiert ist.
Jammern hilft ja nicht - und auch die scheinbaren Wahrheiten dieser Welt helfen nicht wirklich weiter.
Auf "Okitalk" also - gibt es viele Beiträge von Menschen - die sich bereits mit potentiellen Lösungsansätzen befassen.

An den beiden vergangenen Wochenenden - dufte ich schon zwei anderen Kongressen live lauschen - zu denen ich sonst nicht gelangt wäre.
Es gibt auch ein umfangreiches Archiv dort ... lohnt sich, reinzuhören.

Für mich ist das ein "tolles Weihnachtsgeschenk"  in diesem Jahr - wer mag und kann, kann natürlich auch gerne etwas spenden für den Betrieb dieses Ausnahme-Senders. Steht auch für mich noch an.
Einstweilen nehme ich es als Geschenk - hatte mich eben über den Beitrag der Nachbarin zum Entrümpeln dran erinnert  - daß ich schon oftmals ganze Berge von guten Dingen verschenkt habe - und lange nicht immer läuft alles "Eins zu eins" bzw. linear mit dem Austausch auf desem Planeten.

Danke also an dieser Stelle - für die gute Erinnerung - das ich auch schon sehr viel verschenkt habe im Leben - mit vollen Händen. Wenn ich dann mal nicht das geben kann, was ich gerne geben würde - muß ich es mir auch nicht unnötig schwer machen.  Fügt sich schon - alles bestens ineinander.

Donnerstag, 26. November 2015

Für die Eule - war zu lang als Kommentar ...

"Ich weiß nicht, ich vermag am "krank Sein" nichts "Lebendiges" zu finden. Tägliche Schmerzen fühlen sich einfach Scheiße an. Kraftlosigkeit lässt mich oft nur noch das Nötigste tun. Das ist nicht lustig!
Aber jede, wie sie meint......"

Nun - ich habe auch oft gehadert mit dem, was ist
Du findest Dich in einer einzigen blöden Situation wieder - und Vieles scheint zerschreddert. In meinem Falle - also einige Knochen.
In Deinem Falle - ist es eine andere Herausforderung.

Und ja - Schmerzen sind nicht ganz so lustig - aber ein Zeichen von Lebendigkeit sind sie schon noch - wie Vieles Andere, was ein Mensch so alles empfinden kann.
Habe mich wie immer gefragt - ob ich wohl mit jemand Anderem tauschen wollte - und dachte anfangs noch sowas wie: Oh ja - alles Andere als ausgerechnet die Knochen vom Rückgrat - hätte ich wohl spielend meistern können.
Ist aber auch alles Unsinn .... dann hätte ich eben wegen was Anderem die Ängste meistern müssen.

Die Frage ist ja - was ist denn Lebendigkeit?
Ist diese - immer angenehm?
Soweit ich mich erinnere - ist es nicht mal wirklich angenehm, was die ganze Welt für angenehm hält - zum Beispiel die Verblödung durch hormonelle Turbulenzen, wenn mensch sich verliebt wähnt .... fand ich nie wirklich angenehm. Grins ....

Ich beobachte nun seit einem halben Jahr - wie sich meine Programmierungen der echten Genesung entgegenstellen - wollen. Was völlig destruktiv ist - zumal ich doch mit freudigem Staunen erleben durfte - wie sich mein gebrochenes Becken selbst wieder ins Lot gebracht hat - und das mitten in Bewegung.
Also - wohlgemerkt - ein gebrochenes Becken - das Zentrum, die Zentrale der knöchrigen Bewegungen. Damals dachte ich sowas wie - werde ich wohl nie wieder sanft schwingen können - und heute hat es sich  bestens erholt - und komplett aus sich selbst wieder gesund gemacht.


Woher meine "Gesund-Denk-Blockade" mit dem Rückgrat kommt -  steht auf anderem Blatte - ganz neben üblen Besprechungen von solchen, die mich allzu gerne nochmal unter ihre Messer nehmen täten. Und hat auch viel mit Geschichte zu tun .... und den Ahnen, denen ja vielfach ihr Rückgrat gebrochen wurde. Davon - habe ich mich also zu lösen. Bin dabei.

Kürzlich wenigstens eine recht erbauliche menschliche Mitteilung - von einem jungen Orthopäden - der mir sagte: Ja - könnte wohl zusammenbrechen - aber - er würde auch keine solche OP bei sich machen lassen. Hurra - ein vernunftbegabter = menschlich-fühlender Arzt!
Außerdem darf ich ihm hoch anrechnen, daß er gleich Tacheles sprach. Nämlich - was ich eh weiß - daß das keine leichte Geschichte sei - und nur sehr wenige das überhaupt können. Danke - für klare Worte. So - läßt es sich doch besser sprechen.

Ich beobachte auch - was mir der Verstand erzählen will - welchen Nutzen eine bleibende Behinderung wohl bringen könnte. U.v.m. ...
Und ich weiß - daß ich schon in der nächsten Stunde wieder völlig gesund sein kann - wenn ich es sonnenklar habe für mich. Ich arbeite dran ...

Für die Linderung von Schmerzen - nahm ich "MSM", körpereigenen Schwefel ... gibt es als Pulver für wenige Euronen und kann mnesch in warmem Wasser lösen - einen Teelöffel am Tage. Wirkt sehr liebevoll und sanft.
Hab´s erst gesoffen wie eine durstige Ziege - bis das Depot wieder angefüllt war. Dann - pausiert - weil´s nicht mehr geschmeckt hat. Jetzt nehme ich es wieder - moderat zu mir. Je nach Bedürfnis. 

So ein "körperlicher Schaden"- kann sehr lehrreich sein. Wie man´s halt nimmt.
Und was man draus lernt. Soweit - kann ich auch mit den Schmerzen gut leben - und arbeiten.
Im Grunde gilt es nur - zu begreifen - daß auch diese zur Illusion dazugehören - und erscheinen, um eben diese zu lösen.

Krieg´s  nicht trefflicher auf den Punkt gebracht gerade ...
Habe auch oft gehadert mit dem, was geschah - aber das nützt rein gar nichts. Im Gegenteil. Schadet nur - bei der Heilung.

Nun halte ich es so - was ich auch die ganze Zeit schon übte - und klopfe mir selbst immer wieder auf die Schulter für alles, was ich seither wieder geschafft habe - und jeden Tag schaffe.

Damals, als ich die kleine wilde Rote und den Garten versorgte - weil niemand außer mir hier war - war ich noch weit mehr angeschlagen und gebrochen - mit  Schmerzen - und hab´s trotzdem geschafft.Nicht zuletzt - weil die Menschen hier auf mich gebaut haben - was widerum aufbaut.
Sie hatten es mir schon im Tollhaus vermeldet - daß ich in Kürze wieder zu gebrauchen sein muß .... und das spornt an.

Mich jedenfalls - denn ich hatte schon lange vor dem Unfall zugesagt - die kleine wilde Rote zu  versorgen, wenn die Nachbarn nach ewigen Zeiten - nach über 20 Jahren !!! - mal wieder Urlaub machen wollen. Ja - sowas kann auch (Knochen u.v.m.) heilen ....

Seit der Kater hier weilt - habe ich mich oft zu bücken - und es ist nichts durchgekracht. Er ist eine feine Übung für mich. 
Geht also - immer weiter ... wollte ich damit sagen.

Seinerzeit im Kranken- bzw. Tollhaus - als ich noch arg zerschredert war - fand ich mich mit viel Kraft wieder, nach dem ersten Schreck und zwei benebelten Tagen und Nächten - und trainierte von da an eisern, um dort wieder rauskommen zu können. Sprach mit den Menschen dort - und vergaß darüber meine Schmerzen - sie erschienen mir immer vergleichsweise gering und gut zu bewältigen - mittels eisernem Training.

Es ist also - alles relativ - und eine Frage der Einstellung.
Mit einer rechten Einstelung - kann es sich sogar gut sortieren.
Üben aber - muß jeder von uns selbst. Für sich allein.
Und - auch die Ängste lösen.

Danke für Deine Rückmeldung, liebe Eule.
Und nein - es war nicht der letzte Beitrag in diesem Jahr - nur eine kurze Reflektion von diesem ... für mich.

Habe schon damit begonnen - es geht auf die "stille, dunkle Zeit" zu.
Jedenfalls - wenn mensch nicht in irgendwelchen lärmenden Tollhäusern und Kirmesbuden  unterwegs ist. 

Ich vermag gerade ....

... nur über scheinbare Trivialitäten zu berichten - die aber gar keine sind.

Zum großen Weltgeschehen - fällt mir nichts mehr in Worten ein.
In kürzester Kürze - vernahm ich am Rande - daß bis Ende 2016 geplant ist, mindestens 11 Millionen arabische "Neusiedler" ins Land zu schaffen. Und das "Rentenalter" der Eingeborenen soll erst auf 70, dann auf 77 Lenzen angehoben werden. So - der vorläufige Plan einiger weniger, die aus der Ferne und aus einem Wohlleben heraus die Geschicke von vielen Millionen steuern wollen. Warum aber soviele weiterhin fleißig dabei helfen - habe ich immer noch nicht rausgekriegt in der Tiefe.
Zuvorderst ist es wohl - Angst. Um die eigenen Pfründe. Aber die - werden sich ohnehin verlieren bei solchem Geschehen.

Vielmehr will ich gar nicht dazu schreiben - denn es wird sich zeigen, was geschieht. Es ist viel in Bewegung auf dem Planeten. Und sehr viel in Auflösung. Wie es sich letztlich sortieren wird - weiß vielleicht Gott. Von uns hier - niemand.

Ich kann auch schon seit einigen Tagen und Nächten keine erhöhte Aufmerksamkeit mehr ins Weltengeschehen geben. Mir wird sonst übel - zumindest werde ich sehr übel gelaunt, wenn ich das tue.  Also - laß ich´s. Habe das viele Jahre lang getan - und bin nicht klüger geworden dadurch. Außer halt - mir nun zu erlauben, diverse "Meldungen" höchstens noch in homöopathischen Dosen zu mir zu nehmen.

Und auch ist es so - daß wir alle den Wahnsinn einiger Machtbesessener nur stärken, wenn wir unsere Aufmerksamkeit dorthin geben - in ihre menschen- und lebensverachtenden Planungen.

Schaue ich also wieder - bei mir selbst nach.
Es gibt was zu tun - nämlich den geschürten Ängsten nicht zu glauben. Ich sage nicht, daß das immer leicht sei. Aber es ist not-wendig. Womöglich auch über-lebens-notwendig.

Dieses Jahr "2015" - war kein angenehmes. Habe soviele Ängste gespürt - wie nie zuvor. Kannte ich gar nicht. Hatte diverse Ängste immer "gut weggepackt" - oft, indem ich einfach über sie hinwegging. Oder beispielsweise mittenrein ...
Kannte auch keine Ängste vor Menschen. Oder so: Schon hier und da - in Form von entsprechenden Gefühlen - aber ich bin einst so damit umgegangen, daß ich mich den Menschen einfach "gestellt" habe. Und so meist feststellen durfte - daß alles nicht so wild ist, wie der Verstand es sich ausdenken mag.
Dieses Jahr aber - bin ich müde geworden, was diese Übung betrifft - die Menschen zu erforschen.
Man kann sich nämlich selbst darüber vernachlässigen.
Zehn Jahre lang - hat mich das Leben an  einen nicht besonders lustigen Platz gestellt - und ich habe gelernt und das Beste draus gemacht. Nun ist es vorbei - Hallelujah.

Und schon - kam der nächste Hammer - mit gebrochenem Rückgrat im Mai.
Und viele Ängste, daß es doch noch durchbrechen könne.
Heute - ist so ein Tag, an dem es nicht schmerzt.
Und an dem auch die Angst endlich mal Ruhe gibt.
An vielen anderen Tagen ist sie im Hintergrund vorhanden. Manchmal auch vordergründig.
Deshalb ist heute ein besonderer Tag - mit viel Vertrauen, daß alles gut ist, wie es ist.

Wozu das alles geschehen ist - habe ich mich oft gefragt.
Neulich kam eine simple Antwort von außen, die lautete etwa so: "Wir werden krank, damit wir fühlen, daß wir lebendig sind." Damit - kann ich was anfangen.

Mußte mir viele Muster anschauen in diesem Jahr - die mir gar nicht schmeckten. Ängste, Kontrollsüchte, Widerstände .... oft stellte ich fest, daß ich einfach programmiert wurde und die meiste Zeit meines Lebens derart verbracht habe - als "Programm". Nichts zu finden, was wirklich aus mir selbst kommt. Lauter dummes, einst gelerntes Zeugs .... gelernt von anderen, die nicht minder programmiert sind und/oder waren. Schaurig ....

Nun aber - erinnere mich wieder an einige Lichtblicke - im Wortsinn.
Zwar rar - und zeitlich sehr beschränkt - aber es gibt solche.
Solche Momente, in denen Du alles vergißt - und die Quelle sich plötzlich zeigt, Dich durchströmt.
Seltene Momente - in denen Du spürst ... naja, das kann nicht beschrieben werden.
Ich nenne es mal: Die eigentliche Kraft, die Energie hinter diesem Weltentheater.
Und dennoch - fällt mensch immer wieder zurück in diese traurige Darbietung auf dem Planeten.
In den engen, begrenzten Verstand - der an sich gar nichts weiß.

Heute las ich noch (u.a. in "ET 101") - von diesem Lichte. Und ja - das ist auch hier - nur die Programmierung verhindert es die meiste Zeit, es zu spüren.
Was ich auch las - und genauso ist es - war: Es braucht kein Gehirn für echte INtelligenz. Jedes lebendige Wesen verfügt über die echte Intelligenz -  und das ist nicht, was der Mensch dafür hält.
Jeder Stein weiß - wie er sich aus Sand zu einem solchen formt. Jeder Kristall weiß, wie er zu wachsen hat. Jede Pflanze. Und - haben die vielleicht ein Gehirn? Uahaha ....
Was Blöderes, Beschänkteres und Anmaßenderes als den Menschen -  gibt´s ja wohl kaum auf diesem Planeten.

2015 war also anstrengend. Ist ja nicht so angenehm - seine eigene Dummheit zu erkennen. Und die knallharte Beschränkheit des Denkens. Hat sich aber gelohnt. Hat auch vieles aufgelöst an Dummheit. Und arbeitet weiter.

Und 2015 hat mir im Herbst einen formidablen Mitbewohner ins Haus gespült - der ist wieder draußen und auf der zweiten Schicht für heute - also seit achte unterwegens auf seinen freien Katerwegen, bis auf einen kleinen Imbiß zwischendurch. 
Ohne den plötzlichen Abschied der kleinen wilden Roten im Sommer - wäre das so nicht geschehen. So - wirkt eben alles ineinander. Sie war es, die mir am Tag ihres Abschiedes noch zurief: Trau Dich - hol einen Artgenossen von mir zu Dir - wo Du soviel Freude an unsereiner hast - einen, der schon älter ist und ein neues Zuhause braucht. Schon war er hier.

Achja - zum "Wetterbericht" fällt mir nochwas ein - das beobachte ich schon ewig: Heute haben sie wieder mal alle Werte für ihre Prognosen komplett umgestellt. Das ist wirklich lustig, diese seltsame  "Wissenschaft vom Wetter" - die nie was Genaues weiß.
Sollten sie diesmal gut geraten haben - können wir uns auf einen sonnigen und milden Dezember freuen.
Die Natur spricht dafür - mit all ihren Zeigern bisher.
Und letzte Woche erst - sammelten sich die Gänse für ihren Abflug gen Süden - also spät.
Gut auch für den Kater - und laaaange Schichten.
Obwohl der auch neulich im Schnee rausging, der hat da nichts mit zu tun ....

Ich wünsche uns allen ein gesegnetes 2016 - auch, wenn es Zeit gar nicht wirklich gibt.
Gesegnet - auch, wenn es zunächst anders scheinen mag.
Irgendwas sagt mir, daß dieses Chaos gerade viel sortieren wird - in der Menschenwelt.
Schaumermal ....                      

Mittwoch, 25. November 2015

Schon schon - schusch ....

..... jaja - I tät schon noch gerne schreiben.
Aber - es g´langt nix mehr aussi.

I - hätt wohl auch gern einst weiter trommeln täten - aber - es kam nix mehr - aussi.

Und jetza - hob I des wiada - mi´ m Schroabn halt.

Ko nimma singa - trommla - schroabn .... - aussi - huch.
Wos is´n
 des?

I woaß es ned.
Wer mer scho g´sehn ...

Oder so:
I kriags halt net aussi.
Paßt scho - innendrin.

Soll wohl - so sein.

Samstag, 21. November 2015

Sprachforschung und Fahnenkunde ...

Mei - was dachte I einmal, wie langweilig sowas wohl sei: Heraldik
Und natürlich dachte ich, für sowas können sich doch nur schräge Vögel interessieren, die irgendwie so einen Tick für´s Militär, Hierarchien etc. haben.

Und jetzt?
Jetzt habe ich zwei Vorträgen im Netze von Mario Prass gelauscht - mehrmals - und da ist gar nichts langweilig, ganz im Gegenteil. Das ist sogar sehr interessant - und aufschlußreich.
Sogar diese "Heraldik" = Fahnenkunde - da sie eine Art Bildersprache darstellt, aus der mensch lesen kann.

Was Mario Prass hier über Sprache und Anagramme berichtet und darstellt - hat mir beim erstmaligen Lauschen den Hut abgesetzt .... der Franzmann sagt "Chapeau".
Demnach läßt sich die babylonische Sprachverwirrung auf diesem Planeten auf sehr einfache Weise lösen - mittels zehn einfacher Techniken der Spiegelung von Wörtern - hier: ursprünglichen Wörtern.
Und "Fremd-Sprachen" lernen - wird quasi zu einem vergnüglichen Kinderspiel - bis hin zum Russischen und vielen anderen Sprachen.

Mehr will ich hier nicht dazu anmerken - mit sowas muß sich jeder ggf. bei Interesse selbst befassen - und staunen. Nur noch soviel - daß die beiden Vorträge von Mario Prass, die es bislang im Netze zu lasuchen gibt - auch zum weiten Feld der Geschichtsfälschung viel Erhellung bringen.

Sortieren darf es wie geschruben ein Jeder und eine Jede für sich selbst.
Wen sowas wirklich interessiert, der wird einfach mit der Eingabe des oben genannten Namens fündig ....  Mario Prass heißt der Mann.

Im Vortrag verweist er auch auf Erhard Landmann und dessen sehr erstaunliche Sprachforschung - Herr Landmann zeigt u.v.m. auf, daß sogar Maya- und ägyptische Hyroglyphen in Windeseile auf eine altdeutsche Sprache zurückgeführt werden können. Sehr erstaunlich - und dazu sehr einleuchtend.
Das Buch von Erhard Landmann gibt es als "pdf" im Netz .... zum selbst-guhugeln.

Da? Geschichte erstunken und erlogen wurde - wissen ja heute schon Viele.
Aber welch ein gigantisches Ausmaß das hat - das ist schon immer wieder höchst. erstaunlich beim Puzzeln.

Donnerstag, 19. November 2015

Bin auf Entzug ....

... seit gestern - vom Fettstift für die Lippen.
Benutze ich schon seit vielen Jahrzehnten - und ist pure Gewohnheit.
Überall liegt so ein Teil rum - und vollautomatisch erfolgt der Zugriff darauf.
Vorgestern ging einer zur Neige und ich holte mir einen anderen, der noch woanders rumlag.
Das ist einer von denen, bei denen Du sogar schmecken kannst, daß da nix wirklich Gutes drin sein wird.
Also warf ich den mal kurzerhand weg - und dachte:
Laß es doch einfach mal sein.

Nun merke ich - den Lippen geht´s gut so.
Alles, was zu tun ist, ist etwas zu lassen:
Dieser vollautomatische Griff nach dem Teil und die Bedienung mit diesem.
Also - nur erinnern, jedesmal, wenn die Handbewegung wieder erfolgen möchte:
Ach ne - das wolltest Du ja lassen.

So einfach ist das - und gilt für Vieles.
Oft auch für vollautomatisches Denken.    

Mittwoch, 18. November 2015

Aus-flug heute morgen literal ...

... hui, es stürmt.
I mags ja - als alte Windsbraut.
Der Kater hat heute - erstmals - einen Zwischenstop im Treppenhaus eingelegt beim Runtergehen und vermutlich nochmal kurz sinniert, ob er da wirklich hinaus will.
Ein Aus-Flug im Sturm - womöglich hebt er ab von seinem geliebten Dachrevier ...

Mein eigener Morgenausflug - ich mache jeden morgen einen im Geiste durch die Dimensionen und lausche - ging in alte Zeiten, lange vor die abstruse Geschichte mit Adam und Eva, die ich eh nie geglaubt habe, hinaus in den Sternenstaub. In eine Zeit, als wir alle noch Außerirdische waren, bevor wir uns hier auf der Erde formiert = in Form gebracht haben und nach und nach haben einkasteln lassen - mit unzähligen Lügengeschichten.
In eine Zeit, in der wir noch selbst-verständlich über ganz andere Fähigkeiten und Sinne verfügten und noch nicht fremdgesteuert waren und Konsum-Luftblasen und falschen Träumen hinterherjagten. Als wir noch wußten, daß wir nicht Materie sind, sondern schaffender Geist.

Die gute Nachricht: Das geht immer noch. Wir haben´s nur vergessen. Jedenfalls die meisten hier.
Viele Kinder wissen es noch. Bevor sie dumme Geschichten erzählt bekommen und eingekastelt werden. Deshalb versuchen ja auch die Energievanpire, so früh als möglich Zugriff auf die Kinder zu bekommen, um diese Kräfte zu brechen. Klappt aber nicht. Auch immer mehr "Erwachsene" erinnern sich.

Je länger I auf diesem Planeten bin - desto verrückter erscheint mir alles, was für "normal" gehalten wird. Und das, was für "normal" gehalten wird, besser: gehalten werden soll - hat sich schon einige Male gewandelt, seit I hier bin. Schon daran kann mensch gut erkennen, daß es keineswegs "normal" IST.

Es sind nur lauter absurde Vorgaben, die die Masse allzu gerne schluckt und zu selten hinterfragt. Und ja - es ist eine lebenslange Übung, sich von dem ganzen Geistesmüll freizumachen.
Mit der ständigen Übung aber - geht es immer besser und schneller. I kann mir einfach sagen: Ach - jetzt falle ich gerade wieder drauf rein .... soso.

Das "I" - ist ein kraftvoller Klang - und habe ich bei Joe Kreissl  gehört - in einem spannenden Vortrag über Silben und Symbolik .... ich übe damit und es tut gut.

Das "I" ist sowas wie eine Himmelsleiter - sog I - eine symbolische Verbindung zum Kosmos ....
Und in jüngster Zeit konzentirere ich mich weniger auf Worte oder gar Sätze - sondern vielmehr auf Symbole. Ob es so ein "I" ist - oder nur ein Wort als Erinnerung - oder Zahlen bzw. Ziffern. Habe bemerkt, daß es weit mehr Kraft hat und viel weniger kompliziert ist, in möglichst knappen und auch scheinbar abstrakten Formen = Bildern zu sinnieren. Zuviele Worte vernebeln die Botschaft.

Soweit der Morgenausflug heute, mit Sturmwind. Der beflügelt den Geist.
Luftelement halt. 

Dienstag, 17. November 2015

Manchmal frage ich mich - ob da Wellen unterwegs sind ...

... unter´m Himmel - besonders in den vergangenen zwei Wochen - die mir morgens beim Aufwachen wie ein Radio plötzlich irgendeinen albernen Popsong eingeben - an den ich jahrelang nicht dachte und den ich ewig nicht hörte.
Absurde Liedchen ertönen plötzlich in meinem Geiste - solche, die nicht einmal nach meinem Geschmack sind und dazu blöde Texte haben - wie ein Ohrwurm.
Ob da was gesendet wird? Solche Technik gibt es sicherlich schon längst.
Na - zum Glück vergesse ich es dann zügig wieder - oder lösche den Unsinn eiinfach, indem ich ihn mit etwas Anderem ersetze.

Gestern morgen war ich ein wenig überrascht - denn diesmal wurde ich von "ganz Paris träumt von der Liebe" und Mireille Matthieu attackiert.
Und das - obwohl ich fast schon stoisch alle Meldungen zur aktuellen kollektiven Paris-Hysterie umgehe. Naja - auch das konnte zügig wieder gelöscht werden.

Wo Du eine "kollektive" Seite öffnest im großen Netze - wirst Du aufdringlichst mit irgendeinem Symbol belästigt - welches Dich betroffen machen soll. Ach ne - heute ist die schwarze Trauerschleife wieder verschwunden auf Guhugel - hab nochmal nachgesehen.

Es ist also gar keine leichte Übung - sich da mal eben komplett rauszuziehen. Nicht - solange mensch sich der Medien bedient.
Das Glück war mir hold - weil ich im Grunde nichts davon gehört hatte - bis ich es bei der Nachbarin im Blog las - daß irgendwas passiert sei.

Nun also - nach unzähligen Übungen im kollektiven Gewabere - immer wieder erstaunt, wie leicht man die Massen etwas glauben machen kann, ohne, daß sie es selbst überprüfen (könnten) -  und wie schnell sie sich alle betroffen geben auf Anweisung -  bei ganz anderen und täglichen tragischen Ereignissen aber völlig unberührt bleiben - nun reicht es mir wohl an Wiederholungen.

Keiner weiß was Genaues - aber jeder gibt seinen Senf dazu ab.
Hier scheint Schnelligkeit wichtiger - als Ruhe bewahren und erst mal untersuchen.

Mal ehrlich - betrifft sehr viele vorgeblichen terroristischen Ereignisse der Vergangenheit - warum zum Teufel sollten eigentlich professionelle Terroristen immer so dilletantisch vorgehen? Mal abgesehen von 9/11 - das war ja ein Riesending in der Planung, mit langer Vorlaufzeit und Vorbereitungen der unerhörten Art. Dazu braucht es eine Menge Mitarbeiter - und vollverblödete Massen, die an die Version von den 19 Muselmanen und die Flieger glauben, die völlig unbeschadet durch Stahlbeton schweben und auf der anderen Seite wieder rauskommen. Oh Mann .....

Aber - warum sollten denn die vorgeblichen Terroristen sich  eigentlich derart selbst beschränken - und nur alle paar Monate solche seltsam unorganisierten Aktionen in Europa starten?
Wenn sie wollten - könnten sie es doch jeden Tag ordentlich krachen lassen - und ganz anders.
Und das denke ich nicht erst seit gestern.
Wäre ich professioneller Terrorist - ich würde mich beleidigt fühlen in meiner Intelligenz.

Wieso passiert sowas immer dann - wenn die Schein-Elite wieder dringend einen Aufhänger braucht - um noch abstruser gegen die Menschen in den eigenen Ländern vorzugehen?

Naja - ich weiß es ja auch nicht - fiel mir nur zu dem Liedchen gestern morgen ein .....

Und heute morgen - war Funkstille mit der schlechten Musike. Auch mal wieder schön. 

"ET 101" und : Einen Ganzjahreskater habe ich ....

... erwischt. Der läßt sich nicht abhalten von Sturm und Regen, fröhlich hinauszuschreiten in sein Revier. Und gestern hatte ich das Vergnügen, die hiesigen Katzentiere bei ihrer "Sozialkontaktpflege" zu bebachten, eine bunte Gesellschaft war´s - Rot, Schwarz und Getigert trafen sich vorm Haus.

Heute morgen dachte ich noch kurz - welchen Unsinn die Menschen sich so beibringen - und dem Mantra dann auch Folge leisten. Von wegen: "Paß auf, sonst kriegst Du nasse Haare und erkältest Dich." Der Kater kommt regelmäßig klatschnass heim - und erkältet sich auch nicht. Der hat sein eigenes Wärmeregulierungssystem, welches bestens arbeitet.

Ich bin in diesem Jahr mit dem meinem Wärmeregulierungssystem in einem Test - habe immer noch keine Socken in Verwendung und meine Füße sind wärmer denn je. Auch mein Körper friert lange nicht so leicht wie einst. Habe meist so um die 18 Grad im Himmelsgeschoß und komme damit fein zurecht - habe sogar das Fenster offen.
Schließlich war es früher mal so, daß auch die Menschen sich überwiegend im Freien aufgehalten haben. Und es konnten.  Also Wärmeregulierung wohl besser beherrschten als heute. 
Und vermutlich noch Einiges mehr .... 

Buchtip für alle, die gerne (auch über sich selbst) lachen und sich manchmal fragen, was sie eigentlich auf diesem Planeten hier tun, wie sie hierher gekommen sind - und wozu das alles: "ET 101". Die "Einsatzleitung" spricht .... mit viel Humor und auf einfach verständliche Weise .- eine heitere Erinnerung an die eigentliche Mission - besonders in chaotischen Zeiten. 

Und hier noch ein Gespräch zum Buch - übersetzt und verlegt von Dagmar .Neubronner - auf bewußt.tv
und nochmal Dagmar Neubronner zum Buch.    

Sonntag, 15. November 2015

Wie hat sich das angefühlt ...

... ein Leben ohne Maschinen, Technik und Medien?
Damals - als es das alles noch nicht gab - und als es auch noch keine "Nachrichten" gab, außer denen, die Menschen sich mündlich weitergegeben haben. Als es noch keine Zeitung gab - der Anfang vom Übel, mittels derer Anderen die Macht gegeben wurde - Nachrichten auszufiltern und nur noch schlechte zu überbringen, um Menschen in Angst = Enge zu halten und Weltbilder zu transportieren, die mit den Menschen und ihrem echten Leben nicht direkt in Verbindung stehen?
Was war das für ein Leben? Und was für ein Lebensgefühl?

Das war gestern das erste, was mir einfiel zu den Nachrichten aus Frankreichs Hauptstadt. Das ganze Medienspektakel war mal wieder komplett an mir vorbeigelaufen - wie es meistens der Fall ist, wenn wieder eines anrollt - und ich schaute später mal kurz im Netze, was denn wohl passiert sei.

Ein weiterer Impuls war: Aha - es ist also mal wieder soweit. Die nächste große Inszenierung läuft an. Mal sehen, ob die Schilder schon fertig sind und die Menschen wieder zu Hunderttausenden ihre eigenen Grabesschilder in die Höhe halten werden bzw. die Bekundung - daß sie dumm sind, also "Charlie".

Und sofort fiel mir dieses Lügenbild aus dem Januar wieder plastisch ein - die "tief-betroffenen  Staatsführer" aus aller Welt führen die Massen in einem schein-baren Trauermarsch an - und schon wenige Stunden später kann man im Netz sehen, daß es sich um eine dreiste Lüge handelt und in einer Seitenstraße das Bild gefälscht wurde.
Das ging seinerzeit bestens sichtbar um die Welt - und wer heute noch sowas glaubt - dem ist nicht mehr zu helfen.

Ich überlegte noch kurz, ob ich mir das Video aus Paris ansehen soll oder lieber nicht. Ich tat es dann - einmal und aufmerksam - und sinnierte beim Hinschauen darüber, ob es diesmal wohl echt ist. In solchem Falle verlasse ich mich voll und ganz auf meinen ersten Eindruck bzw. meine Sinne - und da kam nichts, was für mich echt war. Und es kam der Gedanke: Aha - eine sehr enge Seitenstraße, die nur von solchen frequentiert wird, die dort gezielt hinwollen - als sehr wenige Menschen. Ggf. leicht abriegelbar - für Dreharbeiten.
Was wahr ist - weiß ich nicht. Aber langjährige Beobachtung aller einstigen Terror-Inszenierungen mit nachgewiesenen Schauspielern und anderen Merkwürdigkeiten - sprechen für sich. Und wer sich dieses Video betrachtet, der möge sich nur fragen, ob ein Mensch so in einer massiven Paniksituation agieren würde, wie es dort zu sehen ist

Heute vernehme ich einige zynische Anmerkungen, zuvorderst die, daß die Pässe der Attentäter sicher noch gefunden werden in den nächsten Stunden. So wird es wohl sein. Und wieder mal - sind alle Attentäter tot - und können nicht mehr reden. Und wieder einmal - gab es vorher keine Hinweise oder Erkenntnise bei den Geheimdienstlern - rollt aber in Windeseile eine Lawine von "Maßnahmen" an und steht überall das Militär auf den Straßen - muß nicht erst herangeholt werden.

Das einzige, was wohl wahr sein wird, ist, daß es viele unschuldige Menschen erwischt hat. Aber - auch das weiß ich nicht wirklich. Und erinnere mich an die Toten der MH 17 - allesamt mit asiatischen Zügen und Körperbau - die angeblichen Holländer.

So fand ich mich also gestern - erstaunlich nicht-betroffen.
Wie immer wird nun ein hysterisches Medienspektakel folgen für zwei, drei Wochen - und genutzt werden, um weitere Punkte auf der großen Agenda gegen die Menschen durchzudrücken.
Schema F.
Wer´s immer noch nicht hat - tja, dann weiß ich es auch nicht.

Das Ganze dauerte vielleicht eine halbe Stunde - und dann entschied ich mich dafür, dem keine weitere Aufmerksamkeit zu geben, Ging woanders hin - und erhielt viele wertvolle Inspirationen der aufbauenden Art.

Ganz kurz tauchte noch die "politisch-korrekte Dressurfrage" auf: Ja - hast Du denn gar kein Mitgefühl mit den Opfern - wie alle Anderen, die etwas dazu sagen?
Gegenfrage: Wieviel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft bei Bedarf hast Du denn mit den Menschen in Deinem echten Leben? Eben - reichlich.
Und wieviel Mitgefühl haben alle heute wieder tief-Betroffenen täglich - mit den zigtausenden Toten weltweit - über die niemand berichtet? Das isr mir ja schon immer ein sehr selektives Mitgefühl, welches da immer wieder konzentriert wird - über Medien.

Ich dachte gestern auch noch: Den Göttern sei Dank - geht Dir das erneute Spektakel am Allerwertesten vorbei. Und hab´ ich gelernt - nicht mehr drauf reinzufallen und mich von diesen dämonischen, menschenblutleeren Kräften in irgendeine Angst = Enge treiben zu lassen.
In diesem Jahr hatte ich wahrlich genug davon - und hab´s durchlebt - mittendrin in der Matrix..
Nun ist es an der Zeit, wieder viel mehr hinter diese zu schauen.

Freitag, 13. November 2015

Solange Mensch nicht perfekt ist ...

... kann mensch natürlich auch die Welt und ihre Informationen zum Wachsen nutzen.
Besonders auch die aktuellen absurden.
Die helfen dabei - viele einstige Fehlprogrammierungen aufzulösen.

Hier die Tagesenergie 81 - diesmal m.E. wieder "energetischer" und  sehr dicht. 

Und nochwas hat mich kurz aufhorchen lassen - gebe ich mal ohne Quelle und memoriert wieder: Es geht um diesen "NSU-Schauprozess".
Da ist jetzt "plötzlich herausgekommen"- daß es eines der angeblichen Opfer nie gegeben hat.
Na - sowas ist doch wieder mal hochinterssant.

Der Anwalt des Opfers, welches nie existent war, habe nun sein Mandat niedergelegt.
Uahaha ....
Und das reicht?
Aha?
Sollte man als Anwalt nicht prüfen - ob der Mandant überhaupt lebt  oder gelebt hat?

Naja - so sind se halt - mauscheln sich Dinge zusammen - die kein normaler Mensch sich ausdenken könnte in kühnsten Phantasien.   

Gute Fragen gibt es ...

... neulich fragte mich eine feine Seele - ob ich durch die vielen Selbstexperimente bzw. durch die Beschäftigung mit "Mittelchen" nicht erst Symptome bekäme - grins.
Nein - dem ist nicht  so. Und an Tagen, an denen ich womöglich empfindlicher gestrickt bin, gebe ich mir solche Inforationen zu Mittelchen und oder Projekten nicht.
Aber die Frage war gut.
Manch gute Frage lädt einen zum Sinnieren ein - und dabei kann mensch was entdecken.

Auf plötzliche Symptome  muß ich viel aufmerksamer achten - wenn ich mal wieder von jemand "besprochen" wurde. Das ist weit gefährlicher, als jedes Mittelchen, wenn mensch nicht aufmerksam bleibt. Besonders, wenn es irgendwelche "Spezialisten" sind (die einst über eine Woche brauchten, bis einer aus der Expertenrunde doch nochwas ganz Schlimmes entdeckte - was sonst keiner gesehen hatte? Und schon besprechen sie Dich - auf Leben und Tod .... und statt ausdauerndes, eisernes Bewegungstraining wird Dir von einer Sekunde auf die andere "absolute Bettruhe" verordnet. Natürlich habe ich weiterhin eisernes Bewegungstraning praktiziert .... was bisher nicht zusammengekracht ist, wird schon noch eine Weile halten).

Dann muß mensch wirklich gut aufpassen, nicht einfach so alles hinzunehmen, was einem da mitgeteilt wird. Ich beobachte das ja nun schon eine Weile. Und immer wieder darf ich mir dann sagen: Die sind in einem ganz anderen Kosmos unterwegs, mein Herz. Und dazu noch - routinemäßig. Was hier soviel heißt wie: In der Regel ohne jegliche frische Inspirationen.
Und da gilt es, gut auf dem eigenen Weg zu bleiben - und fremde Wege zu verlassen.
Immer, wenn es möglich ist.
In Notfällen ist es leider nicht immer möglich - und auch sonst erfordert es sowas wie mentale Kraft.

Die Selbstexperimente sind ja freiwillig - und ganz aus eigener Motivation heraus. Das ist ganz anders - und fühlt sich auch ganz anders an.

Das Wichtigste bei allem - bleibt die mentale Arbeit. Und obwohl ich das gut weiß -bin ich immer noch nicht an dem Punkt, an dem ich meine ganze Aufmerksamkeit darauf richte und konsequent übe - täglich und exzessiv-ausdauernd. Und immer noch frage ich mich, was mich davon abhält - obwohl ich´s doch weiß. Und das gilt für alle Lebenslagen.

Durch diese "Schlamperei" - entstehen tatsächlich oft Symptome. Zuvorderst der geistigen Vergiftung und/oder Verwirrung. 
Fängt damit an, daß ich immer noch im Netz überfliege, was wieder alles an - noch mehr - Irrsinn kursiert und auf welche Art wir Menschen nun wieder auf noch mehr Absurditäten hin manipuliert werden sollen. Schon ein unaufmerksames "Einklinken" in die kollektive Energie reicht manchmal, um sich wieder runterziehen zu lassen. Oder auch das Lesen von "Gutmenschen-Beiträgen" - und der aufkeimende Ärger darüber, daß solche sich offenbar noch nie mit anderen Zusammenhängen befaßt haben. Und und und .... all das lohnt sich nicht wirklich.

Das Beste und Gesündeste, was ein Mensch tun kann im Leben, ist: Nur das tun, was er wirklich tun will. Ales Andere ist Ablenkung = Unterhaltung = sich selbst unten halten. Und wider besseren Wissens falle ich immer noch drauf rein.

Ich bewundere Menschen - die einfach ihren ganz eigenen Stiefel durchziehen und sich durch nichts davon abbringen lassen. Gibt es solche überhaupt?
Das ist auch keineswegs "hedonistisch" - sondern schlicht weise. Und wer einen solchen Menschen trifft - der wird sich in der Regel wohl fühlen in solcher Präsenz.
Nein - gesteuerte und schwache Geister sind damit nicht gemeint - wie die Kanzleuse der BRD, die zwar einen Stiefel knallhart durchzieht - aber es ist ja nicht der ihrige.

Nun - ich hoffe, ich lerne noch dazu in diesem Leben.
Also - daß, was ich im Grunde weiß - auch umzusetzen.

Zu Symptomen fiel mit neulich nochwas Feines auf: Neben mir nieste eine junge Frau heftig. Und ich registrierte, daß ein altes, eh unsinngies Denkmuster nicht mehr vorhanden war - nämlich diese absurde Idee, sich anstecken zu können/müssen.Niemand wird sich je an irgendetwas anstecken, der gerade gut zusammen ist.
Als sie meinte, ihre Erkältung ginge nie wieder weg - hörte ich mich nur sehr klar sagen: In zwei Tagen ist sie verschwunden.

Das - war auch eine Besprechung. Also eine Manipulation. Mit Absicht.
Das kann ich aber vertreten - denn ich ziehe es vor, Positives herbeizurufen im Umgang mit Menschen. Für einen kurzen Moment konnte ich sehen, daß es in ihr arbeitet - sie hatte die Botschaft aufgenommen (ohne es zu wissen ...).
Ohnehin ist alles eine Art Manipulation, was geschieht, wenn Menschen sich begegnen. Ob bewußt oder nicht. Ist eben die Frage - ob da bewußt-positive Absicht nicht gesünder ist, als unbewußt oder gar übelwollend.

Letzteres übe ich seit vielen Äonen - und einst im Tollhaus wunderte ich mich gerne und erfreut, daß es von einigen Menschen sehr gerne aufgenommen wurde. So gab es viel zu lachen - trotz Elend. Besonders mit denen, denen es elend ging. Manche aber sind auch völlig resistent - und halten lieber am ewigen Klagen fest, schon aus Gewohnheit. Sie haben es auch nicht leicht - aber wer hat das schon auf Dauer? Ich finde es jedenfalls immer ganz bezaubernd, mit solchen Menschen lachen bzw. lächeln zu können - die scheinbar gerade keinen Grund dazu haben.
Meine bescheingite, eigene "Indolenz" kam mir da sehr zur Hilfe .... es gibt fast nichts Unsinnigeres, als Anderen was von irgendwelchen Schmerzen zu erzählen. Das will doch keiner wirklich wissen. Die sind doch alle mit sich selbst beschäftigt.

Nun - wo ich schon soviele Jahre auf dem Buckel habe und es immer noch nicht recht gelernt habe - will ich mal sehen, daß ich endlich mehr übe. Mich viel mehr auf die uns gegeben, aber meist brachliegenden mentalen Kräfte zu konzentrieren.
Im Wissen darum, daß immer, wenn ich es tat - mühelos scheinbare Wunder geschahen - die aber gar keine waren.

Das ist wohl die höchste Übung in einem Menschenleben - neben der Liebe.
Und ich beginne - mit Vergebung dafür - daß ich´s bisher noch nicht gemeistert habe.

Mittwoch, 11. November 2015

Kater auffem Buckel eben ...

... ich mußte echt lachen. Als er in die Badewanne steigt zur geliebten Wasserstrahl-Meditation - fällt dieser Plastikabzieher plötzlich von der Kante in die Wanne - und springt mir der Kater mit einem Satz auf den Rücken, wo ich gerade sitze - und welchen Ort ich hier nicht näher benennen möchte.

Das war ein ziemlich großer und äußerst geschickter Satz, den er da machte. Ich staune - über Geschicklichkeit und Koordination - wie so oft.
Ich staune aber auch - wie schreckhaft er manchmal ist.
Zeige ihm das Teil nochmal und lege es gut sichtbar für ihn weg.

So ist das - und ich sinniere erst seit Kurzem drüber - mit erwachsenen Kindern. Du kennst hre Geschichte  nicht von klein auf. Er hatte eine wunderbare Dosenöffnerin in seinen ersten sechs Lebensjahren - besser geht nicht. Und dennoch muß irgendwas in ihm arbeiten, was ihn manchmal so schreckhaft sein läßt - besonders gegenüber Geräuschen.
Das war schon gleich am ersten Tag hier zu bemerken - daß er besonders auf alle unangenehmen = lauten Geräusche reagiert. Und hier drinnen gbt es solche kaum - ihm reichte es schon, wenn draußen ein LKW vorbeidonnerte.

Die beiden Perser-Puschel unten sind da wohl gänzlich unempfindlich - die bleiben sogar sitzen, wenn der Staubsauger um die herumtöst.
Dieser hier aber - ist da äußerst sensibel.
Wenn der schon hier oben ein Geräusch draußen hört, welches ihm nicht geheuer erscheint - dreht er sich um und geht wieder ins sichere Innen-Gelände.

Einerseits finde ich das sehr gut, wie er das macht, denn so paßt er ja immer formidabel auf sich selbst auf. Andererseits - will ich ihn doch mal höflich-telepathisch fragen, was da wohl mal los war bei ihm? Irgendwas muß mal gewesen sein draußen - daß er so schreckhaft sein kann.
Übrigens - hat das Kind über das halbnächtliche Draußensein einige Blesssuren mitgebracht ... Schrammen von scharfen Krallen der Artgenossen.
Menschliche Fachleute nennen sowas "notwendige artgerechte Sozialkontakte" - uahaha.

Und sonst - geht´s uns gut.
S´Kind kommt langsam in einen Wintermodus - es werden nicht mehr alle Außenschichten durchgezogen, sondern es wird auch mal drinnen wohlig gepennt.
Und ich schließe mich dem gerne am frühen Abend an ... und werde dafür später wach.
Natürlich - nachdem der Kater mitten in der Nacht nochmal die Türe geöffnet bekam. 

Draußen - bin ich leider noch viel zu selten. Also - mit dem Kater quasi - in anderem Kontakt. Aber wenn ich mal draußen bin - ist es ganz lustig mit ihm - der auch Menschengesellschaft draußen gerne mag. Manchmal läuft er quasi "bei Fuß" .... einfach aus Geselligkeit.Bis er abwandert in seine, mir unersichtliche Gefilde.

Wie die kleine, wilde Rote einst - die mir ja diesen wunderbaren grauen, gediegen-wilden geschickt hat einst - gleich nach ihrem Übergang.

Ah - gelöst ....

... gestern abend nochmal ein Anruf von der einstigen Instanz - die mir mitteilt, daß sie nun losgelassen hat. 
Det find ick jut. Mal so richtig gut!

Sie bedankt sich bei mir für das unterstützende Schreiben, welches ich ihr habe zukommen lassen - aber sie hat es gar nicht mehr gebraucht. Sehr gut!

Es gab noch ein häßliches Intermezzo bzw. Stelldichein mit dem vorgeschickten Ehegatten der Diebin - und der kam tatsächlich mit einem langen, vorgefertigtem Schreiben an, auf welchem sie mittels Unterschrift bestätigen sollte - daß sie auf alle Ansprüche - also ihr an sich Zustehendes - verzichtet, bis auf ..... die Herrschaften räumten ihr noch eine Gnade ein - sie sollte sich unter den zahlreichen geraubten Gegenständen zweie aussuchen, die ihr besonders am Herzen liegen - man sei ja schließlich kein Unmensch - uahaha.

Leute gibt es - die willlst Du gar nicht kennen!

Die "Instanz" hörte sich das eine Weile an - bis sie aufstand und ansagte, daß ihr das wirklich alles zu blöde ist. Sie verwies noch auf das, was ihr tatsächlich am Herzen liegt - und dazu gehört eben auch die Tara-Statue, die ich ihr einst schenkte als kleine Geste für ihr formidables und kostbares Wasser -  fast jedesmal sagte sie mir dies, wenn ich mal wieder bei ihr vorbeischaute ...  - und ein uralter Gartenzwerg.
Der uralte Gartenzwerg ist nun nicht mehr auffindbar - und wir lachten beide nur und dachten dasselbe - der hat sich vom Acker gemacht, dem war das auch alles viel zu blöde ....
Die Tara hat sich wieder eingefunden - fein, denn sie wird sehr gemocht.

Den Rest vom Prüll - hat sie losgelassen - und verzichtet auf jeden weiteren sinnfreien Streit um diesen. Diese Leute werden schon ihren Meistern begegnen eines Tages - bzw. ihre gesäten Früchte ernten. Es ist gar  nicht immer notwendig - solche üblen Dinge selbst bzw. eins zu eins auszutragen, wenn mensch es nicht wünscht. Das regelt sich - immer.

Die gute Nachricht also: Die Instanz hat losgelassen. Und will auch gar nicht mehr als Instanz zurück ins Café. Sie ist nun entbehrlich - und hat es sich bereits ganz anders eingerichtet. Viel komfortabler - und vertrauter sogar.
Einige "alte Gäste" bekocht sie nun einmal die Woche zuhause - im netten Kreise. Und hat auch sonst genug zu tun - wie immer damit, für andere Menschen dazusein.
Woher die Instanz soviel Energie nimmt - war mir schon immer ein Rätsel. Aber - diese ist ihr halt gegeben.

Tote Pferde - wie dieses Café - kann und soll man halt nicht weiterreiten.  Und das, was alles mal Gutes dort am einstigen Ort geschah - ist eben vorbei, schon eine ganze Weile. Vieles hat sich längst verändert - und einst war es mal ein sehr guter und wichtiger Ort in der großen Stadt - für viele Menschen - zur rechten Zeit, die nun aber vorbei ist.

War ein feiner Anruf - mit ganz anderer Energie als neulich noch. Und - wir werden uns wiedersehen. Mit manchen Menschen ist das so - das weiß mensch einfach.
Und mit manchen Menschen - bist Du auch in Kontakt, obwohl Du sie lange nicht getroffen hast -  und wenn Du sie mal wieder sprichst, ist eigentlich gar keine Zeit vergangen.     

Und wieder einmal ein Selbstexperiment ...

... denn: Alles, was helfen kann, wird auch ausprobiert.

Diesmal ist es Bor - auch Borax genannt.
Einst ein bekanntes und altbewährtes Hausmittel, wie Kaiser-Natron.
Heute "streng verboten", weil es angeblich soooo gefährlich sein soll.
Nun - ich denke ja, was unsere Großmütter für gut befunden haben, kann nicht wirklich schlecht oder gefährlich sein. Im Gegenteil.
Und in vielen Lebenslagen sehen wir ja immer deutlicher - daß meist das Gegenteil von dem whr ist, was man uns so erzählen und verkaufen will.

Bor soll u.a. gut sein für Knochenaufbau und gegen Arthritis - aber hat noch viel mehr heilsame Eigenschaften. Überdosieren soll man es aber nicht - sondern wohldosieren.
Hier gibt es ein Video mit dem Text eines Artikels, der sich die "Brax-Verschwörung" nennt und der sehr interessante Informationen zu Bor enthält.

Ich staune  immer wieder, was die Pharmaindustrie so alles als "gefährlich" deklarieren und verbieten läßt. Grobe Formel: Alles - was gut und oft wichtig ist - und viele Menschen gesund erhalten könnte.
Der größte Hohn ist das "Brennnessel-Verbot" in Frankreich - da kann man nur den Kopf schütteln.

Freundlicherweise verarbeitet mein Körpertier alle Selbstexperimente problemlos. Bis auf ein Experiment einst mit Spirulina - das vertrug es nicht gut und ich setzte diese wieder ab. Vielleicht war aber auch einfach zuviel Gift drin, welches von Natur aus nicht reingehört. Nun, was das Körpertier nicht verträgt, das braucht es auch nicht.

Seit gestern habe ich zwei Kapseln "Boron" mit je 3 gr. angesetzt - und bin mal gespannt. Dieses gibt es zu erwerben als Alternative zu Borax-Pulver, welches in Deutschland nicht mehr verkauft werden darf. In Deutschland darf übrigens sehr viel nicht verkauft werden, was in anderen Ländern durchaus erhältlich ist. Ich sehe das als großen Freilandversuch mit Menschen - aber nicht zu unserem Wohle.
Und früher mal dachte ich - sowas habe es nur in der Vergangenheit gegeben .... aber das ist genau der Knackpunkt bei der kognitiven Dissonanz der meisten Menschen: Es ist eben schwer vorstellbar, daß es bis heute nicht anders und noch viel übler ist.


Zu Borax gibt es auch Foren, in denen die Menschen Erstaunliches berichten - im positiven Sinne.
Und wer sucht, der findet auch noch Quellen, wo mensch Borax-Pulver beziehen kann.

Selbst, wenn ich mich ausschließlich mit biologisch-wertvollen Lebensmitteln ernähren würde - wäre es nicht wirklich machbar, alles, was dem Körper im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist an wertvollen Mineralien und anderen Stoffen wieder aufzufüllen. Zum Beispiel Vitamin C - soviel Obst kann mensch gar nicht essen, wie ein Löffelchen Acerola liefert.
Oder MSM = körpereigener Schwefel, den ich vor einigen Monden wieder fein aufgefüllt habe - und der auf natürliche Weise schmerzlindernd wirkt. Der Körper hat sich das bittere Pulver wie eine Delikatesse einverleibt und geradezu danach gelechzt - bis das Depot wieder aufgefüllt war. Danach hat´s einfach nicht mehr geschmeckt.
Ein anderer instinktiver Indikator dafür, daß etwas nun genug ist, kann sein, daß man ein Mittelchen einfach vergißt und nicht mehr dran denkt. Dann ist es auch gut - und genug.

Bor gab es früher wohl mal  von der gleichen Firma, von der man heute noch "Großmutter´s Natron" erwerben kann. Auch so ein altes Hausmittel mit erstaunlichen Wirkungen. Putze mir nur noch mit Natron-Pulver die Zähne - und sie werden so sauber, wie mit nichts Anderem zuvor. Ohne unangenehmen Geschmack und ohne überflüssige Zusätze - und dazu kostet das fast nichts.

Und genau das ist ja der Punkt - am Besten gibt es oft nichts zu verdienen.
Deshalb wird es über viel zu mächtigen Lobby-Verbände "verboten" - und auch den Ärzten wird verboten, solches zu empfehlen und/oder einzusetzen, unter Androhung von horrenden Strafen.

Neulich hörte ich, ein Tierarzt, der sehr wirksame und dazu kostengünstige Mittel in seiner Praxis einsetzte, bekam eine "Strafzahlung" von 10.000 Euronen verbraten. Weil er etwas einsetzt, was heilt! Er ging vor Gericht dagegen vor - und muß nicht zahlen. Hochinteressant aber war die "Urteilsbegründung" - die keinerlei Bezug auf das eingesetzte Mittel nimmt und um die Wirkung dessen herumlaviert. Denn würde es Bezug auf die Wirksamkeit der verabreichten Substanz nehmen, wäre diese "salonfähig" und die Heilerfolge bescheinigt. Und genau das - wollen diese Leute nicht.

Im Großen und Ganzen - läuft das inzwischen in allen Lebensbereichen so - es geht nur noch um Profit - auf Kosten von allem Natürlichen, Lebendigen. Es steht alles auf dem Kopf - und wird immer mehr auf den Kopf gestellt, weil Menschen ihre seltsamen und sinnfreien "Jobs" erhalten wollen.
Würden wir uns besinnen auf das, was gesund und natürlich ist, was dem Wohle der Menschen dient - würden auf einen Schlag gut 80 % aller "Jobs" und "Berufe" völlig überflüssig sein. Und dieses Fass - will kaum jemand aufmachen.

Hat lange gedauert - bis ich das mal so begriffen habe - im ganzen Ausmaß. Ist immens.

Nun - ich werde für mich weiter experimentieren und dazulernen - solange es geht. Und es geht noch viel, auch, wenn immer mehr absurde "Verbote" von absurden Kreaturen erteilt werden.
Bin mal gespannt - wie das aktuelle  Experiment so verläuft ....

Dienstag, 10. November 2015

Werbung ... nochmal Katzenfutter - hier: In Dosen

Habe ja dem Kater noch ein paar andere Sorten zum Probieren bestellt - wir haben jetzt dreie hier zur Auswahl bzw. er - aber eben von mir ausgewählt anhand der Inhaltsstoffe. Und auch anhand des Nasentestes - mit der Frage, ob ich das wohl gerne essen würde als Katze. Riechen alle drei sauber und appetitlich.
Alle drei Sorten haben mindestens 70 % Fleischanteil und arbeiten weitestgehend ohne sinnfreie und schädliche Zusätze. Und alle drei sind online bestell- und lieferbar, was ich in diesem Falle zu schätzen weiß. Zweie davon gibt es aber auch im Fachgeschäft und zu Fuß zu erstehen.

Die dritte Sorte stammt nach Angaben aus einem Familienbetrieb im Lande - und gibt es nur online - allerdings finde ich das wieder gut, wenn es denn so ist, heimische Produkte zu erwerben.
Letzteres nennt sich "Ferringa" - und der Kater mag es sichtlich gerne, vom ersten Probieren an.
Es scheint ihm sogar einen Antrieb gegeben zu haben, seit einigen Tagen endlich mal weniger von diesem Trockenzeugs in sich hineinzuschlingen - und nun mehr Nassfutter zu essen.

Der hat ja anfangs fast nur dieses Trockenzeugs zu sich genommen - und vom Fastfood nur die Soße ....  es braucht also auch Geduld mit den Geschöpfen - wer von uns stellt schon gerne und in Windeseile seine Ernährung um - eben .... Recht amüsant war auch vor einigen Wochen, wie er wohl erstmals einen rohen Hühnerschenkel zerlegte. Erst konnte er damit nicht viel anfangen - und nach einr Weile hat er dann einen über Nacht komplett bis auf den Knochen zerlegt - mühelos, wie er eben so lernt. Ich hatte zuvor noch ein wenig gelesen in formidablem Buche von einer Tierärzttin - und wieder mal festgestellt, daß ich selbst lange dieser Mär von den "gefährlichen, splitternden Hünerknochen" aufgesessen war. Roh dürfen sie also - weil die Knochen dann quasi elastisch sind. Nur gekocht wird´s ungenießbar - und erhalten die Knochen diese gefährliche "Splitter-Konsistenz". Naja - was der Mensch eben so alles glaubt - bevor er mal selbst drüber sinniert und dazulernt - das ist ja schon ein Faß ohne Boden ....

Die beiden anderen Sorten nennen sich "Carny" von Animonda - und "Mac´s".

So wie ich das sehe bzw. beobachte - ist er nun sehr zufrieden mit seinem Speiseplan.
Und es ist schon fast optimal. In jedem Falle schon sehr gut.
Wer es noch besser will und nicht permanent roh mit Biofleisch füttert - das kann der Kater außerdem besser selbst, wenn er sich draußen Mäuse fängt - der kann auch noch besseres Zeugs erwerben für etwa 2 Euronen die Tagesration, im Spezialhandel. Haben wir hier auch schon ausprobiert, gleich zu Beginn, aber das begeistert ihn wirklich mehr als die Dosen, für die ich hier gerade werbe.

Und frische Innereien - sind auch nicht unbedingt sein Fall. Kommt eben drauf an, was. Bzw. - darf wohl nur von solchen Tieren sein, die auch in freier Wildbahn erlegt werden würden.
Rind - lasse ich deshalb  nur noch weg vom Speiseplan - fressen die ja draußen auch nicht. Und eine andere Marke, die mit mindestens 90 % Fleischanteil wirbt - ist im Vorfeld auch durchgefallen, weil da immer Rind, Schwein und sogar Elch drin ist - also alles, was eine Katze sich draußen nie so besorgen würde. Es kommen also nur noch Geflügel und Fisch - auf den Tisch.

Manche behaupten ja - man solle die Tiere "barfen" - ein mir bisher unbekanntes Modewort für: Ausschließlich rohes Fleisch füttern. Ich wähle aber lieber erst mal sehr gerne den besten Mittelweg. Und freue mich, daß er diesen immer lieber annimmt. Und neuerdings sogar sehr gerne, der Napf - nur eine kleine Glasschüssel mit jeweils kleinen, frischen Portionen - was länger steht, wird eh verächtlich abgelehnt, trotzdem es abgedeckt wurde, und das ist gut so - wird inzwischen jedes Mal fast ausgeschleckt, mit Appetit.

Ist die Katze glücklich und gesund - freut sich der Mensch .... das ist wirklich wahr.
Im Gegenzug zum Bedientwerden erheitern sie einen ja auch immer wieder - mühelos.
Einfach - indem sie sind.
Da könnten wir uns mal ordentlich was von abgucken.

Der Kater kommt jetzt schon alleine ....

... in den zweiten Stock zurück. Das ist wirklich ein erstaunliches Tier.
Gestern abend klingelt es - und ich denke, könnte die Nachbarin sein, die den Kater reinläßt. Waren aber die Kinder mit Martinsliedern. Ich hatte also schon aufgedrückt unten - und dann fiel mir ein: Scheibe, ich hab ja gar nichts mehr für die.
Hatte zu Helloween was besorgt - und inzwischen selbst gefuttert. Peinlich. Auch keine Geldmünzen hier für die Kinder. Also mach ich die Tür wieder zu - denn ihnen sagen "Ich hab gar nichts für Euch ...." will ich nicht. Zu blöd ...
Dann fällt mir ein - ich habe doch noch so eine Tüte mit Lollies im Schrank vom Helloween-Einkauf, wo kein Kind kam. Puh! Kann ich also wieder aufmachen. Fühlt sich wahrlich besser an.
Außer mir hat hier auch gestern keiner aufgemacht.
Zu Helloween macht eh keiner sonst auf - aber ich denke immer, es sind halt Kinder - und die sind unschuldig.
Außerdem erinnere ich mich noch gut an unsere Martinsbeutezüge einst - und daran, wie schrecklich ich diese Erwachsenen fand, die nicht aufgemacht haben.

Diesmal sind sie nur zu dritt.  Das ist wenig - einmal kamen sie mit sechs oder sieben, alles Geschwister. Ich frage nach - die Anderen hatten keine Lust heute. Und zu Helloween hatten sie auch keine Lust. Aha.
Nette Kinder. Zum Glück hab ich noch diese Lollies.

Wenig später gucke ich mal aus dem Fenster, ob der Kater unten vor der Tür ist. Ja - ist er wohl, ich höre ein Maunzen. Lausche nochmal - ja, er maunzt. Also, wie immer, Schlüssel in die Jackentasche und auf den Weg nach unten machen.
Als ich die Wohnungstür öffne - steht der Kater bereits oben vor der Tür und maunzt um Einlaß.
Ich muß lachen - das wird ja immer besser!

Vermutlich ist er mit den Kindern reingehuscht, was mich dennoch wundert, denn normalerweise  verzieht der sich bei Fremden und bei Lärm.
Aber seine einstige Verpflegerin sagte mir auch, daß er Kinder liebt. Und sich von diesen hat gerne draußen streicheln lassen. Hier ist er aber meines Wissens noch nicht gen Spielplatz getappst, denn die sind manchmal echt laut und wild.

So wird er also gestern mit reingehuscht sein - und sich in irgendwo sicherer Deckung gehalten haben, bis wieder Ruhe im Karton ist. Und als ich dann hier drinnen das Fenster aufmachte, hat er Laut gegeben, weil er wußte, ich schaue nach ihm.
Schon ein Kluger. Der weiß bestens Bescheid.

Tagsüber wollte er mich ein bischen foppen - und da passe ich auf, daß das nicht zum Spiel wird auf die Dauer. Ich mach ihm also die Wohnungstür auf, weil er mir bedeutet, daß er raus will. Und dann setzt der Herr sich einfach ins Treppenhaus und bewegt sich nicht - nach unten.
Ich hatte Wäsche dabei und dachte mir - dann eben anders. Also erst mal in den Keller mit der Wäsche und dort alles erledigen - Kater einfach lassen, wo er ist.
Als ich die Kellertüre wieder gen Treppenhaus öffne, sitzt der Herr dort - und guckt mich an. War dann doch bereit, rauszugehen.

Seit drei Tagen darf er mir nicht mehr in den Finger beißen. Er ist zu rabiat, beißt wirklich manchmal sehr plötzlich und heftig zu. Manchmal auch nur zart und knabbernd, dann ist es sehr amüsant - aber irgendwann hackt er wieder rein. Nun guckt er also erstaunt - denn er bekommt immer dieses "neeiiinnnn" - und dann sind die Finger weg. Heute morgen - schleicht er sich unauffällig an, und als meine Hände auf der Bettdecke liegen - beißt der erst genüßlich in einen Finger der rechten und dann in einen der linken Hand. Ratzfatz .... er liebt es eben. Und ich mußte lachen.
Am besten hilft: Sanft aber bestimmt im Nacken packen, wie Katzenmütter es tun mit ihren Jungen. Das versteht er sofort - und versucht es erst gar nicht mehr. Legt sich gleich eine Etage tiefer - und der Gesichtsausdruck spricht Bände.

Das kriegen wir schon noch hin. Muß auch - denn das sind Dominanzspiele seinerseits. Nicht aus böser Absicht - nur aus Instinkt - und weil er nun mal gerne "dominant" wäre. Darf er auch sein, in anderen Situationen. Sind sie ja eh - ein Blick reicht, und Du gibst ihnen gehorsam frisches Futter und/oder lä0t sie raus ....  Nur beim Beißen - gibt´s eine klare Grenze. Und die setze ich.

Ansonsten - kann ich mich immer wieder nur erfreut wundern über diesen freundlichen Gesellen. Er ist sehr selbstständig und begreift alles.
Wie Menschen behaupten können - Tiere wären doch "nur Tiere" oder gar dumm - erschließt sich mir nicht. Und das ist gut so.

Sonntag, 8. November 2015

Mein(e) Fehler ....

... nach so langer Zeit ohne Katzentiere. Mit dem Kater ist alles bestens, besser könnte es gar nicht sein. Und das - obwohl er ja als bereits erwachsenes Wesen mit ausgereiftem Charakter hier auftauchte - oder vielleicht gerade deshalb.
Gestern schaute ich also mal schlappe 5 bis 10 Minuten im Netz unter Katzenkommunikation und Beißen nach - und da dämmerte es mir endlich:
Ich darf unterscheiden zwischen den Liebesbissen des reifen Herrn - und Bissen, die mir eindeutig sagen, daß er gerade einfach seine Ruhe haben will. Es ist so einfach. Fast .... denn auch seine Liebesbisse können manchmal grenzwertig werden und zu dolle. Gestern abend habe ich dann doch mal ein "Neiiiiinnnn ....." geübt - und das klappte sofort.

Wenn er seine Ruhe will oder einfach schnurrend und glücklich mit im warmen Bette liegt, ohne gestreichelt werden zu wollen - beißt er anders und nimmt noch gerne eine Pranke dazu zur Verdeutlichung. Überschneidungen gibt es auch - aber ich werde von nun an besser auf die Feinheiten achten. Zu meinem eigenen Wohle. Der Kater ist sehr treffsicher .... wenn er will.

Ansonsten aber ist er eine solche Seele - daß ich gestern mal wieder bemerken durfte - ich finde gar keine rechten Worte für ihn. Ihm ist das eh egal mit den Worten - Hauptsache, der Klang bzw. die Melodie paßt. Also hielt ich einfach mal meine Klappe und spürte sehr freudige Vibrationen in mir - über so gute Gesellschaft.

Vergangene Woche hat er mich auch endlich soweit erzogen - daß ich ihn jetzt ggf. nachts rauslasse, wenn ich mal aufwache. Die Nächte sind sehr mild, kürzlich hatten wr dampfende 15 Grad um zweie in der Früh, als ich ihm die Tür zu seinem Außenrevier öffnete. Und für mich ist es auch nicht verkehrt, mal wieder ein bischen in die Nachtluft zu schnuppern und zu lauschen, wenn auch nur kurz. Staune schon seit Tagen über oft sternenklaren Himmel ....

Und ich möchte es diesem Extraklasse-Exemplar nicht länger verwehren - zu seiner besten Zeit auf Achse zu sein. Hörte gestern auch kurz was über "Sozialkontakte bei Katzen" - und grinste .... ein Beitrag im Kulturstudio für Menschen, die gerne mit Tieren leben - dreieinhalb Stunden Information mit vier Gästen. Danke ans Kulturstudio hierfür - und für viele andere beste Beiträge.

Ja - die Katzen treffen sich eben nachts draußen. Wie auch immer - ob in freundschaftlicher Gesinnung oder auch mal für ein Kämpfchen. Und manchmal - lange nicht immer - ist dieser Kater eben nachts hellwach und nervös - weil er in der Wohnung nichts Sinnvolles zu tun hat.
Diese Nacht war er sehr gelassen und schlief gerne ganz ruhig mit bis halb sechse morgens - aber wenn ich dann aufstehe (um ihn gleich mal rauszulassen ...) will er eben gleich raus.
Seither ist er auf Sonntagsausflug - und ward nicht gesichtet.

Für mich ist es nochmal neu - mit nur einer Katze zu leben. Hatte früher mal zweie - und auch mal fünfe. Letztere allerdings mit immer offener Haus- bzw. Souterraintür - die konnten jederzeit rein und raus - allerdings, ich staune gerade, auch nur tagsüber einst. Abends haben wir sie immer schön eingesammelt .... und wo ich mich gerade erinnere - da war nachts eigentlich Ruhe im Karton. Oder - es war wohl eher so, daß wir einst meistens selbst die Nächte wach waren bis morgens .... lange her. Und - was den "König der Kater" in der Jetztzeit betrifft - auch nicht von Relevanz.

Jeden Abend, seit er rausgeht, jeden Abend!, bin ich tatsächlich von Neuem gerührt, daß er reinkommt, wenn ich nach ihm rufe. Er könnte mich ja auch einfach links liegen lassen und seine nächtlichen Wege einfach durchziehen, knallhart. Macht er aber nicht. Er erzieht mich eben langsam ..... und das finde ich sehr freundlich von ihm. Ich rufe von oben - und er macht den Bewegungsmelder draußen an, dann weiß ich, daß er da ist.

Draußen ist er inzwischen auch schon viel geselliger - läuft gerne um uns Menschen herum, wenn wir draußen sind - und läßt sich von den Frauen aus diesem Haus auch gerne mal locken und kurz streicheln. Gestern lief er mir draußen hinterher bzw. mit, ich hatte was zu gießen. Kleine Bäumchen, frisch gesetzt dort, wo sie unsere einst prächtigen Tannen abgesäbelt hatten im Sommer - die waren vergiftet und sind schnell eingegangen. Ja - sowas gibt´s auch auf dem Vorland ...
Und ich dachte noch - da schau - es gibt noch viel zu entdecken mit ihm. 

Katzen sind ja prinzipiell Einzelgänger und Individualisten - aber manchmal eben auch gerne gesellig, solange es ihnen zusagt. Und da haben wir wirklich was gemeinsam.
 
Aktuell gibt´s wieder ein paar Futter-Experimente. Vom Fastfood - welches reiner Dreck ist und die Tiere wahrlich krank werden läßt - sind wir ja schon runter, seit er hier ist. Einmal gab´s das noch, ich hatte nochwas hier und dachte: Achja - einmal schadet ja nicht, zur Abwechslung. Mensch ißt ja auch schon mal Pommes und so Zeugs. Und schon hatte das feine Wesen eine Magenverstimmung - also flog auch der Rest gleich in die Tonne. Jetzt ist die "Mama" auf der Suche nach einem - welches dem Kind auch wirklich so gut schmeckt, daß es weniger Trockenzeugs fressen will.

Gutes Futter habe ich also von Beginn an hier - aber er frißt noch viel zuviel Trockenfutter. Weil er es liebt - und lange so gewohnt ist. Auch hier habe ich per glücklichem Zufall eines gefunden - welches wenigstens nicht nur völlig unverdaubar an den Magenwänden klebt und derart die Gedärme verklumpt.
Ein Wasserglastest ist hier hilfreich: Du wirfst das Zeugs in ein Wasserglas - und die meisten Sorten werden noch am nächsten Tage an der Oberfläche schwimmen, ohne daß sie herabsinken und sich uch nur ansatzweise auflösen. Jetzt gibt es wenigstens eines - welches sofort im Wasserglas zu Boden fällt und sich wenigstens etwas auflöst. Immerhin - gar keine Selbstverständlichkeit auf dem gigantischen Industrie-Futtermarkt.

Der Kater liebt das Zeugs.  Es schmeckt ihm wirklich formidabel.  Und es kostet sehr wenig - für den bisher besten Kompromiß. Zwei Kilo für fünf oder sechs Euronen - Name ist "Premium High 5" ... und kann mensch guhugeln. Im großen Futterladen kam ein Engel an meine Seite, als ich gerade alles durchlesen wollte in dem ellenlangen Regal - ein junger Mann griff zielstrebig nach dieser Sorte, die ganz unten im Regal befindlich war und die ich ansonsten nie gesichtet hätte - und ich dachte, na, dann schau doch  mal, was der sich da so mit einem Griff herausgezogen hat, was Du ansonsten nie gefunden hättest ... also: Das kleinere Übel - unter all dem Übel.
Die oche hatte ich nochmal ein anderes ausprobiert - dieses war beworben worden mit "Hergestellt in einem Familienbetrieb im Lande" und so ... und fiel im Wasserglastest gleich durch - kann nur Drack drin sein. Und es wanderte sofort in die Tonne. Inzwischen frißt das Kind auch kein "We...katz-Trocken"-Zeugs mehr - es stellt eben seine Geschmacksnerven mit der Zeit um. in bischen Geduld und auch Hartnäckigkeit braucht´s eben.


S´Kind kam hier an mit täglichem, trockenem Würgen - und schon seit vier Wochen etwa scheint das wieder bestens. Zwei-, dreimal hat er noch kurz gewürgt, aber schon weit weniger krass. Fast wäre ich mit ihm gleich in der ersten Woche deshalb zum Tierarzt gefahren - Haare hervorwürgen geht anders - und zum Glücke blieb uns das dann beiden erspart.
Als er den Transportkasten sah, war er derart nicht einverstanden, daß ich es sofort einsah. Er war zuviel unterwegs gewesen zuvor - auf seiner Reise in einen neuen, sicheren Hafen. Hatte einfach schon viel zuviel Streß gehabt.
Und ich denke - er hat gemerkt, als er hier war, daß diese Odyssee nun ein Ende hat. Daß er sich hier ausbreiten kann, wie er es braucht und wünscht. Als vollwertiger Mitbewohner. Von ganzem Herzen willkommen - auch das wird er wohl gemerkt haben.

Zu unserem Glücke haben es auch seine einstigen Menschen wohl bemerkt. Manches Mal denke ich an diese - und möchte den Trennungsschmerz von diesem formidablen Kater nicht erleben müssen. Jedenfalls nicht - wegen weltlicher Dinge.

Das so ein Tier möglicherweise vor Dir geht - steht auf einem anderen Lebensblatt. Aber dieses hatte ja die kleine, wilde Rote neu geschrieben, denn im Grunde ist sie es gewesen, die mir mit ihrem unerwarteten und plötzlichen Übergang noch eine Nachricht hinterließ: "Tu´s halt, Sati. Zweiter Stock ist kein Hindernis - nur, wenn Du es glaubst. Wir Tiere sind weit klüger - als Du wohl denkst. Und: Trennungen gibt es immer wieder im Leben - siehste ja gerade, wo ich weg bin - also nur zu - und erst gar nicht drüber ´nachdenken´ - unsereiner arbeitet immer mit sicherem Instinkt. Euer ganzes Nachdenken - ist nicht die Bohne wert."

Wäre also die kleine, wilde Rote nicht hier gewesen - mit der ich viel Freude hatte draußen - dann wäre jetzt auch nicht der gediegene, wunderbare Tiger hier.
Oder so: Aus Schmerz und Trauer - kann durchaus was gutes, neues entstehen.
Gestern lauschte ich diesem sehr kurzen, doch trefflichem Beitrag dazu.
Auch eine Möglichkeit - das Leben zu betrachten. Womöglich - eine ganz gesunde.
Vom "Stirb und werde" ....
 
PS: Nochmal auf dem weltlichen Boden - wer mit einem Tier lebt und es liebt, der setze doch bitte umgehend das üble Drecksfutter ab - denn dieses macht die Tiere krank. Ich spreche auch aus einstiger Erfahrung, die ich mit einem einst heißgeliebten Katerfreund machen mußte - als der Tierarzt mir sein Riesengeschwür in den Gedärmen auf dem OP-Tisch zeigte - damit ich weiß, daß er mir keinen Unsinn erzählt.  Damals war ich noch sehr jung - und hatte nie ernstlich über sowas sinniert. Heute ist das anders - und habe ich viel dazugelernt. Für mich selbst - und damit auch für die Tiere.
Perfekt ist das alles auch nicht, wie ich es handhabe gerade - aber es ist im Moment das Beste, was ich tun kann. Und das tue ich gerne. Und bleibe dran .... in Kürze gibt es wohl noch ein paar gute Neuigkeiten zum Thema - die werde ich dann aufschreiben.
Guhugeln kann der Mensch, der seine Katze liebt, nach: "Mindestens 70 % Fleischanteil" und "ohne Zusätze von .... Zucker, Getreide und und und ....". Ist alles bezahlbar - und die Katze frißt eh weniger von dem besseren Zeugs. Noch besser geht auch - da möge jeder sich für sich selbst schlaumachen. Aber der obige Hinweis - ist schon mal ein guter Anfang für die Gedärme des Tieres. 
Und zu alledem gibt es einen schönen Buchtitel von Ulrich Grimm - der ja schon viel über Ernärhung recherchiert und geschruben hat: "Katzen würden Mäuse kaufen." Den Satz - unterschreibe ich gerne.  

Freitag, 6. November 2015

Endlich mal einer, der Bescheid weiß ....

... heute auf dem Supermarktparkplatz. Der junge Mann hat wohl auf mich gewartet - und fragt mich, ob das mein Auto sei? Ja ...? Er hätte noch eine Anhängerkupplung für dieses Modell. Hat er selbst einst gefahren. Nein danke - ich benötige keine. Höre ihm aber gerne noch kurz zu, was er alles Gutes über dieses Modell zu verkünden hat.
Endlich mal einer - der das weiß.
Noch immer - lachen die Nachbarn über mich und mein altes Auto.
Und noch immer - ist meines das einzige von vieren hier, welches läuft und läuft und läuft.
Und immer anspringt.
Ich habe keine Ahnung, was es da zu lachen gibt - über unsereiner.

Nun - inwzischen habe ich es mehrmals sehr entschieden kundgetan: Sie sollen ihren Unsinn einfach bei sich behalten - und sich um ihr eigenes Zeugs kümmern. Mein Auto geht Euch überhaupt nichts an!
Neulich noch - habe ich ein paar schicke Aufsatzfelgen erstanden und sagte: Da - sieht aus, wie neu.
Eine komplett neue Limousine!

Nun - eines Tages werden auch wir uns trennen müssen - aber bis dahin kann ich nur sagen: 1-A-Extraklasse. Besser geht´s nicht. Wie mit dem Kater ....
Und heute endlich mal einer - der weiß, was ich meine.
Seine ehemaliges "Bruder-Modell" läuft heute noch - allerdings in Afrika - weiter.

Ne - manchmal weiß ich wirklich nicht - was das ganze sinnfreie Gemäkel der Menschen - an den Dingen und am Leben der Anderen -  überhaupt soll? Haben wohl keine eigenen Hobbies ....
Und wie geschruben - er läuft und läuft und läuft .... bis er eben eines Tages in den wohlverdienten Ruhestand übergeht.
Und bis dahin - wird er zu denen gehören, die wahrlich geliebt wurden. Die jedes Mal ein Dankeschön erhalten - für ihre besten Dienste. Oftmals - wird er sogar freundlich gebeten, mich zu dem und dem Ziel und wieder zurück zu bringen.  Und - toitoitoi - er tut es - immer noch gerne und 1-A-Extraklasse..

Der junge Mann schilderte mir heute sogar mit glühendem Eifer - wie er sich auf der Autobahn einst gleich dreimal drehte mit diesem Modell - und es trotz Trudeln nochmal in den Griff bekam. Gratuliere - aber werde erst gar nicht an sowas denken. Und ersparte mir auch - ihm von Anderem zu berichten - was sich weitaus ungefährlicher anhört, aber für viel Bruch gesorgt hat in diesem Jahr.
Da steckste halt nicht drin.
Wie in sovielem Anderen - auch nicht - wenn es Dich kalt erwischt.

Gestern fiel es mir wieder ein: Fällst Du sieben Mal hin - steh acht Mal auf.
Das - machen wir schon seit Ewgkeiten.

Und der Kater fiel mir ein - wie er neulich nachts über die Autorampe vom Nachbarn auf´s Dach springen wollte - und abschmierte. Uahaha ... ein Bild für die Götter: Kurz vorm Landen auf dem Dach - verlor er sein Ziel - und fiel wie ein Stein von oben zu Boden. Einfach so ... platsch. Er wird sich kurz geschüttelt haben - und dann kam er mal rein .....

Kleinkriege bei den Spirituellen ....

... sind nichts Ungewöhnliches. Soviel habe ich einst spätestens bei Buddhistens gelernt, also, daß es sich dort ebenso verhält wie woanders - nur anders, in anderem Gewand eben.
"Wo zwei sind - ist Krieg" - lautet der Titel einer DVD von Karl Renz, die ich noch hier habe - und er hat schon recht damit im tiefen Grunde.

Kürzlich rief mich eine Frau aus der Kolonie an - und bat mich, eine elektronische Nachricht an eine mir gänzlich unbekannte andere Frau zu senden, mit der sie in seltsamem Kriege befindlich ist.

Ich mag die Anruferin - und besuchte sie immer mal wieder gerne alle paar Wochen in der Kolonie, wo sie in einem Café anzutreffen war - und dort täglich wie bei Muttern und dazu vegetarisch kochte und köstlichste Kuchen buk.

Nun ist das Café geschlossen - vorerst. Eine Dame hatte es wohl gepachtet zu Jahresbeginn - was ich gar nicht mehr mitbekommen hatte - und die befreundete Frau gleich mit, denn diese ist irgendwie eine Instanz dort. Eigentlich hält sie das alles noch zusammen.
Nun aber - gab´s Streit. Und die neue Pächterin hat kurzerhand einfach alles eingesackt, was dort abzugrefen war. Nur, daß diese Dinge der Instanz gehören - es ist also im Grunde schlichter Diebstahl.

Beim Zuhören merkte ich schon - Widerstand. Widerstand - mich in solche Geschichten zu verwickeln ... hörte einfach kurz zu, sortierte - und schon wieder mal erschloß sich mir ein für mich so ein verwunderliches Bild: Es ist nicht das erste Mal - daß dort derartige sinnfreie Konflikte ablaufen.
Die "Neue" hat u.a. einen Kühlschrank eingesackt, der ihr wahrlich nicht gehört. Und die große "Grüne Tara"-Statue, die ich der Instanz einst schenkte - als Dankeschön für ihr Zauberwasser, welches ich bis heute trinke. Wie sie dieses genau macht, weiß ich bis heute nicht - aber das Wasser schmeckt einfach köstlich und ganz anders, als Kraneberger.
Auch diese Statue hat der Raffzahn sich einfach eingesackt - und nun wurde ich gebeten, der mir unbekannten Gierigen eine E-Post zu senden, in der steht, daß die Tara der Instanz gehört.

An sich ja kein Akt. Aber ich merkte - wie es mir zuwider ist, mich irgendwie in sowas reinzuhängen. Und da war eine Menge häßlicher, unsinniger Streitenergie. All solche kindergartenmäßigen Häßlichkeiten, die ich verabscheue. Ich sagte also - ich schicke Dir eine Bescheinigung nach Hause - und mit dieser kannst Du Dir ja dann die Tara wiederholen. Wollte einfach nicht "dazwischengeschaltet" sein.
Auch nicht elektronisch - in Verbindung treten mit solcher Arschgeige, die sich an Dingen zu bereichern versucht, die nicht die ihren sind.

Wundere mich immer nur - wenn solche Menschen, die erstaunlich freundlich sind und offen, wie die Instanz - über Jahre regelmäßig auf solche Arschgeigen treffen. War nicht die erste. Und lange nicht die einzige unter den "Esos". Vermute einfach - da gibt es was zu lernen für die Instanz, was immer das sein mag.

Vielleicht auch - loslassen? Vom Café? Aber nein - Anfang kommenden Jahres ist sie wieder dabei - da kommt eine neue Pächterin.  Und dann kam noch der Satz "Ohne mich geht das doch gar nicht." und ich durfte mich nur wundern. Das ist auch so ein Trugschluß, dem viele Menschen gerne aufsitzen ... daß es "ohne mich nicht geht".

Es geht immer bestens - ohne mich.
Das zu wissen - ist schon sehr beruhigend.

Hilferuf vom Helferlein ....

... gestern gesichtet in diesem Video. 
Das Kind ist einfach naiv. Aber auch gefährlich in dieser Naivität. Sie schnallt keinerlei Zusammenhänge - und es geht ihr lediglich um Anerkennung für ihre "tolle Hilfe" am Hamburger Bahnhof.- die gar keine ist. Aber das merkt sie ja noch nicht einmal - wie viele andere auch nicht. 

Die Kommentare unterm Video sind erhellend - und gestig klar.
Nur das läßt mich noch hoffen - daß genügend Menschen begreifen, was hier los ist: Eine Invasion halt. Und zwar in einem derartigen Affenzahn - daß sie schon bald gelungen ist.
Ich rechne mal für dieses Jahr locker mit mindestens  drei Millionen "Neusiedlern" - und es geht ja weiter. Die offiziellen Zahlen sind ertsunken und erlogen - und die Nichtegistrierten  sind schon mal gar nicht darin enthalten. Könnten also auch locker vier Millionen sein in 2015. Also hier im Land - für Europa gelten dann nochmal andere Größenordnungen.

Sofern sich nichts gravierend ändert an den illegalen Machenschaften fast sämtlicher Politiker in Deutschland und Europa - und in Deutschland ein "Familiennachzug" weiter möglich bleibt - können wir in Kürze die mindestens drei Millionen Menschen - bsher - mit einem Faktor sieben bis acht für den Familienclan hochrechnen. Mitgerechnet? Dann weißt Du ja auch, wie "lange" es noch dauern wird, bis die Invasionspläne umgesetzt sind.
Kurzer Überschlag - da es ja so weitergehen soll wie bisher - dürfen wir dann in fünf Jahren von etwa 50 Millionen Menschen im Land ausgehen - die mit diesem Land keinelei Verbindung haben, außer, daß sie ein gutes Leben wünschen.
Letzteres ist natürlich menschlich und verständlich - doch bisher sehe ich nur Bilder von Müllwüsten, die diese Heerscharen hinterlassen - die wollen hier nichts aufbauen. Ja - klingt hart - aber alles Andere ist naiv. Wie lange hatten die Zeit - in ihren Heimatländern was aufzubauen? Und wie sieht es da aus? Nun - ich weiß es ehrlich gesagt nicht recht, denn ich war dort nie. Aber seit vierzig Jahren sehe ich zum Beispiel Bilder aus Afghanistan - und ich sehe nie was von Aufbau und/oder Aufblühen. Wieso sollten die es also hier tun? Und - siehe die zahlreichen Kommentare unter dem Video vom Kind oben - wieso packen die nicht einmal  hier mit an - und halten ihr eigenes Zeug in Ordnung?
Stattdessen gibt es eine weitgehende Beschwerdekultur - über die "Unreinen" - das sollen wir sein.

Nun - damals, als ich so alt war, wie das dumme Kind im Video - hätte ich vielleicht auch so naiv gedacht, wie sie. Es ist leicht, naiv zu sein, wenn man sehr jung ist - und noch nicht viel erlebt hat.
Ich hoffe aber - sie liest die Kommentare unter ihrem Beitrag - und lernt was dazu.
Anerkennung bekommt sie jedenfalls nicht - sondern eine Menge Belehrungen darüber, daß ihr "Scheinbar-Gutes-Tun" genau das Gegenteil ist. Und daß sie in ihrer Dummheit viele andere Menschen mitreißt.
Ob sie in der Lage sein wird - ihr Spatzenhirn zu erweitern - bleibt offen.      

Dienstag, 3. November 2015

Nach der gestrigen Rekordschicht draußen ...

... von etwa sechse morgens bis nachmittag um viere, bei herrlichem Novembersonnenschein und milden "Temperamenturen", teils in annähernder Geselligkeit mit uns Menschen draußen - hat der Kater heute morgen mal eine kürzere Runde im Froste und bei Eise eingelegt.
Oder so - er wurde vom sofortigem Wiederrausgehen abgehalten, da ich mal weg mußte und er gerade drinnen war zum ersten Imbiß. Allerdings - erstaunlich zügig heute, nur eine kurze Runde.

Jetzt bin ich fast schon irritiert, ihn tagsüber mal drinnen zu sehen - gemütlich dösend - denn er ist wahrlich ein Freigänger. Vorgestern dauerte seine erste Draußen-Schicht auch schon acht Stunden.

Und der Nachbar, der so freundlich sein Auto als Rampe für den Kater zur Verfügung stellt, meinte gestern schon: Das ist ein Wilder. Er saß draußen auf der Bank und hatte den Kater zuvor beobachtet.
So wild - ist der aber gar nicht.
Ist ja schon ein Gereifter mit sechseinhalb Menschenjahren.
Der liebt einfach nur die frische Luft draußen und alles, was sich dort so tut und bewegt.
Und garantiert hat er ein feines Freiluft-Schlafplätzchen gefunden - an dem er unbeobachtet dösen kann - auf dem langen Dach ums Eck.  Welches aber demnächst zur Baustelle wird - wegen Hausverkauf und Umbau.

Es ist die einstige Gastwirtschaft, die verkauft wurde und demnächst Baustelle wird. Es sollen Wohnungen reinkomen. Ein orientalischer Haar-Handwerker hat das Gebäude samt Gelände erstanden, welches noch soviele Geschichten von ganz anderen Zeiten zu erzählen vermag  - und noch ein anderes. Da siehste mal - ich staune - es gibt noch Menschen mit Geld im Land.
Überhaupt werden hier alle naslang die Häuser feilgeboten und wechseln die Besitzer.
Oft bzw. meist kaufen es solche, die keine Eingeborenen sind.

Was die einstige Kneipe betrifft - so hoffe ich einfach mal, daß der neue Besitzer sie nach dem Umbau ganz normal vermietet - als Wohungen.
Eine ganze Weile dachten wir nämlich alle hier - daß es gut passieren könnte, daß die Stadt das Gebäude übernimmt und ein Invasoren-Heim draus machen könnte. Immer  noch könnte es auch sein, daß der Haar-Handwerker es nach dem Umbau für sehr teures Geld an die Stadt vermietet - aber die Wahrscheinlichkeit ist schon geringer als noch vor Kurzem. Denn - dann würde er sicher nicht viel investieren. Schaumermal.
Der Kater wird sich jedenfalls wundern - wenn da der Krach und der Dreck losgeht. Aber es gibt noch viele, feine Ausweichmöglichkeiten.

Über Letztere sinniere ich auch immer mal wieder - habe aber bislang noch keine gute Lösung eingegeben bekommen vom Leben.
Egal, wohnin mensch geht und zieht gerade - es kann stündlich Schluß mit Lustig sein, wenn Du z.B. in einem 100-Einwohner-Dorf von heute auf morgens ein paar Tausend Fremde und extrem Kulturfremde als Nachbarn bekommst. So geschieht es ja nun immer öfter - auf absurdeste Weise - und das hat Methode. Egal - ob Du bislang in einem beschaulichen Dorf im einst weiten Norden oder in Ossiland oder im Westerwald gelebt hast - schon morgen kann das alles ganz anders sein.

Kurz - es wird wohl erst einmal nicht leichter werden, enen guten Ort zum Leben zu finden in Europa. Oder Nischen für Seelen, die mehr als genug vom Irrsinn auf dem Sklavenplaneten haben. 
Viele "Esos" werden sich dann wohl - wie heute schon - nach Indien tummeln. Und/oder Thailand.
Und viele andere - besonders die sogenannten "Hochqualifizierten", die jederzeit auch woanders gefragt sind mit ihrem Können - wandern bereits ab.
Würde ich auch tun, wenn ich Familie bzw. Kinder hätte - und die monetären Möglichkeiten.
Vielleicht nach Südamerika. Da sind ja schon eine Menge Deutsche hingewandert - und fühlen sich wohl.
Zur Zeit aber - ist gar nicht daran zu denken, denn es fehlt schlicht jegliche echte Eingebung dazu - bei mir. Und beim Kater wohl auch derzeit - der hat sich ja gerade erst frisch ein neues Revier erobert - übrigens völlig mühelos und sehr souverän. Ich war sehr beeindruckt, wenn ich seine Klärungsvorgänge mit den hiesigen alteingesessenen Pelztieren beobachten durfte. Besonders darüber - daß diese nach einem kurzen Schaukampf mehrmals in einem freundlichem Beisammensein endeten.  Ach - wie schön wäre das - wenn das unter Menschen auch so klar wäre. Seufz ....
Wird auch schwer dran liegen - daß Katzen keine "Religionen" praktizieren - und auf gleicher Wellenlänge ticken. Da wird einfach das Revier sortiert - bei Sympathie mit Überschneidung - und das war´s.

Nun - ich bleibe inzwischen wieder zuversichtlich - daß auch die Menschen sich sortieren werden - so, wie es dem göttlichen Plan entspricht. Was immer das sein mag.  Und wie immer es ausgehen wird.

Ich beobachte - und habe auch meine eigene Sicht dazu auf allen Ebenen - und dennoch weiß ich, ich werde es als einzelner Menschen nicht nach meinen Wünschen gestalten können. Viele Lösungen gäbe es - die gut für alle wären - aber die sind ja nicht gewünscht von denen, die auf Kosten der Massen leben. Und - solange die Mehrheit der Menschen sich anzapfen und ausbluten läßt von Vampiren und nichts dazulernt von echtem Wert .... solange können eben wenige Wahnsinnige und Blutsauger weiter ihre sehr dunklen Spiele betreiben. So einfach ist das.

Also - muß jeder für sich seine Hausaufgaben machen.
Ich glaube -  so ähnlich ist das auch beim mundan-manischen Astrologenbruder gemeint für diese Woche. Und - seltsamerweise hat es mich gleich angesprochen - jedenfalls auf vorgenannte Weise.
Also etwas so - daß ein jeder für sich selbst nach dem schauen muß - was von Wert ist.
Für das Tieferliegende - hinter den Erscheinungen.

Der Kater macht das permanent - und völlig mühelos.
Ich glaube ja - die Tiere sind weit klüger als wir Menschen.
Und der Mensch sitzt einer bösen Illusion auf - seit Äonen.
U.a. der Illusion des Denkens ... er hat seine naturgegebenen Instinkte vernachlässigt.  


Und je länger der Mensch seinen Illusionen aufsitzt - desto dümmer wird er.


Wie auch immer - der Kater und ich erleben viel Glück und Segen hier. Mit den Menschen und auch teils mit der Umgebung. Teils sage ich - weil es noch sehr viel schöner geht. Und gehen soll. Bezieht sich auf die Umgebung - mit den Menschen darf ich sehr zufrieden sein - und bin es auch.

Ich gebe mal ein Foto vom Kater hierher - das habe ich schon vor Wochen gemacht. Allerdings - mache ich seither keine mehr, Ich gehöre zu denen, die glauben bzw./fühlen - daß Fotograf(r)ieren nicht im Sinne der Götter ist - und immer ein Stück der Seele stiehlt.
Besser ist es - die Bilder im Geiste zu nähren - oder im Herzen zu sehen.

Und heute morgen sah ich es wieder - bei der Dame an der Supermarktkasse, die dem schein-baren Schönheitsideal der Konsumwelt etwa diametral entgegengesetzt war:
Die Schönheit einer solchen Seele - und die kannst Du ohnehin niemals mit einem Bild einfangen - als mir zwei strahlende Augen entgegenlächelten - und ich noch dachte: Sie ist wirklich wunderschön - aber niemand wird das sehen, der noch dem ganzen Irrsinn dieser Welt aufsitzt.

Bis gestern unbekanntes, altbewährtes Hausmittel: Retterspitz

Habe ich mir eben besorgt - gibt´s nur in der Apotheke. Soll sehr gut für den Magen sein. Früher mal hatte ich einen Pferdemagen - und heute eigentlich auch noch. Aber heute liegt mir öfter mal irgendwas Schweres auf dem Magen.  Keine Übelkeit - nur Schwere.
Nun habe ich die erste Portion Retterspitz zu mir genommen und spüre bereits, wie das Elixier aufräumt im Magen.
Bist Du dort zu sauer - bringt es Dich ins Basische.
Bist Du zu basisch - geht´s Richtung sauer.
Solche Mittel sind natürlich optimal - sie gleichen immer das aus, was gerade gebraucht wird.
Und gestern hörte ich überhaupt zum ersten Male von der Existenz dieses altbewährten Elixiers.
Macht knappe 12 Euronen für eine Flasche mit 350 ml - und diese reicht ja erst mal als Kur.

Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten - ich fand´s weit weniger schlimm, als viele Krittler - es ist halt gute Medizin - und schmeckt auch nach solcher.

Gehört habe ich es gestern in einem Vortrag von Robert Franz - drei Teile von einem Seminar in der Schweiz hat er hochgeladen, sehr viel wertvolle Information. Ich mag ihn, den Robert Franz. Er gehört zu denen, die mit weit offener Hand alles geben und aufrichtig sind.
Nun hat er tatsächlich eine "Glaubensgemeinschaft"  gegründet - aber nicht etwa aus Glaubensmotiven heraus. Es ist nur einfach so in dieser Bananenrepublik, daß man auf diesem Wege mehr Freiräume hat. Und die "Etablierten" aus der Pharma-Kartell-Abteilung ihm derart das Leben etwas weniger zur Hölle machen können.

Also: Scheint gutes Elixier zu sein, der Retterspitz - was für ein netter Name.

In der Apotheke im Dorf - meist gehe ich in eine andere - traf ich auf eine vom fürchterlichen Clan, die arbeitet dort. Sie war - tatsächlich mal freundlich und kriegte auch den Mund auf. Und ich habe erfreut registriert, daß ich ihr nicht mehr Gram bin. Sie kann ja nichts dafür, in so einem Clan gelandet zu sein. Und ist diejenige, die sich noch am meisten distanziert hat von diesem - auch räumlich.
Tut immer gut, wenn mensch merkt - ich brauche nicht die alten Geschichten weiterführen mit den Menschen.