Donnerstag, 10. September 2015

Meine tägliches Supermarkt-Gespräch ...

.... mit "fremden Menschen" eben wieder. Ergibt sich immer so. Vielleicht - weil ich´s ja lange praktiziert habe, mit "fremden Menschen" in der Limousine zu kommunizieren. Und auch sonst immer im Leben. Warum auch immer - eben wieder eine erbauliche kurze Begegnung, mit einer Dame, die solche Plastik-Clogs erstanden hatte und diese auch gleich nach Erwerb neben mir anzog, als ich meine Dinge sortierte.

Zügig fanden wir uns im Gespräch über die Materialien wieder - ich mußte lachen und meinte, ich will nicht wissen, was die da alles an Restmüll verarbeiten, und wir kaufen das dann auch noch. Sie wußte das. Und ergänzte ihrerseits einiges - zu meiner Überraschung.
Das - war vor wenigen Jahren noch alles ganz anders. Da wußten die meisten von nichts - heute bin ich immer wieder erfreut, wie informiert die Menschen inzwischen sind und daß soviele längst über Vieles nachdenken.

Sie meinte u.a., wir bräuchten uns eigentlich nicht wundern, woher heute die ganzen Allergien kämen. Und berichtete mir, was aus alten Autobatterien so alles gefertigt würde. Das habe ihr ihr Mann erzählt neulich. Und ich habe heute schon wieder was dazugelernt.

Wir bedauerten noch gemeinsam die Menschen, die in solchen Ladenketten arbeiten und den ganzen Tag giftige Dämpfe einatmen - bei denen einem schon bei Eintritt in die Tür das Zeugs entgegendampft.
Eine "ganz normale Frau" - vielleicht Mitte sechzig - an der ich meine Freude hatte, weil sie selber denkt. Und wie geschruben - davon gibt es immer mehr.

Anders gesagt: Nicht aufgeben - viel ist in Bewegung - und alles kann sich zum Besseren wenden. Viele ganz normale Menschen - sind längst aufgewacht und lassen sich nicht mehr allen Blödsinn erzählen. Für mich immer eine Freude - wenn die mir was erzählen und ich wieder was dazulerne.

Eine weitere gute Nachricht an diesem Tag: Die Propaganda-Medien verlieren weiter an Aufmerksamkeit. Jeden Monat geht´s rapide gen Keller.

Anschließend noch ein Schwätzchen mit den Nachbarn aus dem Nachbarhaus - das muß sein. Ist auch eine Art Übung - quasi wieder sowas wie "Gemeinschaft" zu pflegen. Nicht allzu lang - nur ein bischen Aufmerksamkeit, die jedem von uns gut tut.  Und die jeder verdient hat - einfach, weil es ihn oder sie gibt. Und weil es viel mehr Spaß macht - als aneinander vorbeizugehen.

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